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  • Ich weiß nicht, ob das hier schon bekannt ist, aber: Mit der Verfügung vom 26.03.2012 hat die OFD Niedersachsen die Rechtsauffassung aufgegeben, dass ein mehr als 10%iger Eigenverbrauch die Inanspruchnahme des Investitionsabzugsbetrags ausschließt. Wörtlich heisst es hier: "Eine Verwendung des durch die PV-Anlage produzierten Stroms zu mehr als 10% für private Zwecke spricht nicht gegen die Inanspruchnahme eines Investitionsabzugsbetrages nach § 7g EStG. Auf die spätere Sachenentnahme des produ…
  • Hab ich jetzt ein Brett vorm Kopf? Meines Erachtens heisst das jetzt, dass ich auch bei 30% Eigenverbrauch vorab den IAB in Anspruch nehmen kann. Zumindest die OFD Niedersachsen hat zuvor eine gegenteilige Rechtsauffassung vertreten.
  • Die Fundstelle bzw. das Aktenzeichen: Oberfinanzdirektion NiedersachsenAktenzeichen: S 2183b-42-St 226
  • Versuch schadet nicht, wenn der Bearbeiter die Rechtslage nicht kennt oder das Problem übersieht, bekommt man das durch. Richtig ist - oder besser war - es aber nicht. kpr: Die Verfügung ging gestern übern Tisch und war auch nicht als intern gekennzeichnet (sonst hätt ich das hier ja nicht geschrieben), so dass die sicher bald in deinen Datenbanken auftauchen wird. Außer den von mir vollständig zitierten Text gibt sie aber auch nicht viel her.
  • Der Rest der Verfügung ist einleitendes Geplänkel. Eine echte Begründung als solche gibt es nicht, man kassiert einfach mal schlicht und ergreifend die alte Auffassung und vertritt das Gegenteil. Deutsches Steuerrecht eben.
  • Ja, da haben sich wohl die ESt-Referatsleiter auf Landes- und Bundesebene abgestimmt. Somit ist das wohl die jetzt geltende Rechtslage und die anderen Bundesländer werden sicherlich ihre Finanzbehörden in ähnlicher Form darüber in Kenntnis setzen!