Chinas Antwort auf das Ladeproblem bei E-Autos

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Re: Chinas Antwort auf das Ladeproblem bei E-Autos

Beitragvon CaptainPicard » 09.06.2018, 19:37

joule hat geschrieben:Dann lies bitte mal das folgende, der Praxis entstammende Beispiel:

Norwegen Elektroautovereinigung rät von Elektroautos ab


http://www.spiegel.de/auto/aktuell/norw ... 68468.html

Das ist aber kein grundsätzliches Problem sondern dass sie in zu kurzer Zeit zu schnell gewachsen sind. In Norwegen werden 25% Elektroautos verkauft, in Deutschland 1%. Ich glaub da muss man keine Angst haben dass man in Deutschland nicht mit dem Bau der Ladestationen nachkommt.
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Re: Chinas Antwort auf das Ladeproblem bei E-Autos

Beitragvon joule » 09.06.2018, 19:50

CaptainPicard hat geschrieben:
joule hat geschrieben:Dann lies bitte mal das folgende, der Praxis entstammende Beispiel:

Norwegen Elektroautovereinigung rät von Elektroautos ab


http://www.spiegel.de/auto/aktuell/norw ... 68468.html

Das ist aber kein grundsätzliches Problem sondern dass sie in zu kurzer Zeit zu schnell gewachsen sind. In Norwegen werden 25% Elektroautos verkauft, in Deutschland 1%. Ich glaub da muss man keine Angst haben dass man in Deutschland nicht mit dem Bau der Ladestationen nachkommt.


"VDE-Studie
Das Betreiben von Stromtankstellen lohnt sich häufig nicht

„Die zu erwartenden Margen sind schlichtweg zu gering. Unter den Voraussetzungen ist keiner bereit, eine Ladeinfrastruktur aufzubauen und zu betreiben“, meint Klebsch."

https://www.emobilitaetonline.de/news/l ... ufig-nicht
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Re: Chinas Antwort auf das Ladeproblem bei E-Autos

Beitragvon Kallenpeter » 09.06.2018, 19:52

joule hat geschrieben:„Die zu erwartenden Margen sind schlichtweg zu gering. Unter den Voraussetzungen ist keiner bereit, eine Ladeinfrastruktur aufzubauen und zu betreiben“, meint Klebsch."

https://www.emobilitaetonline.de/news/l ... ufig-nicht


Es wird aber gerade investiert.
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Re: Chinas Antwort auf das Ladeproblem bei E-Autos

Beitragvon Roland81 » 09.06.2018, 19:54

Na dann lies doch mal den Spiegel-Artikel:
"50.000 Elektrofahrzeuge und 30.000 ladbare Hybridautos sind derzeit im Großraum Oslo registriert, bestätigte Sture Portvik von der Osloer Stadtverwaltung. Demgegenüber stünden 1300 kommunale Ladestationen"
80.000 Steckerautos bei 1300 Ladesäulen. Macht 1 Ladesäule pro ~60 Autos. D.h. ein Verhältnis von 1:60 ist in einer Stadt nicht ausreichend. 2:1? niemals. Gleichzeitigkeitsfaktor?! (Schichtarbeit, Rentner, Studenten.....)
Bei den viel zitierten Durchschnittfahrern wirds reichen, wenn er 1x die Woche am Stecker hängt. Warum sollte der Mensch entgegen seiner Faulheit öfter anstecken als nötig?

Bei den Bewohnern der ca. 16 Mio. EFH in D (Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten ... seit-2000/) ist das installieren einer Wallbox ein Anruf. (Ja gleich kommt der Hans Muckel, mein Haus ist 1000km am Arsch der Welt und hat nur 100 Watt Anschlussleistung....)
Dem gegenüber stehen 46.5 Mio. PKW (https://www.kba.de/DE/Statistik/Fahrzeu ... _node.html)
Dann kannst du noch die Extremlangstreckenfahrer mit 500km/Tag abziehen ...für die wird wohl so bald kein EAuto in Frage kommen. (sind nach Forums Statistik ca. 99% aller Autofahrer :ironie: )
Ja wenn mein Diesel unter 150km Reichweite angezigt hat auch bei mir die panische Suche nach einer Tankstelle angefangen...jetzt bin ich selbst bei 30km mit dem Elektro entspannt.
In meiner Gemeinde sollen jetzt Ladestellen in Tiefgaragen in MFH verbindlich vorgeschrieben werden...Mehrkosten gehen im sonstigen unter..
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Re: Chinas Antwort auf das Ladeproblem bei E-Autos

Beitragvon VIC-RAPTOR » 09.06.2018, 19:59

Also wir haben in den letzten 3 Monaten ca. 20 Ladeboxen mit System geliefert. Wir nehmen aktuelle die KEBA P30 Ladebox, kann man beliebig einstellen 400V oder 230V ..... die Ladeleistung auch.

Der Aufpreis zum VIC-System beträgt im Schnitt 1.550 Euro inklusive Montage. Keine Extrakosten... das wars :mrgreen: keine Meldepflicht und keine Überwachung, kein Smartmetering.... keine Technik von gestern.... eben vorausschauend :D

Der Kunde lädt dann auch mal abends 3,5 oder 10 kWh, je nachdem wie groß der Speicher ist, oder wie weit er am nächsten Tag kommen muss in seinen Akku. Nichts anderes als beim PKW! Ich tanke auch nicht immer "voll" an der Tanke :D

Was soll der Gag mit 10.000 Euro Gesamtkosten und laufende jährliche Kosten 1.500 Euro, so ein "Schmarrn", wer hat das verfasst (http://nationale-plattform-elektromobil ... arr_bf.pdf) ? :roll:

Einfach zu viele Theoretiker.... die Theorie beherrschen viele.... die Praxis?

Sonnige Grüße
Die neue Energiefreiheit kommt an!
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Re: Chinas Antwort auf das Ladeproblem bei E-Autos

Beitragvon CaptainPicard » 09.06.2018, 20:03

Man stelle sich vor es wären gerade erst Verbrennerautos erfunden worden und hier im Forum würde man wild darüber diskutieren wie denn das überhaupt funktionieren soll bzw. würden uns einige erklären warum es ganz sicher nicht funktionieren kann und wird!

Ein gigantisches Tankstellennetz wo man in jeder Ortschaft eine aufbaut und mit Personal betreiben muss? Wie soll man das finanzieren? Und wie kriegt man den Benzin überhaupt dorthin, sollen etwa riesige Lastfahrzeuge mit dieser hochexplosiven Flüssigkeit herumfahren und sie verteilen? Und die Tanks dafür verbuddelt man dann einfach in der Erde?

Für uns ist das alles das normalste der Welt, genauso wie ein Schnellladenetz für Kinder die heute geboren werden das normalste auf der Welt sein wird wenn sie erwachsen sind.
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Re: Chinas Antwort auf das Ladeproblem bei E-Autos

Beitragvon django65 » 09.06.2018, 20:09

:idea: :idea: :idea: :idea: :idea: :idea: :idea: :idea: :idea: :idea: :idea: :idea: :idea: :idea: :idea:
:juggle: :mrgreen: :juggle: :mrgreen: :juggle: :mrgreen: :juggle: :mrgreen: :juggle:

Jetzt weis ich endlich warum an den Flüssigtreibstofftankstellen immer so große Schlangen sind. :!: :!: :!:

Weil die Deutschen Angsthasen ihre verbrenner jeden Tag tanken müssen obwohl sie nur ein paar km gefahren sind.

Oder ist es nur um einen grund zu haben sich ein paar Flachmänner zu besorgen???


Es gäbe ja Lösungsmöglichkeiten aber da 80% der Deutschen mit ihrem eigenen Fahrzeug im Ausendienst unterwegs sind haben sie natürlich nicht die Möglichkeit die 8-9 h die sie ihren Treibstoff verdienen bei ihrem Arbeitgeber zu laden :ironie:

Bevorich mit ein H2 Fahrzeug kaufe, das zwei Techniken braucht um vorwärts zu kommen und dann einen Treibstoff benutzt der durch sämtlche bisher gekannte Materialien difffundiert und den das Material angreift => nach 5 Jahren Komplettaustauche der H" Komponenten? Kaufe ich mir ein Pferd.

Das kann am Wegrand fressen(Tanken) und am Brunnen/Bach saufen und dann kann mich die Lobbyindustrie am Allerwertesten. Und der Staat genau so bezüglich Märchensteuer bzw. Gehirnwäschenlenkung der Masse.

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Re: Chinas Antwort auf das Ladeproblem bei E-Autos

Beitragvon Alexander_Z » 09.06.2018, 20:30

@Joule

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doofe Frage: wie konntest du nur einen Speicher einbauen!???
Das rechnet sich nie - und überhaupt uind hast du nicht gesehen!
...klar kann man es auch SO machen. - Nur dann ist es halt Mist!
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Re: Chinas Antwort auf das Ladeproblem bei E-Autos

Beitragvon Alexander_Z » 09.06.2018, 20:31

doppelt...
...klar kann man es auch SO machen. - Nur dann ist es halt Mist!
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Re: Chinas Antwort auf das Ladeproblem bei E-Autos

Beitragvon django65 » 09.06.2018, 20:44

Alexander_Z hat geschrieben:doofe Frage: wie konntest du nur einen Speicher einbauen!???


Die Frage ist doch rein Rethorisch gemeint oder etwa nicht?

Der Verkäufer hat ihm das vorgerechnet und somit ist es Gesetz. Genau so wie seine mantramäßig wiederholten nicht bewiesdenen /falschen Tatsachen die er hier zum besten gibt.

Dagegen können die dummen Forenteilnehmer hier nicht und niemals anstinken.

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