Chinas Antwort auf das Ladeproblem bei E-Autos

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Re: Chinas Antwort auf das Ladeproblem bei E-Autos

Beitragvon Kallenpeter » 10.06.2018, 10:51

joule hat geschrieben:Schau Dir einfach mal die Entwicklung des Automobils an. https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_des_Automobils

Ähnliche Veränderungen wird es auch bei den e-Mobilen geben.

Wer glaubt, dass die e-Mobile auf dem heutigen, primitiven Stand stehenbleiben werden, ist einfach nur naiv.


Du schreibst einfach nun non-sense ohne Ende. Selbst wenn induktives Laden kommt, wird man die Ladestecker nicht sofort beerdigen. Das lässt sich ohne weiteres parallel betreiben. Alda, so viel Mist wie du schreibst....
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Re: Chinas Antwort auf das Ladeproblem bei E-Autos

Beitragvon joule » 10.06.2018, 11:02

Roland81 hat geschrieben:
joule hat geschrieben:Vor allem stelltt ja niemand Ladesäulen auf, weil sich die Ladetechnik stark verändern wird.


Was wäre aus deiner Sicht der passende Begriff?


30.000 Ladesäulen sind doch gar nichts. Die reichen ja noch nicht einmal um die Fahrzeuge der Besucher eines Fussballstadions mit Strom zu versorgen.

Sicher wird es vorübergehend noch einen Zuwachs geben, weil Energieversorger und andere interessierte Institutionen daran Interesse haben. Wenn sich andeutet, dass sich andere Technologien (Induktives Laden, Batteriewechsel, Range Extender etc.) durchsetzen werden, werden Ladesäulen aus wirtschaftlichen Gründen uninteressant werden.

Und wer es mir nicht glaubt, der lese es bitte bei den Experten des Fraunhofer Institutes nach.
Zuletzt geändert von joule am 10.06.2018, 11:05, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Chinas Antwort auf das Ladeproblem bei E-Autos

Beitragvon CaptainPicard » 10.06.2018, 11:05

Induktives Laden (gemeint über die Fahrbahn, nicht als Komfortfunktion für die eigene Garage) hat ein typisches Henne-Ei-Problem. Das ist nur sinnvoll wenn man dadurch Elektroautos mit kleinen Akkus bauen kann, die dann wenig Reichweite haben (was egal ist, da sie ohnehin ständig nachgeladen werden) und dadurch billiger sind. Nur die kann es erst geben wenn alle Straßen damit ausgerüstet sind.

Und wer soll das finanzieren? Stellt euch mal die Kosten dafür vor, selbst wenn es nur eine Spur auf der Autobahn wäre. (Und Autobahnen alleine werden nicht genügen, Autos wollen auch auf Bundesstraßen und in der Stadt geladen werden.) Und vor allem müsste das alles im voraus finanziert und gebaut werden, zu einer Zeit wo es diese Autos noch überhaupt nicht gibt.

Selbst wenn man irgendwie theoretisch vorrechnen könnte dass es langfristig und gesamtwirtschaftlich betrachtet das sinnvollste System wäre (wovon ich nicht 100%ig überzeugt bin), ist es einfach komplett unrealistisch. Es gibt viele Dinge die man, wenn man sie heute komplett neu planen würde, anders machen würde, aber in der Realität geht das eben nicht, meist aus Kostengründen. Da muss man eben nach und nach bestehende Lösungen adaptieren und verbessern und genau das macht man mit Elektroautos mit großen Akkus und Schnellladesäulen.
Zuletzt geändert von CaptainPicard am 10.06.2018, 11:07, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Chinas Antwort auf das Ladeproblem bei E-Autos

Beitragvon joule » 10.06.2018, 11:07

Kallenpeter hat geschrieben:Du schreibst einfach nun non-sense ohne Ende. Selbst wenn induktives Laden kommt, wird man die Ladestecker nicht sofort beerdigen. Das lässt sich ohne weiteres parallel betreiben. Alda, so viel Mist wie du schreibst....


Von Sofortbeerdigung habe ich nichts geschrieben. Bitte unterstelle mir nichts, was allein in Deinem Kopf abgeht.
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Re: Chinas Antwort auf das Ladeproblem bei E-Autos

Beitragvon joule » 10.06.2018, 11:09

CaptainPicard hat geschrieben:Induktives Laden (gemeint über die Fahrbahn, nicht als Komfortfunktion für die eigene Garage) hat ein typisches Henne-Ei-Problem.


Ich habe verstanden: Du bist der grosse Experte. Die Wissenschaftler des Fraunhofer Institutes haben Deiner Meinung nach keine Ahnung.
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Re: Chinas Antwort auf das Ladeproblem bei E-Autos

Beitragvon Sedna » 10.06.2018, 11:14

joule hat geschrieben:
Roland81 hat geschrieben:
joule hat geschrieben:Vor allem stelltt ja niemand Ladesäulen auf, weil sich die Ladetechnik stark verändern wird.


Was wäre aus deiner Sicht der passende Begriff?


30.000 Ladesäulen sind doch gar nichts. Die reichen ja noch nicht einmal um die Fahrzeuge der Besucher eines Fussballstadions mit Strom zu versorgen.


Ein völlig absurdes Szenario als Beleg gegen E-Mobiltät?

Warum sollte man für 30.000 Besucher eines Fussballstadions 30.000 Ladesäulen anbieten?

joule hat geschrieben:Sicher wird es vorübergehend noch einen Zuwachs geben, weil Energieversorger und andere interessierte Institutionen daran Interesse haben. Wenn sich andeutet, dass sich andere Technologien (Induktives Laden, Batteriewechsel, Range Extender etc.) durchsetzen werden, werden Ladesäulen aus wirtschaftlichen Gründen uninteressant werden.


Es hat immer jemand Interesse daran ein Produkt anzubieten - das ist ein Allgemeinplätzchen..

Aber warum sollte Induktives Laden ("Ladeplatte") wirtschaftlicher als eine steckergebundene Lösung ("Ladesäule")? Die Haupt-Komponenten Stromanschluss und (Stell)Platz braucht man doch auch? Dann kommt noch der zusätzliche Ü-Verlust..

Warum sollte das Batteriewechsel sein - das haben schon zwei versucht und hat nicht geklappt.

Gruß,
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Re: Chinas Antwort auf das Ladeproblem bei E-Autos

Beitragvon Roland81 » 10.06.2018, 11:17

Die Allianz Arena mit Platz für bis zu 75.000 Besucher hat 11.000 Parkplätze...was für eine Fehlplanung.

Rechnet man mit 1 Aussensteckdose pro EFH in D ist man schon bei 16 Mio. Lademöglichkeiten (nein die sind natürlich nicht für jeden verfügbar)
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Re: Chinas Antwort auf das Ladeproblem bei E-Autos

Beitragvon joule » 10.06.2018, 11:23

Roland81 hat geschrieben:Rechnet man mit 1 Aussensteckdose pro EFH in D ist man schon bei 16 Mio. Lademöglichkeiten (nein die sind natürlich nicht für jeden verfügbar)


Toll. Damit wird die Langstreckentauglichkeit der e-Mobile aber nicht erhöht.
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Re: Chinas Antwort auf das Ladeproblem bei E-Autos

Beitragvon django65 » 10.06.2018, 11:27

joule hat geschrieben:
ndorphin hat geschrieben:Wie auch immer, die Leute wollen laden wenn sie ihr Auto gerade nicht brauchen und nicht das Laden zum Selbstzweck machen. Nur darum gehts, und das verträgt sich halt nicht mit irgendwelchen Rendite-Ladesäulen wo jede Stunde richtig Geld kostet.


Vor allem stelltt ja niemand Ladesäulen auf, weil sich die Ladetechnik stark verändern wird.

Es so sicher, wie das Amen in der Kirche, dass wir nicht bei der 1. Generation der Elektrofahrzeuge (mit primitivem Ladekabel) stehen bleiben werden.

Es wird neue Systeme geben, (induktives Laden, Hybridfahrzeuge, Range-Extender) die die Ladeprobleme abmildern werden.

Darüber zu streiten macht keinen Sinn, denn die Zeit wird uns zeigen wohin die Reise geht.


Glaubst Du eigentlich den Müll den du hier absonderst?

Beim Verbrenner hat sich in den über 100 Jahren die Leistung der Maschine vervielfacht,
aber das Tanken erfolgt heute noch von Hand mit einem Stinkenden Schlauch.


joule hat geschrieben:Ich habe verstanden: Du bist der grosse Experte. Die Wissenschaftler des Fraunhofer Institutes haben Deiner Meinung nach keine Ahnung.


Wissensxchaftler sind wie Phiosophen die meisten erdenken sich Sachen die dann in Der Realität außerhalb des Labors von Praktikern umgesetzt werden müssen. Und nur weil einer im Frauenhofer Institut arbeitet ist er in meinen Augen nicht allwissend und unfehlbar. Sonst würden wir schon 30 Jahre lang mit H2 fahren.

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Re: Chinas Antwort auf das Ladeproblem bei E-Autos

Beitragvon joule » 10.06.2018, 11:34

Sedna hat geschrieben:Aber warum sollte Induktives Laden ("Ladeplatte") wirtschaftlicher als eine steckergebundene Lösung ("Ladesäule")? Die Haupt-Komponenten Stromanschluss und (Stell)Platz braucht man doch auch? Dann kommt noch der zusätzliche Ü-Verlust..


Ich antworte wieder einmal mit einem Zitat und dazugehörenden Link:

"Qualcomm will mit dem Laden ohne Kabel das größte Hindernis der Elektromobilität aus dem Weg räumen. Induktives Laden könnte E-Autos auch spürbar billiger machen. "

"Wenn sich die Technik durchgesetzt hat, wird ein Auto vier-, fünfmal am Tag induktiv nachgeladen. Der Fahrer sieht nur den grünen Balken für den optimalen Zustand von 60 bis 70 Prozent Akkufüllung", sagt Nindl. "

https://www.zeit.de/mobilitaet/2017-07/ ... erie-kabel
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