Der E-Auto und die 1000km Reise!

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Re: Der E-Auto und die 1000km Reise!

Beitragvon Eisbaer » 07.06.2018, 12:30

Diese Gegnerschaft gegen die e-Autos haben wir hier doch schon vor 11 Jahren erlebt, nur war es damals eben Photovoltaik.

Die (auch aus meinem Freundeskreis) mich jetzt als "Subventionsabgreifer" beschimpfen (bzw. beneiden :) ) waren die, die damals schon sagten "das wird nie was" und die sich einfach nicht trauten. :) :) :)
(und jetzt bitte nicht mit "nicht jeder hat ein Dach" kommen, ich habe bis auf zwei alle Anlagen auf Pachtdächern.)
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Re: Der E-Auto und die 1000km Reise!

Beitragvon eba » 07.06.2018, 12:33

wschmeiser hat geschrieben:
@nosch
Die meisten Teslafahrer die ich kenne sind jedenfalls definitiv keine Millonäre. Ich selber leider auch nicht (schade).


Die Vorlage ist zu steil, als dass ich sie nicht aufnehmen muss. Bitte nicht ganz ernst nehmen, aber etwas Wahres ist schon dran: wenn Du beruflich 70 tkm/a unterwegs bist, dann solltest Du Deine Zeit vielleicht besser nicht mit der Suche nach Ladestationen und dem Herumstehen an Ladestationen verbringen, sondern während dieser Zeit produktiv arbeiten.

Auch das Geld, das man bei Nutzung eines 50 T€ Diesel gespart hätte einschließlich der gesparten Zeit an den Ladestationen, hätte einen nach 10 Jahren zum Millionär gemacht.


Du irrst, allein mit die Zeit die du verplemberst weil du zum Tanken fahren "musst" um dann neben dem Tankrüssel stehen zu müssen wie der Diesel reinrinnt. Das macht arm. Selbst mit all den Subventionen für deinen Diesel reingerechnet geht die Rechnung nicht auf.
Dann den Gestank an den Händen, das ganze Benzol gut eingeatmet - nein Danke.

Dann lieber jeden Morgen mit vollem Akku aus der Garage losgefahren, reicht für 350 von 365 Tagen im Jahr.
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Re: Der E-Auto und die 1000km Reise!

Beitragvon joule » 07.06.2018, 12:38

Eisbaer hat geschrieben:Diese Gegnerschaft gegen die e-Autos haben wir hier doch schon vor 11 Jahren erlebt, nur war es damals eben Photovoltaik.

Die (auch aus meinem Freundeskreis) mich jetzt als "Subventionsabgreifer" beschimpfen (bzw. beneiden :) ) waren die, die damals schon sagten "das wird nie was" und die sich einfach nicht trauten. :) :) :)
(und jetzt bitte nicht mit "nicht jeder hat ein Dach" kommen, ich habe bis auf zwei alle Anlagen auf Pachtdächern.)


Eisbär, die am Rande des Existenzminimums lebende alte Oma, bezahlt mit ihren Abschlagszahlen an den Energieversorger auch Deine PV-Anlage. Und Du bist auch noch stolz darauf, mehrere subventionierte Anlagen zu betreiben, das heisst mehrere alte Mütterchen zu schädigen.

P.S. Wenn auch noch Pacht für das Dach zu zahlen ist und am Ende alles abgebaut und als Sondermüll entsorgt werden muss, kein eigentlich kaum noch etwas für Dich übrig bleiben :-)
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Re: Der E-Auto und die 1000km Reise!

Beitragvon eba » 07.06.2018, 12:43

die am Rande des Existenzminimums lebende alte Oma, bezahlt mit ihren Abschlagszahlen an den Energieversorger in erster Linie deren üppigen Gehälter und Pensionen + Dividende an die Aktionäre + wenn bei den Stadtwerken Kunde, den Unterhalt des ÖPNV (da hat Sie was davon) + öffentliche Schwimmbäder (davon evtl. auch was).
Gut Sie trägt dann noch die Subventionen an die stromintensive Industrie mit + Kohleverstromung (da hat Sie ihre Atemprobleme davon) + Kernkraftwerke.
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Re: Der E-Auto und die 1000km Reise!

Beitragvon jo911 » 07.06.2018, 12:51

joule hat geschrieben:Es mag ja sein, dass Du eine Urlaubsreise etappenweise mit Übernachtungen an vielen verschiedenen Orten durchführst.
Deine Reiseform ist aber nicht repräsentativ sondern eine Ausnahme, denn die meisten(1) Menschen wollen schnell am Urlaubsziel sein, um sich dort zu erholen, statt den Urlaub auf der Strasse zu verbingen.
...und wieder einer Erfahrung mit Annahmen(1) und Vermutungen begegnet.
Nur so viel: beide Fahrten wurden bzw. werden an einem Tag gemacht ohne Übernachtung!

Für mich ist damit dieser Threat erledigt (und kann gerne geschlossen werden).
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Re: Der E-Auto und die 1000km Reise!

Beitragvon eba » 07.06.2018, 12:54

jo911 hat geschrieben:
joule hat geschrieben:Es mag ja sein, dass Du eine Urlaubsreise etappenweise mit Übernachtungen an vielen verschiedenen Orten durchführst.
Deine Reiseform ist aber nicht repräsentativ sondern eine Ausnahme, denn die meisten(1) Menschen wollen schnell am Urlaubsziel sein, um sich dort zu erholen, statt den Urlaub auf der Strasse zu verbingen.
...und wieder einer Erfahrung mit Annahmen(1) und Vermutungen begegnet.
Nur so viel: beide Fahrten wurden bzw. werden an einem Tag gemacht ohne Übernachtung!

Für mich ist damit dieser Threat erledigt (und kann gerne geschlossen werden).


Dann fährt man am Besten (vollelektrisch) mit der Bahn und der Urlaub fängt schon mit der Abreise an.
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Re: Der E-Auto und die 1000km Reise!

Beitragvon joule » 07.06.2018, 12:58

jo911 hat geschrieben:
joule hat geschrieben:Es mag ja sein, dass Du eine Urlaubsreise etappenweise mit Übernachtungen an vielen verschiedenen Orten durchführst.
Deine Reiseform ist aber nicht repräsentativ sondern eine Ausnahme, denn die meisten(1) Menschen wollen schnell am Urlaubsziel sein, um sich dort zu erholen, statt den Urlaub auf der Strasse zu verbingen.
...und wieder einer Erfahrung mit Annahmen(1) und Vermutungen begegnet.
Nur so viel: beide Fahrten wurden bzw. werden an einem Tag gemacht ohne Übernachtung!
.


Dass man 1000 km mit einem e-Mobil schaffen kann, ist nichts neues. Leider verschweigst Du das Entscheidende, nämlich die Anzahl und Dauer der Ladestopps.

Darüberhinaus übersiehst Du die Probleme, die während der Urlaubszeit entstehen werden. Dann werden nämlich lange Autoschlangen vor den wenigen Ladesäulen stehen und den e-Mobilisten die Nerven rauben.
Zuletzt geändert von joule am 07.06.2018, 13:05, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Der E-Auto und die 1000km Reise!

Beitragvon wschmeiser » 07.06.2018, 13:00

jo911 hat geschrieben:Bereits 2015 habe ich mit einem E-Auto für unter 20000€ eine Urlaubsreise von 1100km gemacht. In 2 Wochen werde ich eine Urlaubsreise von 1000km mit einem E-Auto für unter 30000€ machen.


Wäre es nicht hilfreich, wenn Du mitteilen würdest, mit welchen Fahrzeug Du 2015 die 1.100 km von wo nach wo gefahren bist und mit welchem Fahrzeug Du nun von wo nach wo in Urlaub fahren möchtest. Was die Fahrzeuge tatsächlich gekostet haben ist für den Sachverhalt ja eigentlich unwichtig.

Dann kann man sich ein Bild davon machen, welche Erfahrungen Du gemacht hast und wie Du die Dinge siehst.
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Re: Der E-Auto und die 1000km Reise!

Beitragvon CaptainPicard » 07.06.2018, 13:04

Im Grunde ist es ja recht simpel: Ein Auto mit 60+ kWh Akku und Schnellladefähigkeit von 125-150 kW ermöglicht eine 1.000 km Reise mit zwei moderaten Ladestopps, ohne dass man seine gesamte Reise rund um das Elektroauto planen muss. Einmal geht man sowieso essen und ein anderes mal vertritt man sich eben die Beine, geht auf die Toilette, etc. Rechnet man die Pausen raus die man sowieso auch mit einem Verbrenner machen würde verliert man vielleicht 20 Minuten. Zwei mal im Jahr, darauf wird es nicht ankommen.

Und genau solche Autos sollte es in den nächsten drei Jahren für unter 30.000 Euro geben. Dann beginnt eine neue Zeitrechnung bei Elektroautos und dann ist auch die Nutzung als Erst- bzw. Alleinfahrzeug für praktisch niemanden mehr ein Problem. (Klar wird es noch ein paar Ausnahmen geben, aber wir reden hier ja immer von der großen Masse.)
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Re: Der E-Auto und die 1000km Reise!

Beitragvon eba » 07.06.2018, 13:04

joule hat geschrieben:
jo911 hat geschrieben:
joule hat geschrieben:Es mag ja sein, dass Du eine Urlaubsreise etappenweise mit Übernachtungen an vielen verschiedenen Orten durchführst.
Deine Reiseform ist aber nicht repräsentativ sondern eine Ausnahme, denn die meisten(1) Menschen wollen schnell am Urlaubsziel sein, um sich dort zu erholen, statt den Urlaub auf der Strasse zu verbingen.
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Darüberhinaus übersiehst Du die Probleme, die während der Urlaubszeit entstehen werden. Dann werden nämlich lange Autoschlangen vor den wenigen Ladesäulen stehen und den e-Mobilisten die Nerven rauben.


Die Autoschlange gibt es nur bei Ferienbeginn an den Autobahntankstellen bei den Verpennern, weil man vergessen hat rechtzeitig vor Abfahrt den Tank mit der Giftbrühe zu füllen. Es gibt leider wesentlich mehr Steckdosen als Tankrüssel hier in ganz Europa.
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