EEG | Wohnhaus mit Gewerbe

Diskussion über das EEG sowie Verträge mit Energieversorger

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Re: EEG | Wohnhaus mit Gewerbe

Beitragvon alterego » 05.07.2018, 08:08

Das einzig EEG-konforme Vorgehen ist imo den tatsächlichen "Eigen"-Verbrauch mit einer Praxis z.B. mit eienr Zählerkaskade zu messen und darauf die EEG-Umlage abzuführen oder freiwillig auf den gesamten Verbruach vor Ort. Beides erfordert genau einen Zähler mehr, also würde man wohl die erste Variante wählen.

OT: Ärzte sind in aller Regel ein Freiberufler und keine Gewerbetreibenden. Mmmh da müßte man nochmal nachdenken, wie das dann mit der EEG-Umlage aussieht; auf den ersten und zweiten Blick genau wie beim Gewerbetreibenden.
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Re: EEG | Wohnhaus mit Gewerbe

Beitragvon pvflip » 05.07.2018, 21:18

Mein Solarteur habe ich dazu auch einmal befragt, der wird sich Gedanken machen. Es wird wahrscheinlich auf einen zusätzlichen Zähler hinauslaufen.
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Re: EEG | Wohnhaus mit Gewerbe

Beitragvon ndorphin » 05.07.2018, 22:52

Falls möglich der Praxis vllt. einen eigenen Stromanschluss inkl Zähler beim Versorger spendieren. Kein Abrechnungstress mehr, alles sauber getrennt. Den PV Strom kriegt die Praxis ja sowieso rein technisch gesehen.
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Re: EEG | Wohnhaus mit Gewerbe

Beitragvon jodl » 06.07.2018, 00:02

genau das hatte er ja schon vor der Installation der PV.
ich sehe das auch als sinnvoll an diesen vorherigen Zustand wiederherzustellen, die Praxis hat ihre eigene Stromrechnung, und der private Bereich ist sauber getrennt, keine Umstände mit der Umlage.
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Re: EEG | Wohnhaus mit Gewerbe

Beitragvon Kaneu » 08.07.2018, 19:45

Wie ist denn dieser Fall im Bezug auf ein Mieterstrommodell zu sehen? Sicherlich nicht der typische Anwendungsfall, die grundsätzlichen Voraussetzungen dürften aber gegeben sein. Die EEG Umlage fällt natürlich weiterhin an.
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Re: EEG | Wohnhaus mit Gewerbe

Beitragvon jodl » 08.07.2018, 20:28

wenn sich das jemand antun möchte wegen einem Abnehmer....
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Re: EEG | Wohnhaus mit Gewerbe

Beitragvon alterego » 09.07.2018, 07:20

jodl hat geschrieben:wenn sich das jemand antun möchte wegen einem Abnehmer....

Wo ist denn der Mehraufwand? Genau dafür ist es doch optimal, weil es da keinen gibt, jedenfalls nicht, wenn man die Strommengen des einen Mieters für die EEG-Umlage schon getrennt erfaßt.

Für das geförderte Mieterstrommodell darf die Nicht-Wohnnutzung des Gebäudes einen bestimmten Anteil nicht überschreiten und die PV muß auf dem Wohngebäude selbst sein, also z.B. nicht auf einer Garage.
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Re: EEG | Wohnhaus mit Gewerbe

Beitragvon gruennetz » 09.07.2018, 20:13

... und der Anlagenbetreiber darf nicht am Mieterstrommodell nach der letzten Clearingstellenverlautbarung teilnehmen. Mindestens 40 Prozent der Gebäudefläche im Mieterstromprojekt muss Wohnfläche sein. Wie das festgestellt wird, ist mir nicht bekannt.

Gruß

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Re: EEG | Wohnhaus mit Gewerbe

Beitragvon pvflip » 17.07.2018, 21:41

Hallo zusammen,

ich habe eben einmal in das EEG geschaut. Laut § 61a EEG 2017 entfällt die Pflicht zur Zahlung der EEG-Umlage bei Anlagen mit einer Leistung bis 10 kWp und bei einem Jahreseigenverbrauch von höchstens 10.000 kWh.

Meine Anlage hat 9,9 kWp und unser Jahrestrombedarf beläuft sich auf 8.500 kWh.

Denke ich hier richtig oder habe ich etwas übersehen? Ich freue mich auf Eure Rückmeldung.

Viele Grüße
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Re: EEG | Wohnhaus mit Gewerbe

Beitragvon alterego » 18.07.2018, 08:59

Aus dem genannten §
... entfällt bei Eigenversorgungen ...

Im Gewerbe (bzw. heir Freiberuf) versorgt sich aber nur selbst, wenn amn die Anlage dem zuordnen würde (dann wäre aber der Verbrauch im Haushalt eine Lieferung an Dritte). Bei Freiberuflern könnte das dann aber dazu führen, daß sie keine Freiberufler mehr sind sondern Gewerbetreibende, das müßte aber ein Fachmensch im konkreten Fall beurteilen.
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