PV-Anlage größer 10KWp

Diskussion über das EEG sowie Verträge mit Energieversorger

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PV-Anlage größer 10KWp

Beitragvon wonk » 23.08.2017, 09:40

Hallo,
gibt es irgendwo eine Zusammenfassung, aus der zu entnehmen ist, welche Auswirkungen es nach dem aktuellen EEG hat, wenn man eine neue private Hausdachanlage mit Eigenverbrauchsregelung statt unter 10KWp über 10KWp bemißt?
Falls nicht, wäre es nett, wenn es jemand erläutern könnte. Ich fang schon mal an:
    Die EEG-Erstattung für den eingespeisten Strom sinkt von 12,2 Cent auf 11,87Cent/KWh
    Auf den selbst verbrauchten Strom ist 40% der EEG-Umlage zu bezahlen, zur Zeit also etwa 2,6Cent/KWh
Weiteres?

Vieln Dank schon mal, Gruss wonk
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Re: PV-Anlage größer 10KWp

Beitragvon pflanze » 23.08.2017, 11:20

Der Teil über 10 kWp wird mit dem geringeren Satz vergütet.
Wie viel über 10 möchtest du gehen? Wie viel Eigenverbrauch erwartest du? Evtl. ist es eine Option, 10 kWp Eigenverbrauch zu nehmen und den überstehenden Anteil als Volleinspeisung laufen zu lassen - das soll (laut einer mir bekannten Firma die viel EE baut) geeignet sein um die Umlagefreiheit zu erreichen. Natürlich ist zu prüfen, ob das bei dir ein geeignetes Modell ist.
Meine langjährigen Lieferanten: naturstrom (Energie mit Zukunft) * und * EW Schönau.

Einspeisevertrag nein!

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* Kleine Zählerkaskade: 2 EEG-Anlagen mit nur 2 Zählern
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Re: PV-Anlage größer 10KWp

Beitragvon MBIKER_SURFER » 23.08.2017, 11:42

Moin,

wenn Du mehr als 13 kWp aufs Dach bekommst - bauen. Die 40% EEG Umlage anteilig sind ja nicht mal 3 ct/kWh. Bei 1500 kWh EV also 45 € / a. Das solltest locker durch besseren Preis der größeren Anlage kompensieren können :D
Über 13,68 kVA WR Leistung musst eben 10% Blindleistung zur Verfügung stellen.

Gruß
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Re: PV-Anlage größer 10KWp

Beitragvon machtnix » 23.08.2017, 14:13

EEG Umlage muss nicht sein wenn man im 1. Jahr nur <10Kwp in Betrieb nimmt.
Den Rest dann nach 12 Monaten in Betrieb nehmen. Somit hast du dann zwei Anlagen unter 10Kwp.
Komplizierte Vorgänge immer dem faulsten Mitarbeiter geben. Er wird die einfachste Lösung finden!
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Re: PV-Anlage größer 10KWp

Beitragvon MBIKER_SURFER » 23.08.2017, 14:20

Nur Kopfschütteln..

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Re: PV-Anlage größer 10KWp

Beitragvon pv+solar » 23.08.2017, 14:53

Besser unter 10 bleiben, die anteiligen 40% können ja auch auf 100% geändert werden. Und bei weiter steigender Umlage bist du sonst irgendwann bei 200€im Jahr.
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Re: PV-Anlage größer 10KWp

Beitragvon MBIKER_SURFER » 23.08.2017, 17:40

Moin,

die EEG Umlage wird aber auch wieder zurückgehen, wenn die 'teuren' Anlagen rausfallen. Aber es ist einfach eine reflexartige Reaktion: Auf keinen Fall irgendwas zahlen - auch wenn es günstiger sein könnte :idea:

Gruß
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Re: PV-Anlage größer 10KWp

Beitragvon pflanze » 24.08.2017, 12:15

Bedenkt bei alledem, dass die Vergütung nächstes Jahr in den Sternen steht - oder mobilisiert genügend menschen, vernünftig zu wählen.
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Re: PV-Anlage größer 10KWp

Beitragvon Serin » 24.08.2017, 13:05

Kommt halt wie bei allem darauf an, WIE viel man über den 10 kWp baut und wieviel Eigenverbrauch man erwartet.

Bei nur 11 kWp lohnt es sich nicht, aber wenn man gleich 20 kWp baut oder so dann finde ich lohnt sich das schon.
Durch das zusammen aufbauen kann man da bestimmt 1000 € sparen
Bei 40% Umlage kann man sich davon fast 40.000 kWh EV "leisten" bevor man schlechter da steht.
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Re: PV-Anlage größer 10KWp

Beitragvon paladinro » 24.08.2017, 13:22

Serin hat geschrieben:Kommt halt wie bei allem darauf an, WIE viel man über den 10 kWp baut und wieviel Eigenverbrauch man erwartet.

Bei nur 11 kWp lohnt es sich nicht, aber wenn man gleich 20 kWp baut oder so dann finde ich lohnt sich das schon.
Durch das zusammen aufbauen kann man da bestimmt 1000 € sparen
Bei 40% Umlage kann man sich davon fast 40.000 kWh EV "leisten" bevor man schlechter da steht.


Hmmm... man erhält aber auf 20 Jahre gerechnet ca. 600 Euro weniger Einspeisevergütung und zahlt bei 5.000 kwh Eigenverbrauch p.a. ca. 2.600 Euro EEG-Umlage. Man sollte also schon mehr wie 1.000 € sparen!
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