Das RasPi2Pv Projekt

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Das RasPi2Pv Projekt

Beitragvon rajiva » 22.09.2018, 14:21

Hallo zusammen,

ich weiß nicht ob das Projekt hier unter Datenlogger reinpasst, ist ja kein reiner Datenlogger, aber ich hab keinen besseren Bereich gefunden. Wenn ich hier falsch bin einfach verschieben. :oops:

Ich hab eine kleine Box entwickelt mit der ich meinen Eigenverbrauch optimiere und die wie ich meine auch für andere interessant sein könnte. Das Projekt ist als Open Hardware Projekt veröffentlicht und hat als Herzstück einen Raspberry PI. Das ganze ist sehr klein gehalten und für die Hutschienenmontage konzipiert. Die Betaphase ist nun vorüber, läuft bei mir den ganzen Sommer schon ohne Probleme, und so möchte ich das Projekt der Allgemeinheit zur Verfügung stellen. Ihr findet eine Projektbeschreibung unter folgender Adresse:

http://www.pv-master-web.de/

An dieser Stelle gleich ein sorry für die noch fehlende deutsche Anleitung, aber wird noch nachgeliefert! Versprochen!
Wie bei solchen Projekten freue ich mich natürlich auf Feedback jeder Art! :danke:

Viele Grüße
Rajiva
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Re: Das RasPi2Pv Projekt

Beitragvon alealdata » 22.09.2018, 16:50

Hi,

aus meiner Sicht würde deine Steuerung/Logger hier am besten reinpassen um den Thread wieder einen neuen Impuls zu geben. Hut ab und Respekt was du da gemacht hast.
smart-grids-f138/erfahrungen-mit-systemen-zur-eigenverbrauchsoptimi-t111606-s1230.html

Was ich noch nicht gefunden habe ist die Entscheidungslogik wann welcher Verbrauche eingeschaltet wird.


Grüße Alex
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Re: Das RasPi2Pv Projekt

Beitragvon rajiva » 22.09.2018, 19:49

Hallo Alex,

danke für Dein Feedback! :)

aus meiner Sicht würde deine Steuerung/Logger hier am besten reinpassen um den Thread wieder einen neuen Impuls zu geben


wow, 124 Seiten, ob sich da noch jemand durchkämpfen mag?

Was ich noch nicht gefunden habe ist die Entscheidungslogik wann welcher Verbrauche eingeschaltet wird


Es gibt sogenannte Trigger (Service Settings -> Inverter -> Trigger) die beschreiben welches Ereignis eine oder mehrere Aktionen auslöst. Dies kann eine verfügbare Leistung von einem oder allen Wechselrichtern sein. Weiter kann die gemessene Leistung von Verbrauchern in Abzug gebracht werden, also z.B. Inverter 1 - Verbraucher 1. Wird der Trigger aktiviert können beliebig viele Aktionen ausgeführt werden, also z.B. Verbraucher 1 einschalten und nach einer Pausezeit dem Verbraucher Kommandos geben.

Grüße
Rajiva
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Re: Das RasPi2Pv Projekt

Beitragvon mk_nd_13 » 22.09.2018, 20:10

Sieht interessant aus.

Ist auch Unterstützung von anderen Wechselrichtern geplant?
23 x AXIpremium AC-330-P an E3DC S10 E12 Blackline, 5,28 kWh Speicher & Notstromfunktion
seit 07/2018 mit 10,56 kWh Speicher
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SolarView zur Visualisierung (E3DC/Modbus, SMA/smap, Versorgerzähler/D0)
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Re: Das RasPi2Pv Projekt

Beitragvon rajiva » 22.09.2018, 20:46

Hallo,

Ist auch Unterstützung von anderen Wechselrichtern geplant?


nein, ich habe leider keine Testmöglichkeit für andere Wechselrichter. Bei mir laufen ausschließlich SMA.

Grüße
Rajiva
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Re: Das RasPi2Pv Projekt

Beitragvon GehJott » 22.09.2018, 20:54

Hallo Rajiva,

wenn Du sowieso im SMA-Ecosystem bleiben willst, dann macht die Integration des EnergyMeters Sinn.
Damit hast Du über die ohnehin verwendete Speedwire-Kommunikation die tatsächlichen Energieflüsse am Bilanzpunkt.
Viele SMA-User haben wegen "70% weich" den bereits verbaut.

Grüße,
GJ
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Re: Das RasPi2Pv Projekt

Beitragvon rajiva » 22.09.2018, 22:53

Hi GJ,

wenn Du sowieso im SMA-Ecosystem bleiben willst, dann macht die Integration des EnergyMeters Sinn


hmmm, wo siehst Du den Vorteil gegenüber der Leistungsmessung über ein Leistungsmessgerät mit S0 Ausgang? Nur die 70% Kappung? Ich hab an meiner Box einen 3 phasigen (Warmwasseraufbereitung) und zwei 1 phasige Leistungsmesser mit S0 Ausgang angeschlossen. Wie würde ich das mit dem EnergyMeter realisieren und wie würde das mit meinen beiden Wechselrichtern laufen?

Grüße
Rajiva
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Re: Das RasPi2Pv Projekt

Beitragvon GehJott » 22.09.2018, 23:36

Ich sehe die Vorteile in einer supersimplen Installation: das EnergyMeter läuft plug-and-play mit SMA-Wechselrichtern an einer gemeinsamen Ethernetverkabelung und z.B. einer FritzBox als Router. Du kriegst spätestens jede Sekunde ein update über die Situation am Bilanzpunkt, bzgl. jeder Einzelphase und saldierend.
Wozu brauchst Du an Einzelverbrauchern zusätzliche Stromzähler für ein Eigenverbrauchsmanagement (außer zum Logging)? Wenn Dir das EM am Bilanzpunkt Einspeisung meldet, dann schaltest Du die adäquaten Verbraucher oder dumploads. Die entsprechende Rückmeldung auf den Verbrauch / Bezug siehst Du dann spätestens 1s später.

Mir drängte sich halt auf, dass SMA zu der klasse funktionierenden Kombination aus EnergyMeter und WR eine simple Box mit SpeedWire-Anschluss fehlt, die Verbraucher schaltet. Entweder als einfache Relaisbox oder als Pulspaketsteuerung für ohmsche Lasten wie Heizstab, Ölradiator oder Infrarotstrahler. Ohne die Kosten und den Prognoseschnickschnack des HomeManagers.

Protokoll ist ja bekannt: https://www.sma.de/fileadmin/content/gl ... -en-10.pdf
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Re: Das RasPi2Pv Projekt

Beitragvon rajiva » 23.09.2018, 10:25

Ich sehe die Vorteile in einer supersimplen Installation

na da sehe ich aber keine Vorteile. Meine Box hänge ich auch einfach ins Netz, sie bezieht die IP auch automatisch von meiner FritzBox und sucht völlig selbstständig alle Wechselrichter die sich im Netz befinden. Die Verkabelung der S0 Eingänge ist wohl der wesentliche Unterschied, dafür kann ich aber auch sofort 8 Schütze und beliebig viele Stechdosen schalten. Es gibt keinerlei Beschränkung an steuerbaren Verbrauchern und dank der SSH Anbindung ist jede nur erdenkliche Steuerungsaufgabe möglich, also auch komplexe Prozesse Triggern oder eben die Anbindung an die Hausautomatisation. Auch muss ich keine Software installieren und kann von jedem beliebigen Betriebssystem aus per Webbrowser alles konfigurieren und steuern. Über VPN sogar remote. :wink:

Klar es gibt natürlich fertige Lösungen, wie z.B. den Homemanager, die das teilweise auch können, aber wir sprechen da von einer Preisspanne von ca. 300 - 600 Euro und da habe ich noch kein SSH und auch keinen privaten und lokalen Datenlogger. Meine Box kostet im Selbstbau ca. 70 Euro und da habe ich ein offenes System wo jeder selbst auch Erweiterungen einbringen kann. Von dem Vorteil das auf dem Raspberry PI auch noch FHEM laufen kann will ich hier mal gar nicht sprechen. Das ist schon sehr flexibel bei einer Box mit 3 TE Platzbedarf und ca. 2W Eigenverbrauch.

Wozu brauchst Du an Einzelverbrauchern zusätzliche Stromzähler für ein Eigenverbrauchsmanagement (außer zum Logging)?

Bräuchte ich nicht, wie geschrieben kann ich auch alle 3 Phasen mit einem günstigen Stromzähler erfassen und darauf reagieren. Ich habe mich für die Messung der Verbrauchswerte entschieden weil ich wissen möchte wann von wem wirklich Strom verbraucht wird.

Mir drängte sich halt auf, dass SMA zu der klasse funktionierenden Kombination aus EnergyMeter und WR eine simple Box mit SpeedWire-Anschluss fehlt, die Verbraucher schaltet ...
... Ohne die Kosten und den Prognoseschnickschnack des HomeManagers

Das ging mir auch so und deshalb ist das RasPi2Pv Projekt entstanden. Anfangs noch als ein rein privates Projekt geplant habe ich mich nun dazu entschlossen den Selbstbau der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Grüße
Rajiva
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Re: Das RasPi2Pv Projekt

Beitragvon boarderkingjk » 24.09.2018, 12:55

hallo,
super projekt, genau sowas stelle ich mir vor (speziell mit mining option), leider fehlen mir bis dato die nötigen basics...
unsere PV Anlage ging am samstag ans netz, jetzt wird es zeit sich um logging und automation zu kümmern ;)
Ich werde mich hier jedenfalls nochmal zurückmelden...

LG Johannes
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