12,5GW Zubau pro Jahr in DE - wie kriegen wir das hin?

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Re: 12,5GW Zubau pro Jahr in DE - wie kriegen wir das hin?

Beitragvon PV-Berlin » 07.09.2018, 16:00

EE Strom aus Anlagen, die nie dem EEG unterlegen haben, mit EEG Umlage zu belegen, ist nicht im Sinne des EEG und könnte grundsätzlich auch anzufechten sein (Grundgesetz) , zumal bei Gas, Öl und Kohle das nicht so gehandhabt wird.

Da das Verfassungsgericht die Brennelemente Steuer gekippt hat. sollte man das als Verband mal angehen! Aber logisch kommt da nix!

Warum?
Es ist halt super bequem sich auf den "Staatssozialismus" der Dr. Merkel zu verlassen! Man müsste zudem mit anderen Zusammenarbeiten etc. Das mag man nicht, weil man sich ja für etwas besseres hält! *Grüner Sabber

Dabei ist es in D. derart einfach, das es einen schon anschreit!

Dr. Merkel & Altmeier müssen nur auf eines achten!

Den Vorstadt EFH Bürger in seinem Wahn die Welt zu retten, nicht zu stören! der soll seine 150,-€ nach Steuern p.A. haben und RWE & Co. PV + WKA bloß nicht gefährlich werden.

Man stelle sich vor:
PV und WKA wäre ganz schnöde Stromerzeugungsanlagen, die sich ganz normal rechnen! Also wie KWK früher!
Also locker 6 bis ... % (Zinsertrag) p.A.
Wir werden einen Zubau in 2012 von >30 GWp sehen. Tendenz bis 2015 Richtung > 50 GWp. Ab 2020 Werden wir einen Zubau an PV von deutlich über 100 GWp sehen. Bis 2015 wird PV die 5 Cent Hürde knacken. *5% Zins bei nur 12 Jahren Amortisation.
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Re: 12,5GW Zubau pro Jahr in DE - wie kriegen wir das hin?

Beitragvon choehle » 07.09.2018, 17:34

Danke für die vielen verschiedenen und allesamt sehr interessanten Antworten.
Mein Bauchgefühl ist: Wenn wir das der Politik überlassen, bauen wir in Kürze gar keine Solaranlagen mehr zu (denn dann müsste man ja Kohle und Kernkraft drosseln) und die Laufzeit der Kernkraft wird verlänger :evil:

Ich denke, wenn wir in Richtung 100%EE kommen wollen muss das ohne EEG und durch die Menschen selbst gehen. Mit 41 Millionen Haushalten - und nicht nur in DE sondern weltweit. Daher dieser radikale Gedanke möglichst vieler Anlagen.

Dass die Marge bei kleinen Anlagen nicht besonders groß ist, ist mir auch bewusst. Eine gute Idee dazu fehlt mir noch... Andererseits fand ich den Vorschlag, Einmalkosten und Größenabhängige Kosten getrennt zu führen nicht übel. So könnte man bei kleinere Anlagen eventuell die höheren kWp-Kosten argumentieren.

Sonnige Grüße,
Christian
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Re: 12,5GW Zubau pro Jahr in DE - wie kriegen wir das hin?

Beitragvon hfrik » 07.09.2018, 17:48

Die Kalkulation ist vor allem betriebswirtschaftlich korrekt, und ermöglicht dem Empfänger des Angebots zu sehen wie er zu einem besseren Ergebnis für sich selbst kommt. Wenn er dann sieht dass die ersten 0kWp so 3000€ kosten (fiktiver Wert) und jedes weitere kWp dann 900€, kommt er vielleicht ins nachdenken.
Ich würde mein Geld auf die Sonne und die Solartechnik setzen. Was für eine Energiequelle! Ich hoffe, wir müssen nicht erst die Erschöpfung von Erdöl und Kohle abwarten, bevor wir das angehen.
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Re: 12,5GW Zubau pro Jahr in DE - wie kriegen wir das hin?

Beitragvon choehle » 07.09.2018, 17:52

Wie viel würde man den pro Anlage sparen, wenn die Anfrage so gut aufbereitet wäre, dass man nur noch ein einziges Mal zur Installation zum Kunden fahren müsste?


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Re: 12,5GW Zubau pro Jahr in DE - wie kriegen wir das hin?

Beitragvon open source energy » 07.09.2018, 20:44

Spekulatius hat geschrieben:
PV-Berlin hat geschrieben:Was bitte brauche ich eine EEG Vergütung?
Ich brauche nur keine Blockade und einen fairen Netzzugang für die entsprechen Unternehmen!


Geht in die gleiche Kerbe.

Bevor man anfängt über Vertriebsansätze zu spekulieren um einen Zubau von X zu erreichen sollte man klären ob dieser Zubau mit der gegenwärtigen Gesetzeslage überhaupt möglich ist. Ich denke Niemand hier glaubt wirklich daran dass wir mit dem gegenwärtigen EEG 12,5GW per annum schaffen können. Das würde zunächst einher gehen mit einer jährlichen Degression von ca 30% (Würgedeckel) bis nach einem halben Jahr die 52GWp erreicht sind und die Vergütung auf 0 fällt. Mathematik 3. oder 4. Klasse. Und denkt hier wirklich jemand es sind 12,5GW ohne Vergütung aber mit Sonnensteuer machbar? :lol:

Die einzige sinnvolle Antwort auf die Frage im Titel lautet: EEG-Reform mit Abschaffung der 52GWp-Deckelung und Anhebung des Zielkorridors auf 12-13GWp per Annum. Alles andere ist m.E. Unfug.

Der Spekulatius :mrgreen:



Es wird doch längst an einer neuen Förderung gearbeitet. Jeder weiß dass das ohne nicht so einfach geht. Es werden Ausschreibungen kommen. Was gerade diskutiert wird ist, ob die Ausschreibungen frei von Standort etc sind. Somit können Vermarkter Zuschläge bekommen und diese dann an Betreiber weiter geben. Bei EV ist die Vergütung nicht so wichtig und ich denke dass wir in zwei Jahren bei Preisen sind auf den Industriedächern die mit 7-8Ct arbeiten können.
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Re: 12,5GW Zubau pro Jahr in DE - wie kriegen wir das hin?

Beitragvon open source energy » 07.09.2018, 20:45

choehle hat geschrieben:Wie viel würde man den pro Anlage sparen, wenn die Anfrage so gut aufbereitet wäre, dass man nur noch ein einziges Mal zur Installation zum Kunden fahren müsste?


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Die Frage ist, wer fährt denn überhaupt noch vor einem Auftrag zum Kunden raus? Sowas macht ja auch sonst keiner.
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Re: 12,5GW Zubau pro Jahr in DE - wie kriegen wir das hin?

Beitragvon RolandD » 15.09.2018, 10:48

12,5 GW auf 30 Jahre sind 375 GW. Dürfte knapp werden besonders wenn man es nicht schafft die WKAs im Ähnlichen Maße auszubauen. Aber man sollte erstmal bei den 375 GW bleiben. Die Mittlere Last liegt heute bei ca 70 GW - dürfte mit der Elektrifizierung der Energieversorgung auf ca 140 bis 150 GW ansteigen.
Also wird die *Einspeisung* bei ca 40% der Nennleistung liegen. Der Rest - was so ca 30-40% der Energiemenge ausmacht, muss *verschoben* oder gespeichert werden.

Wie man das macht ? Bleibt den Schlauen Leute überlassen die Geld verdienen oder sparen wollen. Die Lösungen liegen ja auf der Hand Rabatte bzw. 0-Preise bei Überschuss für die welche die Energie nutzen können und bereit sind ihre Anlagen an die Erzeugung anzupassen. Null-Preise werden den Erzeuger natürlich nicht schmecken und er wird selbst Lösungen suchen. Sein EV oder seine Heimspeicher laden oder eben das Duschwasser vorhalten.

375 GW sind etwa 5 KWp pro Bundesbürger-Nase so ganz grob 1/3 im Privathaushalt, 1/3 öffentlich und Gewerbe und 1/3 Industrie.

Vielleicht schafft es der EFH-Besitzer seine PV mit dem Eigenbedarf und einer 5 ct-Vergütung zu finanzieren - wird wohl darauf ankommen wie groß seine PV ausfallen soll. Mehr als 10 kWpv dürfte in Post-EEG-Ära wohl schwer werden.
Aber der Solateur wird ja auch auf die Bushaltestelle, die Schule und das Rathaus Anlagen legen. Auf das Dach des Maschinenbauunternehmens wie auch aufs Industriedach.
Der Mieter ohne eigenes Dach darf sich in die Freiflächenanlage einmieten.

12,5 GW dürften keine Problem sein, wenn man damit anfängt die Anlagen dort zu bauen wo es Direktabnehmer gibt und die Leute 15, 20 oder 30 ct pro kWh bezahlen und bezahlen werden.

Um noch mal zu EFH zurück zu kommen. Das Budget liegt heute schon halbwegs fest. 2000-3000 kWh Strom Allgemein, 2000-3000 für Warmwasser, Heizung und Klimatisierung, 2000-3000 kWh fürs EV .. also etwa 6000-9000 kWh im Jahr bei ca 1500-2200 Euro pro Jahr Energiekosten. Mit einem Budget von etwa 70.000 Euro in 30 Jahren - sollte auch für die PV und den Solateur etwas abfallen.
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Re: 12,5GW Zubau pro Jahr in DE - wie kriegen wir das hin?

Beitragvon eba » 15.09.2018, 11:57

Mit einem Budget von €70.000 kann ich mir ein 99.9kWp Anlage auf mein geplantes Hausdach 14mx14m Baukörper + 3m umlaufende Varanda = 400qm 10° geneigt O/W Dachfläche. Dazu noch die Garagenbereich mit 10x12m. Da sollten die 99,9kWp möglich und auch eine 98% Autarkie möglich sein. Selbst wenn der Überschussstrom nur zu Börsenpreisen verkauft werden kann, rechnet sich das Ganze.
Hatte erst letztes Jahr im Altbau eine Pelletsheizung für €32.000 eingebaut und die Ölheizung rausgeschmissen.
Trotzdem brauche ich noch für noch für €1.500 Pellets im Jahr + Schornsteinfeger + Wartung = €2.000.
Tesla P85+ seit 8/13 >365.000km gefahren. PV 10 kWp an E3DC Hauskraftwerk mit 13,8kWh und Wallbox. Weitere 18kWp PV an Solaredge. Gesamt PV-Leistung 28,049kWp. Jetzt habe ich ein Jahr Zeit, wie ich weitere 1,95kWp (=6x325W) aufs Dach bekomme.
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Re: 12,5GW Zubau pro Jahr in DE - wie kriegen wir das hin?

Beitragvon JschulzeP » 15.09.2018, 18:11

choehle hat geschrieben:Danke für die vielen verschiedenen und allesamt sehr interessanten Antworten.
Mein Bauchgefühl ist: Wenn wir das der Politik überlassen, bauen wir in Kürze gar keine Solaranlagen mehr zu (denn dann müsste man ja Kohle und Kernkraft drosseln) und die Laufzeit der Kernkraft wird verlänger :evil:

Ich denke, wenn wir in Richtung 100%EE kommen wollen muss das ohne EEG und durch die Menschen selbst gehen. Mit 41 Millionen Haushalten - und nicht nur in DE sondern weltweit. Daher dieser radikale Gedanke möglichst vieler Anlagen.

Dass die Marge bei kleinen Anlagen nicht besonders groß ist, ist mir auch bewusst. Eine gute Idee dazu fehlt mir noch... Andererseits fand ich den Vorschlag, Einmalkosten und Größenabhängige Kosten getrennt zu führen nicht übel. So könnte man bei kleinere Anlagen eventuell die höheren kWp-Kosten argumentieren.

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Christian


Ihr baut sowieso keine Solarstrom Anlagen.....
Das machen wir !
SMA Service.....geht ganz schlecht! Z.b. WR bestellen als Austausch dauert min 1std.
AT Gerät kommt erst nach 3 Wochen....
Preise für WR fallen gefühlt nie ....

12.5GW zubau wird es nie geben!
Seit mal mit 4 oder 5 zufrieden. Und wer soll das montieren ?
Wunschdenken....
30 Anlagen verkaufe pro Mann pro Woche ;-) Sorry wie denn das? Ich denke du hast noch keine Schlüsselfertige Anlage verkauft.
Anlagen kleiner als 7kwp? Hab erst 2 davon verkauft.lohnt nicht.....

Gruss von der Basis
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2012: 54,5 kwp Eging,SMA
2012: 30,0 kwp CSI,SMA
2014: 60,0 kwp Schott,Fronius
2014: 7,65 kwp Eging,SMA
2016: 88kwp Qcells,SMA
2017: 12 kwp SW,SMA
2018: 9.8 kwp LG,SMA/ Tesla Powerwall 2
2018: 750 kwp
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Re: 12,5GW Zubau pro Jahr in DE - wie kriegen wir das hin?

Beitragvon ndorphin » 16.09.2018, 00:32

choehle hat geschrieben:Danke für die vielen verschiedenen und allesamt sehr interessanten Antworten.
Mein Bauchgefühl ist: Wenn wir das der Politik überlassen, bauen wir in Kürze gar keine Solaranlagen mehr zu (denn dann müsste man ja Kohle und Kernkraft drosseln) und die Laufzeit der Kernkraft wird verlänger :evil:


Kein Zubau vllt nicht, aber selbiger wird demnächst kleiner sein als die Altanlagen die aus der EEG Förderung fallen.

Meiner Meinung nach gehört die derzeitige Förderung (Hausdächer) abgeschafft. Zu kompliziert für die breite Masse (Gewerbe, FA und Co). Stattdessen ein Modell wo jeder unkompliziert eine Anlage anschliessen kann und für die Einspeisung nur den Börsenwert (Jahresmittel) von der Jahrestromrechnug abgezogen kriegt mittels Zweirichtungszähler. Dafür ganz ohne Gewerbenanmeldung und Finanzamtszwang. Dazu im Neubau eine PV im KfW Förderprogramm verpflichtend machen. Das ganze Modell wäre dann auch für die Altanlagen verwendbar. Über den Eigenverbrauch sollte man dennoch +/- null rauskommen, selbst kleine Verluste würden viele akzeptieren, Öko und lokales kostet halt immer Aufpreis - dafür gibt es ein gutes Gewissen. Und der Eigenverbrauch wird in Zukunft steigen, EVs usw.

Viele haben hier ja Angst vor einer wahren Demokratisierung der PV. Aber da muss man durch, die Bedenkenträger dürfen nicht siegen! Schon heute liegt die Zahl der Guerilla Anlagen vermutlich über denen der offiziellen - und gross was passiert? Viel Kleinvieh macht auch viel Mist. Dazu liegt PV in der Stadt bzw. auf Mehrfamilienhäusern z.Z. nahezu brach, zu kompliziert die Abrechnung, da lässt man es lieber gleich. Zur Zeit gibt es nur sehr wenige Gewinner im PV System. Aber das Standesdenken muss aufhören, Solateure könnten ja z.b. an der Versorgung der dann aufkommenden Selbstbauanlagen verdienen, warum nicht kleine lokale Solarshops wo man Module bestellen/kaufen kann, ein Tag die Woche reicht ja. Und seien wir ehrlich, bis das auf dem Dach rumkrabbeln ist PV technisch gesehen durchaus von Laien installierbar und die WR sichern den Netzanschluss ausreichend.

Alles schnell lösbar - wenn man denn will! Aber eigentlich möchte man die Zahl der involvierten möglichst klein halten, ist dann immer einfacher zu kontrollieren. Und leider ist ja die PV Fraktion selbst auch uneins, da wird man es schwer haben gegen Netzbetreiber und Grosserzeuger. Über kurz oder lang werden diese EEs komplett übernehmen fürchte ich. Dann wird man irgendwann nur seinen Enkeln erzählen können: Du stell Dir vor, damals haben wir für kurze Zeit mal unseren eigenen Strom selbst erzeugt.
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