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  • wenn denn dann tatsächlich das Buchwertprivileg besteht. Das zu prüfen gehört allerdings in Hände von jemandem, der eine Berufshaftpflicht hat. Und generell der Grundsatz: Lieber mit warmer Hand schenken als mit kalter Hand vererben!
  • Buchwertprivileg.... = der Fall der hier eintritt = die Buchwerte werden fortgeführt = die stillen Reserven bleiben erhalten in Abgrenzung: Verkehrswerte werden angesetzt = Buchwerte werden aufgedeckt und müssen versteuert werden = "Steuerabfluss ohne Geldzufluss" (mach das mit nem Handwerksbetrieb und der Steuerbescheid bricht einem das Genick)
  • Stells Dir vor, als hättest nicht Du die Anlage geerbt (die Anlage kommt zu Dir), sondern Du kommst zur Anlage (trittst in die Stellung der bisherigen Unternehmerin ein). Mit der Vorstellung wird Dir schnell klar, dass Du die Bücher Deiner verstorbenen Schwiegermutter einfach fortführst. Zumindest im Ergebnis.
  • Du kannst gerne §7g EStG mal googeln - und wirst (schon seit gefühlten Ewigkeiten) nicht mehr die Anforderung an "neue Wirtschaftsgüter" finden. Du kannst die Vorschrift dann noch 10 bis n (mit n aus dem Bereich der positiven natürlichen Zahlen) mal lesen - und wirst auch sonst nichts finden, was Dich an der Inanspruchnahme der Sonder-AfA hindern würde.
  • Unschön. Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Die Rechnung vom Vorbesitzer ist weitgehend nutzlos. Man kann nur den Verkehrswert der beiden Objekte ermitteln (was nicht ganz leicht und unter Umständen auch nicht ganz billig ist), und dann den Gesamtkaufpreis im Verhältnis der Verkehrswerte aufteilen. Die Problematik wird umso größer, je weiter der tatsächliche Kaufpreis von einem "Verkehrswert" entfernt ist. Ggf. muss man hier mal mit dem FA an einen Tisch, und "Einvernehmen" über die ante…
  • Ja.. so kennen wir das bei "gebührender Sorgfalt" alle. Aber hier liegt der Fall wohl anders. Und der Notar hat sein Siegel schon drunter. Bleibt nur die Aufteilung im Verhältnis der Verkehrswerte (purchase price allocation) "Spielchen" bei denen man den Preis der Anlage zu Lasten des Gebäudes pushed, wären vorher möglich gewesen.
  • NEIN. Hättest Du einen PKW mit aufmontierter PV erworben, könnte ich mir hier Wege vorstellen, die Kuh vom Eis zu ziehen. Nicht aber bei einem beurkundeten Grundstückskauf, bei dem das FA automatisch vom Vertrag Kenntnis erlangt. (Es würde mich schon sehr wundern, wenn der Notar im Grundstückskaufvertrag beurkundet hat, dass neben dem Vertragswerk weitere Nebenabreden bestehen ) Stell Dir die Nachteile nun auch nicht zu gross vor. Es ist nicht so, dass Du in den Vertrag hättest reinschreiben kön…
  • Wir sind genau im letzten Satz meines ersten Postings.... Steuerrecht ist an dieser Stelle nicht mehr forensisch. Wenn Du 49 in den Ring wirfst und das FA 45.... dann schaut man sich mal tief in die Augen... einigt sich bei 47.. und der Drops ist gelutscht. So ähnlich ist ja auch der Tenor von Sonnenstevie. Sicherlich.. wer als Laie dem FA gegenüber ein wenig demütig oder gar devot begegnet, der schneidet da vielleicht weniger prall ab, als jemand der in mehr Schlussbesprechungen seinen Mann ste…
  • wo kommen denn die 49.000 Euro her? Sie doch froh, dass Du im Rahmen einer kerngesunden purchase-price-allocation einen Wert von 57.000 geltend machen kannst. (Nochmal: Was der Vorbesitzer bezahlt hat, ist für Deine Problematik so interessant, wie die künftigen Ausgaben meiner Tochter für die Pille.)
  • klar hast Du soviel bezahlt! Dafür hast Du das Haus halt runtergehandelt. (Wer zahlt für ein Haus schon den Wert in der Annonce?) (Und selbst wenn: Soll mal jemand was anderes beweisen.) Merke: Es geht überhaupt nicht mehr darum, in Ermangelung eines Kaufpreises nun nachträglich einen Kaufpreis zu finden. Das ist überhaupt nicht mehr das Ziel. Wenn ein Kaufpreis vereinbart worden wäre (= steht im notariellen Vertrag drin), DANN wäre vom Kaufpreis abzuschreiben - es sei denn, das Finanzamt kann e…
  • Erben und Sterben war nie so mein Thema. Würde aber meinen, dass - wenn der Betrieb fortgeführt wird - kein großes Ungemach drohen kann. Stevie wird da mehr wissen. Ertragsteuerlich greift die "Fußstapfentheorie". = Du führst die Buchwerte des Rechtsvorgängers fort. Die AfA hast Du richtig zu berechnen. Das läuft dann wohl drauf hinaus, dass bei der degressiven AfA der %-Satz angepasst wird (12,5%) und dann halt auf die korrekte Restlaufzeit abgeschrieben wird; bzw. bei der linear abgeschriebene…
  • Bei Wirtschaftsgütern, die in gebrauchtem Zustand erworben werden, kommt es auf die gewöhnliche Restnutzungsdauer an, die sich an dem Zustand des Wirtschaftsguts im Zeitpunkt des Erwerbs und der beabsichtigten betrieblichen Nutzung orientiert. Bei gebraucht erworbenen Wirtschaftsgütern ist die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer daher die betriebsindividuelle Restnutzungsdauer. Die AfA bestimmt sich z. B. beim Erwerb eines gebrauchten Pkw nach der gewöhnlichen Restnutzungsdauer, die unter Berücksi…
  • Dann probieren wir es mal: Den Anlagenverkauf separat zu packen.... grundvernünftig. ABER: Dann bitte nicht beim Grundstückskaufvertrag den Standardsatz "es bestehen keine Nebenabreden" beurkunden lassen. Das kann sonst böse enden. (kann). Zu 1) Wenn der Verkäufer nur diese eine Anlage besitzt, stellt die Veräußerung eine sog. "Geschäftsveräußerung im Ganzen" vor (§1, Abs. 1a UStG). Dies ist ein nicht steuerbarer Vorgang. Demnach darf keine USt erhoben bzw. auch keine ausgewiesen werden. Soweit …