PV, kleines Einfamilienhaus

Rund um die Planung einer Solaranlage.

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PV, kleines Einfamilienhaus

Beitragvon Norweger » 09.11.2018, 12:22

Hallo PV Spezialisten.

Seit über einem Jahr hänge ich an der Überlegung für mein kleines Einfamilienhaus Bj. 1960 + 2016 total renoviert eine PV Anlage aufs Dach installieren zu lassen. Warum ich solange zögere ist damit begründet, dass ich ehemals aus dem Sanitärfach komme und einige thermische Solaranlagen installiert habe.

Jetzt bin ich soweit, dass auf Dauer eine PV Anlage das richtige für mein Haus ist.

Hausgröße 110m² , Gasbrennwertheizung, Brauchwasser Wärmepumpe, 2Klimageräte Bestehend aus

Außengerät Fujitsu Modell AOYG 18LAC2 Kälte 5,0kW und Wärme 5,6kW
Wohnzimmer Fujitsu Modell ASYG 12 LMCA Kälte 3,4kW und Wärme 4,0kW
Schlafzimmer Fujitsu Modell AGYG 09 LVCA Kälte 2,5kW und Wärme 3,2 kW

Jährlicher Gesamt Hausstromverbrauch ca. 3500kW/h Preis ENBW z.Zt. 0,285€/kWh
(wobei ich bislang die Klimageräte kaum nutzte.)

Das Haus totale Südlage am Hang. Dachneigung 45°C, keine Schattung.

Drei PV Angebote habe ich vorliegen wobei Eines vom November 2018 mir
am meisten zusagt. Angeboten werden-

7,44KWp bestehend aus 24 Modulen mit Alpha ESS Smile 5,2KWh Akku für
18.140,00€ ohne MwSt.

Nach Rücksprache mit dem Anbieter u.a. über die Preisrentabilität des Akkus,
kam folgende Rückantwort-
Ohne Speicher amortisiert sich die Anlage immer schneller, außer man hat einen Cloud-Speicher von SEHEC.
Das ist relativ neu und interessant.
Der übrige Strom wird nicht billig verkauft, sondern kann wie ein Guthaben wieder zurückgeholt und verbraucht werden.
Somit brauchen Sie keinen Strom mehr einkaufen. 100 % Eigenverbrauch
Den Akku kann man jedoch auch mit unseren vorinstallierten Komponenten jederzeit nachrüsten.

Die Ausage mit dem 100% Eigenverbrauch reizt mich. Was ist von dieser Aussage und vom Angebot zu halten?
Wie viel kommt so ein SEHEC Akku ca. teurer als der angebotene Alpha 5,2kwh für 6.150,00€ o.MwSt.
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Re: PV, kleines Einfamilienhaus

Beitragvon mdonau » 09.11.2018, 12:44

rechne mal, was die kWh aus dem Speicher kostet, wenn man Verluste und Kosten umlegt ;)
Bau dir eine größt mögliche Anlage mit Überschusseinspeisung und fertig.
Die Berechnungen bei SENEC sind auch völlig sinnfrei, da sie die nicht unerheblichen
Anschaffungskosten der PV und des Speichers nicht gegenrechnet.

Direktverbrauch zum heizen/kühlen gibt es ja mit den Splitklimas und der WW-WP,
da lohnt sich ein Speicher absolut nicht.
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Re: PV, kleines Einfamilienhaus

Beitragvon seppelpeter » 09.11.2018, 12:48

Der Anbieter hat Recht. Ein Speicher rentiert sich nicht. Ich gratuliere zu der Erkenntnis und Ehrlichkeit.

Also den Speicher als Hobby ansehen oder weg lassen.

Knapp über 7KWp ist doof.

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Re: PV, kleines Einfamilienhaus

Beitragvon Norweger » 09.11.2018, 13:14

seppelpeter hat geschrieben:Der Anbieter hat Recht. Ein Speicher rentiert sich nicht. Ich gratuliere zu der Erkenntnis und Ehrlichkeit.

Also den Speicher als Hobby ansehen oder weg lassen.

Knapp über 7KWp ist doof.

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Was meinst Du mit 7KWp ist doof?

mdonau- + seppelpeter.

So richtig will mir das mit dem Akku Verzicht nicht in den Schädel. Angenommen ich verwende die Klimageräte mit als Übergangsheizung so dass sagen wir der Jahresverbrauch bei 4500kwh liegt. Rechnen wir, dass die ENBW in den nächsten Jahren im Schnitt 0,32€/kwh verrechnet so würde sich nach meiner Rechnung PV+SEHEC Akku bei 20.000€ o.MwSt.die Anlage in ca. 14J rentieren, wenn man noch eine KfW Förderung mit einbezieht eher schneller.

Sehe ich da was falsch?
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Re: PV, kleines Einfamilienhaus

Beitragvon seppelpeter » 09.11.2018, 14:37

Über 7KWp bist du bei SmartMetering eher dabei. Kostet voraussichtlich 100,- im Jahr an den lieben VNB.

Bitte benutze die Suchfunktion.

Das Thema wurde mehr als hundertfach hier durchgekaut.

Hinweis:
PV alleine kostet pro KWp um 1200,-.
Was kostet dann der Speicher?

Was kostet die KWh aus dem Speicher?

Speicher wenn dann Eigentum.
BYD oder LG als hochvolt Lösung.

Finger weg von Clouds.
Themen zur Caterva Insolvenz, Senec Schieflage und Verkauf an e.on existieren.


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Re: PV, kleines Einfamilienhaus

Beitragvon buergersolar » 09.11.2018, 16:40

Was bringt dir die Cloud? Meinst du es ist tatsächlich dein eigener Strom, den du da wieder aus dem Netz beziehst? Na also. Dann kannst du die Cloud auch weglassen und brauchst nicht dem Cloud-Anbieter sein Geschäft finanzieren.

Zum Thema 100% Eigenverbrauch empfehle ich immer wieder gerne dieses Video hier: https://www.youtube.com/watch?v=uXf7HfFa4g0&t=4m47s

Wenn du das Video angeschaut hast, wirst du anders darüber denken.
Außerdem wirst du mit deinen Gerätschaften genug Eigenverbrauch erreichen.
30€ für dich, 30€ für mich, 30€ für den BUND

Private PV-Anlage (ca. 04/2019):
in Planung, mit Batteriespeicher (KfW40plus-Haus)
Bürgersolaranlage (seit 04/2009):
25,2 kWp | 144 x Sharp NT175E1, 3 x SMA SMC8000TL, 1 x SMA WebBox mit GSM-Modem | SunnyPortal
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