Der E-Auto und die 1000km Reise!

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Re: Der E-Auto und die 1000km Reise!

Beitragvon Roland81 » 06.06.2018, 21:07

Wir waren doch gerade noch beim Normalfahrer mit 20k€ Kaufpreis...nicht beim Leasing.
Dann nehme ich deine 4000€ auf 100tkm und multipliziere die mit 2....sehr einfach...macht 8000€ auf 200tkm.
Da sind wir schon bei 28000€. (Bei Usern im PV-Forum sollte der Preis für den Strom hoffentlich <25Cent sein, aber lassen wir mal weg)

Von haltbaren EAutos habe ich kein Wort gesagt. Aber wenn du willst: Getriebe, Auspuff, Zündkerzen, Zahnriemen, Riemenspanner, Turbo, Turboschlauch, Ansaugschlauch, Luftmassenmesser, Kat, Partikelfilter, Lambdasonde...bin kein KFZler
Ja die Elektronik...dein topausgestatteter SUV wird eine Menge davon verbaut haben!
Fürs Leasing wirst du die Wartungsintervalle einhalten müssen.
Die Wallbox ja...kann man..muss man nicht....Man hat auch die Wahl zwischen Dacia...VW...Toyota..Mercedes...kein Navi, kleines Navi, "großes" Navi............
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Re: Der E-Auto und die 1000km Reise!

Beitragvon Dragonsword1981 » 06.06.2018, 21:09

Irgendwie wiederholen hier 3 User immer und immer wieder den gleichen Mist. Wenn es doch wenigstens Fakten wären, aber nein: ständig werden die gleichen Parolen und Unwahrheiten hier gepostet. Sorry, aber es kotzt mich an. Haltet euch doch endlich mal an Fakten, lasst die dümmlichen Vorurteile mal weg und nehmt die von Usern geposteten Fakten/Rechnungen auch mal zur Kenntnis. :danke: Oder ist das so schwer?

Nur beispielhaft, möchte den User nicht persönlich angreifen:
wschmeiser hat geschrieben:aber der Strom für die E-Autos kommt auch noch lange nicht aus abgasfreien Kraftwerken

FAKENEWS: Die Aussage "noch lange nicht" und die Pauschalisierung ist eine Lüge. Denn wenn jemand zu Hause lädt und entweder eine PV-Anlage hat oder einen 100% Okostromtarif hat, dann ist es heute, hier und jetzt, möglich CO2-frei Auto zu fahren. Und gestern war es das auch schon.

wschmeiser hat geschrieben:und der Akku lässt sich auch nicht "umweltfreundlich" herstellen.

Was heißt "umweltfreundlich" für dich? In Bezug auf CO2? Nun, die Gigafactory von Tesla z.B. wird ja mit Solarmodulen ausgestattet und soll zu 100% regenerativen Strom beziehen. Somit wäre der Akku in Bezug auf CO2 doch "umweltfreundlich" produziert, oder? Die anderen Bestandteile einer Batterie können zu über 70% heute recycelt werden (Ziel sind 100%). In Bremerhaven hat z.B. gerade so eine Recyclingstation eröffnet. Klar gibt es Batteriehersteller in China, die das nicht so machen wie Tesla. Aber auch hier ist die Pauschalisierung FAKENEWS.

wschmeiser hat geschrieben:..., die negative Wertschöpfung (Verluste) deuten eher darauf hin, dass ein Telsa wenn nicht gar mehr dann zumindest in ähnlichen Maße die Umwelt belastet.

FAKENEWS hoch 2:
1. Tesla macht ab Q3/Q4 2018 Gewinn. Schau dir mal die Bilanz an, dann siehst du, dass die bisher hohen Verluste vorallem durch F&E-Ausgaben und durch hohe Ausgaben/Abschreibungen auf die Gebäude/Maschinen zum Produktionsstart etc. kommen. Operativ macht Tesla schon länger Gewinn. Mit E-Autos kann man natürlich Geld verdienen (leider machen uns die Massenmedien etwas anders weis).
2. Was hat die Wertschöpfung eines Tesla mit der Umweltbelastung zu tun? Das erkläre mal bitte. Es gibt dort keinen signifikanten Zusammenhang. Bitte auch erklären, mit was du den Tesla mit "mehr" oder "ähnlichen Maße" bei der Umweltbelastung vergleichst? Und vorallem, wie? Denn es gibt schon einige gepostete Studien/Artikel/Bilder, die wissenschaftlich fundiert beweisen, dass ein E-Auto die Umwelt entlastet im Vergleich zu einem Verbrenner. Einfach mal hier im Thread oder den Parallelthreads suchen...

Ich kann dieses Märchen der stärkeren Umweltbelastung durch E-Autos einfach nicht mehr hören, totaler Quatsch. Hier haben die Massenmedien durch wiederholte Falschinformationen ganze Arbeit geleistet. Genauso wie beim Kostenvergleich eines Verbrenners mit einem E-Auto. Da hat man sich ja auch alles schön zurecht gedreht, dass es zur Überschrift und zur Diffamierung von E-Autos passte... Hirn ist aus (frei nach Priol). :roll:

Btt:
wschmeiser hat geschrieben:Aber darum geht es weder hier noch zuvor. Es ging um die 1.000 km Reise .... und da braucht es halt eines doppelt so teuren E-Autos. Jeder soll dann selbst entscheiden, was ihm mehr wert ist.

Doppelt so teuer als was? Mit jedem E-Auto schafft man 1000km. Bei dem einen dauert es länger (mehr Nachladungen), bei dem anderen kürzer :lol:
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Re: Der E-Auto und die 1000km Reise!

Beitragvon CaptainPicard » 06.06.2018, 21:21

ndorphin hat geschrieben:Deswegen kakuliere ich bei den sonstigen Unterhaltkosten eAutos und Verbrenner gleich.

Ich glaub das ist doch etwas pessimistisch gerechnet, aber ja, in Foren liest man von Elektroautobefürwortern viel zu oft diese Gleichung von wegen Elektromotor hat nur 20 bewegliche Teile und ein Dieselmotor mit Getriebe hat 3.000 oder was weiß ich was die Zahlen sind, womit natürlich impliziert werden soll dass die viel fehleranfälliger sind. Allerdings wenn ich so zurückdenke hatte ich schon etliche Reparaturen die auch bei einem Elektroauto genauso angefallen wären, zuletzt etwa die Klimaanlage.

Aber trotzdem kann man wohl davon ausgehen dass Elektroautos etwas günstiger sind was Wartung und Reparatur betrifft, beim Verbrenner gibt es doch auch etliche Teile die ab ~120.000 km gewechselt werden müssen. 7.000 Euro Preisunterschied kann man damit aber nicht rechtfertigen, da müssen Elektroautos einfach noch billiger werden.
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Re: Der E-Auto und die 1000km Reise!

Beitragvon Roland81 » 06.06.2018, 21:27

Meine letzten Ausgaben beim Verbrenner Ansaugschlauch und Start/Stop Batterie...bei jedem anders
Hast du die Rechnung gesehen oben...7000€ Preisunterschied (woher die auch kommen) vs. Einsparungen TCO?
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Re: Der E-Auto und die 1000km Reise!

Beitragvon ndorphin » 06.06.2018, 21:54

Roland81 hat geschrieben:Wir waren doch gerade noch beim Normalfahrer mit 20k€ Kaufpreis...


Normalfahrer ist ein gutes Stichwort. Die durchschnittliche Fahrleistung liegt bei um 12kkm/a. Nach oben gibt es große Ausreißer, nach unten eher weniger - kaum einer bindet sich ein Auto ans Bein bsp. für weniger als 5kkm/a. Mit etwas statistischem Wussen müsste man darauf schließen können das der Median wohl etwas unter 12kkm/a liegt, geht gar nicht anders. So um 10 kkm/a wird die Masse sein, schätze so 60% liegen dort oder darunter was sich mit meiner Erfahrung im Umfeld deckt. Also macht es schon Sinn mit 10.000 km/a zu rechnen.

Mir ist schon klar das ein Autobesitzer der täglich 100km fährt der Idealzustand für eMobilität ist, nur ist das nicht die Regel. Schönrechnen gilt nicht! Für ca. 20% der Besitzer halte ich ein eAuto übrigens für derzeit durchaus sinvoll.

Roland81 hat geschrieben:nicht beim Leasing.


Ist vllt noch nicht die Regel, nimmt aber zu. Es geht in Richtung fester monatlicher Betrag, im Autohaus siehst Du kaum noch Gesamtpreise, nur noch Raten. Macht auch Sinn m.M.n, ist viel besser kalkulierbar. Ich warte noch auf einen eSUV für 250 Euro im Monat 15km/a und 3 Jahre. Mal sehen wie lange. Ein lumpiger Kia Soul EV liegt bei 400 Euro Monat. Na gut, die Kalkulatoren wissen schon warum, im Gegensatz zu den eFans hier.

Roland81 hat geschrieben:Dann nehme ich deine 4000€ auf 100tkm und multipliziere die mit 2....sehr einfach...macht 8000€ auf 200tkm.
Da sind wir schon bei 28000€. (Bei Usern im PV-Forum sollte der Preis für den Strom hoffentlich <25Cent sein, aber lassen wir mal weg)


Siehe oben, es wären nur 24.000. Aber selbst für 28.000, welchen eKombi oder eSUV krieg ich für das Geld? Bin interessiert.

Roland81 hat geschrieben:Von haltbaren EAutos habe ich kein Wort gesagt. Aber wenn du willst: Getriebe, Auspuff, Zündkerzen, Zahnriemen, Riemenspanner, Turbo, Turboschlauch, Ansaugschlauch, Luftmassenmesser, Kat, Partikelfilter, Lambdasonde...bin kein KFZler


Ja, aber fast alles leicht zu diagnostizieren und zu wechseln zu erträglichen Kosten. Und das kann i.d.R. der Typ von der Dorfwerksatt. Für viele Bauteile gibts günstige AT Teile. Fehler in einem Steuergerät, Kabelstrang oder Elektronik - da sieht es ganz anders aus.

Roland81 hat geschrieben:Ja die Elektronik...dein topausgestatteter SUV wird eine Menge davon verbaut haben!


Ja sicher, aber kein Elektronikteil davon kostet z.b. 5.000 wie ein Inverter für einen C-Zero/Ion.

Nochmal, ich möchte nicht behaupten das eAutos hinsichtlich der Reperaturen teurer sind, ich sage nur das wird aufs gleiche hinauslaufen. Und ich denke das liegt näher an der Wahrheit als das eAuto Schöngerede.

Roland81 hat geschrieben:Fürs Leasing wirst du die Wartungsintervalle einhalten müssen.


Klar, muß ich. Muß ich aber sogar 8 Jahre während die Garantie für das eAuto/Akku läuft. Da jetzt irgendwelche Vor-/Nachteile herbei reden zu wollen ist nonsense, die paar hundert Euro Unterschied auf 10 Jahre gehen im Rauschen der sonstigen Kosten unter.
Zuletzt geändert von ndorphin am 06.06.2018, 22:10, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Der E-Auto und die 1000km Reise!

Beitragvon ndorphin » 06.06.2018, 22:08

CaptainPicard hat geschrieben:
ndorphin hat geschrieben:Deswegen kakuliere ich bei den sonstigen Unterhaltkosten eAutos und Verbrenner gleich.

Ich glaub das ist doch etwas pessimistisch gerechnet, aber ja, in Foren liest man von Elektroautobefürwortern viel zu oft diese Gleichung von wegen Elektromotor hat nur 20 bewegliche Teile und ein Dieselmotor mit Getriebe hat 3.000 oder was weiß ich was die Zahlen sind, womit natürlich impliziert werden soll dass die viel fehleranfälliger sind. Allerdings wenn ich so zurückdenke hatte ich schon etliche Reparaturen die auch bei einem Elektroauto genauso angefallen wären, zuletzt etwa die Klimaanlage.


Es wird beim Verbrenner mehr kaputt gehen, ganz sicher. Aber diese Defekte sind günstiger zu beheben. Wer sich im Teilemarkt auskennt weiß was niedrige Zulassungszahlen für die Ersatzteilpreise bedeuten. Und immer hoffen das es keinen Unfall gibt, bei Karosserieteilen geht es dann richtig zur Sache. Einen Kotflügel für einen Leaf der ersten Generation möchte ich nicht auf dem Schrottplatz suchen müssen - und auch nicht bezahlen.

Ich wage sogar zu behaupten von den bis jetzt zugelassenes eAutos werden wir in 15-20 Jahren sehr wenige auf den Straße sehen, Totalschaden wg. nicht lohnender Reperatur, Ausschlachten sinnvoller. Und damit auch wenige bezahlbare Gebrauchtwagen für Leute die sich nur für ein paar tausend Euro was kaufen können. Davon gibt es auch sehr viele, wir sprechen ja hier nur über das Luxusproblem Neuwagen.
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Re: Der E-Auto und die 1000km Reise!

Beitragvon CaptainPicard » 06.06.2018, 22:23

ndorphin hat geschrieben:Guck einfach mal was Verschleißteile wie Stoßdämpfer etc für in homöopathischen Dosen verkaufte Fahrzeuge kosten, wenn du überhaupt noch Ersatzteile bekommst.

Wobei sich das schon in den nächsten paar Jahren ändern wird wenn die Großserien der etablierten Autohersteller beginnen. VW schafft gerade die Produktionsstätten um künftig 500.000 MEB-Exemplare pro Jahr produzieren zu können. (Und die Zahl wird man aufgrund der Nachfrage ziemlich sicher noch nach oben korrigieren müssen, so wie sie auch unlängst die Batteriezellen-Bestellungen mal eben um 24 Milliarden Euro verdoppelt haben.) Da braucht man dann wirklich keine Angst zu haben einen Stoßdämpfer nachzukriegen...
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Re: Der E-Auto und die 1000km Reise!

Beitragvon ndorphin » 06.06.2018, 22:39

CaptainPicard hat geschrieben:
ndorphin hat geschrieben:Guck einfach mal was Verschleißteile wie Stoßdämpfer etc für in homöopathischen Dosen verkaufte Fahrzeuge kosten, wenn du überhaupt noch Ersatzteile bekommst.

Wobei sich das schon in den nächsten paar Jahren ändern wird wenn die Großserien der etablierten Autohersteller beginnen. VW schafft gerade die Produktionsstätten um künftig 500.000 MEB-Exemplare pro Jahr produzieren zu können. (Und die Zahl wird man aufgrund der Nachfrage ziemlich sicher noch nach oben korrigieren müssen, so wie sie auch unlängst die Batteriezellen-Bestellungen mal eben um 24 Milliarden Euro verdoppelt haben.) Da braucht man dann wirklich keine Angst zu haben einen Stoßdämpfer nachzukriegen...


Das sind aber noch viele Konjunktive drin. Ich glaube es erst wenn ich die Preise bei einschägigen Teileportalen sehe.
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Re: Der E-Auto und die 1000km Reise!

Beitragvon KKB68 » 06.06.2018, 22:55

ndorphin hat geschrieben:
Es wird beim Verbrenner mehr kaputt gehen, ganz sicher. Aber diese Defekte sind günstiger zu beheben. Wer sich im Teilemarkt auskennt weiß was niedrige Zulassungszahlen für die Ersatzteilpreise bedeuten. Und immer hoffen das es keinen Unfall gibt, bei Karosserieteilen geht es dann richtig zur Sache. Einen Kotflügel für einen Leaf der ersten Generation möchte ich nicht auf dem Schrottplatz suchen müssen - und auch nicht bezahlen.


Was ein Schmarrn... jetzt sind wir beim Selberschrauben und Unfallinstandsetzung! Wer macht sowas (noch)?? Und "Günstiger zu beheben"... ja, klar... lass mal bei einem halbwegs modernen Verbrenner in einer Hinterhofwerkstatt was signifikantes "beheben" - scheitert doch bereits am Know-How, Spezialwerkzeug und Steuergeräteverdongelung... von der Idee wichtige (teuere) Teile "vom Schrott" zu holen kannst Dich seit ein paar Jahren verabschieden. Und Blechteile nebst Lackierung kosten bei allen "echtes Geld"... Vollkaskomentalität sei dank.


Ich wage sogar zu behaupten von den bis jetzt zugelassenes eAutos werden wir in 15-20 Jahren sehr wenige auf den Straße sehen, Totalschaden wg. nicht lohnender Reperatur, Ausschlachten sinnvoller...


Hmm... wie hoch ist denn derzeit der Bestand an Fahrzeugen älter als 15 Jahre? Die landen doch eh alle "im Osten/Afrika"...

Und von wegen Stoßdämpfer... für meine Zoe kosten die ca. 50,-/Stück... Großserienteile, wie auch Bremsscheiben, Beläge u.s.w.
Ja, es gab teilweise Probleme mit Ladegeräten, Motoren, was-weiß-ich... aber die Fahrzeuge gibt es seit 6, 7 Jahren... und dafür ist die Ausfallrate sehr niedrig, und es wurde extrem viel über Garantie und/oder Kulanz abgewickelt. Das gibts auch bei den Verbrennern, siehe so "Kleinigkeiten" wie die Massenhaft sterbenden Ford-Diesel in Womos, Steuerkettenabrissthematik bei Opel, oder erhöhter Nockenwellenverschleiß bei VW ( da wurden mal eben ab Werk bei ein paar tausend Köpfen schadhafte Lagerböcke einfach weggefräst und das Zeug trotzdem verbaut... )
Grüße,

Klaus

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Re: Der E-Auto und die 1000km Reise!

Beitragvon ndorphin » 07.06.2018, 00:44

KKB68 hat geschrieben:
Was ein Schmarrn... jetzt sind wir beim Selberschrauben und Unfallinstandsetzung! Wer macht sowas (noch)?? Und "Günstiger zu beheben"... ja, klar... lass mal bei einem halbwegs modernen Verbrenner in einer Hinterhofwerkstatt was signifikantes "beheben" - scheitert doch bereits am Know-How, Spezialwerkzeug und Steuergeräteverdongelung... von der Idee wichtige (teuere) Teile "vom Schrott" zu holen kannst Dich seit ein paar Jahren verabschieden. Und Blechteile nebst Lackierung kosten bei allen "echtes Geld"... Vollkaskomentalität sei dank.


Ich weiß nicht in welcher Realität Du lebst, aber ich kenne sehr wenige die ihr 10 Jahre altes Auto zur Markenwerkstatt bringen. Inspektion und einfache Reparaturen macht die freie (Hinterhof-)Werksatt oder Ketten wie ATU und das können die auch (wenn man es nicht sogar selbst macht). Und Karosserieteile bei so alten Autos holt man sich clevererweise auch beim Verwerter, da ist die Lackierung meist schon mit inbegriffen. Elektronik habe ich ja schon etwas ausgeklammert, das wird aber auch bei eAutos ein mindestens genauso großes Problem werden.

Und wenn bei vielen eAutos am Markt plötzlich die Werkstätten nix mehr zu tun haben dann werden die sich auch neue teurere Inspektionspläne einfallen lassen: Batteriezellen durchmessen, Kapazitätstest, Elektronenfilterung, der Phantasie sind da keine Grenzen gesetzt.

KKB68 hat geschrieben:Hmm... wie hoch ist denn derzeit der Bestand an Fahrzeugen älter als 15 Jahre? Die landen doch eh alle "im Osten/Afrika"...


Der Durchschnittsbestand PKW ist immerhin 9,4 Jahre alt. Ich sehe hier jeden Menge 15 Jahre alte Autos, erkenn man leicht am Typ.

https://www.kba.de/DE/Statistik/Fahrzeu ... _node.html

KKB68 hat geschrieben:Und von wegen Stoßdämpfer... für meine Zoe kosten die ca. 50,-/Stück... Großserienteile, wie auch Bremsscheiben, Beläge u.s.w.


Gut, Glück gehabt. Was kosten die vom i3?


KKB68 hat geschrieben:Ja, es gab teilweise Probleme mit Ladegeräten, Motoren, was-weiß-ich... aber die Fahrzeuge gibt es seit 6, 7 Jahren... und dafür ist die Ausfallrate sehr niedrig, und es wurde extrem viel über Garantie und/oder Kulanz abgewickelt.


Ok, interessant. Auch bei nicht in der Vertragswerksatt gewarteten Wagen?

KKB68 hat geschrieben: Das gibts auch bei den Verbrennern, siehe so "Kleinigkeiten" wie die Massenhaft sterbenden Ford-Diesel in Womos, Steuerkettenabrissthematik bei Opel, oder erhöhter Nockenwellenverschleiß bei VW ( da wurden mal eben ab Werk bei ein paar tausend Köpfen schadhafte Lagerböcke einfach weggefräst und das Zeug trotzdem verbaut... )


Glaub mir, ich kenn da noch viele andere Sachen, sicher immer ärgerlich im Einzelfall. Von den zuverlässig arbeitenden Fahrzeugen hört man naturgemäß weniger (318er E36 sag ich nur, unkaputtbar, oder Toyotas generell). Aber blauäugig zu denken das wird bei eAutos nicht passieren. Wenn Großserie auf Kostendruck trifft wird das dort auch passieren, da gehe ich jede Wette ein. Genaue und statistisch belastbare Vergleichszahlen kann ich Dir aber erst sagen wenn das Durchschnittsalter denen der Verbrenner gleich kommt und wir davon mindestens 10 Mio Stück auf der Straße haben. Dauert noch etwas. Komisch aber das alle eFans da immer hellseherische Fähigkeiten haben.

Übrigens ist Haltbarkeit sicher auch ein in gewissem Rahmen gesteuertes Phänomen (Obsoleszenz sag ich nur). In den 90ern sind sehr haltbare Fahrzeuge gebaut worden, teilweise bis heute 0 Rost etc. Während die Nachfolger vom gleichen Hersteller überhaupt keine Langzeitqualität mehr haben. Ein Schelm wer böses denkt. Was ich damit sagen möchte, man muß Langzeitqualität als Hersteller wollen. Ändern kann das m.M.n nur ein Wandel in der Finanzierung von Fahrzeugen, weg vom Kauf, hin zur (Langzeit-)Miete. Naja, Mobilitätsdienstleister arbeiten ja genau daran. Wenn die Haltbarkeit ins Lastenheft schreiben wird es die geben, eAuto oder Verbrenner ist da nebensächlich.
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