Einspeisevergütung - wann ändert sich was ?

Diskussion über das EEG sowie Verträge mit Energieversorger

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Re: Einspeisevergütung - wann ändert sich was ?

Beitragvon memi » 04.08.2018, 20:09

Ja, durch den Solarteur.
Dieses Datum wird auch an die Bundesnetzagentur gemeldet. VNB kann ruhig später sein.
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Re: Einspeisevergütung - wann ändert sich was ?

Beitragvon Tigerchen78 » 08.08.2018, 11:15

Danke !

Mal schauen ob wir August noch schaffen...
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Re: Einspeisevergütung - wann ändert sich was ?

Beitragvon Tigerchen78 » 08.08.2018, 16:26

Heute war der Solarteur nochmal abschließend vor Ort...

Er sagte folgendes:

Anlage wird montiert/installiert, dann kommt der NB und setzt den 2Richtungs-Zähler, dann geht es ans Netz, also dann erst IB...

Ist das so der übliche/korrekte Ablauf ?
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Re: Einspeisevergütung - wann ändert sich was ?

Beitragvon Mastermind1 » 08.08.2018, 16:39

Tigerchen78 hat geschrieben:Heute war der Solarteur nochmal abschließend vor Ort...

Er sagte folgendes:

Anlage wird montiert/installiert, dann kommt der NB und setzt den 2Richtungs-Zähler, dann geht es ans Netz, also dann erst IB...

Ist das so der übliche/korrekte Ablauf ?
Die Fertigmeldung beim vnb bzw. Registrierung bei der BNA zählt. Wann dein VNB kommt um das abzunehmen oder einen neuen Zähler zu setzen, ist nicht dein Problem.

Von daher der Termin des solateurs ist dann dein zu dem Zeitpunkt gültigen Vergütungssatz.
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Re: Einspeisevergütung - wann ändert sich was ?

Beitragvon Tigerchen78 » 08.08.2018, 16:46

Ok... Das Fertigstellungsdatum wird vom Solarteur dem VNB und der BNA gemeldet und ab da zählen die 20 Jahre...

Aber wie soll man rückwirkend eine Einspeisevergütung bekommen wenn es noch keinen Einspeisezähler (also auch keine Zählerstände) gibt ?

Oder verstehe ich das jetzt falsch ?
Erst ab da kann doch erst richtig vergütet werden, oder ?

Was ist wenn der VNB 2 Monate für die Setzung des Zählers braucht ?
Dann hängt die Anlage doch noch gar nicht am Netz ??
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Re: Einspeisevergütung - wann ändert sich was ?

Beitragvon Mastermind1 » 08.08.2018, 17:05

Tigerchen78 hat geschrieben:Ok... Das Fertigstellungsdatum wird vom Solarteur dem VNB und der BNA gemeldet und ab da zählen die 20 Jahre...

Aber wie soll man rückwirkend eine Einspeisevergütung bekommen wenn es noch keinen Einspeisezähler (also auch keine Zählerstände) gibt ?

Oder verstehe ich das jetzt falsch ?
Erst ab da kann doch erst richtig vergütet werden, oder ?

Was ist wenn der VNB 2 Monate für die Setzung des Zählers braucht ?
Dann hängt die Anlage doch noch gar nicht am Netz ??
Das kann die egal sein, wie lange der vnb braucht....
Ich hatte den Fall selbst.
... 6 Wochen lang kam der vnb auch nach mehrfacher Reklamation nicht (vielen Dank für die Arbeit liebe netzeBW :-) )
..
Ich bekomme die einspeisevergütung zum Datum der BNA Registrierung + 20 Jahre + Inbetriebnahmejahr.

Ob man dann einen evtl. alten Zähler bis zum Austausch rückwärts drehen lässt oder nicht, muss jeder mit sich ausmachen ;-) wenn man nun bereits einen digitalen mit Rücklaufsperre hat, spart man sich max. den Eigenverbrauch.
Man muss sich dann eben am Tag des zählertausches den jeweiligen stand notieren. Denn muss man dann in Abzug bringen....

Wie gesagt, interessiere dich doch nicht für den VNB....

P.s. wichtig ist nur, dass du deinem vnb eine formlose Nachricht (Email/Brief/Fax) zukommen lässt, wo du den Inbetriebnahme Zeitpunkt nochmals nennst und somit deiner Meldepflicht nachkommst. (Bürokratie, aber seit diesem Jahr ...) Das muss 6 Wochen vorher erfolgen, ansonsten bekommt man für die Nichteinhaltung für diesen Zeitpunkt nicht die volle Vergütung....
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Re: Einspeisevergütung - wann ändert sich was ?

Beitragvon Tigerchen78 » 08.08.2018, 19:51

Habe natürlich einen elektronischen Zähler :roll:

Also im schlimmsten Fall muß man für die Zeitspanne bis Zählersetzung auf die Vergütung verzichten ?
Hauptsache man bekommt mit dem Termin noch die Vergütung für z.B. September und verhindert damit die Senkung im Oktober ?

Also wenn ich morgen den Vertrag mit dem Solarteur unterschreibe und dieser 3-4 Wochen Vorlauf für die Montage braucht (also Fertigstellung im September), müsste ich dann sofort das Datum der IB an den VNB melden um die 6 Wochen Frist einzuhalten ?
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Re: Einspeisevergütung - wann ändert sich was ?

Beitragvon Mastermind1 » 08.08.2018, 20:18

Im September wird bereits gesenkt. :-)
Wie gesagt, würde ich den Zeitraum ab der Installation des solateurs bis zum.eigentlichen Zählerwechsel zumindest für den Eigenverbrauch nutzen.

Du musst den genauen Termin nicht nennen.
Du kannst auch schreiben geplante Installation in KWxx - KWxx.
Dann gilt das Datum an dem du den VNB informiert hast und dann die tatsächliche Installation bzw. Meldung BNA.
Und je nachdem ob 6 Wochen eingehalten sind und je nachdem wie genau es.der VNB nimmt, zahlt er die volle Vergütung oder er zahlt für wenige Wochen weniger....

3-4 Wochen halte ich für sportlich.
Unser VNB hat für die ersten Bestätigungen/Unterlagen locker 3-4 Wochen benötigt.
Dann wurden Unterlagen die per Einschreiben zurückgeschickt wurden nicht gefunden.
Die Beauftragung bzw. Ablauf des Zählerwechsels war ne Katastrophe. 6-7 Wochen mit x telefonaten, E-Mails und Briefen, bis da ein Bürohengst endlich Mal geprüft hat, warum es nicht läuft.(angeblich falsche Telefonnummer für Terminabsprache an Subunternehmer weitergeleitet)...

Es kann bei dir Natürlich auch schneller, einfacher, reibungsloser ablaufen... Bei uns wurden wohl die unbeliebtesten Mitarbeiter des VNB in den PV Bereich versetzt ;-)
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Re: Einspeisevergütung - wann ändert sich was ?

Beitragvon gruennetz » 08.08.2018, 20:56

Die Registrierung bei der BNetzA ist für die INB absolut irrelevant. Mittlerweile melden die Insatllateure und künftigen Anlagenbetreiber ihre künftige Anlage bereits bei der BNetzA an, wenn sie einen Antrag beim VNB aus Errichtung einer Einspeiseanlage gestellt haben. Daher ist das irrelevant. Die Meldung an die BNetzA ist kein Beweis, dass die Anlage zu dem genannten Termin fertig gestellt war und bereits Strom produziert hat.

Gruss

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Re: Einspeisevergütung - wann ändert sich was ?

Beitragvon Tigerchen78 » 09.08.2018, 13:00

Ok, das war näml. die Frage: Was passiert in der Zeit ohne Zähler...
In meinem Fall müsste ich wohl diese Zeitspanne verzichten...

Der Ablauf ist jetzt klar... Danke für die Infos !
Allerdings steht im Meldeportal der BNA ein Hinweis "Anlagen erst wenn sie in Betrieb sind oder danach zu melden" ??

Sollte man Antrag/Meldungen an VNB und BNA selbst machen oder dem Solarteur eine Vollmacht geben ??
Er würde dann meine Email nehmen, mich melden, ich bestätige den Zugangslink und bekomme dann das Passwort (was ich ja ändern kann).

Ist das ein gut gemeinter Service oder Blödsinn ??


@ Mastermind1:

Ja, leider :( Aber wie gesagt, wenn ich jetzt unterschreibe benötigt der Solarteur 3, eher 4 Wochen, für die Montage...
Ich glaube er plant die Inbetriebnahme wenn die Zählersetzung erfolgt aber ich werde nochmal nachhaken um sie bereits früher für den EV zu nutzen.
Aber ob das noch im August klappt mag ich zu bezweifeln, vor allem ist gerade Hochsaison...

Allerdings sagte mir eben der VNB die Meldefrist beträgt 4 Wochen (nicht 6) und er benötigt 1 Woche (evtl. auch mal 2) für die Zählersetzung.
Die scheinen ja im Gegensatz zu dem was man hier häufig liest sehr proPV eingestellt zu sein... Zählersetzung/IBN kostet nix, Zählermiete 8€/Jahr...
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