Der E-Auto und die 1000km Reise!

Fahren mit Strom

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Re: Der E-Auto und die 1000km Reise!

Beitragvon CaptainPicard » 06.06.2018, 14:00

Der eine sieht Schlangen vor den Ladesäulen und sieht ein Horrorszenario und den Grund wieso sich Elektroautos nicht durchsetzen.

Ein anderer sieht Schlangen vor den Ladesäulen und freut sich dass man nun mit zusätzlichen Ladesäulen noch mehr Geld verdienen kann, weil es endlich genug Kundschaft gibt.



Das sind halt zwei verschiedene Blickwinkel, in unserem Wirtschaftssystem setzt sich normalerweise aber letzteres durch.
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Re: Der E-Auto und die 1000km Reise!

Beitragvon Reinheit » 06.06.2018, 14:02

MBIKER_SURFER hat geschrieben:…. Ein Kombi mit AHK muss es sein - und wer hat das im Angebot? Eben - niemand.
….
Bitteschön.
:)
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Re: Der E-Auto und die 1000km Reise!

Beitragvon wschmeiser » 06.06.2018, 14:04

CaptainPicard hat geschrieben:Und ich darf anmerken dass das ein rein deutsches Phänomen ist, in allen anderen Staaten der Welt gibt es auch auf Autobahnen Tempolimits. Und wie schon jemand hier in diesem Thread geschrieben hat, ob sich Elektroautos durchsetzen oder nicht wird nicht in Deutschland entschieden.


Vollkommen richtig. Und letzteres kam von mir. Ich verstehe eh nicht, warum die Diskussion über eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 130 km/h auf deutschen Autobahnen so verstummt ist. Zum einen bringt es zwischen diesen Unmassen von Baustellen und Staus eh nichts mehr irgendwo schneller zu fahren (war früher komplett anders) und zum anderen würde man eine Menge Sprit/CO2/Abgase sparen und schwere Unfälle vermeiden. Allein die Hochgeschwindigkeitsunfälle hier auf der A95, eine der wenigen Autobahnen ohne LKW und mit wenig Verkehr, sind unglaublich.

Das sagt übrigens jemand, der früher meist sehr, sehr schnell unterwegs war und > 60 tkm im Jahr gefahren ist und auch heute noch manchmal freie Autobahnen nutzt.

Heute wären wir mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens wegen des flüssigeren Verkehrs eh alle schneller am Ziel.
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Re: Der E-Auto und die 1000km Reise!

Beitragvon joule » 06.06.2018, 14:09

…. Wart mal ab, wie die Stimmung sich verändert, wenn es lange Schlangen an den Ladesäulen gibt.


Natürlich warte ich ab; was sonst soll ich tun? Ich bin aber zuversichtlich, daß das von Dir heraufbeschworene Horrorszenario nicht eintreten wird. Schließlich müssen die ICE-Hersteller dafür sorgen, daß es in Zukunft genügend Lademöglichkeiten gibt, damit sie ausreichend Elektroautos verkaufen können; das brauchen sie dringend, um ihren Flottenverbrauch zu senken.
Die Entwicklungsarbeit, von der Du sprichst, ist schon in vollem Gange. Leider haben die bisher auf so hohem Rosse sitzenden deutschen Hersteller da eine Menge aufzuholen, bis sie auf dem aktuellen Stand des Fortschritts sind.
Selbst schuld; mir tut es nur um die dort Beschäftigten leid, deren Arbeitsplätze ihre Chefs gefährdet haben.


Einstein hat das Horrorszenario schon erlebt:

"Doch am Abend hatte ich noch 150 km vor mir und musste unterwegs nochmal an den Schlauch.
Vor mir lud ein Leaf aus dem Berner Oberland noch 10 Min. und nach mir wartete ein Tesla etwa eine halbe Stunde,
bis die Säule seinen kostenlosen Strom freigab

Er hofft, dass statt des primitiven Ladekabels Induktionsparkfelder eingerichtet werden.

"Warten wir mal ab, wer als Erster Induktionsparkfelder anbietet.." schreibt er daher: mitsubishi-citro%C3%ABn-peugeot-f147/ich-fahre-mit-solarstrom-mein-neuer-imiev--t99865-s840.html
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Re: Der E-Auto und die 1000km Reise!

Beitragvon wschmeiser » 06.06.2018, 14:11

Reinheit hat geschrieben:
MBIKER_SURFER hat geschrieben:…. Ein Kombi mit AHK muss es sein - und wer hat das im Angebot? Eben - niemand.
….
Bitteschön.
:)


Nur ist die Zuladung eines Modell S eh schon sehr begrenzt ... und als Kombi mit Heckklappe wird er sicher auch nicht leichter.
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Re: Der E-Auto und die 1000km Reise!

Beitragvon Reinheit » 06.06.2018, 14:20

wschmeiser hat geschrieben:….
Nur, wenn Du den Umweltaspekt weglässt, dann trifft alles Gesagte halt auch auf einen halb so teuren 6-Zylinder-Diesel zu.
Ja, und wenn der Hund nicht geschxxxen hätte, hätte er den Hasen noch erwischt. (Sorry, das mußte ich jetzt mal.)
Den Umweltaspekt wegzulassen ist sehr riskant, wie schon das Grundgesetz sagt. Da heißt es in Artikel 14, Absatz 2: „Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.“ (Fettung durch mich.) Der Ausstoß gesundheitsschädlicher Abgase und Partikel dient ganz sicher nicht „dem Wohle der Allgemeinheit“. Er erhöht höchstens über die erhöhten Gesundheitskosten den Krankenkassenbeitrag.
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Re: Der E-Auto und die 1000km Reise!

Beitragvon wschmeiser » 06.06.2018, 14:39

Reinheit hat geschrieben:
wschmeiser hat geschrieben:….
Nur, wenn Du den Umweltaspekt weglässt, dann trifft alles Gesagte halt auch auf einen halb so teuren 6-Zylinder-Diesel zu.
Ja, und wenn der Hund nicht geschxxxen hätte, hätte er den Hasen noch erwischt. (Sorry, das mußte ich jetzt mal.)
Den Umweltaspekt wegzulassen ist sehr riskant, wie schon das Grundgesetz sagt. Da heißt es in Artikel 14, Absatz 2: „Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.“ (Fettung durch mich.) Der Ausstoß gesundheitsschädlicher Abgase und Partikel dient ganz sicher nicht „dem Wohle der Allgemeinheit“. Er erhöht höchstens über die erhöhten Gesundheitskosten den Krankenkassenbeitrag.


Dann miete oder lease das Fahrzeug .... dann bist Du nicht Eigentümer und das GG betrifft Dich nicht mehr. Sorry, das musste ich jetzt mal sagen!

Und wenn es Dir um die Gesundheitskosten geht, dann setze bei den Rauchern, Alkoholikern, Drogensüchtigen und Übergewichtigen an oder bei den Diesel-Stadtbussen usw.

Es gibt genügend zu tun ...
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Re: Der E-Auto und die 1000km Reise!

Beitragvon Reinheit » 06.06.2018, 15:00

wschmeiser hat geschrieben:….
Nur ist die Zuladung eines Modell S eh schon sehr begrenzt ... und als Kombi mit Heckklappe wird er sicher auch nicht leichter.
Ich hab eben mal gesucht: ein Model S 85 D hat eine Zuladung von rund 460 kg. Die veringert sich nicht, wenn man den Akku volllädt. Ein Auto mit ICE wird beim Tanken deutlich schwerer und verliert das an Zulademöglichkeit. :)
Zuletzt geändert von Reinheit am 06.06.2018, 15:10, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Der E-Auto und die 1000km Reise!

Beitragvon Reinheit » 06.06.2018, 15:09

wschmeiser hat geschrieben:….
Dann miete oder lease das Fahrzeug .... dann bist Du nicht Eigentümer und das GG betrifft Dich nicht mehr. Sorry, das musste ich jetzt mal sagen!

Und wenn es Dir um die Gesundheitskosten geht, dann setze bei den Rauchern, Alkoholikern, Drogensüchtigen und Übergewichtigen an oder bei den Diesel-Stadtbussen usw.

Es gibt genügend zu tun ...

Was ist das denn für eine Denkweise? Auch wenn ich ein Auto lease, bleibe ich doch der, der damit die Schadstoffe in die Umwelt pustet und für sie verantwortlich ist. Oder stoßen geleaste Fahrzeuge keine Schadstoffe aus?
Und natürlich gibt es viele andere Baustellen, an denen gearbeitet werden muß. Man kann das aber gleichzeitig tun.

Dieses Argument erinnert mich an die sechziger Jahre. Da kam oft, wenn der Gegenüber keine Argumente mehr hatte, der Satz: „Und was tust Du für den Klassenkampf in Angola?“
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Re: Der E-Auto und die 1000km Reise!

Beitragvon wschmeiser » 06.06.2018, 15:42

@Reinheit,
sorry, Du bist mit Artikel 14 des GG gekommen.

Und es ist klar, dass Verbrenner Abgase erzeugen ... aber der Strom für die E-Autos kommt auch noch lange nicht aus abgasfreien Kraftwerken und der Akku lässt sich auch nicht "umweltfreundlich" herstellen.

Der hohe Preis der Teslas, die negative Wertschöpfung (Verluste) deuten eher darauf hin, dass ein Telsa wenn nicht gar mehr dann zumindest in ähnlichen Maße die Umwelt belastet.

Aber darum geht es weder hier noch zuvor. Es ging um die 1.000 km Reise .... und da braucht es halt eines doppelt so teuren E-Autos. Jeder soll dann selbst entscheiden, was ihm mehr wert ist.

Und das Leergewicht eines Brenners ist immer mit vollem Tank angegeben, und beträgt z.B. bei einem A6 Avant 555 kg. Baut man jetzt die Tesla Limousine mit 460 kg in einen Kombi um, bleiben vielleicht noch 400 kg ....mehr wollte ich nicht sagen.
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