Anlage umziehen und zusätzlicher Neubau

Diskussion über das EEG sowie Verträge mit Energieversorger

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Anlage umziehen und zusätzlicher Neubau

Beitragvon bitwicht » 08.07.2018, 13:14

Hallo zusammen.

Wegen Problem mit der Dachfläche würde ich gerne:
in 2018 eine 20 KWP Anlage aus 2010 umziehen UND
in 2018 auf gleiche Dachfläche eine 99 KWP Anlage bauen.

Jetzt meine Frage die noch keine beantworten konnten (Clearingstelle ist angefragt).
Behält die 2010 Anlage Ihre Vergütung bei?
Werden die Anlagen getrennt angesehen oder zusammengezogen?
Ist die ursprüngliche IB entscheidend oder spielt auch das Datum des Umzug eine Rolle?

Würde mich freuen wenn jemand standhafte Antworten hat.

Grüße
Bit
bitwicht
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Re: Anlage umziehen und zusätzlicher Neubau

Beitragvon jodl » 08.07.2018, 13:25

selbstverständlich behält die 2010er Anlage nach dem Umzug ihre Vergütung.
Die Vergütung richtet sich nach dem Zeitpunkt der Inbetriebnahme, und der ändert sich durch den Umzug nicht.
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Re: Anlage umziehen und zusätzlicher Neubau

Beitragvon LumpiStefan » 08.07.2018, 13:51

Neben der Vergütung bleibt bei der 2010er Anlage natürlich auch die Laufzeit der Altanlage bestehen...

Wird nicht für die Altanlage unter Umständen neue WR nach der 4105er-Norm notwendig?

Stefan
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Re: Anlage umziehen und zusätzlicher Neubau

Beitragvon bitwicht » 08.07.2018, 14:02

Vielen Dank für die Info.

Jetzt hoffe ich das mein Energieversorger das auch so sieht.
Der war sich nicht sicher da beides in 2018 auf dieses Dach kommt ob es nicht doch eine Anlage ist.

Ihr habt nicht zufällig eine Entscheidung der Clearingstelle bzw. Auszug aus dem EEG auf den ich mich rechtssicher berufen kann?

@LumpiStefan: ja, da könntest du recht haben. Die Norm muss dann mein Elektriker prüfen. Der EVU hat schon gesagt, dass die alte Anlage die neuen Normen erfüllen muss sonst baut er keinen Zähler ein.
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Re: Anlage umziehen und zusätzlicher Neubau

Beitragvon buergersolar » 08.07.2018, 16:10

Beachte, dass das Modul als Anlage definiert ist und nicht der WR. Du kannst also auch die alten Module einfach in die neue "Anlage" (im umgangssprachlichen Sinn) integrieren und einen gemeinsamen WR nutzen. Die Altanlage muss also keinen eigenen WR haben.
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Re: Anlage umziehen und zusätzlicher Neubau

Beitragvon bitwicht » 08.07.2018, 16:37

@buergersolar.
Das ist ja interessant. Aber wie will der EVU dann die Anlage sauber abrechen?
Er müsste dann einen String auslesen?
Glaube das dies in der Praxis schwer realisierbar ist
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Re: Anlage umziehen und zusätzlicher Neubau

Beitragvon buergersolar » 08.07.2018, 16:38

Die Abrechnung erfolgt ganz einfach zu 20/119 und 99/119 des Ertrags.
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Re: Anlage umziehen und zusätzlicher Neubau

Beitragvon bitwicht » 08.07.2018, 16:42

Das ist ja interessant.
Sollte die alten Module eine hohe Degresion haben würden die neue das kompensieren und man kann es nicht nachvollziehen.
Ob das beim EVU durch geht muss ich mal anfragen.
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Re: Anlage umziehen und zusätzlicher Neubau

Beitragvon buergersolar » 08.07.2018, 17:07

bitwicht hat geschrieben:Ob das beim EVU durch geht muss ich mal anfragen.

Wieso willst du das beim EVU anfragen? Ich verweise da mal auf die Signatur vom User "alterego":
alterego hat geschrieben:Der VNB ist keine Rechtsberatungsstelle für Betreiber für Fragen zum EEG.
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Re: Anlage umziehen und zusätzlicher Neubau

Beitragvon jodl » 08.07.2018, 17:52

Richtig.
"Wer lang fragt, geht lang irr."
Das Kalb ist auch gut beraten wenn es in Fragen seiner Lebensplanung nicht den Metzger konsultiert.

Noch dazu hat "der EVU" garnichts mit dem Ganzen zu tun, sondern der Netzbetreiber.

Zumindest die beiden von dir angesprochenen Fragen sind unstrittig, da braucht niemand eine Clearingstelle.
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