Der E-Auto und die 1000km Reise!

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Re: Der E-Auto und die 1000km Reise!

Beitragvon nosch » 07.06.2018, 06:40

Hallo,

ich möchte mal wieder ein paar Fakten beisteuern:
Tesla gibt 8 Jahre Garantie auf Antriebstrang und Batterie ohne Kilometerbegrenzung. Es muss dafür keine einzige Inspektion gemacht werden.
Vom VW Up elektro weiß ich, dass es ebenfalls 8 Jahre Garantie gibt (den genauen Umfang habe ich jetzt leider nicht im Kopf). Beim Up muss zum Garantieerhalt alle 2 Jahre oder alle 30.000km eine Inspektion durchgeführt werden (Kosten knapp 100,- Euro).

Welcher Verbrenner-Hersteller gibt doch gleich 8 Jahre Garantie auf den Motor ohne Kilometerbegrenzung?

Zu behaupten der Unterhalt wäre gleich teuer ist einfach abwegig und zeugt leider von totaler Unkenntniss.

Zur Umweltfreundlichkeit sind leider auch sehr viele FakeNews im Umlauf. Das ist aber für hier etwas umfangreich. Wenns wirklich interessiert, ich habe auf meine Homepage (Siehe Link unten) mal die Fakten zusammengetragen.
Kurz: Elektroautos sind selbst bei aktuellen Strommix in Deutschland wesentlich umweltfreundlicher.


Veile Grüße
Norbert

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Re: Der E-Auto und die 1000km Reise!

Beitragvon joule » 07.06.2018, 07:20

Sorry, hier geht es um die 1000km Reise.

Also bitte diesen Thread nicht für die Vorstellung von Millionärsfahrzeugen missbrauchen !
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Re: Der E-Auto und die 1000km Reise!

Beitragvon nosch » 07.06.2018, 07:40

joule hat geschrieben:Sorry, hier geht es um die 1000km Reise.

Also bitte diesen Thread nicht für die Vorstellung von Millionärsfahrzeugen missbrauchen !


Mit den 1000km hast du wohl recht.
Es wurde kurz vorher nur mehrfach erwähnt, dass Elektroautos im Unterhalt so teuer sein. Das entspricht einfach nicht der Realität. Ich finde es wichtig in einer solchen Diskussion, dass Falschaussagen klargestellt werden.

Und Millionärsfahrzeuge sind Teslas ganz sicher nicht. Ich hatte übrigens auch einen Up erwähnt, wohl erst recht kein Millonärsfahrzeug! Die meisten Teslafahrer die ich kenne sind jedenfalls definitiv keine Millonäre.
Ich selber leider auch nicht (schade). Der Grund für mich einen Tesla zu fahren ist ganz einfach: Ich fahre (großteils beruflich) ca. 70.000km im Jahr (womit wir wieder beim Thema wären). Wenn man Buch führt weiß man was Fahrzeuge wirklich kosten.
Der Tesla ist bei diesen Fahrleistungen günstiger und deutlich umweltfreundlicher.

Es dürfte wohl klar sein, dass bei diesen Fahrleistungen auch regelmäßig Strecken von über 1000km am Tag vorhanden sind. Ich weiß also wo von ich spreche.
Leider(!) sind Teslas allerdings aktuell die einzigen E-Autos die das problemlos schaffen. Das wird sich aber hoffentlich bald ändern.


Viele Grüße
Norbert

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Re: Der E-Auto und die 1000km Reise!

Beitragvon joule » 07.06.2018, 08:47

Norbert, es geht nicht darum, ob alle Tesla Besitzer Millionär-Status haben.

Stattdessen soll es m.E. um Fahrzeuge gehen, die die Elektromobiliotät voranbringen, indem sie hinsichtlich des Kaufpreises nicht nur Grossverdiener sondern auch den "kleinen Mann" ansprechen, Es geht also um "massentaugliche" Fahrzeuge, die für Otto Normalverbraucher geeignet sind. Dieser Fahrzeugkategorie mangelt es zur Zeit leider noch an der Reichweite für die 1000 km Reise. Sie sind also derzeit noch massenuntauglich.
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Re: Der E-Auto und die 1000km Reise!

Beitragvon wschmeiser » 07.06.2018, 08:52

joule hat geschrieben:Norbert, es geht nicht darum, ob alle Tesla Besitzer Millionär-Status haben.

Stattdessen soll es m.E. um Fahrzeuge gehen, die die Elektromobiliotät voranbringen, indem sie hinsichtlich des Kaufpreises nicht nur Grossverdiener sondern auch den "kleinen Mann" ansprechen, Es geht also um "massentaugliche" Fahrzeuge, die für Otto Normalverbraucher geeignet sind. Dieser Fahrzeugkategorie mangelt es zur Zeit leider noch an der Reichweite für die 1000 km Reise. Sie sind also derzeit noch massenuntauglich.


@joule, das ist aber kein technologisches Problem (siehe Tesla) sondern eines Problem der Kosten und Wirtschaftlichkeit.

Nur das wirtschaftlich bessere (kostengünstigere) kann sich langfristig durchsetzen.

Und warum sollte denn die E-Mobilität vorangebracht werden? Einigkeit besteht hier doch genau darüber, dass die Verbrenner einem E-Mobil in keiner weiser nachstehen, kostengünstiger sind, aber halt Abgase erzeugen. Nur ist das doch nur ein geringer Bruchteil der insgesamt erzeugten Abgase. Wahrscheinlich gäbe es wesentlich kostengünstiger Möglichkeiten, den Abgasausstoß zu verringern als gerade E-Autos.
Zuletzt geändert von wschmeiser am 07.06.2018, 09:05, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Der E-Auto und die 1000km Reise!

Beitragvon wschmeiser » 07.06.2018, 08:58

@nosch
Die meisten Teslafahrer die ich kenne sind jedenfalls definitiv keine Millonäre. Ich selber leider auch nicht (schade).


Die Vorlage ist zu steil, als dass ich sie nicht aufnehmen muss. Bitte nicht ganz ernst nehmen, aber etwas Wahres ist schon dran: wenn Du beruflich 70 tkm/a unterwegs bist, dann solltest Du Deine Zeit vielleicht besser nicht mit der Suche nach Ladestationen und dem Herumstehen an Ladestationen verbringen, sondern während dieser Zeit produktiv arbeiten.

Auch das Geld, das man bei Nutzung eines 50 T€ Diesel gespart hätte einschließlich der gesparten Zeit an den Ladestationen, hätte einen nach 10 Jahren zum Millionär gemacht.
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Re: Der E-Auto und die 1000km Reise!

Beitragvon egn » 07.06.2018, 09:21

Ich habe den Eindruck dass die meisten E-Auto Gegner so vehement gegen die E-Autos argumentieren, weil sie selbst zwar unbedingt eines hätten, aber ihre vom Verbrennerauto teilweise überzogenen Anforderungen, hinsichtlich Reichweite, Größe, Modellvariante, und natürlich letztlich dem Preis, momentan nicht erfüllt werden.

Liebe E-Autogegner, damit tut ihr euch einen Bärendienst. Denn dieses ständige pauschale Gegenargumentieren sorgt letztlich dafür dass potentielle Käufer, für die das Angebot passt, abgeschreckt werden. Die dadurch verursachte Nachfragereduktion sorgt dafür dass weniger Fahrzeuge verkauft werden können, und wegen der geringeren Produktion dann auch die technische und preisliche Entwicklung nicht so fortschreitet wie sie könnte. Damit müsst ihr dann noch viel länger warten bis ihr die Vorteile der E-Mobilität genießen könnt. :mrgreen:

Also lasst doch in eurem eigenen Interesse diese ständigen negativen Verallgemeinerungen, sondern stellt in Zukunft die Vorteile verfügbarer Fahrzeuge in den Vordergrund. Ihr schneidet euch sonst ins eigene Fleisch.

Und besonders dankbar solltet ihr den Fahrern sein, die trotzdem sie keine Millionäre sind, viel Geld in Fahrzeuge investiert haben, die heute schon problemlos Strecken von 1000 km bewältigen, und somit als positive Botschafter für eine funktionierende Elektromobilität wirken. :juggle:
Mobile Insel: PV 2kWp (mono), Solarregler 2xMPPsolar PCM5048 (MPPT), LiFePO4 1020Ah/25,6V, Lichtmaschine 4,2kW, Netzladegeräte 2xPhilippi AL30 24V, 2xKosun 6kW Sinus-WR 24V, Mastervolt Batteriemonitor BCM-III
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Re: Der E-Auto und die 1000km Reise!

Beitragvon joule » 07.06.2018, 09:23

wschmeiser hat geschrieben:
joule hat geschrieben:Norbert, es geht nicht darum, ob alle Tesla Besitzer Millionär-Status haben.

Stattdessen soll es m.E. um Fahrzeuge gehen, die die Elektromobiliotät voranbringen, indem sie hinsichtlich des Kaufpreises nicht nur Grossverdiener sondern auch den "kleinen Mann" ansprechen, Es geht also um "massentaugliche" Fahrzeuge, die für Otto Normalverbraucher geeignet sind. Dieser Fahrzeugkategorie mangelt es zur Zeit leider noch an der Reichweite für die 1000 km Reise. Sie sind also derzeit noch massenuntauglich.


@joule, das ist aber kein technologisches Problem (siehe Tesla) sondern eines Problem der Kosten und Wirtschaftlichkeit.

Sorry, Niemand hat von technologische Problemen gesprochen.. [Nachtrag] Eine bessere Akkutechnologie und induktives Laden während der Fahrt würde die ReichweitenProbleme allerdings schon lösen.

Und warum sollte denn die E-Mobilität vorangebracht werden? Einigkeit besteht hier doch genau darüber, dass die Verbrenner einem E-Mobil in keiner weiser nachstehen, kostengünstiger sind, aber halt Abgase erzeugen. Nur ist das doch nur ein geringer Bruchteil der insgesamt erzeugten Abgase. Wahrscheinlich gäbe es wesentlich kostengünstiger Möglichkeiten, den Abgasausstoß zu verringern als gerade E-Autos.

Was ist den das für ein Schmarrn ?

Du hast den Schuss offenbar noch nicht gehört. Die stinkenden Verbrenner sind auf dem absteigenden Ast.
Warum wird wohl in China die Elektromobilität so stark vorangetrieben ? Weil man in den schadstoffgeschwängerten Dunstglocken der Städte kaum noch leben konnte
Zuletzt geändert von joule am 07.06.2018, 09:31, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Der E-Auto und die 1000km Reise!

Beitragvon jo911 » 07.06.2018, 09:25

Bereits 2015 habe ich mit einem E-Auto für unter 20000€ eine Urlaubsreise von 1100km gemacht. In 2 Wochen werde ich eine Urlaubsreise von 1000km mit einem E-Auto für unter 30000€ machen.
Das sind keine Tesla!
Aber jetzt kommen wieder die Kommentare, wo mit Annahmen und Mutmaßungen gegen Erfahrungen argumentiert wird. Besonders ein Teilnehmer hier, der weiß was alle Menschen denken und Posts von anderen als spezielle Einzelfälle abtut, tut sich da hervor.

Einfach nur lächerlich!
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Re: Der E-Auto und die 1000km Reise!

Beitragvon wschmeiser » 07.06.2018, 09:34

@egn,
Du schreibst in Deinem Beitrag von den vielen Vorteilen der E-Autos.

Nur, welche hat es dann, außer dass es lokal keine Abgase erzeugt?

Ich kenne niemanden, der gegen E-Autos argumentiert .... vielmehr werden die E-Autos von deren Befürwortern mit allen möglichen und unmöglichen Argumenten verheiligt ... und nur dagegen wird doch argumentiert. Gegen Heiligtümer zu argumentieren ist aber Gotteslästerung.

Denn, wenn die E-Autos den Verbrennern so überlegen wären müssten sie nicht überall gefördert werden.

Im Gegenteil, meist haben sich neue Produkte/Technologien deshalb durchgesetzt, weil sie besser waren und dafür extreme Gewinnmargen realisieren konnten.

Deshalb, warten wir einfach ob, ob es Tesla schaffen wird, so wie Ford mit dem Modell T.
Zuletzt geändert von wschmeiser am 07.06.2018, 10:04, insgesamt 1-mal geändert.
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