WARUM ein Akku im Auto Mist ist?

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Re: WARUM ein Akku im Auto Mist ist?

Beitragvon PV-Berlin » 04.05.2018, 18:15

Wie möchtest du aus einfachen Methan Propan + Butan machen? Doof auch, das man für die Herstellung (Wasserstoff) unbedingt CO2 benötigt. Wo soll das herkommen, in einer Welt ohne GuD, Kohlekraftwerke öl und Gasheizungen?

Biogasanlagen , die mit Landwirtschaftlichen Produkten gefüttert werden, werden alle samt wieder verschwinden. Ich vermute, weit vor dem Ende könnte das passieren (Vergütungszusage)

In Berlin betreibt die BSR eine große Biogasanlage und tankt damit ihre LKW! Nur 150 EH = 2,5 Mill. Liter weniger p.A.

Wir haben in Berlin aber wie viele Fahrzeuge, Baumaschinen etc.?

Bei allem Respekt! du hast sicher Abitur, also streng dich mal an oder soll ich mich wieder mal über eurer Bildungssystem auslassen? Glaub mir, so einfach mach ich es sonst nie!
Wir werden einen Zubau in 2012 von >30 GWp sehen. Tendenz bis 2015 Richtung > 50 GWp. Ab 2020 Werden wir einen Zubau an PV von deutlich über 100 GWp sehen. Bis 2015 wird PV die 5 Cent Hürde knacken. *5% Zins bei nur 12 Jahren Amortisation.
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Re: WARUM ein Akku im Auto Mist ist?

Beitragvon Ulenspiegel » 04.05.2018, 18:39

Schoenberg hat geschrieben:
Ulenspiegel hat geschrieben:
Schoenberg hat geschrieben:Es wird komplett übersehen, dass man LPG mit vernünftigem Wirkungsgrad mit erneuerbarer Energie herstellen kann. Das ändert die Darstellung beim LPG Auto und beim Hybriden.


Dann zeige mal, wie mit 15 kWh elektrischer Energie pro Liter Treibstoff ein besseres Ergebnis herauskommt als bei BEVs, dass eine kWh synthetischer Treibstoff ca. 15 cent kostet, also ein Barrel Öl(Ersatz) bei 250 EUR liegt, macht dein Argument auch nicht besser. :-)

Sag mal, bist du von Sinnen? Wo habe ich gesagt, dass man ein "besseres" Ergebnis bekommt. "Besser" ist ein Qualitätsurteil, was sich auf ein Merkmal bezieht, also Ökologie, Wiederverwendbarkeit, oder Kosten.

Hat du überhaupt das Problem verstanden, WARUM ein Akku im Auto Mist ist ?

Vordergründig geht es um den Energieinhalt, zuzüglich der Lebensdauer, zuzüglich der Kosten. Das sond wichtige MERKMALE von Energiespeichern.
Der übliche Tank fasst angenommene 60 Liter, dann enthält er runde 500 kWh (das hängt vom Treibstroff ab). Die Lebensdauer des Tanks ist fast unbegrenzt. Das Gewicht des Tanks mögen 20 Kilo sein. die Kosten eines Tanks, keine Ahnung. 50 Euro?

Und jetzt die Daten eines Akkus. Nehmen wir die 50 kWh eines Tesla. Lebensdauer ? 2000 mal laden ? Sind 400000 km, ok. Kosten ? 30000$ ? Das wären 30 Cent pro kWh.. Ich fülle also Strom in den "Tank", der zwischen 6 und 12 cent kostet, oder sogar 25 cent, und der Akku verteuert diesen NOCHMAL um 30 Cent.
Und dann rechnen alle dem Benziner den schlechten Thermodynamischen Wirkungsgrad vor? Vor allem, weil bei Strom aus Braunkohle dieser Verlust auch schon war - im Kraftwerk... und nun im Akku NOCHMAL.

Das entscheidende ist nämlich etwas ganz anderes. Frage ist, wo kommt die Energie her, die ich in einen "Tank" einfülle. Ist es fossile Energie, oder ist es regenerative Energie.
In welcher Form ich das dan in eine Art Tank tue, ist wurscht, solange ich Technik im Auto habe, die das verwerten kann. Habe ich regenerativ hergestelltes LPG, dann fährt das Auto umweltneutral. Habe ich Strom aus Braunkohlekraftwerken, dann fährt es schmutzig. Fertig.

Und jetzt könnt ihr mal überlegen, welches die beste Tanktechnik für ein Auto wäre. Das ist ein Flüssigkraftstofftank. Welcher Motor ? Elektrisch, ist technisch viel einfacher als ein Verbrenner. Welche Energiequelle ? Regenerativ.
Und das dürfen die technischen "Spezialisten" unter euch mal unter einen Hut bringen. Das geht nämlich nicht ohne Kompromiss.

Ulenspiegel hat geschrieben:Und hast du schon einmal darüber nachgedacht, dass du gigantische Erzeugungskapazitäten aufstellen muss, damit du die thermischen Verluste im Verbrennungsmotor abdecken kannst.

Das ist nicht mehr Aufwand als man braucht, den ganzen Unfug der Biertischspezialisten zu bekämpfen, und den Politikern und Kaufleuten beizubringen, das irgendwann das unbegrenzte Reichwerden und Geldmachen auf Kosten anderer zuende ist.
Ja, ich habe daran gedacht.
Hast du daran gedacht, welche gigantischen Produktionskapazitäten man an schnell verschleissenden Akkus aufstellen muss, nur um den Erzeugungsaufwand zu halbieren ?
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Re: WARUM ein Akku im Auto Mist ist?

Beitragvon Ulenspiegel » 04.05.2018, 18:41

OMG. Du hast wirklich Probleme mit den Grundlagen. Der Mehraufwand für synthetischen Treibstoff, den du mit 25% Effizienz im Verbrennungsmotor umsetzen möchtest, ist derart hoch, dass dir deine (dumme) Argumentation um die Ohren fliegt.

Komm mit belastbaren Zahlen, dann können wir reden. Sich irgend etwas aus dem verlängerten Rückgrad zu ziehen ist nicht besonders eindrucksvoll. :-)
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Re: WARUM ein Akku im Auto Mist ist?

Beitragvon Ulenspiegel » 04.05.2018, 18:43

Schoenberg hat geschrieben:Falls du mich meinst, das behauptet zu haben, liegt wohl ein Missverständnis vor. Ich habe behauptet, dass man LPG regenerativ herstellen KANN, wenn man das wollte. Es würde aus heutiger Sicht eine Erhebliche Verbesserung von P2G erfordern, plus einem Chemischen Prozess, an dem sich die Chemische Industrie eine goldene Nase verdienen könnte.

Ich habe NICHT gesagt, dass das ganze dann Energie zu heutigen Preisen ergibt.



Mit diesem Beitrag zigst du eben nur, dass du absolut keinen Ahnung hast.

Wieviel Windturbinen oder PV braucht man, um den Strom für 600 TWh Endenergie Treibstoffe bereitzustellen? Seinen wir optimistisch und rechnen mit 900 TWh Input (ist schon geschönt).

Wieviel Material brauchst du dafür? Könnte es sein, dass EVs doch besser abschneiden?

Was kostet ein Liter Treibstoff? Mindestens 1,50-2,50 EUR.
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Re: WARUM ein Akku im Auto Mist ist?

Beitragvon django65 » 04.05.2018, 19:07

PV-Berlin hat geschrieben:oder soll ich mich wieder mal über eurer Bildungssystem auslassen?


Zu deiner Schulzeit war das Schulsystem im Westen auch um Welten besser.

Nur daß die rote Zora die ihr uns auf den Hals gechickt habt nicht zur Verbesserung beigetragen hat.

Daß hier gewisse Leute mit unterirdischem Bildungsniveau bzw. als "Maulwürfe" unterwegs sind macht gewisse Themen tot da irgendwann die Lust für sachliche Diskussionen verloren geht.

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Re: WARUM ein Akku im Auto Mist ist?

Beitragvon Schoenberg » 04.05.2018, 19:12

[edit admin] gelöscht, da Offtopic und per PN geklärt werden kann
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Re: WARUM ein Akku im Auto Mist ist?

Beitragvon Schoenberg » 04.05.2018, 21:45

Schoenberg hat geschrieben:[edit admin] gelöscht, da Offtopic und per PN geklärt werden kann
Bitte beim Thema bleiben!

Und die Post darüber ist nicht ot ?
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Re: WARUM ein Akku im Auto Mist ist?

Beitragvon PV-Berlin » 05.05.2018, 11:52

Ich selbst kann weder die Schulen im Osten noch im Westen beurteilen. Diesen Glück hatte ich nicht! :D

Woher nur 600 TWh an Kraftstoffen? Aber egal. um die 'synthetisch zu gewinnen, müssten wir wie viel der elektrischen Energie aus Fossilien Brennstoffen gewinnen, um an das viele 'schöne' CO2 zu kommen?

Ist zwar schon 90 Jahre her, aber so viel soll sich seit dem in der organischen Chemie nicht getan haben! :D

Wer wirklich bretthart bei 30° im Schatten in der 7 und 8 Stunde lieber in der Schule saß, kann über so viel Blödheit nur noch lachen. PtG um schnöden Kraftstoff für ganz schnöde Stehzeuge zu erzeugen, kann man nur ernsthaft ins Spiel bringen, wenn man an die Unendlichkeit glaubt (laut Einstein). Und weiter an Kohle und Gas festhält. Zu den Kosten lasse ich mal nicht aus, denn das ist der andere Schuh des Clowns !

Mir reicht schon , dass der Vorstandprinz bei 2,00 € Liter Super schon den Herzinfarkt übt, obwohl die realen Kraftstoffkosten 1950 für eine Käfer weit höher waren.

Bildung ist kein Urkunde, kein Abschluss sondern eine Befähigung! = Fragen zu stellen, sich Ansätze zu bilden, darüber nachzudenken und zu Ergebnissen zu kommen, mit und ohne Unterstützung.

bei 2 € je Liter ist Benzin immer noch billiger als Strom (Arbeitskreis) Und damit ist diese Importenergie subventioniert.

Rasieren wir alle Subventionen etc. und hauen eine einheitliche Abgabe von 3,5 Cent je kWh Primärenergie drauf!
Unternehmen, die nachweisen können, das ihre Energiestückkosten oberhalb > 10% liegen, zahlen nur 1,5 Cent

Die Einbildung der Deutschen das sie gebildet wären weil sie von unterdurchschnittlichen befähigten Menschen zum Abitur getragen wurden, ist ausgeprägt , aber die Fähigkeit selbst einem zehntel Cent nachzurennen, ist Sensationell .

An synthetische Kraftstoffe glaube ich schon, aber z.B. im Bereich Schiffe ist dies schon aus monetären Gründen unmöglich.
Bei > 1 Mrd. PKW ein Hirngespinst = die Pure Fantasie von Shell & Co.
Wir werden einen Zubau in 2012 von >30 GWp sehen. Tendenz bis 2015 Richtung > 50 GWp. Ab 2020 Werden wir einen Zubau an PV von deutlich über 100 GWp sehen. Bis 2015 wird PV die 5 Cent Hürde knacken. *5% Zins bei nur 12 Jahren Amortisation.
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Re: WARUM ein Akku im Auto Mist ist?

Beitragvon Kallenpeter » 05.05.2018, 12:01

Schoenberg hat geschrieben:Und jetzt die Daten eines Akkus. Nehmen wir die 50 kWh eines Tesla. Lebensdauer ? 2000 mal laden ? Sind 400000 km, ok. Kosten ? 30000$ ? Das wären 30 Cent pro kWh.. Ich fülle also Strom in den "Tank", der zwischen 6 und 12 cent kostet, oder sogar 25 cent, und der Akku verteuert diesen NOCHMAL um 30 Cent.

Batterien kosten momentan um die 200$/kWh, in fünf Jahren eher um die 100$. Heißt die 50kWh kosten heute 10.000 und nicht 30.000$ und bald nur noch 5000$
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Re: WARUM ein Akku im Auto Mist ist?

Beitragvon django65 » 05.05.2018, 12:55

Kallenpeter hat geschrieben:Batterien kosten momentan um die 200$/kWh, in fünf Jahren eher um die 100$. Heißt die 50kWh kosten heute 10.000 und nicht 30.000$ und bald nur noch 5000$


Perlen vor die Säue. :cry:

daß die Verbrennungsmaschine wesentlich mehr kostet als der E Motor und somit von den Accukosten abgerechnet werden müsste wird mal wieder unterschlagen damit die Zahlen passen.

Bei Tesla scheinen die Accus inzwischen schon günstiger zu sein, da es ja überhaupt keinen Tesla mit nur 50 kWh gibt.
Die Accupreise sind zur Zeit Momentaufnahmen mit fallender Tendenz ähnlich der PV Modulpreise in den Boomzeiten und die fallen ja auch noch immer.

Bei M X/S ist der kleinste verbaute Acccu ein 75 kWh Accu, und beim M3 wird gerade nur die Long Range Version angeboten die auch mehr als 50 kWh hat.

Bei den Koreanern dürften die Accus auch nicht mehr diese Preise haben da auch hier die kosten für das Fahrzeug und die reinen Accukosten sich nicht plausibel erklären lassen.

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