Der E-Auto und die 1000km Reise!

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Re: Der E-Auto und die 1000km Reise!

Beitragvon wschmeiser » 07.06.2018, 12:58

joule hat geschrieben:
wschmeiser hat geschrieben:Entnehme ich daraus, dass Du auch nicht mit einem Flugzeug fliegst?


Wenn es sein muss fahre ich auch mit der Bahn und nutze auch das Flugzeug, auch wenn das, was Stewardessen berichten, nicht besonders appetitlich ist: https://www.google.com/search?q=steward ... =firefox-b


Deshalb gibt es im Flugzeug ja auch Business und First ..... und bei den richtigen Airlines hast Du dann in First dein eigenes Abteil.

Ich denke aber, dass jedes Verkehrsmittel seine Berechtigung hat und es immer darauf ankommt, von wo nach wo man möchte, ob man alleine oder mit Familie unterwegs ist und was es kosten soll.

Die Frage ist nur, inwieweit hier populistische Gruppen in die Preisbildung einwirken sollen.
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Re: Der E-Auto und die 1000km Reise!

Beitragvon joule » 07.06.2018, 13:01

CaptainPicard hat geschrieben:@joule

Ein Elektroauto kannst du zuhause in der Garage laden, ganz alleine. Einen Verbrenner musst du IMMER während der stressvollen Situation auf einer Tankstelle betanken. Das was du zitierst ist für Leute die darunter leiden eigentlich das beste Argument FÜR ein Elektroauto, nicht dagegen.


:D

Ich fürchte, Du hast etwas missverstanden !

Laut dem Lexikon der Psychologie gelten Distanzzonen für alle Menschen:

"Distanzzonen, interpersonale Entfernungsbereiche, die wir als angenehm oder – bei Über- oder Unterschreiten – als unangenehm empfinden. Zu unterscheiden sind a) Intimdistanz (bis ca. 40 cm), b) persönliche Distanz (bis ca. 1,2 m), c) Sozialdistanz (bis ca. 4 m), öffentliche Distanz (bis ca. 8 m) (soziale Distanz, Sozialpsychologie)."

https://www.spektrum.de/lexikon/psychol ... zonen/3543

P.S. Die Distanzzonen stecken vermutlich in unseren Genen, denn in der frühen Entwicklungsgeschichte des Menschen handelte es sich bei fremden Mensch häufig um Feinde bzw. Angreifer, die man lieber auf Abstand hielt.
Zuletzt geändert von joule am 07.06.2018, 13:07, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Der E-Auto und die 1000km Reise!

Beitragvon Eisbaer » 07.06.2018, 13:06

wschmeiser hat geschrieben:
Eisbaer hat geschrieben:
wschmeiser hat geschrieben:
Dann fährt man am Besten (vollelektrisch) mit der Bahn und der Urlaub fängt schon mit der Abreise an.


Mit 2 Kindern und Hund .... da kommt richtig Freude auf, kostet das ganze doch nicht viel und die Bahnhöfe sind direkt vor der Haustür und dem Urlaubshotel.


Wo ist das Problem? Vorletzter Urlaub Rügen (von Oberbayern), 5 Personen, hin und zurück für einen 2-stelligen Betrag!

Bin grad in Kassel (Auto über 1000 km), kostet mich mit der Bahn grad mal 44 Euronen! :)
ICE, schöner Platz, viel gelesen und noch Zeit gespart! :) :) :)


Von einem Problem hatte ich nichts geschrieben. 2-stelliger Betrag pro Person und Zugbindung, denke ich, oder? Und wie seid Ihr zum Zug gekommen? Und wie bewegt man sich auf Rügen?

Nicht falsch verstehen. Kann jeder machen wie er möchte .... aber jeder hat halt andere Vorstellungen und Erwartungen.

Nein, für 5 Personen. Zugbindung bei dem Preis natürlich schon, ist aber kein Problem sofern man rechtzeitig bucht.
Zum Bahnhof zu Fuß (sind gut 2 Km).
Auf Rügen hatten wir Leihfahrräder.
Ich fliege ganz selten (manchmal nicht vermeidbar).

In die Arbeit (25 km einfach) fahre ich übrigens ca. 150 mal im Jahr mit dem Fahrrad! :)
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Re: Der E-Auto und die 1000km Reise!

Beitragvon Eisbaer » 07.06.2018, 13:07

joule schrieb:
ICE. Nein Danke ! Da kommen mir Menschen zu nahe, mit denen ich möglicherweise nichts zu tun haben möchte, da sie mir unsymphatisch oder sogar angetrunken sind.
Bekanntlich fühlen sich viele Menschen unwohl, wenn fremde Personen in den Armlängenumkreis eindringen !


Diese Arroganz k.... mich an!
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Re: Der E-Auto und die 1000km Reise!

Beitragvon joule » 07.06.2018, 13:12

Eisbaer hat geschrieben:joule schrieb:
ICE. Nein Danke ! Da kommen mir Menschen zu nahe, mit denen ich möglicherweise nichts zu tun haben möchte, da sie mir unsymphatisch oder sogar angetrunken sind.
Bekanntlich fühlen sich viele Menschen unwohl, wenn fremde Personen in den Armlängenumkreis eindringen !


Diese Arroganz k.... mich an!


Mit Arroganz hat das nichts zu tun. Eher mit unangenehmen Erfahrungen. Habe als Student mal ein paar Stunden im Zug (Berlin - Hannover) mit volltrunkenen Anhängern des Fussballvereines Hertha BSC verbringen müssen. Angenehm war das eher nicht.

In den Zügen sind übrigens überdurchschnittlich viele angetrunkene Menschen unterwegs, da die Bahnfahrt für viele Menschen mit Stress verbunden ist. Habe daher schon oft Belästigungen durch angetrunkene Mitreisende erlebt.
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Re: Der E-Auto und die 1000km Reise!

Beitragvon ndorphin » 07.06.2018, 13:20

CaptainPicard hat geschrieben:@joule

Ein Elektroauto kannst du zuhause in der Garage laden, ganz alleine. Einen Verbrenner musst du IMMER während der stressvollen Situation auf einer Tankstelle betanken. Das was du zitierst ist für Leute die darunter leiden eigentlich das beste Argument FÜR ein Elektroauto, nicht dagegen.


Geh mal zum Psychologen, ich hatte vllt. mal ein stressvolle Situation an der Tanke, kann mir aber nicht mal daran erinnern. Also entweder hast Du immer was falsch gemacht (Kinder, heute ist Ferienanfang, wir fahren jetzt los, tanken können wir später noch auf der Autobahn wenn wir Stau haben) oder wirklich psychologische Probleme. Ich bin 100% sicher das wenn man Leute befragt was sie am Autofahren stört garantiert das Tanken nicht unter den 10 häufigsten Antworten ist, wenn es überhaupt jemand nennt.

Und frag mal eFahrer die sehr oft in fremden Regionen unterwegs sind (nicht die Tesla Sonntagsfahrer) über ihre Ladeerfahrungen. Du wirst Dich wundern.
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Re: Der E-Auto und die 1000km Reise!

Beitragvon joule » 07.06.2018, 13:31

ndorphin hat geschrieben:Geh mal zum Psychologen, ich hatte vllt. mal ein stressvolle Situation an der Tanke, kann mir aber nicht mal daran erinnern.


Ich wüsste jetzt auch nicht, was beim Tanken Stress bereiten könnte.
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Re: Der E-Auto und die 1000km Reise!

Beitragvon wschmeiser » 07.06.2018, 13:35

Die letzten Beiträge bestätigen mich in meinem Gefühl, dass gerade das Auto, sei es nun E-Auto oder nicht, den höchsten Grad der persönlichen Freiheit und des Komforts bieten und deshalb auch fast alle danach streben.

Flugzeug oder Bahn sind doch zu Massenverkehrsmitteln verkommen. Die Behandlung auf dem Flughäfen (Wege, Warteschlangen, Sicherheitskontrollen) oder die Wege und Menschenmassen auf den versifften Bahnhöfen ebenso wie die überfüllten Züge sind ja nun wirklich nicht einladend. Der Fernbus ist dann wenigstens billig.

Bei Zugbindung und festem Sitzplatz (gilt für das Flugzeug genauso), kann man sich wirklich nicht mehr aussuchen, wer neben einem oder in der Nähe sitzt.

Und natürlich weiß ich, was jetzt kommt: die überfüllten Autobahnen, Staus usw. Nur kenne ich kaum ein Land, wo es auf Fernstrassen so schlimm ist wie in D. Und gerade in D war es früher anders. In den 80-ziger Jahren waren 450 km in 3 Stunden zu schaffen, und kaum ein Auto war schneller als 200 km/h.
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Re: Der E-Auto und die 1000km Reise!

Beitragvon jo911 » 07.06.2018, 13:58

wschmeiser hat geschrieben:Wäre es nicht hilfreich, wenn Du mitteilen würdest, mit welchen Fahrzeug Du 2015 die 1.100 km von wo nach wo gefahren bist und mit welchem Fahrzeug Du nun von wo nach wo in Urlaub fahren möchtest. Was die Fahrzeuge tatsächlich gekostet haben ist für den Sachverhalt ja eigentlich unwichtig.

Dann kann man sich ein Bild davon machen, welche Erfahrungen Du gemacht hast und wie Du die Dinge siehst.
Es ist eigentlich unwichtig, mit welchem Fahrzeug man das machen kann. Genauso unwichtig, wie die Anzahl und Dauer der Ladestops. Es geht doch um den Threattitel. Teslafahrer haben berichtet, daß es sehr gut geht, da wurde ihnen Reichtum vorgeworfen. Darum habe ich aufgezeigt, daß es mit günstigeren Elektroautos auch geht.
Meiner Meinung nach liegt es nur an der Einstellung: Der, der die Urlaubsfahrt als Teil des Urlaubs betrachtet, hat kein Problem, nur der, für den sie nicht zum Urlaub gehört. Im kleinen kann man das auch bei den Berufspendlern beobachten. Ich habe den Eindruck, für die meisten gehört die Fahrt zur Arbeit zur Arbeitszeit(ohne Bezahlung!). Wenn man sich darauf einlässt, daß sie eigentlich zur Freizeit gehört, wird das gleich viel entspannter.
Aber als nächstes wird jetzt wieder mit den armen Vertrieblern argumentiert, für die das alles eine Rolle spielt. Aber hier geht es um Reisen!
Jetzt habe ich mich doch hinreissen lassen, nochmal was zu schreiben. :?
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Re: Der E-Auto und die 1000km Reise!

Beitragvon wschmeiser » 07.06.2018, 14:10

jo911 hat geschrieben:
wschmeiser hat geschrieben:Wäre es nicht hilfreich, wenn Du mitteilen würdest, mit welchen Fahrzeug Du 2015 die 1.100 km von wo nach wo gefahren bist und mit welchem Fahrzeug Du nun von wo nach wo in Urlaub fahren möchtest. Was die Fahrzeuge tatsächlich gekostet haben ist für den Sachverhalt ja eigentlich unwichtig.

Dann kann man sich ein Bild davon machen, welche Erfahrungen Du gemacht hast und wie Du die Dinge siehst.
Es ist eigentlich unwichtig, mit welchem Fahrzeug man das machen kann. Genauso unwichtig, wie die Anzahl und Dauer der Ladestops. Es geht doch um den Threattitel. Teslafahrer haben berichtet, daß es sehr gut geht, da wurde ihnen Reichtum vorgeworfen. Darum habe ich aufgezeigt, daß es mit günstigeren Elektroautos auch geht.
Meiner Meinung nach liegt es nur an der Einstellung: Der, der die Urlaubsfahrt als Teil des Urlaubs betrachtet, hat kein Problem, nur der, für den sie nicht zum Urlaub gehört.


Letzteres ist schon richtig. Ich habe immer gesagt, das schönste an Spanien ist die Fahrt durch Frankreich. Alles auf Landstraße, 2 schöne Übernachtungen in Hotel-Restaurants mit tollem Abendessen und Frühstück, dann weiter.

Die meisten brettern aber die Rhonetalautobahn durch bei Hitze, Staus, überfüllten Raststätten, hohen Spritpreisen, permanenten Mautgebühren .... und erzählen dann anschließend, wie schrecklich die Fahrt durch F war.

Und mit einem 2CV war man bei zügiger Fahrt auch alle 200 km beim Tanken, beim R4 war es nicht wirklich viel besser. Und es ging auch.

Aber jeder bessere Diesel kommt heute auf französischen Landstraßen halt weit über 1.000 km.
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