Das E Auto für den Normalverdiener Sono Motors!

Moderatoren: Rainbow, sundevil, Mod-Team

 

5.00 (1 Bewertungen)

Re: Das E Auto für den Normalverdiener Sono Motors!

Beitragvon einstein0 » 30.04.2018, 18:22

Hier mal ein klassischer Carport. Es gibt kein Erst- oder Zweitauto. Der Elektrische steht in der Sonne, oder im Regen
und allen Hausbewohnern zur Verfügung. Trotzdem würde es keinen Sinn machen, auf seinem Dach ein paar Solarzellen
zu verbauen. Dafür liegen ein paar kWp auf dem Carport und geladen wird ebenfalls im Netzverbund. :idea:
einstein0
Dateianhänge
Carport.jpg
Auf Autodächern macht PV keinen Sinn, auf dem Carport nur, wenn er einigermassen ausgerichtet ist.
30 J Erfahrung mit PV im Netzverbund. Erster zweiachsiger Tracker in Australien.
1 kW- Insel im Camper ohne PV! 2014: EV; Mitsubishi Imiev. 30kW-PV-Anlage Ost/West.
2015: PV-Repowering und Notstromversorgung im MFH mit Infini 3 kW Hybrid-WR.
Benutzeravatar
einstein0
Forum Genie
Forum Genie
 
Beiträge: 8023
Registriert: 26.06.2011, 15:11
Wohnort: 3550 Schweiz
PV-Anlage [kWp]: 43
Info: Betreiber

Re: Das E Auto für den Normalverdiener Sono Motors!

Beitragvon ndorphin » 01.05.2018, 09:59

delink2000 hat geschrieben:Carports und Garagen die Regel ? Auf dem Land vielleicht, in der Stadt aber bestimmt nicht.


Viele eAutos in privater Hand gibt es in der Stadt? Genau, recht wenig, einfach weil die Installation der Ladeinfrastruktur ein Problem ist. eAutos sind (z.Z.) ein typisches Fahrzeug für Eigenheimbesitzer, hier eine Ladesäule aufzustellen ist einfacher als z.b. auf dem angemietet Parkplatz im Hinterhof des Mietshauses. Und ich meine nicht das Mietshaus in Grunewald/Blankenese/Grünwald sondern dort wo die Durchschnittsverdiener wohnen.

Außerdem widersprichst du dir selber, wenn du sagst, es wäre ein klassischer Zweitwagen. Für den gibt es oft eben keinen überdachten Platz mehr.


Wo wohnt ihr. Bei uns ist der Doppelcarport die Regel. Und das im Osten.

Und wieso glaubst du, dass eine Tür mit billigen Solarzellen eingeschweißt in gefärbten und remplerflexiblem Plastik teurer ist, als eine in mehreren Schichten metallische lackierte Hochglanztür. Solarzellen sind wahrlich keine teure Raketentechnik...
wenn man die einfach und robust in Kunststoff integriert bekommt, kann das günstiger sein, als eine aufwändige Lackierung.


Ich weiß nur das eine Karosserie aus gefärbten Plastik mit aufgepappten Solarzellen teuer ist als eine aus gefärbten Plastik ohne Solarzellen. Wer das Gegenteil beweisen kann kriegt ganz sicher den Nobelpreis!

Und warum sollte man das Fahrzeug ohne Solarzellen lackieren und das mit nicht? Gibt ja auch beim Fahrzeug mit Solarzelle viele freie Flächen (Kotflügel). Außerdem glaube ich nicht das die ganz ohne Lackierung auskommen. Ich glaube mindestens einen Klarlack auf den Bildern zur erkennen.

Auch die Kosten einer Lackierung wird überbewertet. Ein Freund arbeitet in einer Firma die Lackierstraßen herstellt. Der hat mir mal gesteckt das ein Metalliclack ungefährt 2-10 Euro Mehrkosten im Vergleich zur Normallack hat, inkl. Umrüstkosten. Ich kaufe seit dem nur Autos in Basislack, die Abzocke von 500-1000 Euro mit Metallic mache ich nicht mit.

Und so mickrig sind die Zellen auch nicht...da sind immerhin 1,2 kWp drauf... effektiv (mit der Ausrichtung, Neigung) kann man da wohl eher von 800W ausgehen, aber damit kann man über 4000km im Jahr erreichen.


Das ist aber ne Milchmädchenrechnung. Mach ich mal so eine auf: Man kann annehmen das rund 50% der Modulfäche immer gerade nicht in der Sonne liegen (mickerigen Streulichtertrag lassen wir mal ausen vor). Bleiben nur 600W. Die liegen aber nicht optimal, sind u.U. verdreckt oder von Schatten betroffen. Könnte man nochmal 50% abziehen. Bleiben 300W. Davon abzuziehen den Strom der die Regelung benötigt, irgend eine Elektronik muß das dauerhaft überwachen, u.u. auch wenn wegen schlechten Wetters gar nix vom Himmel kommt. Abzüglich der Energie die das Mehrgewicht des ganzes Solarkrimskrams während der Bewegung kostet, schließlich muß das Zeug das ganze Jahr, auch im Winter, immer mit rumgeschleppt werden.

Beim Sion geht es ja genau um diese Solarzellen und Sono will ja gerade zeigen, dass das in Massenfertigung günstig gehen kann und dass Versicherung oder Unfälle keine Probleme darstellen.


Massenfertigung? Das kriegt ja nicht mal Tesla hin. Mal sehen ob die erfolgreicher sind, ich wette aber schon darauf das die Versicherungeinstufungen bestimmt nicht günstig sein werden wenn Solarzellen serienmäßig mit an Bord sind. Zwei drei Typklassen höher und für Fahranfänger in ungünstige Reginalklassen sind das mehrere hundert Euro im Jahr mehr - unnötig wie ich meine.
ndorphin
Fleißiges Mitglied
Fleißiges Mitglied
 
Beiträge: 516
Registriert: 21.08.2014, 13:41
Info: Interessent

Re: Das E Auto für den Normalverdiener Sono Motors!

Beitragvon ndorphin » 01.05.2018, 10:04

einstein0 hat geschrieben:Hier mal ein klassischer Carport. Es gibt kein Erst- oder Zweitauto. Der Elektrische steht in der Sonne, oder im Regen
und allen Hausbewohnern zur Verfügung. Trotzdem würde es keinen Sinn machen, auf seinem Dach ein paar Solarzellen
zu verbauen. Dafür liegen ein paar kWp auf dem Carport und geladen wird ebenfalls im Netzverbund. :idea:
einstein0


Deine PV Anlage auf Carport ist nach Süden ausgerichtet? Dann steht das Auto also im Schatten der Nordseite des Hauses. Da würden natürlich riesige Mengen Energie mit den integrierten Solarzellen erzeugt werden, schließlich scheint am morgen etwas Sonne auf die eine Seite des Fahrzeugs :D

Ich glaub Dein Bild ist ein gutes Beispiel warum es nicht funktioniert. Bebauung und Bewuchs überall, unmöglich da noch ein Freiparkplatz mit optimalen Sonnenertrag zu planen.
ndorphin
Fleißiges Mitglied
Fleißiges Mitglied
 
Beiträge: 516
Registriert: 21.08.2014, 13:41
Info: Interessent

Re: Das E Auto für den Normalverdiener Sono Motors!

Beitragvon ndorphin » 01.05.2018, 10:32

PV-Berlin hat geschrieben:'ekelhaft' ist es, wenn man Fakten einfach ausblendet uns sich mit dem Thema nicht wirklich beschäftigen möchte. Der Sono ist der perfekte Erstwagen, weil seine Unterhaltskosten extrem niedrig sind und ihm viele km auf dem Tacho nicht schaden. Die typische Fahrt schaut doch so aus, dass der 3 Liter Diesel Kombi gar nicht zwischen Arbeitsplatz, Kita , KDW und Club überhaupt warm wird und er immer seine Kinetische Energie vollständig in Wärme umwandelt.


Mal sehen wieviele ihre Erstwagen C-Klasse gegen eine Sion austauschen. Ich bleib dabei, der wird maximal Zweitwagen. Der NCAP Crashtest wird entscheiden ob es überhaupt dafür reicht. Wer beruflich viel unterwegs ist wir sein Leben sicher nicht so einer Schachtel anvertrauen, ganz sicher.

PV-Berlin hat geschrieben:Was kostet denn ein vergleichbarer Benziner? Also mit dem Zug am 'Gaspedal' dem Automatikgetriebe etc.?


Na was vergleichbares so 9.000 Euro, Hyundai i10 Automatik Klima mit 5 Jahren Garantie. Da kann ich locker 10 Jahre 10.000km fahren und bin mit Spritkosten/Unterhalt noch günstiger.

https://suchen.mobile.de/fahrzeuge/deta ... =250720920

PV-Berlin hat geschrieben:Wer sich ein e-Modell zum hinstellen kauft (Zweitwagen) der hat das Thema noch nicht ganz versanden.


Also selbst ein Erstwagen steht die meiste Zeit rum. Ich kenne keinen der Fahren zum Selbstzweck hat, den Pizza Lieferdienst mal außen vor. Die durschnittlicher Fahrleistung in D ist 12.000km/anno, an 300 Tagen macht das 40km/Tag. Das sind max. 1/2-2 Stunden reine Fahrzeit pro Tag je nach Strecke (Autobahn-Stadt)
ndorphin
Fleißiges Mitglied
Fleißiges Mitglied
 
Beiträge: 516
Registriert: 21.08.2014, 13:41
Info: Interessent

Re: Das E Auto für den Normalverdiener Sono Motors!

Beitragvon Solarstrom_Simon » 01.05.2018, 11:02

Grundsätzlich ist der Autokauf Emotional, wenn es nur nach dem Preis geht würden wir alle nur noch Dacia oder günstigeres Model fahren.....
Warum nicht ein E Auto in der 20.000€ Preisklasse?

mit sonnigen Grüßen Solar Sepp 8)
Für Energie Alternativen Solarstrom Simon aus Bayern München / Olching
Benutzeravatar
Solarstrom_Simon
Forumsinventar
Forumsinventar
 
Beiträge: 663
Registriert: 22.04.2008, 05:07
Wohnort: Olching
PV-Anlage [kWp]: 10
Info: Berater

Re: Das E Auto für den Normalverdiener Sono Motors!

Beitragvon django65 » 01.05.2018, 12:20

diese Diskussion hier ist ja schön und gut aber alles nur Spekulation.

Am anfang hat es ja auch die deutschen immer die "Angst der Degradion" die deutschen umgetrieben. Wie schnell sind die Accus kaputt bzw. haben keine ordentliche Kapazität mehr und man kommt nur noch ein Paar km und braucht in ein paar Jahren einen neuen accu die mehr kostet als ein Austauschmotor.
Warum, weil wir als "Wissensgrundlage" einfach die Daten der billigen Handyaccus zugrunde gelegt haben und dies einfach auf die Autos übertragen haben.
Daß aber stärker beanspruchte und nicht so kurzlebige Accus wie in Smartphones ein viel besseres Batteriemanagemant haben wurde total ausgeblendet. Jeder Li-Ionen Accu von Handwerkergeräten hat heutzutage beim Schnelladen ein Thermisches Accumanagement daß die Accus nicht zu heiß werden bzw. auch bei zu kaltem Accu wird einfach nicht geladen.

Und was ist jetzt?

Wenn das Battteriemanagement optimal ist dann dürfte es für den Accu besser aussehen wie bei einem Verbrennungsmotor.
Es gibt ja inzwischen Tesla M S die über 300 000 km gefahren sind und der Accu noch über 90 % Kapazität hat.

Vielleicht hat Sono Motors auch einen Weg gefunden die Probleme die hier diskutiert werden zu umgehen. Wirklich wissen werden wir es erst wenn die ersten Fahrzeuge unterwegs sind und reale Daten vorhanden sind.

Vorher ist alles Kaffeesatzleserei. In wie weit es nur Hochglanzprospekt füllende Ankündigungen wie von den Etablierten sind oder ob es funktioniert warten wir einmal ab.

Viel besser ist doch daß man aus dem Auto normale 220V Geräte ohne zusätzlichen Inverter betreiben kann bzw. liegengebliebenen e-Autos ein paar kW Strom abgeben kann. Auch dies ist bei anderen etablierten bisher bestenfalls in Ankündigung.

Darum ist dieses Auto eigentlich ein Vielzweckaccu => Ein Accu den man zuhause mit PV Strom laden kann und bei bedarf zum Einkaufen und zum Arzt fahren kann und Abends im Haus die El Geräte betreiben. Somit ist das Auto ganz nah an der Eierlegenden Woolmilchsau für Rentner.

Django
Luschenpraktikant L 2
1000er Jäger
JK 8 , D 1
django65
Forumsinventar
Forumsinventar
 
Beiträge: 2946
Registriert: 24.10.2013, 21:57
PV-Anlage [kWp]: 9
Info: Betreiber

Re: Das E Auto für den Normalverdiener Sono Motors!

Beitragvon delink2000 » 01.05.2018, 15:18

ndorphin hat geschrieben:Viele eAutos in privater Hand gibt es in der Stadt? Genau, recht wenig, einfach weil die Installation der Ladeinfrastruktur ein Problem ist. eAutos sind (z.Z.) ein typisches Fahrzeug für Eigenheimbesitzer, hier eine Ladesäule aufzustellen ist einfacher als z.b. auf dem angemietet Parkplatz im Hinterhof des Mietshauses. Und ich meine nicht das Mietshaus in Grunewald/Blankenese/Grünwald sondern dort wo die Durchschnittsverdiener wohnen.

...genau das könnte der Sion zumindest ein Stück weit mit seiner PV-Ladung ändern... für diejenigen, die wenig Kilometerleistung haben und/oder z.B. vielleicht nur 1 x mal die Woche "ordentlich" laden müssen/wollen/können.

Wo wohnt ihr. Bei uns ist der Doppelcarport die Regel. Und das im Osten.

hier nicht ... ich nehme einfach mal an, weil die Grundstücksflächen im Osten größer sind... ?
Ich weiß nur das eine Karosserie aus gefärbten Plastik mit aufgepappten Solarzellen teuer ist als eine aus gefärbten Plastik ohne Solarzellen. Wer das Gegenteil beweisen kann kriegt ganz sicher den Nobelpreis!
Und warum sollte man das Fahrzeug ohne Solarzellen lackieren und das mit nicht? Gibt ja auch beim Fahrzeug mit Solarzelle viele freie Flächen (Kotflügel). Außerdem glaube ich nicht das die ganz ohne Lackierung auskommen. Ich glaube mindestens einen Klarlack auf den Bildern zur erkennen.
Auch die Kosten einer Lackierung wird überbewertet. Ein Freund arbeitet in einer Firma die Lackierstraßen herstellt. Der hat mir mal gesteckt das ein Metalliclack ungefährt 2-10 Euro Mehrkosten im Vergleich zur Normallack hat, inkl. Umrüstkosten. Ich kaufe seit dem nur Autos in Basislack, die Abzocke von 500-1000 Euro mit Metallic mache ich nicht mit.

na klar geht es noch billiger in Plastik ohne Zellen... nur macht das kein etablierter Hersteller. Auf diese (vielleicht nicht so hochwertig anmutende) Idee kamen die Start-Up's beim Sion oder e.go, weil es eben um Welten günstiger im Material und in der Produktion ist. So wie von Prof. Schuh verlautbart, ist das wirklich nur Plastik ohne weitere Lackierung. Und Solarzellen mit gefärbtem Kunststoff zu verbinden bzw. einzuschweißen, stelle ich mir produktionstechnisch nicht allzu schwer vor.
Zu den Kosten der Lackierung weiß ich nur, wie der Kurs so ist, wenn man eine kleine Beule oder einen gröberen Kratzer professionell von Handwerker-Hand nachlackieren läßt... die Preise sind schon ziemlich gesalzen. Eine maschinell fertig gestanztes Plastik Element wie eine Tür kann da eigentlich kaum teurer sein... und auch zusätzliche 30 Zellen inkl. Verkabelung in so einer Tür liegen vielleicht bei 30-50 Euro und machen den Braten nicht fett.
Das ist aber ne Milchmädchenrechnung. Mach ich mal so eine auf: Man kann annehmen das rund 50% der Modulfäche immer gerade nicht in der Sonne liegen (mickerigen Streulichtertrag lassen wir mal ausen vor). Bleiben nur 600W. Die liegen aber nicht optimal, sind u.U. verdreckt oder von Schatten betroffen. Könnte man nochmal 50% abziehen. Bleiben 300W. Davon abzuziehen den Strom der die Regelung benötigt, irgend eine Elektronik muß das dauerhaft überwachen, u.u. auch wenn wegen schlechten Wetters gar nix vom Himmel kommt. Abzüglich der Energie die das Mehrgewicht des ganzes Solarkrimskrams während der Bewegung kostet, schließlich muß das Zeug das ganze Jahr, auch im Winter, immer mit rumgeschleppt werden.

Gewicht ? ... aus dem Bauch heraus können die derzeit verwendeten metallischen Karosserieteile kaum leichter sein, als Plastik und Zellen zusammen.... und wenn es auch ein wenig mehr ist, Gewicht wird bei E-Mobilen überbewertet.
In meinen 800W war bereits die Teilverschattung berücksichtigt... du ziehst davon nochmal was ab und dann nochmal... hä ?
Du glaubst also, dass nur 200-300 Watt von den 1200W ankommen. Sorry, das halte ich andersherum für eine Milchmädchenrechnung. Selbst wenn wir nur von der Hälfte an möglichem Ertrag (-> ca. 550kWh) ausgehen, kann zwischen 3000km (bei 18kWh/100km) und 4000km (bei 14kWh/100km) damit (potenziell!) erreicht werden.
Massenfertigung? Das kriegt ja nicht mal Tesla hin. Mal sehen ob die erfolgreicher sind,

klar... eine Massenfertigung ist das bestimmt nicht. Dennoch wird sich erstmalig im Sinne einer Mengenfertigung Gedanken gemacht, wie PV so kostengünstig wie möglich an einem Auto appliziert werden kann. Natürlich wäre das bei einem OEM noch einmal um einiges (Faktor 2?) günstiger möglich.
ich wette aber schon darauf das die Versicherungeinstufungen bestimmt nicht günstig sein werden wenn Solarzellen serienmäßig mit an Bord sind. Zwei drei Typklassen höher und für Fahranfänger in ungünstige Reginalklassen sind das mehrere hundert Euro im Jahr mehr - unnötig wie ich meine.

Mensch... noch einmal... warum sollen billigste Solarzellen in einer gestanzten Plastiktür die Versicherung teurer machen? ... zumal durchgefärbtes Plastik Kratzer oder kleine bis sogar mittlere Rempler sehr viel milder (bzw. schadenfreier) abfangen kann, als die klassische metallische Oberfläche.
Carport PV-Anlage in NRW:
PV-EEG-Netz: 8 kWp = 40 (4 x 10) x Suntech Pluto 200/ADE DN 8.5° - 2 x Power One PVI 3.6 OutD-S - Azimut -35° http://pv.delink2000.de
PV-Insel / USV : ca. 2 kWp DN 70° - Tristar TS45 - Victron Multiplus 3000 - 24V C5 840 Ah PZV
Benutzeravatar
delink2000
Fleißiges Mitglied
Fleißiges Mitglied
 
Beiträge: 534
Registriert: 06.10.2009, 10:53
PV-Anlage [kWp]: 8
Info: Betreiber

Re: Das E Auto für den Normalverdiener Sono Motors!

Beitragvon ndorphin » 02.05.2018, 04:26

delink2000 hat geschrieben:...genau das könnte der Sion zumindest ein Stück weit mit seiner PV-Ladung ändern... für diejenigen, die wenig Kilometerleistung haben und/oder z.B. vielleicht nur 1 x mal die Woche "ordentlich" laden müssen/wollen/können.


Ohne richtigen eigene Ladepunkt kauf sich keiner eine eAuto. Deine Argumentation mit ein paar mickrigen Solarzellen wäre das anderes ist wohl nicht dein ernst?

Warte Schatz, wir können erst in 3 Tagen mit dem Auto fahren bis der Akku wieder 20km hat. Du, im Winter können wir unser Auto nicht benutzen, das weiß Du doch, da kommt keine Sonne in die Straße.

hier nicht ... ich nehme einfach mal an, weil die Grundstücksflächen im Osten größer sind... ?


Je enger die Bebauung um so mehr schlägt die Schattenproblematik zu und um so uneffektiver werden integrierte Solarzellen. Wenn ihr keine Platz für einen Doppecarport habt dann wohl erst recht nicht für einen Parkplatz mit 10m Freifläche rundherum, oder?

na klar geht es noch billiger in Plastik ohne Zellen... nur macht das kein etablierter Hersteller. Auf diese (vielleicht nicht so hochwertig anmutende) Idee kamen die Start-Up's beim Sion oder e.go, weil es eben um Welten günstiger im Material und in der Produktion ist. So wie von Prof. Schuh verlautbart, ist das wirklich nur Plastik ohne weitere Lackierung. Und Solarzellen mit gefärbtem Kunststoff zu verbinden bzw. einzuschweißen, stelle ich mir produktionstechnisch nicht allzu schwer vor.


Na Plastik - ähm Duroplast - hatten wir schon beim Trabant. Ist jetzt so neu nicht. Ich hab wie gesagt kein Problem damit, aber bitte ohne Solarzellen.

Zu den Kosten der Lackierung weiß ich nur, wie der Kurs so ist, wenn man eine kleine Beule oder einen gröberen Kratzer professionell von Handwerker-Hand nachlackieren läßt... die Preise sind schon ziemlich gesalzen. Eine maschinell fertig gestanztes Plastik Element wie eine Tür kann da eigentlich kaum teurer sein...


Warum ist die Lackierung so teuer? Bestimmt nicht weil die Dose Lack 5 Euro kostet. Weil der Arbeitsaufwand so teuer ist, abkleben, abschleifen, säubern, grundieren, lackieren. Eine Plastiktür könnte günstiger sein. Könnte, weil Karosserieteile einen Designschutz haben und z.b. in D. keine Nachbauteile verbaut werden können. Deswegen sind Karosserieteile hier auch viel teuerer als im Ausland. Wollen wir hoffen das sie beim Sion günstig sind, (gefärbtes) Plastik läßt sich leider schlecht reparieren, es wird i.d.R. auf den Teiletausch hinauslaufen.

Für den Sion müsste man jetzt die Variante Reparatur nur Plastiktür vs. Plastiktür mit Solarzellen betrachten. Leider ist es so das Erstazteile immer teurer sind als die reinen Herstellungspreise. Ein Auto nur aus Ersatzteilen zusammengebaut kostet wohl das 3-4 fache vom Neupreis. Mit den 50 Euro von unten würde dann der Ersatz der Solarzelle bspw. 150 Euro mehr kosten als ohne. Oder sie muß aus- und wieder eingebaut werden falls noch ok. Kostet dann 100 Euro/h je nach Arbeitszeit, alles (unnötige) Extrakosten. Genau so rechnen die Versicherungen bei den Einstufungen. Deshalb würde der Sion ohne Solarzellen (und Plastiktür) günstiger eingestuft als mit.

und auch zusätzliche 30 Zellen inkl. Verkabelung in so einer Tür liegen vielleicht bei 30-50 Euro und machen den Braten nicht fett.


Alles Mutmaßungen. Selbst wenn der Preis so wäre, wir haben 4 Türen, Motorhaube, Dach und Heck. 4xTür + Heck = 250 Euro, Motorhaube und Dach jeweil 100 = 450 Euro. Ich bin der Meinung lieber gleich ohne und 500 Euro günstiger machen.


Gewicht ? ... aus dem Bauch heraus können die derzeit verwendeten metallischen Karosserieteile kaum leichter sein, als Plastik und Zellen zusammen.... und wenn es auch ein wenig mehr ist, Gewicht wird bei E-Mobilen überbewertet.


Nochmal, ich rechnen immer Plastikteil ohne Zellen vs. mit. Ich sehe keinen Grund den Sion ohne Solarzellen unbedingt mit Metallkarosse auszustatten. Und Plastik ohne Zellen wiegt weniger als mit.

In meinen 800W war bereits die Teilverschattung berücksichtigt... du ziehst davon nochmal was ab und dann nochmal... hä ?
Du glaubst also, dass nur 200-300 Watt von den 1200W ankommen. Sorry, das halte ich andersherum für eine Milchmädchenrechnung. Selbst wenn wir nur von der Hälfte an möglichem Ertrag (-> ca. 550kWh) ausgehen, kann zwischen 3000km (bei 18kWh/100km) und 4000km (bei 14kWh/100km) damit (potenziell!) erreicht werden.


Ich denke es wird noch weniger sein als ich ausgerechnet habe. Deine Variante geht wohl vom Optimalfall aus, Sonne steht weit oben und der Sion auf freiem Feld mit der Heck :!: zu Sonne. Das wäre der Idealfall - das (große) Dach + Heckmodul bringt ordentlich Leistung weil nach hinten abfallend. Motorhaube etwas, die ist dummerweise in die andere Richtung geneigt. Die Türen kann man dann vergessen, die stehen parallel zu Sonne. Damit wäre maximal 50% der Maximalleistung erreichbar. Aber nur im Sommer und nur wenn der Sion richtig steht, außerhalb vom Sommer ist das Dach wieder zu flach für optimalen Ertrag.
Alles andere sieht noch trauriger aus. Sonne von der Seite, nur ca. 25% Leistung. Und jetzt kommt noch der Schatten. In der Stadt hast Du Häuserzeilen. Eine Straßenseite liegt fast immer im Schatten (-50%). Die Seitenmodule bringen in der Stadt fast gar nichts. Längst geparkt verdecken die Häuser fast immer die Sonne. Beim Querparken die Nachbarautos. Bäume, Verdreckung usw. kommen auch noch dazu. Tief/Hochgaragenparker haben auch nix davon. Was soll da am Ende von 1.2 kwP noch übrigbleiben? 25% sind sehr realsitisch.
Ich bleibe dabei, serienmäßige Solarzellen sind so was von Unsinn.

klar... eine Massenfertigung ist das bestimmt nicht. Dennoch wird sich erstmalig im Sinne einer Mengenfertigung Gedanken gemacht, wie PV so kostengünstig wie möglich an einem Auto appliziert werden kann. Natürlich wäre das bei einem OEM noch einmal um einiges (Faktor 2?) günstiger möglich.


Ich würde mir wünschen sie konzentrieren sich darauf noch günstiger zu werden. Mein Zielpreis wäre 10.000 Euro mit 100km echter Reichweite, das würde dann der ideale Zweitwagen sein. Die Solarzellen sind da kostentechnisch hinderlich, wenn die auf der Straße noch Problem machen (Microrisse, evtl Kurzschlüsse) wars das für die Firma.

Mensch... noch einmal... warum sollen billigste Solarzellen in einer gestanzten Plastiktür die Versicherung teurer machen? ... zumal durchgefärbtes Plastik Kratzer oder kleine bis sogar mittlere Rempler sehr viel milder (bzw. schadenfreier) abfangen kann, als die klassische metallische Oberfläche.


Mensch... noch einmal... wir vergleichen immer Plastik vs. Plastik mit Solar. Warum es teurer ist weiter oben. Und ich gehe davon aus das eine reine Plastiktür mehr wegsteckt als die darauf applizierte Solarzelle. Einer rammt dir seine Tür in die Seite und du hast evtl. einen Microriß/Kurzschluß und darfst in die Werkstatt. So sieht die Wirklichkeit aus!
ndorphin
Fleißiges Mitglied
Fleißiges Mitglied
 
Beiträge: 516
Registriert: 21.08.2014, 13:41
Info: Interessent

Re: Das E Auto für den Normalverdiener Sono Motors!

Beitragvon delink2000 » 02.05.2018, 11:16

ndorphin hat geschrieben:Ohne richtigen eigene Ladepunkt kauf sich keiner eine eAuto. Deine Argumentation mit ein paar mickrigen Solarzellen wäre das anderes ist wohl nicht dein ernst?
Warte Schatz, wir können erst in 3 Tagen mit dem Auto fahren bis der Akku wieder 20km hat. Du, im Winter können wir unser Auto nicht benutzen, das weiß Du doch, da kommt keine Sonne in die Straße.

ich schrieb "ein Stück weit"... in Kombination mit gelegentlichem Laden am Supermarkt, beim Frisör, im Kino....
Je enger die Bebauung um so mehr schlägt die Schattenproblematik zu und um so uneffektiver werden integrierte Solarzellen. Wenn ihr keine Platz für einen Doppecarport habt dann wohl erst recht nicht für einen Parkplatz mit 10m Freifläche rundherum, oder?

wie wäre es mit dem klassischen Straßenrand ? ... normal (Im Sommer jedenfalls) kommt da auch Sonne hin, wenn man nicht gerade in einer Hochhausschlucht wohnt.
Wollen wir hoffen das sie beim Sion günstig sind, (gefärbtes) Plastik läßt sich leider schlecht reparieren, es wird i.d.R. auf den Teiletausch hinauslaufen.

ich denke, es kommt darauf an... Kratzer lassen sich wegen der Durchfärung sogar einfacher und besser wegpolieren. Ansonsten... ja... wird das wohl getauscht und (ich hoffe) in die Recyclingkiste geschmissen.
Ich denke es wird noch weniger sein als ich ausgerechnet habe. Deine Variante geht wohl vom Optimalfall aus, Sonne steht weit oben und der Sion auf freiem Feld mit der Heck :!: zu Sonne. Das wäre der Idealfall - das (große) Dach + Heckmodul bringt ordentlich Leistung weil nach hinten abfallend. Motorhaube etwas, die ist dummerweise in die andere Richtung geneigt. Die Türen kann man dann vergessen, die stehen parallel zu Sonne. Damit wäre maximal 50% der Maximalleistung erreichbar. Aber nur im Sommer und nur wenn der Sion richtig steht, außerhalb vom Sommer ist das Dach wieder zu flach für optimalen Ertrag.
Alles andere sieht noch trauriger aus. Sonne von der Seite, nur ca. 25% Leistung. Und jetzt kommt noch der Schatten. In der Stadt hast Du Häuserzeilen. Eine Straßenseite liegt fast immer im Schatten (-50%). Die Seitenmodule bringen in der Stadt fast gar nichts. Längst geparkt verdecken die Häuser fast immer die Sonne. Beim Querparken die Nachbarautos. Bäume, Verdreckung usw. kommen auch noch dazu. Tief/Hochgaragenparker haben auch nix davon. Was soll da am Ende von 1.2 kwP noch übrigbleiben? 25% sind sehr realsitisch.
Ich bleibe dabei, serienmäßige Solarzellen sind so was von Unsinn.

Also hierzulande kommt für gewöhnlich die Sonne von oben. Der Sion hat ca. 55% seiner Zellen auf dem Dach und auf der Motorhaube und die werden im Sommer immer angeschienen, da die Neigung quasi nicht vorhanden ist. Eine Seitenfläche wird für gewöhnlich auch immer mit beschienen... natürlich wegen der dollen Neigung nicht so effektiv, aber gehen wir mal zumindest von weiteren 10% (es sind eher mehr!) durchschnittlich aus, die seitlich erreicht werden. 65% von 1,2kWp sind 780W... mit Verlusten kann man da also locker von 700 Wpeak mit qualitativ hochwertigen Zellen ausgehen. Ich weiß immernoch nicht, wie du auf 25% kommst. Klar bedeutet der resultierende Ertrag von 550kWh bis 700 kWh ideale Bedingungen, aber das ist erstmal potenziell möglich... weitere Schattenverluste kann ja in der Realität jeder für sich ausmachen. Und im Winter würde ich da auch nicht viel erwarten, da können die seitlichen Flächen sogar wirklich noch etwas bringen, wenn man es schafft, seitlich südlich zu parken;-)
Ich würde mir wünschen sie konzentrieren sich darauf noch günstiger zu werden. Mein Zielpreis wäre 10.000 Euro mit 100km echter Reichweite, das würde dann der ideale Zweitwagen sein. Die Solarzellen sind da kostentechnisch hinderlich, wenn die auf der Straße noch Problem machen (Microrisse, evtl Kurzschlüsse) wars das für die Firma.

wie gesagt, ist das nun mal das Kernthema bei diesem Auto und damit bekommen sie umsonst schonmal eine maximale Aufmerksamkeit. Wenn die das alles für 20000,- Euro schaffen, ist doch alles gut und es kann eine Blaupause für andere werden, wie man das vielleicht noch günstiger und ohne Zellen machen kann.... oder von Sono selber... die haben ja noch weiteres vor.
Mensch... noch einmal... wir vergleichen immer Plastik vs. Plastik mit Solar. Warum es teurer ist weiter oben. Und ich gehe davon aus das eine reine Plastiktür mehr wegsteckt als die darauf applizierte Solarzelle. Einer rammt dir seine Tür in die Seite und du hast evtl. einen Microriß/Kurzschluß und darfst in die Werkstatt. So sieht die Wirklichkeit aus!

Ja... sollen die anderen Hersteller auch Plastiktüren machen... spricht nichts dagegen, wenn alle eine günstigere Versicherung damit erhalten können. Und warten wir doch erst mal ab, wie die Zellen integriert sind. Ich glaube nämlich ein Microriss in der Zelle geht nur mit heftiger Deformation des ganzen Elementes einher... sprich Totalschaden.
Carport PV-Anlage in NRW:
PV-EEG-Netz: 8 kWp = 40 (4 x 10) x Suntech Pluto 200/ADE DN 8.5° - 2 x Power One PVI 3.6 OutD-S - Azimut -35° http://pv.delink2000.de
PV-Insel / USV : ca. 2 kWp DN 70° - Tristar TS45 - Victron Multiplus 3000 - 24V C5 840 Ah PZV
Benutzeravatar
delink2000
Fleißiges Mitglied
Fleißiges Mitglied
 
Beiträge: 534
Registriert: 06.10.2009, 10:53
PV-Anlage [kWp]: 8
Info: Betreiber

Re: Das E Auto für den Normalverdiener Sono Motors!

Beitragvon KKB68 » 02.05.2018, 11:58

Hi.

delink2000 hat geschrieben:Kratzer lassen sich wegen der Durchfärung sogar einfacher und besser wegpolieren.


Nope, da iss nix mit polieren. Jahrelange Erfahrung mit Motorradteilen... :mrgreen:

Aber um auf die Eingangsfrage zurückzukommen... die Sonos wollen ja das komplette Manual online verfügbar machen, da sollte ja dann auch dediziert drinstehen wie und mit was die Anbindung der Zellen realisiert wird.

Frage ist halt nur wann "sie" mal mit entgültig festgelegten Infos rüberkommen... " bald" ist ein seeeehrdeeeeeehnbarer Begriff... :mrgreen:
Grüße,

Klaus

9,18 kWp 34xPlus SW 270 Mono, Symio 7.0.3M O/W 39° plus
4,72 kWp 16xPlus SW 295 Mono, Symio Hybrid 4.0-3 s O 39°
20,18m²/135VR SunExtreme HD SteamBack an 1500L W 39°
Seit 05/16 Twizy, 2016er Zoe ZE20, eGO Life storniert
Benutzeravatar
KKB68
Forumsinventar
Forumsinventar
 
Beiträge: 660
Registriert: 01.04.2016, 07:52
PV-Anlage [kWp]: 13,9
Info: Betreiber

VorherigeNächste

Zurück zu Elektromobilität News



Ähnliche Beiträge


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste