Elektroautos im kommen!

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Re: Elektroautos im kommen!

Beitragvon ragtime » 07.10.2018, 13:39

Das sind doch dann auch wieder die +50% pro Jahr von jetzt ca. 1.8mio Ende 2018 bis (Anfang) 2022 6Mio... Der ganz normale exponentielle Zuwachs also.

Irgendwie nicht ganz das was die ganzen Zukunftsforscher v. wg. Disruption prophezeien, aber vielleicht kommt die ja noch wenn EVs für jeden leicht ersichtlich billiger als Verbrenner werden. Da müsste die Rate dann aber ganz beträchtlich jedes Jahr anziehen um noch vor 2025 das Blatt anteilmäßig zu wenden.

Meine 50% beziehen sich übrigens auf den Zuwachs des relativen Marktanteil gefittet über alle Zahlen seit 2012... Die 66% von EV Volumes waren hingegen absolut und nur über die erste Jahreshälfte 2017/18.

Und hinter EV-Volumes.com steckt übrigens genau wie hinter meiner Quelle (evsales.blogspot.com) Jose Pontes... die Zahlen weichen wohl leicht ab, da er bei letzterer web-Seite bis letztes Jahr in den detaillierten Top10 Listen nur die Summe der ersten Plätze anzeigte. Seit diesem Jahr gibt es da nun noch ein 'others' Feld und es ist die totale Summe angegeben. Es sind einfach zu viele geworden... :)

Seine Prognose von 2.1Mio dieses Jahr finde ich allerdings für etwas sehr optimistisch... Da müsste das Model 3 schon mit 10000/Woche vom Band gehen. Aber BYD und BAIC fahren wohl auch grade wieder hoch... Wer weiss.
Zuletzt geändert von ragtime am 07.10.2018, 13:54, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Elektroautos im kommen!

Beitragvon einstein0 » 07.10.2018, 13:53

dornfelder10 hat geschrieben:Bei 60 kWh je Fzg. (was nicht gerade üppig ist) reicht das nur für 6 Mio. Fzg. :cry:
Da ist noch kein stationärer Speicher dabei, kein LKW, keine Busse, usw...
Gruß Bernhard

Bei der ggw. Technologie- und Produktionsflaute bringt es ja nichts, wenn zusätzliche Mio Fz. inverkehrgesetzt werden,
wenn man (nicht ich) damit die Verbrenner nicht substituieren kann.
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Re: Elektroautos im kommen!

Beitragvon ragtime » 07.10.2018, 14:00

Das ist nicht nur zusätzlich, sondern immer mehr auch stattdessen... von Jahr zu Jahr mehr. Dieses Jahr nehmen die Gesamtautoverkäufe vielleicht noch um den doppelten Betrag zu als die der PlugIns. Das heißt aber in 1-2 Jahren ist der break even erreicht (ICE-Peak sales) und die Verbrenner Verkäufe nehmen von Jahr zu Jahr nur noch ab!

Hab mal die absoluten Zahlen dargestellt und 2 Jahre in die Zukunft geguckt (+2.7Mio Fahrzeuge pro Jahr und +50.7% Marktanteil für EVs, beides wie die letzten 7Jahre im Mittel):

evsales18aug_total.png
Total car sales extrapolated


Mitte 2020 sind die Zuwächse bei ICEs und EVs gleich und irgendwann 2021 ist ICE-peak-sales erreicht...;-)
Wobei ich eigentlich glaube/hoffe, dass die Gesamtverkäufe tatsächlich nicht mehr jedes Jahr >2Mios zunehmen werden!
Der Individualverkehr muss runter, sonst wird das alles nix mehr mit diesem Planeten...
Zuletzt geändert von ragtime am 07.10.2018, 14:47, insgesamt 4-mal geändert.
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Re: Elektroautos im kommen!

Beitragvon GAST » 07.10.2018, 14:08

Retrerni hat geschrieben:PV-B, Du solltest mal von Deiner Wolke 7 herunter steigen und Dich der Realität widmen.
Die Statistik mag ja sagen, dass die durchschnittliche Strecke nur xx km pro Tag sind, aber wie das halt mit der Statistik so ist sind da sowohl die Fußgänger als auch die Langstrecken-Pendler über einen Kamm geschert worden.
Und Du verkennst auch, dass nicht jeder Wohneigentum mit eigenem Stellplatz hat, der zudem noch elektrifiziert ist...
Denn das ist aktuell aus Meiner Sicht eines der größten Probleme. Wer in Mehrfamilien-Häusern wohnt, muß sich jetzt erst einmal mit Hausverwaltung und den Eigentümern herum schlagen, um vielleicht einmal in x Jahren einen Stromanschluss am Stellplatz zu haben (das erste Jahr vergeht mit dem Antrag auf Aufnahme eines Tagesordnungspunktes der Eigentümerversammlung, dann vertagt diese die Entscheidung erst mal um ein Jahr, da die rechtliche Lage ja noch nicht klar ist und dann müsste auch noch eine einstimmige Zustimmung erfolgen...). Solange es hier keinen gesetzlichen Anspruch auf einen Ladeanschluss bei festem Stellplatz (egal ob drinnen oder draußen bzw. überdacht oder nicht) gibt, ist Dein Ansatz, man kann die Kiste ja immer nachts laden makulatur. Und selbst dann fallen noch viele durch's Raster, die keine festen Stellplatz haben...
Und leider kann man bei wohl eher den meisten Arbeitgebern auch nicht (egal ob kostenpflichtig oder nicht) während der Arbeit laden, also wird die Kiste da jetzt auch nicht voll... Nur wie stellst Du jetzt sicher, dass der Akku immer geladen ist, wenn Du los musst? Mit den in der Stadt verteilten Ladestationen wirst Du hier wohl nicht glücklich werden, wenn die beispielsweise 2 km (oder noch weiter) entfernt von Deinem Interessenspunkt entfernt ist...

Ciao

Retrerni


PV-Berlin meint sicherlich die Statistischen etwa 50km/Tag aufgrund der durchschnuttlichen etwa 18000km Jahresfahrleistung in Deutschland, da wäre eine Ladung per 16A durchaus i.O.
Wenn man aber den Akku mit 80kWh Kapazität voll laden möchte ist es eher nicht so prickelnd.

Zum Thema Firmenparkplatz als Ladestation, da sind wirklich viele die es nicht wollen, die leben zwar bei den Firmenwagen den "grünen Deckmantel" der 120gCO2 als Grenze für die Freigabe des Fahrzeugs, aber Ladesäulen wollen die nicht.
Auch Ideen wie den Internen Verkehr per eMobil wie z.b. das von DHL genutzte Fahrzeug abzuwickeln werden nicht akzeptiert, da kauft man lieber Diesel für 1-3km je Strecke und 5000km/Jahr als den Mitarbeitern das eAuto hinzustellen.
Ich habe schon von einigen gehört das diese durchaus ein Modell3 oder vergleichbares fahren würden wenn man z.b. am Firmenparkplatz eine Ladesäule für jedermann (Zahlung per EC/Kreditkarte) vorfinden würde.
Interessant ist aber das diese Firma ihre Kantinen mit einem Golfcaddy mit Aufbau ausgestattet hat um Catering für die einzelnen Abteilungen anbieten zu können, bzw. die Mitarbeiter damit Lebensmittel von einer Kantine zur nächsten fahren zu können.

Bei den MFH ist es leider wie du schreibst, da darf man ja nicht mal eben den Elektriker beauftragen die 16/32A Dose inkl. Verkabelung bis zum Stellplatz zu installieren, da darf ja selbst noch derjenige der grundsätzlich gegen alles ist sinnvolle Dinge ablehnen, auch wenn er mit Hausgeldzahlungen meilenweit im Rückstand ist.

@ose. diejenigen die ihr Eigenheim mit Stellplatz/Garage haben sind aber eher diejenigen die nur "normale" PKW und nicht AMG&Co fahren, denn diejenigen haben kein Geld für die Luxusüberflussfahrzeuge....evtl. mag das in deinen Kreisen (erfolgreicher Unternehmer) anders sein, aber ich kenne eher die Arbeiter die lange stricken mussten um sich den Traum vom Eigenheim erfüllen zu können, da reichte das finanzielle nicht mehr für die Luxusklasse. :shock:

Wenn meine Mieter mich fragen würden ob sie sich ne Wallbox oder einen sonstigen Ladeanschluss in die Garage installieren dürften, dann wäre das nach wenigen Minuten abgeklärt, so das der Elektriker seiner Arbeit nachgehen könnte....aber die können sich vermutlich so ein Auto nie leisten.

grüße
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Re: Elektroautos im kommen!

Beitragvon PV-Berlin » 07.10.2018, 16:53

Wenn ich von 16 A reden möchte, dann mache ich das ! Wenn ich 10 kWh Tagesverbrauch sage, bedeutet dies eben nicht, das ich das mit einer 16 A Dose machen muss. Ihr seid alles pure Techniker und kriegt diese drei Zahlen nicht unter einem Hut?

Also um das mit der e-Mobilität Physikalisch zu durchdringen, sollte das Niveaus der 6 Klasse durchaus reichen.

Die Lösung wird eine ganz andere sein! Auto Ladestelle und Netz kommunizieren miteinander. Denn es gilt ja nicht nur 10 kWh abzudecken, sondern? Genau 100% der Mobilitästbedürfnisse in einem Cluster. Nicht 98%

So ein Cluster kann eine Straße sein mit X EFH etc.

Da ist es eben wichtig, das auch der 150 kWh Akku voll geladen werden kann und das in relativ kurzer Zeit. Was überhaupt kein Problem darstellt, wenn Auto (mit den Wünschen des Nutzer) das Netz und die Ladestelle vernetzt sind.

Der Beamte Karl Paul, muss um Punkt 7:30 Uhr Morgens los und benötigt immer Minimum 50 kWh in seinem Akku!
OSE braucht Minimum 500 kWh plus! Und muss zur Not erinnert werden, sein Auto anzuschließen.
Rentner Paul möchte möglichst billig tanken, auch wenn er in der ganzen Woche nur 10 kWh verbraucht.
Der Pendler Xaver fährt täglich 300 km und möchte das sein Akku auch noch in 10 Jahren hält !
Der Außendienst MA Siemens kommt leer um 23:00 Uhr an und muss voll um 5:00 Uhr raus .

Und ganz viele Nutzer dazwischen !

Die Rechenaufgabe ist gegen die Erstellung einer Ampelanlage in Berlin der pure Klacks !
Den Rest macht eine App (mit Preisen etc hinterlegt .)

wo es interessant wird, ist wenn man das alles noch mit der Wärmebereistellung (Wärme Puppen) und den EE zusammen basteln muss. Da würde ich mich glatt auch motiviert fühlen mitzumachen.

Aber wenn mir Heute ein Elekromeister allen ernstes erzählt, man muss alle Straßen in Berlin aufbuddeln, um die Autos laden zu können. (Gleichheitsfaktor) was soll ich da noch sagen?
Wir werden einen Zubau in 2012 von >30 GWp sehen. Tendenz bis 2015 Richtung > 50 GWp. Ab 2020 Werden wir einen Zubau an PV von deutlich über 100 GWp sehen. Bis 2015 wird PV die 5 Cent Hürde knacken. *5% Zins bei nur 12 Jahren Amortisation.
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Re: Elektroautos im kommen!

Beitragvon dornfelder10 » 07.10.2018, 17:07

ragtime hat geschrieben:Das sind doch dann auch wieder die +50% pro Jahr von jetzt ca. 1.8mio Ende 2018 bis (Anfang) 2022 6Mio... Der ganz normale exponentielle Zuwachs also

War das die Antwort auf meinen Post oder auf jemanden anders? Das 50%-Wachstum sehe ich bei diesen Zahlen nicht sondern das wäre eher 35%/Jahr.
50%-Wachstum:
2018: 2 Mio.
2019: 3 Mio.
2020: 4,5 Mio.
2021: 6,75 Mio.
2022: 10,1 Mio.

Und wie gesagt - da bleibt nix mehr übrig für Busse, LKW, stationäre Speicher, usw.
Die reine Zellproduktion muss also schneller als 50% wachsen. Und ich bin überzeugt dass sie das tut.

einstein0 hat geschrieben:Bei der ggw. Technologie- und Produktionsflaute bringt es ja nichts, wenn zusätzliche Mio Fz. inverkehrgesetzt werden, wenn man (nicht ich) damit die Verbrenner nicht substituieren kann.

Ich habe keihne Ahnung warum du keine Verbrenner substituieren kannst? Mit dem Technologiestand von heute (Model 3) können 90% aller Verbrenner ersetzt werden. Das es evtl. die passende Karosserievariante für dich im Moment nicht gibt hat nichts mit der verfügbaren Technologie zu tun sondern mit dem Wollen der Hersteller.

Gruß

Bernhard
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Re: Elektroautos im kommen!

Beitragvon Schoenberg » 07.10.2018, 22:02

dornfelder10 hat geschrieben:Ich habe keihne Ahnung warum du keine Verbrenner substituieren kannst? Mit dem Technologiestand von heute (Model 3) können 90% aller Verbrenner ersetzt werden. Das es evtl. die passende Karosserievariante für dich im Moment nicht gibt hat nichts mit der verfügbaren Technologie zu tun sondern mit dem Wollen der Hersteller.


So ?
Mit dem Techologiestand von heute kann der Gesamt-Schadstoffaustoss von E-Autos unterboten werden, solange sie nicht mit Strom aus Wasserkraft oder Atomstrom betrieben werden....

Und selbst DAS ist noch weiter nachtzuprüfen.
700 Wp ohne EEG; Ziel ROI <2Jahre, Start 20.3.18,
20.10.18: 450 kWh / 45 % Invest geerntet.
SL Akku: Planung Kapa 2kWh, Ziel: 10ct/kWh.
Ignoriert: <zensiert> Argo, Alex, django
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Re: Elektroautos im kommen!

Beitragvon open source energy » 07.10.2018, 22:12

Was ich ganz spannend finde, dass plötzlich CO2 ins spiel gebracht wird sobald es um E-Autos geht, beim Verbrenner werden dann die abenteuerlichen Rollentests herangezogen. Während Leute mir erzählen dass E-Autos erst Sinn ergeben wenn sie 100% mit EEs betrieben werden und sie dabei auf der linken Spur mit 20l unterwegs sind.

Seit wann interessiert denn bitte irgend jemand das CO2?

Ich habe in den letzen 15 Jahren versucht Menschen von einem Passivhaus zu überzeugen... Man sieht das Ergebnis ja
Ich habe in den letzen 10 Jahren versucht Menschen von einem PHEV oder BEV zu überzeugen... Man sieht das Ergebnis ja

Das juckt alles keine S...

Leider...
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Re: Elektroautos im kommen!

Beitragvon CaptainPicard » 07.10.2018, 22:36

open source energy hat geschrieben:Ich habe in den letzen 15 Jahren versucht Menschen von einem Passivhaus zu überzeugen... Man sieht das Ergebnis ja

Dass Häuser immer energieffizienter gebaut werden, wenn auch nicht unbedingt auf Passivhausstandard?


Ich habe in den letzen 10 Jahren versucht Menschen von einem PHEV oder BEV zu überzeugen... Man sieht das Ergebnis ja

Dass sich Elektroautos von Jahr zu Jahr mehr durchsetzen, wenn auch nicht so schnell wie du es gerne hättest?


Du darfst nicht alles so persönlich nehmen, du kennst die langfristigen technologischen und ökonomischen Vorteile, man kann die ökologischen völlig ignorieren und das Endergebnis wird trotzdem das Gleiche bleiben. Stell dir doch mal vor das wäre nicht so, egal ob Elektroautos oder erneuerbare Energie insgesamt. Was waren denn früher die Szenarien wie man das Klima retten könnte? Dass es massive Einschnitte in unseren Wohlstand geben müsse und kein Politiker hat sich getraut das auszusprechen.

Stattdessen haben die letzten 5-10 Jahre mit den fallenden Preisen für PV und Windkraft gezeigt dass die Energiewende auch ökonomisch sinnvoll ist. Und dein Tesla zeigt dass Elektroautos cool und kraftvoll sein können und nicht wie bessere Golfcarts aussehen müssen. Das sind doch Luxusprobleme über die wir hier diskutieren, wir haben eine Energiewende die keine massiven Wohlstandsverluste mit sich bringt, wir haben eine Mobilitätswende die nicht nur keine Wohlstandsverluste bringt sondern die noch nicht einmal Imageverluste bringt. Was willst du mehr? Stell dir mal vor das wäre nicht so.

Dir geht es nicht schnell genug? Mir auch nicht, aber im Vergleich zu dem was es hätte sein können ist das doch schon fast lächerlich sich über ein paar Jahre auf oder ab zu ärgern.
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Re: Elektroautos im kommen!

Beitragvon open source energy » 07.10.2018, 22:41

Im EFH Haus ist ähnliches passiert wie beim kfz mit dem Bioethanol, welche auf dem Papier zur Senkung des Ausstoßes beitragen. Beim Haus ist es auch so, gleiche Wand, andere Heizung und schon hat man einen besseren Standard.

Die EEH70 und heute kfW40 brauchen fast gleich viel Energie. So viel ist da in 10 Jahren nicht passiert. Man hat der Sache neue Namen gegeben. Viele Häuser werden aber noch immer nach EnEV gebaut.

Ich wollte das aber auf das Thema CO2 begrenzen wie das bei den BEVs gerne in den Vordergrund geschoben wird.
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