reines Unwissen braucht Schwarmintelligenz

Bewertung und Austausch über erhaltene Angebote.

Moderator: Mod-Team

 

reines Unwissen braucht Schwarmintelligenz

Beitragvon Wissensuchender » 21.12.2017, 10:45

Standort

Inbetriebnahme
PLZ - Ort
Land
Dachneigung 30
Ausrichtung 0
Bauart
Dacheindeckung
Aufdachdämmung Ja
Dachgröße
Höhe der Dachunterkante 0,00 Meter
Eigenverbrauch nach EEG Ja
Freier Zählerplatz vorhanden Ja
Zähler
Ertragsprognose laut pvgis
Eigenkapitalanteil 100
Fremdfinanzierungszinssatz 0,00
Grund der Investition
Verschattung Ja
Zusatzangaben zur Verschattung
Infotext

Angebote

Angebot 25666 Angebot 25667
Einstellungszeitpunkt 21.12.2017 21.12.2017
Datum des Angebots
KWp Preis ohne MwSt. 1719,00 € 1859,00 €
Ertragsprognose laut Angebot:
Anlagengröße: 6,30 kWp 6,40 kWp
Infotext

Module

Modul 1

Anzahl 20 20
Hersteller
Bezeichnung
Nennleistung 315 Wp 320 Wp
Einzelpreis 204,84 €

Wechselrichter

Wechselrichter 1

Anzahl 1 1
Hersteller
Bezeichnung
Einzelpreis 885,00 €
MPP-Tracker 1
MPP-Tracker 2
MPP-Tracker 3

Montagesysteme

Hersteller
Bezeichnung
Einzelpreis 1243,00 €
Typ

Stromspeicher

Montage & sonst. Leist.

Komplettmontage Ja Ja
Gerüst incl. Ja Ja
Mithilfe Ja Ja
Anschluss AC Ja Ja
Kosten Anschluss AC
Aufständerung Ja Ja
Reduzierung der Einspeiseleistung (EEG2012)
Anmeldung VNB / Netzbetreiber Nein Ja
Dachintegriert Nein Nein
Datenlogger Ja Nein
Hersteller Typ:
Werte Damen, werte Herren.
Kommendes Jahr werden wir unsere Heizung umstellen auf eine Wärmepumpe (Luft/Wasser). Deren notwendige Leistungsgröße ist derzeit noch nicht bekannt, wird sich im Frühjahr herausstellen.
In diesem Zuge hätte ich gerne eine PV-Anlage (inkl. Überschusseinspeisung) und ggf. unterstützend Solarthermie-Elemente aufs Dach angebracht, welches in diesem Zuge neu eingedeckt wird.
Leider habe ich keine Ahnung von der Materie und zugegeben auch keine Muße hierfür.
Aus diesem Grunde bitte ich hiermit um Ratschlag, welches Angebot sympathischer erscheint.


Mein Zimmerer, der zugleich überregional PV-Anlagen installiert, stellte mir folgendes Angebot vor.
Diese Angebot beinhaltet PV-Platten mit einer Gesamtnennleistung von 6,3 kWp, einen Solaredge-Wechselrichter (SE 5000H) mit integrierten Datenloggern. Darüber hinaus ist ein Leistungsoptimierer von Solaredge (P370- (MC4)) eingeplant, sowie ein SolarEdge Modbus Zähler (1/3PH). In Summe kostet die Leistung inkl. Montage 11.000 Euro.

Grundsätzlich haben wir zahlreiche Fichten, welche zeitweise durchaus zu Verschattung beitragen, weshalb mir das System von Solaredge generell zusagt (aufgrund der separiert möglichen Energiegewinnung einzelner Module ohne Einfluss auf die Leistung all der anderen Module zu nehmen). So zumindest wurde es mir erklärt.

-----------------------------------------

Der Elektriker meines Vertrauens hat mir das zweite Angebot erstellt. Leider kann ich aus der Aufschlüsselung des Angebots weder das Montagesystem noch den Stromspeicher herauslesen, weshalb ich womöglich verständnisschaffende Daten nun anführe (wie gesagt, bin nicht mal Laie auf dem Gebiet):
- 1x Hager FI/LS-Schalter 4P 40 A+N 6kA B 16 A 3 polig
Komplettpreis inkl. Anmeldung 11.899 Euro.

Nun die große Frage: Welches würdet ihr wählen?
Für Antwort wäre ich ungemein dankbar.

MfG, flo
Zuletzt geändert von Wissensuchender am 21.12.2017, 10:56, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: 92367 | 6kWp || 1719€ | LG Electronics || 1859€ | LG

Beitragvon michaell » 21.12.2017, 10:48

keinens von beiden,
weil die Preise einfach unterirdisch sind !
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9,69 kWp = 38 St. WSP-255P6, STP10000-10
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Re: reines Unwissen braucht Schwarmintelligenz

Beitragvon Serin » 21.12.2017, 11:43

Korrekt, beide Angebote deutlich zu teuer, das geht besser.
(Ich hoffe du hast die Preise Netto angegeben?)

Am besten nennst du die genauen Dachmaße und machst ein paar Fotos vom DAch (Google maps aufnahme) damit wir sehen können worum es sich handelt.

wenn es sich möglichst rentieren soll dann gelten wie immer die beiden maxime:
- PV so groß wie möglich
- Keinen Stromspeicher

Das sind natürlich sehr allgemeine Aussagen, die zwar häufig zutreffen, aber natürlich in Einzelfällen auch abgeändert werden können ;-)
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Re: reines Unwissen braucht Schwarmintelligenz

Beitragvon patba » 21.12.2017, 11:50

Wissensuchender hat geschrieben:In diesem Zuge hätte ich gerne eine PV-Anlage (inkl. Überschusseinspeisung) und ggf. unterstützend Solarthermie-Elemente aufs Dach angebracht, welches in diesem Zuge neu eingedeckt wird.


Heißt das, die genannten ca. 6,3 kWp machen das Dach nicht voll, sondern es wäre noch Platz für eine zusätzliche Solartermie?
Man sollte sich gut überlegen, ob man zweigleisig fahren will.
Bei guter Konzeption der WP (modulierend, oder separate Brauchwasser-WP) kann man zumindest das Warmwasser nahezu vollständig mit PV-Strom machen. Überschüsse im Sommer gehen nicht verloren, sondern werden als Strom eingespeist.
Ich würde nicht zweigleisig fahren, sondern das Dach mit PV vollmachen (unter Berücksichtigung der kritischen Grenzen) und die Planung der WP gleich jetzt mit angehen. Es gibt dazu viele Möglichkeiten, Du hast viel zu lesen!

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Re: reines Unwissen braucht Schwarmintelligenz

Beitragvon Assel+ » 21.12.2017, 11:55

Hallo Wissensuchender,

Für die Überprüfung Deiner PV-Angebote halte ich mich nicht für den richtigen Partner. Du hattest jedoch angedeutet, dass Du mit dem Gedanken spielst, die LWP mit Solarthermie zu kombinieren. Diese Kombination würde ich verwerfen. Ich habe seit 7 Jahren Solarthermie (Röhrenkollektoren) und seit 3 Jahren PV. Die Investition in Solarthermie war wie Perlen vor die Säue werfen. Wenn Sonne da ist, hast Du zum Teil so viel Wärme und kannst diese nicht verarbeiten. Und wenn Du Wärme brauchst, reicht diese nicht um die Heizung / WW - Aufbereitung wirklich zu unterstützen. Wenn Du PV bauen willst, dann nutze diese Fläche für die PV.

Begründung: Solarthermie macht die Heizungsanlage komplizierter und damit teurer!
- Wenn Du diese Fläche für PV nutzt, so kannst Du mit diesem erzeugten Stromanteil und der WP immer Dein WW erzeugen oder heizen.
- Wenn zu viel Sonne da ist, die Du nicht für WW + Heizung brauchst, kannst Du den Strom anderweitig nutzen oder einspeisen.
- Wenn nur wenig Sonne/Licht da ist, was für Solarthermie nicht reicht (nur 25-30 Grad), bringt die PV immer noch einen kleinen Teil an Strom!
- Die Gesamtkosten werden geringer, da die Heizungsbauteile erheblich günstiger werden, im Gegenzug die größere PV nur unwesendlich mehr an Kosten verschlingt!
- Bei Solarthermie hast Du nur einen Wirkungsgrad von 1:1 mit zusätzlichem Stromverbrauch für Regelung und Solarpumpe…. Wenn Du mit dem Strom Deine Heizung + WW-Aufbereitung betreibst hast Du einen Wirkungsgrad von 1:2 bis 1:4 Damit wird die gesamtenergetische Betrachtung weitaus günstiger!
- Ohne Solarthermie wird die Überwachung und Kontrolle / Reparatur…. einfacher und unkomplizierter.

Insgesamt wird wohl auch das optische Bild des Hauses durch einheitliche Dachbelegung gefälliger.

PS1: So Du noch nicht auf die Rente zu gehst und sich die geologischen Möglichkeiten bieten, dann baue lieber eine Erdwärmepumpe. Die Mehrkosten haben sich nach 5-10 Jahren spätestens erwirtschaftet! Danach geht spätestens kommt Freude auf. Außerdem eignet sich eine gute Erdwärmeanlage sehr gut und preisgünstig zum Kühlen in der warmen Jahreszeit.

PS2: Wenn meine Solarthermie den Dienst versagt, kommt auf diese Dachfläche eine zusätzliche PV drauf und die gesamte zusätzliche Solarinstallation weg! Diese Investition hat sich nicht ansatzweise gelohnt, obwohl ich die Kosten durch Eigenbau schon erheblich reduzieren konnte.

Für eine grobe Bewertung Deiner Angebote wären auch Angaben über Dachausrichtung, Dachflächen und Stromverbrauch, Größe der Wohnfläche / aktueller Heizbedarf / sind Preise brutto oder netto ….. interessant!

Gruß Assel+
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Re: reines Unwissen braucht Schwarmintelligenz

Beitragvon Ralf Hofmann » 21.12.2017, 11:57

Hi,

Wissensuchender hat geschrieben:In diesem Zuge hätte ich gerne eine PV-Anlage (inkl. Überschusseinspeisung) und ggf. unterstützend Solarthermie-Elemente aufs Dach angebracht, welches in diesem Zuge neu eingedeckt wird.

lass` das mit der Solarthermie, das ist `rausgeschmissenens Geld. Die produziert im Sommer massive Überschüsse, die einfach sinnlos verfallen. Die Überschüsse von der PV dagegen werden eingespeist und vergütet.
Lass` die Wärmepumpe in der Zeit von März bis Oktober von der PV mit befeuert werden, das macht mehr Sinn.


Wissensuchender hat geschrieben:Leider habe ich keine Ahnung von der Materie und zugegeben auch keine Muße hierfür.
Aus diesem Grunde bitte ich hiermit um Ratschlag, welches Angebot sympathischer erscheint.

Beide Angebote zu teuer.
Warum werden nur 20 Module angeboten? Ist das Dach wirklich so klein dass nicht mehr draufpasst?

Wissensuchender hat geschrieben:einen Solaredge-Wechselrichter (SE 5000H) mit integrierten Datenloggern. Darüber hinaus ist ein Leistungsoptimierer von Solaredge (P370- (MC4)) eingeplant, . . .

Wofür soll SolarEdge bei Dir gut sein?


Wissensuchender hat geschrieben:Grundsätzlich haben wir zahlreiche Fichten, welche zeitweise durchaus zu Verschattung beitragen, weshalb mir das System von Solaredge generell zusagt (aufgrund der separiert möglichen Energiegewinnung einzelner Module ohne Einfluss auf die Leistung all der anderen Module zu nehmen). So zumindest wurde es mir erklärt.

Das ist Dir falsch erklärt worden, SolarEdge nutzt da so gut wie nix. Mit dieser Verschattung kann jeder gute Stringwechselrichter wie der Fronius auch umgehen.
Ich hab` das Gefühl, da will Dir jemand mit windigen Argumenten ein teures, aber nutzloses Feature verkaufen.


Wissensuchender hat geschrieben:Nun die große Frage: Welches würdet ihr wählen?

Wie gesagt: Keins von beiden.

Lass` und hier erstmal eine für Dein Dach optimale Planung machen und dann sehen wir weiter.
Wie groß ist Dein Dach genau? Kannst Du ein Foto einstellen?
MfG
Ralf Hofmann
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Re: reines Unwissen braucht Schwarmintelligenz

Beitragvon Serin » 21.12.2017, 11:58

Assel+ hat geschrieben:Hallo Wissensuchender,

Für die Überprüfung Deiner PV-Angebote halte ich mich nicht für den richtigen Partner. Du hattest jedoch angedeutet, dass Du mit dem Gedanken spielst, die LWP mit Solarthermie zu kombinieren. Diese Kombination würde ich verwerfen. Ich habe seit 7 Jahren Solarthermie (Röhrenkollektoren) und seit 3 Jahren PV. Die Investition in Solarthermie war wie Perlen vor die Säue werfen. Wenn Sonne da ist, hast Du zum Teil so viel Wärme und kannst diese nicht verarbeiten. Und wenn Du Wärme brauchst, reicht diese nicht um die Heizung / WW - Aufbereitung wirklich zu unterstützen. Wenn Du PV bauen willst, dann nutze diese Fläche für die PV.

Begründung: Solarthermie macht die Heizungsanlage komplizierter und damit teurer!
- Wenn Du diese Fläche für PV nutzt, so kannst Du mit diesem erzeugten Stromanteil und der WP immer Dein WW erzeugen oder heizen.
- Wenn zu viel Sonne da ist, die Du nicht für WW + Heizung brauchst, kannst Du den Strom anderweitig nutzen oder einspeisen.
- Wenn nur wenig Sonne/Licht da ist, was für Solarthermie nicht reicht (nur 25-30 Grad), bringt die PV immer noch einen kleinen Teil an Strom!
- Die Gesamtkosten werden geringer, da die Heizungsbauteile erheblich günstiger werden, im Gegenzug die größere PV nur unwesendlich mehr an Kosten verschlingt!
- Bei Solarthermie hast Du nur einen Wirkungsgrad von 1:1 mit zusätzlichem Stromverbrauch für Regelung und Solarpumpe…. Wenn Du mit dem Strom Deine Heizung + WW-Aufbereitung betreibst hast Du einen Wirkungsgrad von 1:2 bis 1:4 Damit wird die gesamtenergetische Betrachtung weitaus günstiger!
- Ohne Solarthermie wird die Überwachung und Kontrolle / Reparatur…. einfacher und unkomplizierter.

Insgesamt wird wohl auch das optische Bild des Hauses durch einheitliche Dachbelegung gefälliger.

PS1: So Du noch nicht auf die Rente zu gehst und sich die geologischen Möglichkeiten bieten, dann baue lieber eine Erdwärmepumpe. Die Mehrkosten haben sich nach 5-10 Jahren spätestens erwirtschaftet! Danach geht spätestens kommt Freude auf. Außerdem eignet sich eine gute Erdwärmeanlage sehr gut und preisgünstig zum Kühlen in der warmen Jahreszeit.

PS2: Wenn meine Solarthermie den Dienst versagt, kommt auf diese Dachfläche eine zusätzliche PV drauf und die gesamte zusätzliche Solarinstallation weg! Diese Investition hat sich nicht ansatzweise gelohnt, obwohl ich die Kosten durch Eigenbau schon erheblich reduzieren konnte.

Für eine grobe Bewertung Deiner Angebote wären auch Angaben über Dachausrichtung, Dachflächen und Stromverbrauch, Größe der Wohnfläche / aktueller Heizbedarf / sind Preise brutto oder netto ….. interessant!

Gruß Assel+



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Re: reines Unwissen braucht Schwarmintelligenz

Beitragvon Wissensuchender » 21.12.2017, 13:56

schon einmal 'Dankeschön' für die Rückmeldungen.
Ein 'hoch' an euch, ein 'verflixt' für mich.
Erster Fauxpas; ich habe die Preise in brutto angegeben. Netto lauten sie vom Zimmerer 9.105 Euro (LG 315 N1C - G4 & Solaredge), vom Elektriker 9.999 (LG NeoN2 G4).

Die Dachfläche beträgt circa 75-80qm mit optimaler Dachausrichtung gen Süden mit Dachneigung 30 Grad.
Mehr Module sind jedoch aus finanziellen Gründen nicht möglich; andere Sanierungsmaßnahmen kosten ordentlich Geld, somit liegt mein Limit bei max. 12.000 Euro. An eine Speichereinheit wird derzeit nicht gedacht.

bzgl. der WP ward an eine modulierende Einheit gedacht. Aus finanziellen Gründen ist eine Erdwärmepumpe nicht möglich.

Weitere Zahlen zu unserem Zuhause (welches wir erst seit 12 Monaten bewohnen): Wohnfläche 163qm, hiervon 145qm beheizbar. Der Stromverbrauch (für unseren noch 3-Personen-Hauhalt) beträgt ca. 2500kWh / Jahr.
aktueller Heizbedarf für Warmwasser und FBH beträgt circa 18.000kwh. (Erhalte ich derzeit über eine überteuerte Fernwärmeleitung, weshalb der Wechsel der Heizungsart notwendig ist, wiederum in Folge eine PV-Anlage unausweichlich erscheint).
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Re: reines Unwissen braucht Schwarmintelligenz

Beitragvon Serin » 21.12.2017, 14:06

Wissensuchender hat geschrieben:schon einmal 'Dankeschön' für die Rückmeldungen.
Ein 'hoch' an euch, ein 'verflixt' für mich.
Erster Fauxpas; ich habe die Preise in brutto angegeben. Netto lauten sie vom Zimmerer 9.105 Euro (LG 315 N1C - G4 & Solaredge), vom Elektriker 9.999 (LG NeoN2 G4).

Die Dachfläche beträgt circa 75-80qm mit optimaler Dachausrichtung gen Süden mit Dachneigung 30 Grad.
Mehr Module sind jedoch aus finanziellen Gründen nicht möglich; andere Sanierungsmaßnahmen kosten ordentlich Geld, somit liegt mein Limit bei max. 12.000 Euro. An eine Speichereinheit wird derzeit nicht gedacht.

bzgl. der WP ward an eine modulierende Einheit gedacht. Aus finanziellen Gründen ist eine Erdwärmepumpe nicht möglich.

Weitere Zahlen zu unserem Zuhause (welches wir erst seit 12 Monaten bewohnen): Wohnfläche 163qm, hiervon 145qm beheizbar. Der Stromverbrauch (für unseren noch 3-Personen-Hauhalt) beträgt ca. 2500kWh / Jahr.
aktueller Heizbedarf für Warmwasser und FBH beträgt circa 18.000kwh. (Erhalte ich derzeit über eine überteuerte Fernwärmeleitung, weshalb der Wechsel der Heizungsart notwendig ist, wiederum in Folge eine PV-Anlage unausweichlich erscheint).



Naja wenn das Brutto ist, dann sind die Angebote nurnoch "ziemlich teuer" und nicht "absolut übertrieben teuer" ;-)

Also auch Netto solltest du dir neue Angebote einholen.
Dein Limit ist also ca. 12.000 €? ist das nur für die PV oder könnte das noch höher ausfallen, wenn man auf die Solarthermie verzichtet?

Je nachdem wie das Dach aussieht (also Breite x Höhe, irgendweche Aufbauten, etc.) passen auf 80 qm bei optimalem Platzausnutz etwa 14 kWp. da dein Dach vermutlich nicht so optimal genutzt werden kann aber mit sicherheit knapp 10 kWp.

Hier kann man (wenn es keine ERschwernisse beim Aufbau gibt) mit Sicherheit Kosten um die 1100 - 1200 €/kWp erhalten (Netto).
Also kämst du mit deinen 12.000 € an eine 10 kWp Anlage. So wäre das ein Schuh ;-)
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Re: reines Unwissen braucht Schwarmintelligenz

Beitragvon Ralf Hofmann » 21.12.2017, 17:16

Hi,

Wissensuchender hat geschrieben:Die Dachfläche beträgt circa 75-80qm mit optimaler Dachausrichtung gen Süden mit Dachneigung 30 Grad.
Mehr Module sind jedoch aus finanziellen Gründen nicht möglich; andere Sanierungsmaßnahmen kosten ordentlich Geld, somit liegt mein Limit bei max. 12.000 Euro.

das sind doch super Voraussetzungen für eine schöne Anlage mit 10 kWp.

Auf 75 qm passen locker 44 Module, Du kannst also zwei Strings à 22 Module bauen und dabei uralte Ladenhüter mit 225 Wattp nehmen, falls Du die noch bekommst. Damit sollte die Anlage netto nur 10.000 EUR kosten.
Bekommst Du so alte Module nicht mehr, dann nimm die schwächsten, die Du bekommen kannst und dann so viele, dass dabei 10 kWp herauskommen, den Platz dazu hast Du ja.
Wie auch immer, mit Deinen 12.000 EUR kommst Du bei diesen Voraussetzungen locker hin, wenn Du 10 kWp baust.

Wenn´s 80 qm sind, passen sogar 47 Module auf dein Dach, das wären dann 2 Strings mit je 16 Modulen und einer mit 15 Modulen. Nimmst Du welche mit 320 Wattp, kommst Du auf über 15 kWp, dabei wird aber Dein finanzielles Limit gerissen.
Eine schöne Anlage wär` das aber trotzdem.

Wie auch immer, kein Grund so einen Schrumpelkram mit nur 6 kWp auf`s Dach zu bauen, mach` wenigstens 10 kWp drauf.
MfG
Ralf Hofmann
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Meine Anlagen: http://www.photovoltaikforum.com/viewto ... 72378.html
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