SolarEdge: Sinnvolle Stringaufteilung

Rund um die Planung einer Solaranlage.

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Re: SolarEdge: Sinnvolle Stringaufteilung

Beitragvon eba » 11.07.2018, 21:58

Ach hört doch endlich mit der EEG-Umlage wg. > 10kWp auf. Ist doch bald Geschichte (18Monate max.)


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Re: SolarEdge: Sinnvolle Stringaufteilung

Beitragvon seppelpeter » 11.07.2018, 22:12

Das bringt dem TS dann aber nix mehr und 12KWp ist eher unklug.
9,9KWp oder >14KWp weiter planen, daher die Frage nach der Dachfüllung.
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Re: SolarEdge: Sinnvolle Stringaufteilung

Beitragvon fahim » 11.07.2018, 22:14

@seppelpeter: Beide Dächer haben eine 45° Neigung und ja, ich plane in DE. Das Dach ist mit 36 Modulen garantiert voll, keine Dachfläche mehr frei.

Bzgl. der EEG Umlage hat manpower84 sehr gut vorgerechnet, dass sich auch einer 13 kWp Anlage bei Teilanmeldung lohnt:
eeg-einspeisevertraege-f32/2x-lt-10kwp-oder-1x-gt-10kwp-bei-selbstmontage-t122671.html
Bei mir würden lediglich 250 Euro für die Anmeldung (+ Netzbetreiberkosten) hinzukommen. Einzig für mich unklar ist hierbei: Entsteht hierdurch für mich erheblich Mehraufwand bei der Steuererklärung?

Bzgl. SolarEdge: Ja ich weiß, SMA wäre wohl die sinnvollere Entscheidung. Mich überzeugt hier aber tatsächlich das Einzelmonitoring auf Modul-Ebene und der Modbus-Zähler. Zudem mit längerer Garantielaufzeit und etwas kostengünstiger (bei Doppeloptimierern). Risiken sind mir bewusst :-)
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Re: SolarEdge: Sinnvolle Stringaufteilung

Beitragvon seppelpeter » 11.07.2018, 22:32

Du planst also erst unter 10KWp ans Netz zu legen und 1 Jahr später der Rest.
Kostet mehr, kann aber der bessere Weg sein bei <14KWp.
Am Ende eine Frage des guten Kontaktes zum Solarteur. :wink:

Risiko ist die EEG Vergütung ... die kann sinken ... von steichen durch die FDP reden wir mal nicht.
Die Steuererklärung wird dadurch nicht wirklich komplexer ... im empfehle www.pv-steuer.de

Welchen Vorteil bietet der SE Modbus Zähler, außer dass er teuer ist?

PS.: Wenn die 4 Module auf der Gartenhütte und eine der Dachseiten annähernd gleich ausgerichtet sind, könnte man das ganz frech auch einfach in einen String hängen und feddich. Die Verluste durch das Mismatching von vielleicht 20 Grad in der Dachneigung sind viel kleiner, als man zunächst glaubt.

PPS.: Option wären 4 Tigo Optimierer nur für die 4 Module auf der Gartenhütte.
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Re: SolarEdge: Sinnvolle Stringaufteilung

Beitragvon painoel » 11.07.2018, 22:42

Wenn du "einzel Modul Monitoring" willst, müsstest du die P370 nehmen und du kannst bequem auf 2 Strings aufteilen
Sonst nimm die P850 und du kannst bist 13,5kW in einem String gehen (750Vx18A)
Dann aber bitte dem 16k oder 17k
Sonst kannst du auch einen String mit P700 und einen zweiten String mit P370 machen
Da sind dann aber beide Strings sehr kurz. Kann aber bei deiner relativ einheitlichen Ausrichtung trotzdem funktionieren

Lass dir beides anbieten, so groß ist der Unterschied zwischen 2x P370 zu 1x P700 nicht (<10€ / Modul)
2 Strings mit P370 ist "Idiotensicher"
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Re: SolarEdge: Sinnvolle Stringaufteilung

Beitragvon fahim » 11.07.2018, 22:48

Danke für die Info zum Thema Steuer... da werde ich mich mal nach Beauftragung einlesen...

Zum Modbus-Zähler: Die Grafik download/file.php?id=76393&mode=view hat mich hier überzeugt. Ich finde es schon cool das der WR (und nichts vorgeschaltetes) die 70% Regelung kann und mir (hoffentlich genau) anzeigt wie die Verbrauchswerte vs. Einspeisung sind.

@painoel: Ja hast recht, ich plane aus Kostengründen mit Doppeloptimierern... P800/P850 müssten es jetzt werden. Der Unterschied ist schon sehr hoch wie ich finde:
40 x P370 á 34 Euro = 1360 Euro
20 x P700 á 41 Euro = 820 Euro (den P850 Preis kenne ich derzeit noch nicht, warte noch auf Rückmeldung vom Solateur)
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Re: SolarEdge: Sinnvolle Stringaufteilung

Beitragvon seppelpeter » 11.07.2018, 23:04

fahim hat geschrieben:Zum Modbus-Zähler: Die Grafik download/file.php?id=76393&mode=view hat mich hier überzeugt. Ich finde es schon cool das der WR (und nichts vorgeschaltetes) die 70% Regelung kann und mir (hoffentlich genau) anzeigt wie die Verbrauchswerte vs. Einspeisung sind.


Der WR alleine kann nur 70-hart ... das kann JEDER WR.
Aber hast schon Recht, SMA kann das natürlich gar nicht. :roll: :ironie:

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Re: SolarEdge: Sinnvolle Stringaufteilung

Beitragvon fahim » 12.07.2018, 10:00

Das SMA das nicht kann habe ich nicht gesagt... Es wird nur entsprechend teurer. Ohne SHM 2.0 siehst du doch diese Statistiken auch nicht, oder?

Natürlich lässt sich drüber streiten ob SMA oder SolarEdge mit Doppeloptimierer auf die Laufzeiten gesehen günstiger ist... Fragt man hier zwei Leute kriegt man drei Meinungen.

Ich bin für SolarEdge weil ich auch Gewissheit haben möchte ob ein (bzw. Ein von zwei) Modul genug leistet, z.B. bei Verschmutzung oder ähnlichem.

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Re: SolarEdge: Sinnvolle Stringaufteilung

Beitragvon seppelpeter » 12.07.2018, 10:03

fahim hat geschrieben:Das SMA das nicht kann habe ich nicht gesagt... Es wird nur entsprechend teurer. Ohne SHM 2.0 siehst du doch diese Statistiken auch nicht, oder?


Naja, ohne belastbare Zahlen ist das leicht gesagt.
Bei SE ist der WR billig, dafür zahlst Du die Optimierer und den Modbus Zähler läst sich SE vergolden.

Natürlich lässt sich drüber streiten ob SMA oder SolarEdge mit Doppeloptimierer auf die Laufzeiten gesehen günstiger ist... Fragt man hier zwei Leute kriegt man drei Meinungen.


Ich will aber gar nicht streiten.
KISS wäre mein Ziel und das schließt SE aus.
Monopol mag ich auch nicht :!:
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Re: SolarEdge: Sinnvolle Stringaufteilung

Beitragvon eba » 14.07.2018, 14:50

was verstehst du unter KISS


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