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  • Hallo allerseits, nachdem ich gefühlt hundert Mal die gleiche Erklärung in x Threads geschrieben habe, möchte ich das hier mal im Block posten. Kommentare, Korrekturen und Ergänzungen sind herzlichen willkommen, spezifische Probleme irgendwelcher Anlagen bitte nicht hier, sondern im passenden Thread. Es soll um das immer wieder aufploppende Thema "Schattenmanagement" sowie Optimierer gehen und deren Eignung für verschiedene Problemstellungen. Um das ganze anschaulicher zu machen, will ich ein st…
  • Schattenmanagement Normalerweise sucht ein MPPT (MPP-Tracker) den Punkt, an dem der String die maximale Leistung gibt. Von da aus "schaut" er immer mal wieder nach oben und unten (Spannung), ob es da besser aussieht. Grosses Risiko ist, dass man dabei in einem "lokalen Maximum" hängen bleibt. Nehmen wir unsere Anlage A. Sie hat eine Leerlaufspannung irgendwo deutlich über 600V und wenn der MPPT von da aus Last anlegt, sinkt diese Spannung ab, bis wir bei 600V 1A landen. Die 600V sind die Reihens…
  • Funktion eines Optimierers Ein Optimierer ist ein DC-DC-Wandler. Er kann also aus einer Gleichspannung eine andere machen. Aus Gründen der Vereinfachung nehmen wir dabei eine verlustlose Wandlung an, in Wahrheit geht da ein klein bisschen (1%?) verloren. Damit kann man den Strom eines Moduls an den Stringstrom anpassen, indem man entsprechend hoch- oder runtersetzt. Hier unterscheiden sich die beiden Techniken: Tigo (oder SE an einem Fremd-WR) kann nur nach unten korrigieren, wobei es einen maxi…
  • Optimierer und Schatten Bauen wir nun Optimierer in unsere Anlage A ein. Tigo: Es reichen 2 Stück an den Schattenmodulen. Die übrigen Module geben den Strom von 8A vor, der im String einheitlich sein muss. Also müssen die Optimierer (wenn sie optimal funktionieren) auf diese 8A gehen. Sie haben 30W (30V x 1A) zur Verfügung, also müssen sie auf 3,75V 8A umsetzen. Damit ergibt sich im String eine Spannung von 18 x 30 + 2 x 3,75 = 547,5V. Das ergibt bei 8A eine Leistung von 4380W. Gegenüber dem Sch…
  • Unterschiedliche Ausrichtungen: Einführung Als nächstes nun die unterschiedlichen Ausrichtungen, also Anlage B. Anlage B liefert 10 x 30 x 8 + 10 x 30 x 4 = 3600W - schauen wir mal, wie viel wir davon mit den unterschiedlichen Ansätzen nutzen können. Zuerst betrachten wir naive Ansätze, ehe wir uns den Optimierern zuwenden. Wenn wir OHNE Schattenmanagement arbeiten, dann liegt der MPP bei 600V 4A. Das sind 2400W, wir verschenken also 1200W, also immerhin ein Drittel von dem, was die Anlage liefe…
  • Unterschiedliche Ausrichtungen: Optimierer Als letztes kommen nun wieder die Optimierer ins Spiel und die verschiedenen Möglichkeiten, damit etwas zu bauen, was nicht funktioniert. Fangen wir dieses Mal mit SE an. Da bekommen alle Module einen Optimierer. Wir haben 3600W und wir wollen 750V, also brauchen wir 4,8 A. Damit das klappt, müssen die starken Module auf 240/4,8=50V umsetzen und die schwachen Module auf 120/4,8=25V. Damit haben wir 10x50+10x25=750V und wir haben die vollen 3600W von Anl…
  • Hi, (Zitat von Broadcasttechniker) Das ist nicht der Punkt. Ich will einfach eine Referenz, auf die man verweisen kann. Natürlich ist all das schon hundert Mal gesagt worden, aber da pflanze s FAQ voll ist, habe ich das alles im Stück mal zusammengetippt, damit jeder Interessierte die Hintergründe nachlesen kann. Irgendwelche Folgerungen will ich damit gar nicht treffen, auch wenn ich dir inhaltlich voll zustimme und zudem denke, dass die Rechnungen hinsichtlich der Schatten auch genau das bestä…
  • Hallo, danke für die schöne Ergänzung! (Zitat von Broadcasttechniker) Mein obiger Artikel betrachtet natürlich die Idealsituation so, wie es sein sollte, wenn die Dinger einen MPPT hätten. Ich kann diese Aussage (oft supotimale oder keine Anpassung) aber nach meinen Messungen (direkt Strom und Spannung gemessen, nicht via Monitoring) an einem einzelnen Tigo mit einem Heizwiderstand als Last bestätigen. Das ist so natürlich kein spezifikationskonformer Betrieb, so dass ich meine Messungen nicht ü…
  • Hallo, (Zitat von Broadcasttechniker) SE hat den großen Vorteil, dass sie eine Festspannung haben. Ein Optimierer muss also nur versuchen, die eigene Ausgangsspannung so hoch wie möglich zu treiben... die Aufteilung im String sowie der Stringstrom ergeben sich von selbst, ohne dass das koordiniert werden muss. Hier arbeitet also ein Regler im Optimierer und die "Kommunikation" mit den anderen Optimierern ergibt sich über den Stringstrom. Der WR macht gar nichts und hält nur die 750V stabil. Der …
  • Hallo, (Zitat von ps266) Laufen ja... solange die Tigos tun, was sie sollen, was sie laut @Broadcasttechniker ja nicht immer tun. Ansonsten finde ich das NICHT sinnvoll: SE-WR + 40 SE-Optimierer dürfte billiger sein, weil der WR billiger ist und die Optimierer etwa das gleiche kosten. Besser ist die SE-Lösung in jedem Fall - Begründung siehe oben. Viele Grüße, Jan
  • Hallo, Halbzellenmodule: Deren Gewinn hängt natürlich von der Art des Schattens und der internen Verschaltung ab, wie es auch bei einem klassischen Modul ist. Am Beispiel eines klassischen Moduls und Schatten... das gehört tatsächlich hierher, zumal ich es oben vergessen hatte: Nehmen wir an, der Schatten kommt von links nach rechts. Wenn das Modul hochkant montiert ist, trifft er zuerst das linke Drittel. Das Schattenmanagement kann selbiges dank der Bypassdioden ausblenden und das Modul bringt…
  • Hallo, (Zitat von duncan02) Den Text hatte ich auch gefunden... das war der Grund für die Rückfrage. Theoretisch sind diese 50% machbar, aber da hier dann nur noch der halbe Strom anliegt, wird das Schattenmanagement das Modul also doch rauswerfen. Um es mit den Zahlen meines Beispiels zu sagen: Ein normales Modul würde bei einem Schatten auf der unteren Hälfte von 30V 8A auf 30V 1A fallen. Ein Halbzellenmodul fällt auf 30V 4A. Langfristig fliegen beide raus. Vorteile hat das Halbzellenmodul als…
  • (Zitat von oOo) Vorsicht... SE hat hier einen Vorteil, der den Nachteil aufhebt! Ein "normaler" WR enthält einen MPPT, der letztlich ein DCDC-Wandler ist, der die Stringspannung in die Eingangsspannung des eigentlichen Wechselrichters umwandelt. Dessen Wirkungsgrad ist stark von der Stringspannung abhängig und ist meist umso höher, desto näher man an der Spannung ist, die das Ding sowieso haben will. Dahinter kommt dann der wechselrichtende Teil. Bei SE sitzen die MPPT in den Optimierern. Der WR…
  • (Zitat von baysat) Ein WR mit Schattenmanagement würde dabei auch "irgendwas" machen... entweder eine Seite "abschalten" (besser gesagt: ausblenden) oder aber ineffizient laufen. Optimierer können mehr... einfach mal den Anfang dieses Threads lesen, da ist das Funktionsprinzip erklärt. Ein Optimierer ist letztlich ein DC-DC-Wandler, der hier mit dem Ziel eingesetzt wird, die vom Modul gelieferte Leistung bei einem Strom anzubieten, der dem Stringstrom (Reihenschaltung!) entspricht. Dazu wird die…
  • (Zitat von Ducnici) Um diese Frage zu beantworten, müsste man herausfinden, ob die Huawei-Optimierer die Spannung hoch und runter oder nur runter setzen können. Tigos und SE an Fremd-WR kann nur runter, SE kann hoch und runter. Wenn nur runter, dann müssen die JEWEILS schwächsten Module im String Optimierer haben. In deinem Setting müsste man klären, ob die beiden S-Module IMMER die stärksten Module sind (dann bräuchten alle anderen Optimierer), ob sie immer die schwächsten sind (dann nur sie - …
  • Kannst du das Video hinsichtlich des Verhaltens der Huawei-Optimierer kurz zusammenfassen? Ich habe momentan leider nicht die Zeit, mir 46 Minuten anzusehen...
  • (Zitat von stefanbrunner) Die Erklärung für "Experten" ist haarsträubend ("wandelt der ... einen Teil der Spannung in Stromstärke um."- gemeint ist: Spannung wird runtergesetzt und der Strom damit hoch), aber nichts in dem Text weist darauf hin, dass die Spannung auch HOCHGESETZT werden kann. Daraus folgt (wie auch für alle anderen Varianten außer SE an einem SE-WR): Jedes Modul, das in irgendeinem relevanten Betriebszustand das schwächste sein kann, braucht einen Optimierer. Wenn man also O und…