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  • Ich hatte gelegentlich Einblick in die Entwürfe und bin sehr froh, dass am Ende ein mMn doch gutes Dokument entstanden ist, dass neben den ursprünglichen "Visionen" der Fraunhofer&Co auch einen realistischeren Blick auf Deutschlands Möglichkeiten bietet. Der Preis von grünem Wasserstoff hängt nicht nur von den Stromgkosten ab (bei uns 5ct/kWh Gestehungskosten für Wind oder Solar kombiniert mit erheblichem Widerstand in der Bevölkerung gegen den Ausbau der Windenergie) sondern auch stark von dem …
  • (Zitat von qwerty) Wie ist denn Deine Vision so? womit fahren die Schwerlast-LKW in Zukunft von Portugal nach Polen? Wie produzieren wir in Zukunft unseren Stahl CO2 neutral? Woher nimmt die chem. Industrie Ihren Wasserstoff in Zukunft? Womit fliegen unsere Flugzeuge, was treibt unser Militärgerät an? Womit gleichen wir die volatile Stromerzeugung aus Wind und Solar aus? Wie nutzen wir Biogas möglichst ideal mit maximalem Nutzen inkl. des im Biogas enthalten grünen CO2? In all diesen Pfaden ist …
  • (Zitat von bimon) Japan ist da völlig schmerzbefreit. Die japanische Wasserstoffstrategie setzt auf H2 Import aus Australien. Australien will dieses H2 aus Braunkohle erzeugen. Offiziell mit CCS, aber wir ahnen alle, wie realistisch das ist. Sicherlich wird Japan und v.a. Australien die Strategie nochmal überdenken, aber auf dieser Strategie fußte der Wasserstoff-Plan der japanischen Autoindustrie. Für Japans CO2 Bilanz ist das ja auch super.
  • Es wird sehr Herausfordernd werden, 800-1000TWh pro Jahr an EE-Stromproduktion in Deutschland aufzubauen und es wird massive Konflikte in der Bevölkerung geben, weil heute zwar jeder Infrastruktur nutzen, aber keiner sie haben will. Die Strategie, alles im eigenen Land zu machen und -koste es was es wolle- 2000TWh EE Strom in D zu produzieren und sich 200GW an kaum ausgelasteten Elektrolyseuren hinzustellen halte ich für grundlegend falsch und auch überhaupt nicht ressourcenschonend.. Es spricht…
  • (Zitat von bimon) Die schlechte volumetrische Energiedichte von H2, egal ob flüssig oder gasförmig, ist natürlich ein grundsätzliches physikalisches Problem, sowohl in der Anwendung als auch beim Transport. Dafür muss man keinen Kohlenstoffkreislauf mit der Atmosphäre schließen, was ein erheblicher Vorteil gegenüber Kohlenwasserstoffen ist.
  • (Zitat von Monsmusik) Die Rechnung möchte ich bitte sehen. dabei nicht vergessen, dass diversifizierte Lieferströme aus strategischen Gründen erstrebenswert sind und dass Wasserstoff Erzeugung und Nachfrage entkoppeln kann, was ein Kabel nicht vermag. Im übrigen darf man auch nicht vergessen, dass sich die Wertigkeit von Energie wandelt: heute ist Gas am billigsten, dann Wärme, dann Elektrizität. Künftig ist Gas das teuerste, Wärme ist billiger als Gas und Elektrizität schwankt von wertlos bis e…
  • (Zitat von qwerty) wenn importierter Wasserstoff nicht billiger ist asl einhemischer wird er sich nicht durchsetzen. Realitisch schaffen wir bei uns 3000-4000 (Solar+Wind) Volllaststunden mit Strom für 6ct/kWh oder 5000 Vollaststunden mit Strom für 10ct/kWh(?) offshore, während an anderen Standorten 5000-6000 Vollaststunden mit Strom für 3ct/kWh möglich sind. Transportkosten sollten in diesem Kostenvergleich kaum eine Rolle spielen. das ist für Deutschland aber noch super schön gerechnet in der …
  • (Zitat von qwerty) Wenn es so wäre wie Du sagst ist die Welt zum Untergang verdammt. Im Boden liegt ausreichend leicht und billig zu verkaufendes Öl und Gas um den Planeten soweit aufzuheizen, dass alle Ökosystem kollabieren, wie wir das am Ende des Perm im größten Massensterben des Planeten ja schon mal hatten. Das russische Öl und Gas kann spottbillig gefördert werden. Wasserstoff und syn. Kraftstoffe werden niemals billiger sein, genauso wie Holz niemals billiger wurde als Braunkohle, auch ni…
  • (Zitat von 42kb) Für Deutschland nehm ich mal die Annahme aus dem Strategiepapier von 4000h/a Leut Siemens (https://windenergietage.de/201…d_Wasserstoff_Siemens.pdf S3.38) belaufen sich die Kosten für die Anlage dann auf 2,70 Euro/kg H2, bei einem Strompreis von 5ct/kWh liegen die Wasserstofkosten ab Elektrolyseur dann bei 5,80€/kg. Ich finde das ziemlich optimistisch. Aus 1kWh Elektrizität entstehen ca. 0,7kWh Wasserstoff. In Russland würde man das Kvaerner Verfahren nehmen. Ich verwende mal di…
  • (Zitat von KKB68) Proteste entstehen ja nicht weil die Deutschen plötzlich ihre Liebe zum rotmilan entdeckt hätten, sondern schlcihtweg weil Leute glauben, einen persönlichen Nachteil zu erdulden (Ausblick, Wertverlust der Immobilie, Krankheit,...) , ohne einen Vorteil zu haben (Strom war vorher auch da). Die Frage ist, ob die Leute auch bei der Wasserstoffinfrastruktur auch persönliche Nachteile erkennen/erfinden. Mir fehlt da etwas die Phantasie. Außerdem haben wir keinn Spiegel und keien Welt…
  • (Zitat von solerling) Die durchschnittlichen Import- und Exportpreise für Strom in 2019 unterschieden sich nicht großartig. Der weitverbreitete Glaube, dass wir massenweise Strom ins Ausland verschenken und teuer zurück kaufen scheint ein Irrtum zu sein. Die Überschüsse treten nur kurzzeitig auf, das nützt uns leider nichts. Ein Elektrolyseur muss ausgelastet werden, mit Überschussstrom klappt das nicht, selbst wenn man den für 0ct/kWh geschenkt bekommt. Deshalb rechnet man ja auch mit 4000h/a. …
  • (Zitat von qwerty) Für die Energiewende macht es nur Sinn, wenn Elektrolyseure hierzulande nicht durchgängig durch laufen. Außer natürlich man will die an Braunkohlekraftwerk hängen, nur warum zum Teufel sollte man das tun? Das ist wäre ja dann wohl kackbrauner Wasserstoff.
  • (Zitat von qwerty) Ich kenne die Stromgestehungskosten für AKW in Russland wie wahrscheinlich alle hier leider nicht. Vermutlich wären offizielle Zahlen deutlich unter 4ct/kWh, bei uns erzählt man ja auch was von 1-2ct/kWh für die alten Anlagen. Industriekunden zahlen in Russland 3,5ct/kWh. https://www.german-energy-solu…_blob=publicationFile&v=2 Ich glaube nicht, dass man in Deutschland Solar- und Windstrom großartig unter 5ct/kwh bekommen wird, ich denke da gibt es eine gewisse Bodenbildung., …
  • (Zitat von solerling) In 2020 ist der Marktwert für Solarstrom bisher bei ca. 1ct/kWh.
  • Beim Kvaerner Verfahren braucht man nur 12kWh Strom für 1kg Wasserstoff, bei der Elektrolyse bracht man 45-50kWh für 1kg Wasserstoff. Der Reaktor ist vermutlich auch deutlich preiswerter als der Elektrolyseur. Als Mehraufwand kommt 56kWh Erdgas dazu, aber das ist spottbillig. Der Nachteil ist, dass man aus 56kWh Erdgas nur 33kWh Wasserstoff macht, aber dafür hat man das end of pipe Problem gelöst und muss den Kohlenstoffkreislauf nicht schließen. und die Trillionen kWh Erdgas im Boden darf man s…