Direktvermarktung / versus EEG

Diskussion über das EEG sowie Verträge mit Energieversorger

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Direktvermarktung / versus EEG

Beitragvon actros1969 » 23.08.2018, 22:09

Hallo,

ich stehe vor der Entscheidung :

Freifläche bis 100 kwp bauen nach EEG
oder 140 kpw mit Direktvermarktung ?

Ich muss das verstehen....

Ich würde gerne mit EEG beginnen und dann in die Direktvermarktung zu wechseln, um
"Sicherheit" im Falle des Einbruches der Direktvermarktung zu haben.....

(EEG - Voraussetzungen liegen vor !)

danke für Erklärungen

mfg
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Re: Direktvermarktung / versus EEG

Beitragvon Energiesparer51 » 23.08.2018, 22:28

actros1969 hat geschrieben:Hallo,

ich stehe vor der Entscheidung :

Freifläche bis 100 kwp bauen nach EEG
oder 140 kpw mit Direktvermarktung ?

Ich muss das verstehen....

Ich würde gerne mit EEG beginnen und dann in die Direktvermarktung zu wechseln, um
"Sicherheit" im Falle des Einbruches der Direktvermarktung zu haben.....

(EEG - Voraussetzungen liegen vor !)

danke für Erklärungen

mfg
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Die Direktvermartung ist doch auch nach EEG? Über 100 kW ist sie obligatorisch und die EEG-Vergütung kann nur vorübergehend in Anspruch genommen werden.

§ 21 Einspeisevergütung und Mieterstromzuschlag
(1) Der Anspruch auf die Zahlung der Einspeisevergütung nach § 19 Absatz 1
Nummer 2 besteht nur für Kalendermonate, in denen der Anlagenbetreiber den
Strom in ein Netz einspeist und dem Netzbetreiber nach § 11 Absatz 1 zur Verfügung
stellt, und zwar für
1. Strom aus Anlagen mit einer installierten Leistung von bis zu 100 Kilowatt, deren
anzulegender Wert gesetzlich bestimmt worden ist; in diesem Fall verringert sich
der Anspruch nach Maßgabe des § 53 Satz 1, oder
2. Strom aus Anlagen mit einer installierten Leistung von mehr als 100 Kilowatt
für eine Dauer von bis zu drei aufeinanderfolgenden Kalendermonaten und insgesamt
bis zu sechs Kalendermonaten pro Kalenderjahr (Ausfallvergütung); in
diesem Fall verringert sich der Anspruch nach Maßgabe des § 53 Satz 2 und bei
Überschreitung einer der Höchstdauern nach dem ersten Halbsatz nach Maßgabe
des § 52 Absatz 2 Satz 1 Nummer 3.
(2) Anlagenbetreiber, die die Einspeisevergütung in Anspruch nehmen,
1. müssen dem Netzbetreiber den gesamten in dieser Anlage erzeugten Strom
zur Verfügung stellen, der
a) nicht in unmittelbarer räumlicher Nähe zur Anlage verbraucht wird und
b) durch ein Netz durchgeleitet wird, und
2. dürfen mit dieser Anlage nicht am Regelenergiemarkt teilnehmen.
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