65199 | 6,93kWp || 1500€ | Panasonic

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Re: 65199 | 6,93kWp || 1500€ | Panasonic

Beitragvon tks » 07.02.2018, 11:17

kleine_matthias hat geschrieben:Was genau leistet dann der Fronius "SmartMeter", was der Wechselrichter nicht selbst schon könnte?
Der Wechselrichter (egal welcher Hersteller) "weiß" ja nur, was er produziert. Wieviel davon eingespeist oder eigenverbraucht wird, weiß er nicht. Dafür braucht es einen Zähler, der das misst und (wichtig!) mit dem der Wechselrichter auch kommunizieren kann. Für diese Aufgabe kommt bei Fronius-Wechselrichtern das hauseigene "Smartmeter" oder ein sogenannter S0-Zähler (Fremdprodukt) in Frage. Mit den Zählern vom Meßstellenbetreiber kann derzeit kein WR kommunizieren.
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Re: 65199 | 6,93kWp || 1500€ | Panasonic

Beitragvon kleine_matthias » 07.02.2018, 13:11

hgause hat geschrieben:- Produktgarantie: Wieso schaut in der PV eigentlich jeder so extrem auf die Garantie? Macht irgendwer das auch bei einem anderen Produkt? Wann sind die letzten Qualitätsmängel bei bestimmten Modulen aufgetreten bzw. bekannt geworden?

Bei anderen Produkten mache ich das definitiv. Beispiel Haushalt: nur noch Miele. Meist geht nix kaputt. Wenn, dann ist der Kundenservice einzigartig - schnell, kulant, kompentent. Technik soll mir helfen und mich nicht belasten.

hgause hat geschrieben:- Temperaturkoeffizient: Mag stimmen, aber wieviel 0,x% macht das am Ertrag aus, so dass sich der Mehrpreis "lohnt"

STC geben die Leistung bei 25 Grad an. Ein Modul kann bei Sommerhitze bis zu 80 Grad heiß werden. Der Temparaturkoeffizient durchschnittlicher Module liegt bei -0,4% pro Grad oberhalb von STC. Der von sehr guten Modulen wie dem LG Neon R liegt z.B. bei 0,30%, der vom Panasonic liegt bei 0,26. Nehmen wir also die Abweichung von 55 Grad von den STC, dann sind das knappe 8% Leistungsunterschied. Es wird pro Jahr wohl auf einen 2-stelligen Eurobetrag hinauslaufen.

hgause hat geschrieben:- Schwachlichverhalten: Glaubst Du wirklich, dass sich das messbar im Ertrag widerspiegelt?

Im Gesamtertrag spielt das kaum eine Rolle. Allerdings wird typischerweise gerade in den Schwachlichtzeiten der meiste Strom verbraucht. Heißt also, die höheren Schwachlichterträge kann ich mit 27 Ct/kWh multiplizieren (Tendenz steigend).
Auch hier würde ich mit einem zweistelligen Euro-Betrag / Jahr rechnen.

hgause hat geschrieben:- Verarbeitung: Das sollte bei den meisten namenhaften Herstellern gegeben sein, der eine etwas besser, der andere nicht ganz so gut. Ich würde mir hier erst bei unaussprechlichen Chinesischen Herstellern Gedanken machen (oder bei kleine Klitschen, wo niemand weiß, wo die Module herkommen)


Vor vielen Jahren gab es mal einige Chargen von BP-Modulen, die nach nur wenigen Jahren reihenweise ausfielen. BP ging vom Solarmarkt, aber bis heute werden Garantiefälle für diese Module von BP abgewickelt. Um ehrlich zu sein, ich will einfach das Risiko nicht eingehen. Ich habe lieber 6% Rendite sicher als 8-10% nur potentiell und mit Verlustrisiko.

Ist wahrscheinlich alles eine Frage des persönlichen Naturells ;-).

Viele Grüße
Matthias
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Re: 65199 | 6,93kWp || 1500€ | Panasonic

Beitragvon MBIKER_SURFER » 07.02.2018, 14:39

kleine_matthias hat geschrieben:
hgause hat geschrieben:- Schwachlichverhalten: Glaubst Du wirklich, dass sich das messbar im Ertrag widerspiegelt?

Im Gesamtertrag spielt das kaum eine Rolle. Allerdings wird typischerweise gerade in den Schwachlichtzeiten der meiste Strom verbraucht. Heißt also, die höheren Schwachlichterträge kann ich mit 27 Ct/kWh multiplizieren (Tendenz steigend).
Auch hier würde ich mit einem zweistelligen Euro-Betrag / Jahr rechnen.


Viele Grüße
Matthias


Da schließe ich mit @hgause aber an - träum weiter.

Und bzgl. Temp. koeffizient: Vllt. machst 1% im Jahr mehr Ertrag. Aber schau doch mal, wie viel Du mehr investieren musst!
Und das ohne Not!
Nun gut - es ist Dein Geld.

Gruß
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Re: 65199 | 6,93kWp || 1500€ | Panasonic

Beitragvon hgause » 07.02.2018, 16:38

kleine_matthias hat geschrieben:Bei anderen Produkten mache ich das definitiv. Beispiel Haushalt: nur noch Miele. Meist geht nix kaputt. Wenn, dann ist der Kundenservice einzigartig - schnell, kulant, kompentent. Technik soll mir helfen und mich nicht belasten.

Das ist doch unlogisch: Warum soll ich auf Garantie achten, wenn ich ein Produkt kaufe, wo eh nichts kaputt geht?
Und bezgl. Miele Garantie: Nach 2 Jahren und einem Monat war der Heizstab bei unserer WaMa fritte. Aussage Miele: Pech gehabt.

kleine_matthias hat geschrieben:Der Temparaturkoeffizient durchschnittlicher Module liegt bei -0,4% pro Grad oberhalb von STC. Der von sehr guten Modulen wie dem LG Neon R liegt z.B. bei 0,30%, der vom Panasonic liegt bei 0,26. Nehmen wir also die Abweichung von 55 Grad von den STC, dann sind das knappe 8% Leistungsunterschied. Es wird pro Jahr wohl auf einen 2-stelligen Eurobetrag hinauslaufen.

Mein Nachbar hat mit seinen 245-er Panasonic und deutlich besserer DN (30 statt 49) mal gerade 5% mehr als ich und ich habe zur schlechteren DN (lt. PVGIS 2,x % Unterschied) auch noch Schatten von Mitte September bis Anfang April mit einem WR ohne Schattenmanagement. Das Nachbardach ist so gut wie schattenfrei. Dementsprechend bezweifele ich die 8% in der Praxis vollkommen.

kleine_matthias hat geschrieben:
hgause hat geschrieben:- Schwachlichverhalten: Glaubst Du wirklich, dass sich das messbar im Ertrag widerspiegelt?

Im Gesamtertrag spielt das kaum eine Rolle. Allerdings wird typischerweise gerade in den Schwachlichtzeiten der meiste Strom verbraucht. Heißt also, die höheren Schwachlichterträge kann ich mit 27 Ct/kWh multiplizieren (Tendenz steigend).
Auch hier würde ich mit einem zweistelligen Euro-Betrag / Jahr rechnen.

Ich rechne lieber konservativ und werde nachher nicht enttäuscht. Aber €10,- ist ja auch zweistellig ... :ironie:

kleine_matthias hat geschrieben:Vor vielen Jahren gab es mal einige Chargen von BP-Modulen, die nach nur wenigen Jahren reihenweise ausfielen. BP ging vom Solarmarkt, aber bis heute werden Garantiefälle für diese Module von BP abgewickelt.

Wow, ist das so? Ich hatte mich damals auch für Hyundai und gegen Solarworld entschieden, weil ich hier einen Weltkonzern hinter sehe. Aber wir haben hier im Forum vor einiger Zeit auch schon einmal die Qualen eines Betreibers mit LG-Modulen erlebt, wo das Wort Garantie das Papier nicht wert war, auf dem es geschrieben stand.

kleine_matthias hat geschrieben:Um ehrlich zu sein, ich will einfach das Risiko nicht eingehen. Ich habe lieber 6% Rendite sicher als 8-10% nur potentiell und mit Verlustrisiko.

Da bin ich voll bei Dir, aber weißt Du wie Panasonic im Fall x handelt? Ich will Dir die Panasonics ja auch nicht ausreden, aber Du erscheinst mir so euphorisch, dass ich einfach einmal auf ein paar Dinge hinweisen wollte. Die Entscheidung triffst Du nachher ganz alleine.

EDIT: Aus einem anderen Thread bezgl. Temperaturkoeffizient:
Dem Fragesteller sind 8% Mehrleistung an vielleicht 10% der Sonnenstunden im Jahr unter Laborwerten ja Aufpreise von 20% Wert. Zumal das an Tagen zustande kommt, wo womöglich sowieso die 70% Regelung greift und er keinen Mehrertrag hat.PS: Der Temperaturkoeffizient gilt auch umgekehrt. An kalten Tagen erreicht ein "schlechteres" Modul also theoretisch bessere Erträge als ein "besseres".
7,71 kWp mit 38 x Hyundai HiS-M203SF an SB5000-TL & SB2100-TL, DN:49°, -30° SSO, Inbetriebnahme: 31.08.2010,
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