Empfehlung Akkurasenmäher

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Re: Empfehlung akkurasenmäher

Beitragvon Schlodder » 28.05.2014, 15:37

Hallo,
wir haben keine große Rasenfäche und deshalb kam für uns nur ein Akkurasenmäher in Frage.
Wir haben einen von Stiga und sind super zufrieden damit.
Haben ihn hier bestellt.
Aber das Thema Rasenmäher ist eine Sache für sich.
LG
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Re: Empfehlung akkurasenmäher

Beitragvon Raratoy » 29.05.2014, 08:16

Schlodder hat geschrieben:Aber das Thema Rasenmäher ist eine Sache für sich.

In der Tat...
Ich konnte mir den tollen, aber recht phantasievoll gepreisten Bosch-Akkumäher nur deshalb leisten, weil mein lokaler Händler im Dorf eine Preisaktion hatte:
"Such dir den billigsten Preis im Internet, dann kriegst du davon nochmals 10% Rabatt."

Und schwupps, bekam ich so den Mäher um die Hälfte, hihi.

Als ich voll der Freude drei Tage später auch noch eine Bosch-Heckenschere wollte (die freundlicherweise mit den gleichen Akkus funktioniert) hat der Händler mich "mit nassen Fetzen" von dannen gejagt. :)
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Re: Empfehlung akkurasenmäher

Beitragvon cephalotus » 29.05.2014, 08:25

Lux hat geschrieben:Bei 1000m² würde ich schon über einen Automower o. ä. nachdenken.


50% aller Deutschen sind dick oder fettleibig.

1000m2 z.B. mit dem sehr leichten Bosch Rotak sind wie spazieren gehen. Der Motor ist zwar realtiv laut, dafür hat man keinerlei Abgase. da spricht meiner Ansicht nach überhaupt garnix dagegen, mal für 1 Stunde die Beine etwas zu bewegen (außer man ist gesundheitlich schon so stark eingeschränkt, dass man nicht mal mehr gehen kann)

Allerdings ist die Schnittbreite von 37cm bzw 43cm eher klein und der Grasfangkorm ist auch nicht toll, weil zu klein.

Von der Leistung her ist das Teil super. Mit 3 Akkus und 2 Ladegeräten sollte man prinzipiell beliebig lange mähen können. In der Zeit, in der man 2 Akkus leer fährt ist einer wieder geladen.
Wer es sich zutraut kann den 10s2P Akku aus SonyUS18650V bzw. Samsung(??) LiMnO2 Zellen auch gegen moderne Hochleistungszellen austauschen, sofern diese ohne Balancing betrieben werden können.
Ein geeignetes Beispiel wäre die Sony US18650VTC4. Damit hätte der Akku dann 36V und 4Ah statt 36V und 2,6Ah.

Man sollte aber wissen was man tut.

Mein Rotak befindet sich bei meinen Eltern im Einsatz, wegen des geringen Gewichts kommen die damit noch gut klar. (auch ganz ohne Antrieb). Der älteste Akku ist von 2007 und angeblich noch gut.

Im Winter kühl und halbvoll lagern! Im Sommer wenigstens kühl, wenn halbvoll schon nicht praktisch ist.

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Re: Empfehlung akkurasenmäher

Beitragvon Raratoy » 29.05.2014, 08:35

Der älteste Akku ist von 2007 und angeblich noch gut.

Schön zu hören!
Meine Akkus sind auch noch wie neu, sind aber erst in der dritten oder vierten Saison.

Grad im Sommer ist es wichtig, die Akkus nicht voll zu lagern. Im Winter sollte man die Akkus vermutlich nicht 6 Monate lang untätig rumliegen lassen. Und nicht direkt aus dem kalten Keller laden und gleich losfahren!

Und mit 2 Ladegeräten zu hantieren, finde ich etwas übertrieben. Das Motörchen braucht ein paar Minuten Pause manchmal, könnte ich mir vorstellen. Mir fällt immer genug Arbeit ein in den kurzen Ladepausen (ein Akku mäht, der andere lädt), und sei es nur Unkraut jähten.
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Re: Empfehlung akkurasenmäher

Beitragvon chelenedanger » 02.03.2015, 21:52

Guentherm hat geschrieben:
Raratoy hat geschrieben:Mal ehrlich, ein Rasenmäher-Roboter ist schon etwas Spielerei, die nicht wirklich Zeit spart. Denn mindestens 50% des Aufwands beim Mähen sind ja Nebenarbeiten wie Mäher putzen, warten, den Rasen von Hindernissen befreien (z.B. Kinderspielzeug, Nussschalen von Eichkätzchen, Obst, Äste) usw. Alles Tätigkeiten, die einem kein Roboter abnimmt. Ich hatte mal über 100 Nüsse unter dem Kirschbaum(!) gefunden. Viel Spaß für den Roboter!

Ich behaupte mal das Gegenteil.
Nebenarbeiten ? Welche Nebenarbeiten.
Der Mäher braucht nicht geputzt werden. Das Mähgut sehr kurz auch wenn ein wenig am Mäher hängen bleibt kein Problem.
Hindernisse ?
Kinderspielzeug. Das ist wie bei jedem anderen Mäher den man jede Woche über den Rasen schiebt, Das sollte man schon aufräumen.
Nussschalen? Wie dick sind den die Nussschalen ? Mehr wie 2 cm. Selbst Kastanien sind kein Problem und unter meine Kirschbaum hatte ich auch noch keine Nüsse. Natürlich werden schon mal Äpfel geköpft, wenn welche im Herbst runterfallen. Aber deshalb bleibt der Mäher nicht stehen und die kleinen rotierenden Messer nehmen das auch nicht krumm. Selbst Herbstlaub muss einem nicht beängstigen.
Blumenbeete werden einfach durch die Begrenzungschleife ausgeschlossen. Das Selbe kann auch mit Bäume passieren falls sie noch nicht groß genug sind und knicken könnten. Bei größeren Bäumen und Sträucher stoßt der Mäher an und kehrt um.

Wenn ich nicht jede Woche die Nachbarn mähen hörte, würde ich doch glatt vergessen, dass mein Rasen auch wäschst.

Also wirklich. Wer so schreibt, hat noch nie einen Rasenroboter arbeiten sehen.
Warum interessieren sich meine Nachbarn denn nun auch für einen Roboter oder haben sogar auch schon einen gekauft.
Möglicherweise weil sie sehen wie wenig Arbeit das Rasenmähen sein kann.

Hier noch ein Link. Wurde gerade bei Facebook gepostet.
http://www.maehroboter-test.org/


Dem kann ich mich nur anschließen. Mein Mähroboter ist auch nicht mit viel Nebenartbeit verbunden. Also bei billigeren Geräten könnte ich mir sicherlich vorstellen, dass dort einige Hindernisse problematisch werden könnten, aber bei einem Mähroboter spart man auch an der falschen Stelle. Man sollte sich schon ein qualitativ hochwertiges Produkt zulegen, wenn man zufriedenstellende Arbeit erwartet.

Gruß
chelenedanger
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Re: Empfehlung akkurasenmäher

Beitragvon SmartPanel » 04.03.2015, 09:00

Ich habe den Akkurasenmäher von Gardena (42 A Li) und bin zufrieden.
42cm Schnittbreite, der 4,5Ah 36V Akku reicht neu für 400m².
Kein Gestank, kein Kabel, schön leicht, kein manueller Antrieb in meinem hügeligen Garten mehr nötig.
Wartung besteht aus einmal jährlich Schermesser schleifen, mit nur 1 Schraube befestigt.

Jetzt nach 4 Jahren habe ich ein gebrauchtes Akkupack dazugekauft (refurbished, mit neu eingebauten Akkus 4,5Ah, 200€). Warum?
* der Originalakku hat ca. 5-10% nachgelassen, die letzten ca. 30m² konnten daher erst mit Nachladen gemäht werden
* mit zwei Akkus mache ich den Originalakku nie mehr ganz leer. D.h. wenn nach 300m² die Mäherleistung nachlässt tauschen wir gleich den Akku. Da machen dann auch den Kindern die letzten m² Spaß und die Lebensdauer ist erhöht.
* Alternativ hätte ich fast das angebotene Schnellladegerät gekauft. Aber Schnellladung kann verkürzte Lebensdauer bedeuten, die Anschaffung eines neuen Akkus wäre dann sowieso absehbar. Außerdem hätte ich den Akku dann nicht mehr "kostenlos" an meiner kleinen Offgrid-Anlage laden können...

Als Tipp:
Der Akku-Umbau-Fachhändler baut in das vorhandene Akkugehäuse auch Zellen mit höherer Kapazität ein (6,6Ah), wenn die Zellen mal erschöpft sind.
Mal bei ibäh nach Gardena 36V suchen.
Baut wohl auch andere Fabrikate um.

Kleiner Gag am Rande:
Beim Nachbarn sprang letzten Sommer mal der fossile Rasenmäher nicht an. Er fragte ob er meinen Rasenmäher haben könne. Klar. Die Augen wurden immer größer als ich Akku rauszog und den Mäher ohne Anstrengung über den Zaun hob. (Den Akku hat er natürlich auch bekommen). Er wollte mir später etwas für das "Benzin" zahlen, ich sagte nein, nicht nötig, einmal aufladen kostet nicht mal 4ct. Da war er ganz baff. (Das das mit der Offgrid-Anlage noch "günstiger" geht wenn man sie erst einmal hat habe ich ihm nicht erklärt. Der Batterieverschleiß ist natürlich in der Rechnung nicht berücksichtigt).
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Re: Empfehlung akkurasenmäher

Beitragvon django65 » 04.03.2015, 09:44

cephalotus hat geschrieben:Wer es sich zutraut kann den 10s2P Akku aus SonyUS18650V bzw. Samsung(??) LiMnO2 Zellen auch gegen moderne Hochleistungszellen austauschen, sofern diese ohne Balancing betrieben werden können.
Ein geeignetes Beispiel wäre die Sony US18650VTC4. Damit hätte der Akku dann 36V und 4Ah statt 36V und 2,6Ah.


Da kaufst du dir aber lieber einen Ryobi mit dem 36 V Accu (gibt es nämlich auch mit 2x 18V Accus) da gibt es inzwischen 5 Ah Accus zum Kaufen ohne dass man basteln muss. Kostet dann allerdings so viel wie ein halber Rasenmäher.

Ich habe inzwischen einen Ryobi und bin mit der Mulchfunktion absolut zufrieden. Meinen eigenen Rasen würde ich sowiso nur mulchen weil man sich dann den Dünger sparen kann.

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Re: Empfehlung akkurasenmäher

Beitragvon utakurt » 25.04.2015, 20:10

chelenedanger hat geschrieben:
Guentherm hat geschrieben:
Raratoy hat geschrieben:Mal ehrlich, ein Rasenmäher-Roboter ist schon etwas Spielerei, die nicht wirklich Zeit spart. Denn mindestens 50% des Aufwands beim Mähen sind ja Nebenarbeiten wie Mäher putzen, warten, den Rasen von Hindernissen befreien (z.B. Kinderspielzeug, Nussschalen von Eichkätzchen, Obst, Äste) usw. Alles Tätigkeiten, die einem kein Roboter abnimmt. Ich hatte mal über 100 Nüsse unter dem Kirschbaum(!) gefunden. Viel Spaß für den Roboter!

Ich behaupte mal das Gegenteil.
Nebenarbeiten ? Welche Nebenarbeiten.
.....
Wenn ich nicht jede Woche die Nachbarn mähen hörte, würde ich doch glatt vergessen, dass mein Rasen auch wäschst.

Also wirklich. Wer so schreibt, hat noch nie einen Rasenroboter arbeiten sehen.
Warum interessieren sich meine Nachbarn denn nun auch für einen Roboter oder haben sogar auch schon einen gekauft.
Möglicherweise weil sie sehen wie wenig Arbeit das Rasenmähen sein kann.

Hier noch ein Link. Wurde gerade bei Facebook gepostet.
http://www.maehroboter-test.org/


Dem kann ich mich nur anschließen. Mein Mähroboter ist auch nicht mit viel Nebenartbeit verbunden. Also bei billigeren Geräten könnte ich mir sicherlich vorstellen, dass dort einige Hindernisse problematisch werden könnten, aber bei einem Mähroboter spart man auch an der falschen Stelle. Man sollte sich schon ein qualitativ hochwertiges Produkt zulegen, wenn man zufriedenstellende Arbeit erwartet.

Gruß



Kann mich dem ebenfalls nur anschließen! Mein großer Garten wird von einem Husquarna ACX 230 hervorragend seit 2015 gepflegt!
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Re: Empfehlung akkurasenmäher

Beitragvon Boelckmoeller3 » 25.04.2015, 20:25

Ich habe seit diesem Jahr einen Ryobi mit 36Volt Akkus, der war im Winter erheblich günstiger. Antizyklisch kaufen ! :D
Bis jetzt bin ich zufrieden damit.

Viele Grüße:

Klaus
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Re: Empfehlung akkurasenmäher

Beitragvon PV-Bernd » 30.04.2015, 20:41

Wollte kurz anmerken, dass ich bereits seit 2010 den Bosch Rotak 43 Li mit 2 Akkus habe (2009er Modell - wurde im Januar gekauft, da hat er "nur" 410€ gekostet). Soweit ich das beurteilen kann, sind die Akkus immer noch so leistungsfähig wie am Anfang. Gemessen habe ich es nicht, ein Vergleich ist aber sehr schwierig, da wir 2012 angefangen haben unseren Rasen zu düngen (extrem schlechter Boden hier) und inzwischen das Gras deutlich dichter wächst. Da kommt man natürlich nicht mehr ganz so weit, der Mäher hat ja deutlich mehr zu tun.

Unsere Rasenfläche hat schätzungsweise 500-600m² (schwer zu schätzen, da sehr zerklüftet), das schaffe ich, je nach Rasenhöhe, mit etwa 2,5-3,5 Akkuladungen. Das Ladegerät macht einen Akku in 30 min zu 80% voll, die Arbeitsdauer liegt bei grob 20 min bei vollem Akku. Wenn einer leer ist, wandert er sofort ins Ladegerät und der nächste wird eingesteckt. So kann ich fast ununterbrochen durchmächen, auch wenn beim 2. und 3. Wechsel kein ganz voller Akku zur Verfügung steht.

Insgesamt bin ich eigentlich ganz zufrieden, auch wenn ich am Anfang etwas skeptisch war. Das Teil ist ein echter Plastikbomber.
Aber seit 2012 mähe ich meinen Rasen mit 100% Sonnenstrom. Das ist unbezahlbar. :mrgreen:
Das Schnittmesser müsste ich nur mal langsam austauschen... :roll:
Meine Anlage bei sonnenertrag.eu
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