Chinas Antwort auf das Ladeproblem bei E-Autos

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Re: Chinas Antwort auf das Ladeproblem bei E-Autos

Beitragvon joule » 09.06.2018, 11:26

wschmeiser hat geschrieben:Was ist daran logisch?

Da in Städten zum einen nur langsam (< 60 km/h) und nur kurze Strecken gefahren werden, reicht doch für die Stadt ein kleiner E-Motor und nur außerhalb bedarf es eines Range-Extenders.


Genau dasselbe hatte ich in meinem Beitrag geschrieben !
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Re: Chinas Antwort auf das Ladeproblem bei E-Autos

Beitragvon wschmeiser » 09.06.2018, 11:33

joule hat geschrieben:
wschmeiser hat geschrieben:Was ist daran logisch?

Da in Städten zum einen nur langsam (< 60 km/h) und nur kurze Strecken gefahren werden, reicht doch für die Stadt ein kleiner E-Motor und nur außerhalb bedarf es eines Range-Extenders.


Genau dasselbe hatte ich in meinem Beitrag geschrieben !


Sorry, das war eine freudsche Fehlleistung .... sollte Verbrenner anstatt Range-Extender heißen. Einen Range-Extender nur zur Stromerzeugung halte ich für kein sinnvolles Konzept.
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Re: Chinas Antwort auf das Ladeproblem bei E-Autos

Beitragvon joule » 09.06.2018, 11:35

Let me fix this:
Fakt ist doch, dass die Wasserstoffinfrastruktur nicht.... existent ist.


Aber Hallo, Nachladepatronen bekommst Du nahezu an jeder Strassenecke.

Schau mal hier: https://www.google.com/search?q=brennst ... =firefox-b

Jetzt überleg mal. Bis wir vernünftige Wasserstoffautos, eine Wasserstoffinfrastruktur oder irgendein Batterwechselsystem haben vergehen mindestens 5 Jahre, vielleicht auch 10 Jahre oder es wird nie passieren. Nur: Wie hoch ist die Batteriekapaziät in 5 oder 10 Jahren? Und wie schnell die Schnellladesäulen?

Du siehst Probleme, wo es bald keine mehr geben wird.


Ich sprach zwar nur von einer kleinen Brennstoffzelle als Range Extender, kann aber nicht ausschliessen dass sich sich Wasserstoffbetriebene Fahrzeuge durchsetzen werden.

Hybrid wird eine kleine oder größere Übergangstechnologie sein, aber nicht mit Wasserstoff, sondern mit herkömmlichen Verbrennern. Deren Technik beherrschen die Autonbauer aus dem Effeff und können sie massenhaft, billig und zuverlässig herstellen. Noch dazu benötigt man keine neue Infrastruktur.


Mit Wohnwagen und Boot wochenlang autark vom Stromnetz https://www.efoy-comfort.com/de/zubeh%C3%B6r


Wichtig:

"10 l Methanol verfügen über eine Kapazität von 11,1 kWh Energie bei einem Gewicht von nur 8,4 kg. Um dieselbe Energiemenge bereit zu stellen, werden ca. 280 kg Blei-Gel-Batterien benötigt.
"

https://www.efoy-pro.com/efoy-pro/tankpatronen/
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Re: Chinas Antwort auf das Ladeproblem bei E-Autos

Beitragvon wschmeiser » 09.06.2018, 11:52

Wie hoch ist denn der Wirkungsgrad einer solchen Methanol-Brennstoffzelle?

Und kann man dann nicht gleich mit Äthanol/Methanol fahren?
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Re: Chinas Antwort auf das Ladeproblem bei E-Autos

Beitragvon eba » 09.06.2018, 12:12

Bei Cerespower hat die Brennstoffzelle 60% Wirkungsgrad und kann direkt mit Methanol betrieben werden.
Tesla P85+ seit 8/13 >365.000km gefahren. PV 10 kWp an E3DC Hauskraftwerk mit 13,8kWh und Wallbox. Weitere 18kWp PV an Solaredge. Gesamt PV-Leistung 28,049kWp. Jetzt habe ich ein Jahr Zeit, wie ich weitere 1,95kWp (=6x325W) aufs Dach bekomme.
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Re: Chinas Antwort auf das Ladeproblem bei E-Autos

Beitragvon KKB68 » 09.06.2018, 12:18

Hi.

Ich bin für einen "Facepalm" Smilie!!

Mannmann... und woher kommt das Methanol das für die Brennstoffzellen gebraucht würde? Und in den Mengen?

Langsam wird diese Springerei lächerlich...
Grüße,

Klaus

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Re: Chinas Antwort auf das Ladeproblem bei E-Autos

Beitragvon eba » 09.06.2018, 12:21

Das Methanol wird z.B. von CropEnergies hergestellt und dem Benzin beigemischt. E10 hat 10% Beimischung.
Tesla P85+ seit 8/13 >365.000km gefahren. PV 10 kWp an E3DC Hauskraftwerk mit 13,8kWh und Wallbox. Weitere 18kWp PV an Solaredge. Gesamt PV-Leistung 28,049kWp. Jetzt habe ich ein Jahr Zeit, wie ich weitere 1,95kWp (=6x325W) aufs Dach bekomme.
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Re: Chinas Antwort auf das Ladeproblem bei E-Autos

Beitragvon wschmeiser » 09.06.2018, 12:40

eba hat geschrieben:Das Methanol wird z.B. von CropEnergies hergestellt und dem Benzin beigemischt. E10 hat 10% Beimischung.


Dem Benzin wird Ethanol beigemischt und z.B. in Brasilien fahren alle PKWs mit Flex-Motoren, d.h. die können sowohl reines Ethanol als auch reines Benzin und jede beliebige Mischung dazwischen fahren und tanken.

Die Brennstoffzelle gibt es zudem auch für Ethanol ...

Also, die Bereitstellung von Ethanol oder Methanol wäre nicht das Problem .... nur wenn es günstiger und besser wäre, dann gäbe es davon schon jede Menge.

Und warum soll man es in einer teuren Brennstoffstoffzelle erst in Strom umwandeln, wenn man es direkt verbrennen kann.
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Re: Chinas Antwort auf das Ladeproblem bei E-Autos

Beitragvon joule » 09.06.2018, 12:44

KKB68 hat geschrieben:Langsam wird diese Springerei lächerlich...


Viele Wege führen nach Rom.

Welches System sich durchsetzen wird, steht noch in den Sternen.

Das e-Mobil mit geringer Reichweite, bei dem dem Fahrer die Angst vor dem Liegenbleiben im Nacken sitzt, ist nur eine Zwischenlösung. Ein Range-Extender, der bei Bedarf zugeschaltet werden kann, ist daher eine feine Sache, die sehr zu einem entspannten Fahren beiträgt.
Ein Verbrennungsmotor als Range-Extenter ist aus Umweltschutzgründen politisch unerwüscht und hat daher keine Zukunft.
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Re: Chinas Antwort auf das Ladeproblem bei E-Autos

Beitragvon GEST » 09.06.2018, 13:29

eba hat geschrieben:Das Methanol wird z.B. von CropEnergies hergestellt und dem Benzin beigemischt. E10 hat 10% Beimischung.


BIS ZU 10%!
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