EEG Umlage bei Eigenverbrauch

Diskussion über das EEG sowie Verträge mit Energieversorger

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Re: EEG Umlage bei Eigenverbrauch

Beitragvon alterego » 05.08.2017, 16:11

Sehe ich auch so, wenn man so viel Warmwasser braucht und Stromüberschüsse nicht als Strom nutzen oder einspeisen will, ist man mit einer ST besser bedient.
200% sicher wärst du, wenn du für die Nachheizung aus dem Netz andere Heizstäbe nehmen würdest und nicht einfach ziwschen Netz und Insel umschaltest. Wenn man DC-Heizstäbe für die Insel nutzt, ergibt sich das von selbst.
Überhaupt ist eine Insel in der Größe nicht gnaz einfach, da müßte man schon etwas Gehirnschmalz reinstecken um nicht viel zu teur zu bauen.
pv-pet hat geschrieben:2.Frage: bisher bin ich davon ausgegangen, dass deshalb eine Insellösung zu bevorzugen sei, da beim Netzanschluss der weiteren 16 kW eine Überschreitung der 100 kW-Genze (99+18=117) erfolgt und somit zu einer schlechteren monetären Gesamtsituation führt. Ist das wirklich so?

Verstehe ich nicht. Für die Vergütung werden nur Anlagen zusammengefaßt, die innerhalb 12 Monaten in Betrieb genommen wurden, die 2014er ist da längst raus.
edit: außerdem gibt es die Vergütungsstufe 100kWp nicht mehr, die geht jetzt von 40 bis 750 kWp
Der VNB ist keine Rechtsberatungsstelle für Betreiber für Fragen zum EEG.
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Re: EEG Umlage bei Eigenverbrauch

Beitragvon Tomsa138 » 16.03.2018, 23:45

Hallo zusammen,
eine kurze Frage zum Thema: ich plane demnächst die Installation eine PV-Anlage von ca. 19,8 kWp. Mein Solateur hat mir die hier bereits erwähnte Regelung empfohlen, die gesamte Anlage auf zwei Anlagen (jeweils ca. 9,9 kWp) aufzuteilen. Die erste sollte jetzt gleich Strom liefern, die zweite erst nach 12 Monaten. So würde die EEG-Umlage vermieden werden. So weit so gut. Jetzt meine Frage: Wenn ich nicht die Kleinunternehmerregelung wähle, muss ich zwar regelmäßig Umsatzsteuermeldungen und -zahlungen machen, kann aber die Vorsteuer (insbesondere die des Anlagenkaufs) gegenrechnen. Kann ich bei der ersten Umsatzsteuermeldung - obwohl zunächst nur 9,9 kWp angeschlossen sind - die Umsatzsteuer für die gesamten 19,9 kWp gegenrechnen? Das Finanzamt sieht doch gleich, dass das eine mit dem anderen von der Größenordnung her nicht zusammenpasst!
Vorab vielen Dank an die Experten!
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Re: EEG Umlage bei Eigenverbrauch

Beitragvon JanOrz » 26.05.2018, 23:23

Hallo Tomsa138,
deine Frage würde mich auch interessieren. Bist du da weiter gekommen? Ich meine gelesen zu haben, dass man auch bereits bei Absicht eine neue Anlage zu installieren 3 Jahre im Voraus die Umatzsteuer zurückholen kann, wenn man den Auftrag vergeben hat.
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Re: EEG Umlage bei Eigenverbrauch

Beitragvon Tobi » 27.05.2018, 07:09

Also dass das soweit im Voraus geht glaub ich nicht.
Aber in der Konstellation mit Installation in zwei aufeinanderfolgenden Jahren sehe ich kein Problem. Die wollten von uns noch nie nen Nachweis der Inbetriebnahme.
Ich würde sagen: einfach die komplette Summe anmelden und gut ist.
Theoretisch könnten Sie dir unterstellen, dass du ja mehr Eigenverbrauch haben müsstest, den du nicht angegeben hast, aber du hast ja dann die Nachweise Abrechnungen des Netzbetreibers.
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