WARUM ein Akku im Auto Mist ist?

Fahren mit Strom

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Re: WARUM ein Akku im Auto Mist ist?

Beitragvon PV-Berlin » 05.05.2018, 13:17

Der Aufpreis von einem 6 Zylinder (schwacher Husten 259 PS) zu einem 565 V8 liegt bei ca, 90.000 €

3.0 Liter TDV6 Turbodiesel
190 kW (258 PS)

CO₂-Emissionen kombiniert: 182 g/km
Kraftstoffverbrauch kombiniert: 6,9 l/100 km
Kraftstoffverbrauch innerorts: 7,8 l/100 km
Kraftstoffverbrauch außerorts: 6,4 l/100 km
Beschleunigung 0-100 km/h in 8,0 Sekunden
Höchstgeschwindigkeit: 209 km/h

Die oben angegebenen Daten sind offizielle Herstellerangaben

Verfügbar für Vogue, Autobiography und SVAutobiography
€ 113.900,00


Quelle Tata Europa

5.0 Liter V8 Kompressor
416 kW (565 PS)

CO₂-Emissionen kombiniert: 294 g/km
Kraftstoffverbrauch kombiniert: 12,8 l/100 km
Kraftstoffverbrauch innerorts: 18,0 l/100 km
Kraftstoffverbrauch außerorts: 9,9 l/100 km
Beschleunigung 0-100 km/h in 5,5 Sekunden
Höchstgeschwindigkeit: 225/250* km/h

Die oben angegebenen Daten sind offizielle Herstellerangaben

*Bei Ausstattung mit 22-Zoll-Felgen beträgt die Höchstgeschwindigkeit mit dem V8 Kompressor-Motor 250 km/h

Verfügbar für SVAutobiography
€ 209.400,00


Man muss die richtigen Autos miteinander vergleichen. Und 565 PS sind ja nix bei 3.200 kg (Gesamtgewicht) und 2.606 kg Leergewicht . *kein Scherz, es handelt sich nicht um ein e-Auto

Es gibt nur einen Vorteil beim Tata: 3.500 kg Anhängelast und 6.600 Zug Gesamtgewicht!

Aber da kauf ich mir einen X mit > 700 PS plus einem Multicar! hab richtig Leistung und kann noch Schnee schieben!

Ich würde bei Marktpreisen nicht unbedingt auf Herstellungskosten kommen! Dass der Tata zu 260 + verkauft wird, hat damit zu tun, das nicht jeder so eine Karre der 'besten Autoindustrie der Welt fahren möchte.
Wir werden einen Zubau in 2012 von >30 GWp sehen. Tendenz bis 2015 Richtung > 50 GWp. Ab 2020 Werden wir einen Zubau an PV von deutlich über 100 GWp sehen. Bis 2015 wird PV die 5 Cent Hürde knacken. *5% Zins bei nur 12 Jahren Amortisation.
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Re: WARUM ein Akku im Auto Mist ist?

Beitragvon sundevil » 07.05.2018, 09:28

PV-Berlin hat geschrieben:Es gibt nur einen Vorteil beim Tata: 3.500 kg Anhängelast und 6.600 Zug Gesamtgewicht!

Aber da kauf ich mir einen X mit > 700 PS plus einem Multicar! hab richtig Leistung und kann noch Schnee schieben!

Die 2250 kg vom "X" genügen ja für die meisten Anwendungen. 8)
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Re: WARUM ein Akku im Auto Mist ist?

Beitragvon GEST » 07.05.2018, 09:41

sundevil hat geschrieben:
PV-Berlin hat geschrieben:Es gibt nur einen Vorteil beim Tata: 3.500 kg Anhängelast und 6.600 Zug Gesamtgewicht!

Aber da kauf ich mir einen X mit > 700 PS plus einem Multicar! hab richtig Leistung und kann noch Schnee schieben!

Die 2250 kg vom "X" genügen ja für die meisten Anwendungen. 8)


Lass das nicht die Leute hören, die jeden Tag 10t mit ihrem Diesel-Kombi ziehen müssen. Sonst tun die sich mit den 1.000km-pro-Tag-Durchschnittsfahrern zusammen :mrgreen:
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Re: WARUM ein Akku im Auto Mist ist?

Beitragvon sundevil » 07.05.2018, 09:53

1000 km am Tag kann ioch auch mti meinem ZOE fahren. Hab ich bisher nur einmal gemacht, um zu zeigen, dass es geht.
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Re: WARUM ein Akku im Auto Mist ist?

Beitragvon cephalotus » 10.05.2018, 18:16

Die Sache ist doch einfach.

Ein PKW mit Ottomotor braucht so 70kWh/100km, ein PKW mit batterieeletrischem Antreib ca. 18kWh/100km

Um Flüssigtreibstoffe aus Strom zu erzeugen gibt es zwei Optionen:

1. Überschüsse verwerten mit einem Wirkungsrad von bestenfalls 50-60%, die sind billig aber noch selten -> exorbitante Treibstoffkosten von über 30ct/kWh
2. Die Dinger in Dauerlast fahren ebenfalls mit einem Wirkungsgrad unter 60% -> Es befindet sich im Treibstoff ein deutlich höherer Anteil an Kohlestrom pro km, die Ökobilanz ist deutlich(!) schlechter als würde man einfach Erdgas direkt im Ottomotor verfeuern. Deutlich teurer als Erdgas ist es obendrein.

Alle Ökoblanzargumente gegen Akkus sind Unfug. Es gibt keine technischen Hürden, dass Akkus künftig eine gute Umweltbilanz haben und echt reccylet werden. Man muss es nur tun. Das was haute an Akkus gebaut wird sind die ersten Babyschritte auf dem weg zur Massenproduktion (für ePKW).

Ganz im Gegenteil bietet das BEV die Chance, künftig locker doppelt so lange nutzbar zu sein wie ein vergleichbarer PKW mit Ottomotor und Schaltgetriebe und Abgasreinigungsanlage.

Realistisch betrachtet hat eigentlich nur das BEV überhaupt das Potenzial, MIV irgendwann mal nachhaltig werden zu lassen. Alle andere Technologien sind für die individuelle motorisierte Massenmobilität technologische Sackgassen.

Wir hatten die Diskussion vor 10-15 Jahren auch mit Solarmodulen, von den Leuten die Solartechnik nicht verstehen konnten oder wollten. Heute gibt es genau dieselben Argumente zu Akkus, von Leuten, die moderne Akkutechnologie nicht verstehen können oder wollen.

MfG
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Re: WARUM ein Akku im Auto Mist ist?

Beitragvon Dringi » 10.05.2018, 19:26

@cep: Besser hätte man diese (Pseudo-)Diskussion nicht auf den Punkt bringen können. :danke:
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Re: WARUM ein Akku im Auto Mist ist?

Beitragvon PV-Berlin » 10.05.2018, 19:37

Conti und Erring Klinger haben mit dem Batteriehersteller CITC (Sichuan Chengfei Integration Technology) dieses Jahr größere Projekte und Conti sogar Gemeinschafts Unternehmen gegründet. Ich vermute, dass die Beanspruchung im Hybrid für einen relativ kleinen Akku recht hoch sind. Diese Autos sollen doch wohl nicht schneller in die Presse wandern, als ein reiner Diesel / Benziner.

Ob ein nagelneuer BMW 5 jemals in Afrika ein zweites Leben haben wird, kann ich nicht sagen. Aber das e-Autos ein zweites Leben in Afrika haben werden, kann ich auf jeden Fall versprechen. In Kenia kostet der Liter Diesel > 1 €! Strom ca. 15 Cent! da muss man kein Genie sein, um zu ahnen, das es sogar lohnt alle 50 km Fahrt in Nairobi an den Dose zu gehen.

Die KP Klitschen haben mit ihren e-Bussen schon deutlich > 500.000 km auf der Uhr! Da hast du beim Diesel Minimum einmal das Getriebe getauscht und den Motor überholt.

Also ich kaufe alle Akku gerne zum Schrottpreis auf, selbst wenn sie nur noch 50% Kapa haben.
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Re: WARUM ein Akku im Auto Mist ist?

Beitragvon ndorphin » 10.05.2018, 20:55

Unabhängig von der technische Diskussion würde ich mich wohler fühlen mit einer zweiten unabhängigen Energiequelle. Uns in totale Abhängigkeit nur von Strom inkl. heizen und Mobilität zu begeben halte ich für falsch. Stromnetze sind spätestens an den Umspannwerken sehr verletzlich. Mit wenig Mühe lässt sich da eine stromabhängige Gesellschaft lahmlegen.

Gas in welcher Form auch immer wäre eine prima Sekundärenergie die relativ unabhängig vom Stromnetz am Laufen gehalten werden kann, inkl guter und preiswerter Speichermöglichkeit. Aber gut, hier gehts wohl mehr um Religion, sachlich sind die Diskussionen nicht mehr. Leider.
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Re: WARUM ein Akku im Auto Mist ist?

Beitragvon CaptainPicard » 10.05.2018, 21:08

Kannst du vielleicht so ein Szenario beschreiben wo eine "zweite unabhängige Energiequelle" zum Einsatz kommen würde und wie das ablaufen würde? Kann mir nicht so recht etwas darunter vorstellen, bitte also detailiert beschreiben wie du dir das vorstellst.
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Re: WARUM ein Akku im Auto Mist ist?

Beitragvon GEST » 10.05.2018, 21:11

ndorphin hat geschrieben:Gas in welcher Form auch immer wäre eine prima Sekundärenergie die relativ unabhängig vom Stromnetz am Laufen gehalten werden kann, inkl guter und preiswerter Speichermöglichkeit. Aber gut, hier gehts wohl mehr um Religion, sachlich sind die Diskussionen nicht mehr. Leider.


Die Gas-Zentralheizung hier im Haus funktioniert bei Stromausfall auch nicht.
In wie fern wäre also Gas in deinem Sinne geeignet?
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