100.000km mit den leaf sind voll

Fahren mit Strom

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Re: 100.000km mit den leaf sind voll

Beitragvon PV-Berlin » 26.07.2015, 11:51

Bitte den Leasingerlass lesen!

Das Wirtschaftliche Risiko liegt grundsätzlich immer beim Leasinggeber . Wobei man von Leasing nur sprechen sollte, wenn es sich um eine Unternehmen handelt. Rechtlicher Eigentümer bleibt der Leasinggeber.

Was Schäden am Fahrzeug selbst angeht, da greifen ja auch noch Garantien, Gewährleistungen, Versicherungen etc.

Das Leasing ist eine überaus elegante Möglichkeit Wirtschaftsgüter zu nutzen, die u.a. nicht zum eigentlichen Kerngeschäft gehören und die die Bilanz nicht sinnlos aufblähen.

Aktiva: Anlagevermögen (Auto)
Passiva: Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten (Schulden)

Seit einigen Jahren muss man die Leasing und dauerhaften Mietverbindlichkeiten ausweisen (Jahresabschluss Text zur Bilanz ), weil viele Unternehmen recht exzessiv dieses Instrument benutzen und teils gigantische Verpflichtungen außerhalb der eigentlichen Bilanz aufgetürmt haben.

Viele größere erfolgreiche Unternehmensgruppen führen eigene Leasinggesellschaften, weil das überaus Spaß macht!
Wir werden einen Zubau in 2012 von >30 GWp sehen. Tendenz bis 2015 Richtung > 50 GWp. Ab 2020 Werden wir einen Zubau an PV von deutlich über 100 GWp sehen. Bis 2015 wird PV die 5 Cent Hürde knacken. *5% Zins bei nur 12 Jahren Amortisation.
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Re: 100.000km mit den leaf sind voll

Beitragvon Klingon77 » 26.07.2015, 12:34

hi,

was ich nicht so recht nachvollziehen kann...

Kauft sich ein gutverdienender Mensch einen Sportwagen oder Luxusgefährt (könnte auch eine Jacht sein) hat er kein Problem damit zu sagen: "Man gönnt sich ja sonst nichts und ich habe Freude daran".

In der E-Mobilität funktioniert das nicht.
Beim Tesla angefangen welcher ja sowohl in den Fahrparametern als auch im Komfort recht hoch anzusiedeln ist bis hinunter zum Twike welches eher eine "rudimentäre" Art der Mobilität vermittelt fragt ein Jeder:

Lohnt sich das? Sind die Fahrzeuge zu den Verbrennern konkurenzfähig?

Das man sich mit einem E-Mobil aber schon von Hause aus ein komplett anderes Fahrzeug in´s Haus holt welches in der Regel und wie allenthalben beschrieben, gleich in welcher Klasse mit einem subjektiven Zugewinn an Komfort einhergeht, wird nicht oder nur sehr oberflächlich bewertet.

Warum ist das so?
Wieso findet es in unserer Gesellschaft so wenig Akzeptanz das ein Zugewinn an Komfort, gepaart mit einer besseren Energie- und Ökobilanz so wenig Zuspruch findet?


Ich freue mich für jeden der mit seinem E-Mobil zufrieden ist und wenn es dann noch, wie hier beschrieben, bei einer 100.000 Km - Bilanz immer noch ein positives Erleben und ggf. sogar eine finanzielle Parität zum Verbrenner geben könnte, freut mich das umso mehr :D


Ich denke wir sollten weniger "in den (finanziellen) Krümeln suchen" und uns mehr an dem erfreuen was neuerdings möglich ist und zunehmend bezahlbar wird.


nachdenkliche Grüße,

Ralf
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Re: 100.000km mit den leaf sind voll

Beitragvon JuergenII » 26.07.2015, 13:09

Wundert Dich das bei der negativen Presse seit Jahren? Schließlich wettert vom Werkstattbesitzer bis zur Ölindustrie alle gegen E-Mobilität. Dass die Teile praxistauglich sind, Spaß machen und im Unterhalt relativ billig sind interessiert doch keinen.


Solange die Blödzeitung kein EV mit 200 km/h und 500 km erzielter Reichweite über die Teststrecke jagen kann und das ausschließlich von ihrer Hausmarke, werden sich die Vorurteile weiter in den Köpfen der Autofahrer festsetzen.

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Re: 100.000km mit den leaf sind voll

Beitragvon arminst » 26.07.2015, 13:14

Klingon77 hat geschrieben:hi,

Das man sich mit einem E-Mobil aber schon von Hause aus ein komplett anderes Fahrzeug in´s Haus holt welches in der Regel und wie allenthalben beschrieben, gleich in welcher Klasse mit einem subjektiven Zugewinn an Komfort einhergeht, wird nicht oder nur sehr oberflächlich bewertet.

Warum ist das so?
Wieso findet es in unserer Gesellschaft so wenig Akzeptanz das ein Zugewinn an Komfort, gepaart mit einer besseren Energie- und Ökobilanz so wenig Zuspruch findet?


Ich freue mich für jeden der mit seinem E-Mobil zufrieden ist und wenn es dann noch, wie hier beschrieben, bei einer 100.000 Km - Bilanz immer noch ein positives Erleben und ggf. sogar eine finanzielle Parität zum Verbrenner geben könnte, freut mich das umso mehr :D


Ich denke wir sollten weniger "in den (finanziellen) Krümeln suchen" und uns mehr an dem erfreuen was neuerdings möglich ist und zunehmend bezahlbar wird.


nachdenkliche Grüße,

Ralf


Volle Zustimmung!

Alleine der Komfort (Auto fahren hat mir schon lange nicht mehr so viel Spaß gemacht, wie mit dem BEV) und das entspannte, ruhige, stressfrei und umweltfreundliche (Laden von eigener PV und mit Ökostrom) Fahren ist mir inzwischen diese Anschaffung wert.
Diese Erfahrung muss man aber selber machen.
Daher probefahren, egal welches BEV, aber Vorsicht, es besteht Suchtgefahr :D
5 kWp an Solaredge 6000SE - 2 kWp an Steca Tarom 6000-M - 2x Studer XTH 6000 -
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Re: 100.000km mit den leaf sind voll

Beitragvon Klingon77 » 26.07.2015, 13:31

hi,


@Juergen:

ein jeder hat doch seinen eigenen Kopf auf dem Rumpf und die Möglichkeit sich selber ein Bild zu machen.
Gelangt man dann zu dem Entschluß das ein E-Auto die richtige Entscheidung für die individuellen Möglichkeiten und Bedürfnisse ist kauft man sich eines und kann dies auch nach außen vertreten.

Dieses engstirnige, ängstliche(?), neidische(?) Denken im persönlichen und weiteren Umfeld irritiert mich doch sehr.
Statt die vielen positiven Aspekte entsprechend zu würdigen sucht man sich exakt einen heraus der nicht zu 100 % in´s Konzept paßt und bläht ihn auf Elefantengröße auf welcher leider nur als Mücke zur Welt kam...

Dabei hätte ein Jeder in unserem Kulturkreis in der Regel nur sehr wenig Grund zum Jammern.
Im Großen und Ganzen leben wir, im Verhältnis zu weiten Teilen der Welt, ein sehr, sehr priviligiertes Leben und sollten uns darüber freuen.
Leider scheint das vielen nicht zu gelingen; warum nur :?:


Sorry für OT; mußte mal gesagt werden :danke:


liebe Grüße,

Ralf
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Re: 100.000km mit den leaf sind voll

Beitragvon PV-Input » 27.07.2015, 08:11

Hab mir mal die aktuellen Zahlen von unserem Steuerverbrater geben lassen und dann auf die Restlaufzeit bis Dezember 2015 "hochgeschätzt" ...

Aktuell komme ich dann auf einen Kilometerpreis von 0,53 €.
Es gehen dann noch 0,14 € für unseren Solarstrom, Afa, § Abschreibung davon weg.
Bleiben km Kosten von 0,39 € (brutto) übrig. Kann sich sehen lassen
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Re: 100.000km mit den leaf sind voll

Beitragvon PV-Input » 27.07.2015, 08:23

Mini-Man hat geschrieben:Das Risiko eines Akkudefektes (finanziell) liegt zu 100% trotzdem bei dir?


Ja, so isses. Entweder 100.000km oder glaube ich 70 oder 80 % Akkuleistung. Selbst wenn jetzt unser Akku kaputt ginge, würde ich die 4.750,- Euro für den neuen Akku noch investieren. Macht einen Mehrpreis von 4-5 Cent pro gefahrenen km aus. Da unser Akku aber ja noch 94% Kapazität hat, habe ich da keinerlei Bedenken.

Unterm Strich fahren wir ca. 10% günstiger 1000% gerner als wie mit unseren alten Benzinern ...
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Re: 100.000km mit den leaf sind voll

Beitragvon SInister_Grynn » 27.07.2015, 08:38

PV-Input hat geschrieben:
Wir sparen pro Fahrzug auf 100.000km (lt. unserem Steuerverbrater)
- ca. 6.000,- Spritkosten,
- ca. 1.400,- Wartungskosten,
- ca. 1.100,- Kfz Steuer
- ca. 2.400,- Sonderabschreibung (Amtshilferichtlinenumsatzgesetz) - leider nur bei Firmenleasing mit Akku
- ca. 1.000,- Parkgebühren, Strafzettel und Genehmigungen, Papierkram ...
- im Winter sehr viel Zeit (kein Eiskratzen und immer warm - dank Carwings-app)

=> Verbrenner? No More!




Da fehlt doch noch einiges!
Milchmädchenmodus aktiviert

- Strafzettel insbesondere auf Autobahnen, da man 130 Km/h nicht überschreiten kann
- Reperaturen an der Karosse, da man übermüdet einen Unfall gebaut hat
- Urlaubsfahrten ins Ausland sind nicht möglich, höchste Ersparnis
- Man hat nicht geladen und kann nicht zur Arbeit - kein Essen in der Kantine
usw. usw.

Was hier für Utopiesachen berechnet werden, Wahnsinn!
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Re: 100.000km mit den leaf sind voll

Beitragvon PV-Input » 27.07.2015, 09:46

Der Neid ist die aufrichtigste Form der Anerkennung.
"Wilhelm Busch"
:wink:

PS: "Reperaturen" schreibt man mit "a"
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Re: 100.000km mit den leaf sind voll

Beitragvon wesozell » 27.07.2015, 09:58

PV-Input hat geschrieben:Der Neid ist die aufrichtigste Form der Anerkennung.
"Wilhelm Busch"
:wink:

PS: "Reperaturen" schreibt man mit "a"

Mal logisch betrachtet :!:
Solange jemand, der einen Verbrenner besitzt auf einen EV Besitzer neidisch sein kann, muss das EV wohl teurer sein, oder nicht die Bedürfnisse des Verbrenner Fahrers abdecken, denn sonst könnte er sich ja auch eins kaufen :oops:
wesozell
 

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