Die Mobilität in den Ballungszentren (Betrachtung)

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Die Mobilität in den Ballungszentren (Betrachtung)

Beitragvon PV-Berlin » 12.07.2018, 11:02

Hier in der Diskussion wird oft der Eindruck erweckt, dass der e-Antrieb der heilige Gral ist, der alle Probleme der Mobilität lösen wird. Dies wird nicht funktionieren, wenn wir weiter den Focus auf den PKW setzen.

Bei allen Vorteilen in der Fläche und in dünn besiedelten Gebieten, ist der private PKW in den Ballungszentren zur Last bzw. gar zum Fluch geworden. Dies wird weder er e-Antrieb ändern, noch das autonomen Fahren auf dem Level 5 .

Die Verkehrslasten müssen in Ballungszentren vor allem von Massentransportmittel erbracht werden, deren Antrieb heute schon meist elektrisch ist, bzw. zukünftig komplett sein wird.

Man kann sich ja mal die Fläche ausrechnen, die eine 10 Mill. EW Stadt benötigen würde, wenn nur 30% der Bevölkerung nur täglich 10 km schön verteilt auf 24 h unterwegs sind und jeder nur 10 m² Fläche beansprucht. Dazu noch der Bedarf an stiller Verkehrsfläche (Stellplätze, Parkplätze, Einfahrten, Bewegungsflächen etc. ) * die tatsächliche Geschwindigkeit in Städten liegt meist deutlich < 30 kmh .

Ich persönlich bin arg vorbelastet, da dieses mein erster Studiengang war und ich ein großer Fan (Ökonomie) von Schienengebunden Systemen bin) Heute sind Systeme machbar, die diese Welt, sogar auf Reifen übertragen können und so kleine Raster ausbilden können, das einem das Herz warm wird. *Faktisch, von Haustür zum Zielort, und das besser, als jeder PKW (wirklich behindertengerecht etc.)

*z.B. Ruf Busse mit 7 m Länge mit e-Antrieb und Autonomer Steuerung , Bildschirmen, echtem Internetzugang usw.

Damit werden auch alle Gruppen abgedeckt, die bisher Hilfe benötigten &/ die aus dem Leben ausgeschlossen worden sind. Das sind recht viele Menschen und es widerspricht unserem Grundgesetz im Kern (Lebensverhältnisse, Zugang, Chancengleichheit usw. usf.) Für einen wie mich, der den echten fairen Wettbewerb gnadenlos liebt, ein Unding!

Leider komme ich kaum durch, da ich die Dinge zu sehr aus der Brille eines Räubers und Erzkonservativen sehe und beschreibe. Aber es gibt Menschen, die das besser drauf haben. User GEST hat mir einen Link gesendet, der nicht verschollen sein darf. Es lohnt unbedingt, sich diese Sichtweise mal anzuschauen.


Das Auto in der Stadt

HERMANN KNOFLACHER GEHÖRT ZU DEN MEISTZITIERTEN UND UMSTRITTENSTEN VERKEHRSWISSENSCHAFTLERN IM DEUTSCHSPRACHIGEN RAUM. BEKANNT IST ER FÜR SEINE KRITIK AM AUTOMOBIL UND DESSEN PLATZBEDARF IN DER STADT. WIR HABEN IHN ZUM INTERVIEW GETROFFEN.
Wir werden einen Zubau in 2012 von >30 GWp sehen. Tendenz bis 2015 Richtung > 50 GWp. Ab 2020 Werden wir einen Zubau an PV von deutlich über 100 GWp sehen. Bis 2015 wird PV die 5 Cent Hürde knacken. *5% Zins bei nur 12 Jahren Amortisation.
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Re: Die Mobilität in den Ballungszentren (Betrachtung)

Beitragvon Tomyy » 12.07.2018, 11:14

Alles wird gut, :D
Privat-PKWs nehmen schneller ab als jeder denkt in den Städten:

https://ngin-mobility.com/artikel/guens ... ro-kontra/

...und Mobilität wird unheimlich billig. Das wissen alle Großen !
"Die Mobilitätswende in den Städten muss viel radikaler gedacht werden"

https://www.gruenderszene.de/automotive ... share=news

Man achte auf die Blauen und Grünen im Land der unbegrenzten eMobilität:

https://www.youtube.com/watch?v=ISQIMwATpog

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Re: Die Mobilität in den Ballungszentren (Betrachtung)

Beitragvon Schneemann88 » 12.07.2018, 12:09

Das Thema hatten wir bei goingelectric auch gerade. Ich vermute, dass das Mobilitätsverhalten aus der Gesellschaft herausaltern wird. Die Menschen stellen sich nicht gerne um, halten an ihren gewohnten Verhaltensweisen fest. ÖPNV ist unflexibel, teuer, schmutzig und gefährlich. Das Fahrrad ist mehr Sportgerät als Transportmittel. Der Mensch sitzt lieber in seiner mobilen Trutzburg und ärgert sich über die anderen, die das auch so machen.

Neue Technologien werden schwerpunktmäßig von den in die Gesellschaft hineinwachsenden Generationen angenommen. Die kennen es dann nicht anders. Es gibt ja schon viele interessante Fortbewegungsmittel für die letzte Meile vom ÖPNV zum Ziel, die auch in den Öffis und am Zielort verstaut werden können. Ich könnte mir vorstellen, dass wir davon in den kommenden Jahren viel mehr sehen werden.

Das Auto eins zu eins zu elektrifizieren kann wirklich nicht das Ziel sein. Der E-Antrieb in Verbindung mit der Energiewende kann nur einen Teil des zukünftigen Mobilitätskonzepts darstellen.
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