Chinas Antwort auf das Ladeproblem bei E-Autos

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Re: Chinas Antwort auf das Ladeproblem bei E-Autos

Beitragvon wschmeiser » 09.06.2018, 13:52

GEST hat geschrieben:
eba hat geschrieben:Das Methanol wird z.B. von CropEnergies hergestellt und dem Benzin beigemischt. E10 hat 10% Beimischung.


BIS ZU 10%!


Was meinst Du mit den 10%?

Zudem, wie schon gesagt: Ethanol, nicht Methanol!

USA und Brasilien erzeugen aus Mais bzw. Zuckerrohr pro Jahr über 60 Mrd Liter = rd. 50 Mio t.

Ungefähr doppelt so viel wie in D an Benzin verbraucht wird.
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Re: Chinas Antwort auf das Ladeproblem bei E-Autos

Beitragvon KKB68 » 09.06.2018, 14:07

Ah JA...

... jetzt sind wir also bereits bei "Bio"fuel anstelle von EE... ganz tolle Idee, das beruhigt das Ökogewissen ja ungemein...

Kein CO2 vor Ort, super umweltfreundlicher Anbau... ja, das ist doch _DIE_ Lösung für unser Mobilitätsproblem...
...ich bin irgendwie im falschen Film... :twisted:

Wenn man das Problem in andere, möglichst weit weg liegende Länder verlagern kann ist das doch toll, und Monsanto, verzeihung, Bayer freut sich...

Btw., die ach so tolle Südzuckertochter verarbeitet Weizen und Zuckerüberschussprodukte ( von wem die wohl stammen... ), die Reste werden zu Kraftfutter für noch mehr Massenfleischproduktion...

Zitat von der CropEnergies Seite:

In unserer Anlage in Zeitz werden Weizen, Mais, Gerste oder Triticale sowie Zuckersirupe zu Bioethanol verarbeitet.In der Bioethanolanlage der nächsten Generation in Wanze wird Bioethanol aus Weizen und Zuckersirupen hergestellt.
Zuletzt geändert von KKB68 am 09.06.2018, 14:21, insgesamt 1-mal geändert.
Grüße,

Klaus

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Re: Chinas Antwort auf das Ladeproblem bei E-Autos

Beitragvon wschmeiser » 09.06.2018, 14:20

KKB68 hat geschrieben:Ah JA...

... jetzt sind wir also bereits bei "Bio"fuel anstelle von EE... ganz tolle Idee, das beruhigt das Ökogewissen ja ungemein...

Kein CO2 vor Ort, super umweltfreundlicher Anbau... ja, das ist doch _DIE_ Lösung für unser Mobilitätsproblem...
...ich bin irgendwie im falschen Film... :twisted:


Das hat niemand geschrieben! Ja, ist eine Riesensauerei und löst keine Probleme!

@joule hat nur die Brennstoffzelle mit Methanol aufgebracht? Und dann wurde die Frage aufgeworfen, woher das Methanol/Ethanol kommt.
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Re: Chinas Antwort auf das Ladeproblem bei E-Autos

Beitragvon KKB68 » 09.06.2018, 14:23

Hi.

Ja, aber auf die Frage woher der Wasserstoff für Brennstoffzellen kommen soll. Damit umgeht "man" das "kleine" Erzeugungs/Transport/Speicher Problem beim Wasserstoff, man betreibt die BST mit Ethanol/Methanol...
Grüße,

Klaus

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Re: Chinas Antwort auf das Ladeproblem bei E-Autos

Beitragvon wschmeiser » 09.06.2018, 14:33

Aber die Sauerei mit Ethanol wird ja auch von Europa unterstützt. E10 und Beimischung in Benzin. Alles kompletter Unfug. Aber darüber regt sich ja niemand auf.

Hauptsache die Bauern können die Subventionen abgreifen.

So wie halt alles dieses Grünanfärben meist Unfug ist.

Warum unterhält man sich nicht darüber, was realistische Möglichkeiten einer weiteren Reduzierung des Treibstoffverbrauchs und der Luftverbesserung sind anstatt permanent zu träumen.
Zuletzt geändert von wschmeiser am 09.06.2018, 15:32, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Chinas Antwort auf das Ladeproblem bei E-Autos

Beitragvon joule » 09.06.2018, 15:26

KKB68 hat geschrieben:Hi.

Ja, aber auf die Frage woher der Wasserstoff für Brennstoffzellen kommen soll.


Diese Frage kann Dir sogar meine Putzfrau beantworten, denn Wasserstoff als PV-Speicher ist schon lange im Gespräch:

"Solarstrom wirtschaftlich in Wasserstoff umwandeln... " https://www.pv-magazine.de/2017/09/01/s ... umwandeln/


"Wasserstoff – Ein Stromspeicher auf dem Vormarsch" https://www.energieheld.de/photovoltaik ... omspeicher

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Re: Chinas Antwort auf das Ladeproblem bei E-Autos

Beitragvon wschmeiser » 09.06.2018, 15:39

Genau das ist das Problem, wenn Putzfrauen die Fragen des Wasserstoffkreislaufs beantworten.

Wasserstoff hat so viele Vorteile ..... warum wird es dann praktisch nirgendwo eingesetzt?
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Re: Chinas Antwort auf das Ladeproblem bei E-Autos

Beitragvon KKB68 » 09.06.2018, 15:51

Hi.

Beantwortet mir Deine "Putzfrau" auch die Frage nach der Speichertechnologie die in beiden Beiträgen so schön "Unter dem Teppich" gehalten wird? :mrgreen:

Der Herr Simonsen spricht ja gerne von den "5 ct/kWh" bei denen "das Gesamtkonzept incl. Herstellung und Verteilung" wirtschaftlich darstellbar wird... aber ohne massige Subvention geht erstmal nix... und "Verteilung" wird da ganz schnell nicht das "An der Tanke für x-100 Kunden/Tag vorrätig halten" Szenario.. sondern höchstens das Anliefern mit LKW... Und die "Kleinigkeit" von thermischen Problemen wenn mehrere Kubikmeter/h auf 800 Bar gebrachter Wasserstoff umgefüllt werden sollen ganz zu schweigen. Die notwendigen Pumpsysteme laufen natürlich auch mit gaaanz wenig Strom...

Die PV mit den Spezialmodulen die direkt Wasserstoff erzeugen haben das ( auch nirgends erwähnte ...) Problem das der Wasserstoff dort bei Normaldruck anfällt, also in den "Abwurfsicheren" 800 Bar Tank wie genau reinkommt?

Das Ganze hat eben derzeit ( und imho auch noch länger ) ein dickes Gesamtwirkungsgradproblem...

Klar, kann man in den nächsten paar Jahrzehnten bestimmt alles lösen... aber wir brauchen nunmal JETZT Lösungen!

Und da hat die EE Überschußverwertung ( so denn mal irgendwann "echte" Überschüsse da sind... ) im Wärmesektor deutlich schneller und größeren Einfluss auf die Umweltbelastung.
Grüße,

Klaus

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Re: Chinas Antwort auf das Ladeproblem bei E-Autos

Beitragvon joule » 09.06.2018, 15:59

wschmeiser hat geschrieben:Genau das ist das Problem, wenn Putzfrauen die Fragen des Wasserstoffkreislaufs beantworten.

Wasserstoff hat so viele Vorteile ..... warum wird es dann praktisch nirgendwo eingesetzt?



Verwendung

Jedes Jahr werden weltweit mehr als 600 Milliarden Kubikmeter Wasserstoff (rd. 30 Mio. t) für zahllose Anwendungen in Industrie und Technik gewonnen. Wichtige Einsatzgebiete sind:

Energieträger:
Beim Schweißen, als Raketentreibstoff. Von seiner Verwendung als Kraftstoff für Strahltriebwerke, in Wasserstoffverbrennungsmotoren oder über Brennstoffzellen verspricht man sich, in absehbarer Zeit die Nutzung von Erdölprodukten ablösen zu können (siehe Wasserstoffantrieb), weil bei der Verbrennung vor allem Wasser entsteht, doch kein Ruß und kein Kohlenstoffdioxid. Wasserstoff ist jedoch im Gegensatz zu Erdöl keine Primärenergie.

Kohlehydrierung: Durch verschiedene chemische Reaktionen wird Kohle mit H2 in flüssige Kohlenwasserstoffe überführt. So lassen sich Benzin, Diesel und Heizöl künstlich herstellen.
Momentan haben beide vorgenannten Verfahren wegen höherer Kosten noch keine wirtschaftliche Bedeutung. Das könnte sich aber drastisch ändern, sobald die Ölvorräte der Erde zur Neige gehen.

Reduktionsmittel: H2 kann mit Metalloxiden reagieren und ihnen dabei den Sauerstoff entziehen. Es entsteht Wasser und das reduzierte Metall. Das Verfahren wird bei der Verhüttung von metallischen Erzen angewandt, insbesondere um Metalle möglichst rein zu gewinnen.
Mit dem Haber-Bosch-Verfahren wird aus Stickstoff und Wasserstoff Ammoniak hergestellt und daraus wichtige Düngemittel und Sprengstoffe.

Fetthärtung: Gehärtete Fette werden aus Pflanzenöl mittels Hydrierung gewonnen. Dabei werden die Doppelbindungen in ungesättigten Fettsäure-Resten der Glyceride mit Wasserstoff abgesättigt. Die entstehenden Fette haben einen höheren Schmelzpunkt, wodurch das Produkt fest wird. Auf diese Weise stellt man Margarine her. Dabei können als Nebenprodukt auch gesundheitlich bedenkliche trans-Fette entstehen.

Lebensmittelzusatzstoff: Wasserstoff ist als E 949 zugelassen und wird als Treibgas, Packgas u. ä. verwendet.[19]

Kühlmittel: Aufgrund seiner hohen Wärmekapazität benutzt man (gasförmigen) Wasserstoff in Kraftwerken und den dort eingesetzten Turbogeneratoren als Kühlmittel. Insbesondere setzt man H2 dort ein, wo eine Flüssigkeitskühlung problematisch werden kann. Die Wärmekapazität kommt dort zum Tragen, wo das Gas nicht oder nur langsam zirkulieren kann. Weil die Wärmeleitfähigkeit ebenfalls hoch ist, verwendet man strömendes H2 auch zum Abtransport von thermischer Energie in große Reservoire (z. B. Flüsse). In diesen Anwendungen schützt Wasserstoff die Anlagen vor Überhitzung und erhöht die Effizienz. Von Vorteil ist dabei, dass Wasserstoff durch seine geringe Dichte, die in die Reynoldszahl eingeht, bis zu höheren Geschwindigkeiten widerstandsarm laminar strömt als andere Gase.

Kryogen: Wegen der hohen Wärmekapazität und niedrigem Siedepunkt eignet sich flüssiger Wasserstoff als Kryogen, also als Kühlmittel für extrem tiefe Temperaturen. Auch größere Wärmemengen können von flüssigem Wasserstoff gut absorbiert werden, bevor eine merkliche Erhöhung in seiner Temperatur auftritt. So wird die tiefe Temperatur auch bei äußeren Schwankungen aufrechterhalten.

Traggas: In Ballons und Luftschiffen fand Wasserstoff eine seiner ersten Verwendungen. Wegen der leichten Entzündlichkeit von H2-Luft-Gemischen führte dies jedoch wiederholt zu Unfällen. Die größte Katastrophe in diesem Zusammenhang ist wohl das Unglück der „Dixmude“ 1923, am bekanntesten wurde sicherlich die „Hindenburg-Katastrophe“ im Jahr 1937. Wasserstoff als Traggas wurde mittlerweile durch Helium ersetzt und erfüllt diesen Zweck nur noch in sehr speziellen Anwendungen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Wasserstoff
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Re: Chinas Antwort auf das Ladeproblem bei E-Autos

Beitragvon Alexander_Z » 09.06.2018, 16:00

Wasserstoff ist so ziemlich die schlechteste Idee
Weder Lagerung noch Transport noch Verbrennung sind praktikabel.
Dann noch die gewaltige Energie Freigabe bei Unfällen....

Alternativ würde ich Nitroglycerin vorschlagen... :ironie:

Terroristen würden sich freuen.
Wasserstoff und Sauerstoff und schon hat man mit 20kg eine formidable gesellschaftliche Erweiterung...

Nochmal: wenn ich 2 System in ein Auto einbaue ist das das Kaschieren von unzureichender Entwicklung.
90% der normalen fahrten können bereits heute schon mit E-AUtos abgedeckt werden...
Für den Rest muss man sich was einfallen lassen- aber ein Hybrid oder Range-Extender (egal welcher Art) kann nicht das Ziel sein!

wer hat 4 Ersatzräder dabei? - es könnte ja sein das alle 4 platzen - rein hypothetisch....
und dann gibt es auch keine Reifenwerkstatt im Umkreis von 50km!

Sorry- die Hersteller müssen ihre Hausaufgaben machen - und die "User" müssen flexibler "mitarbeiten"....
...klar kann man es auch SO machen. - Nur dann ist es halt Mist!
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