Neuplanung max. 9,9kWp, Effizienz und Rentabilität

Rund um die Planung einer Solaranlage.

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Neuplanung max. 9,9kWp, Effizienz und Rentabilität

Beitragvon hg6806 » 17.05.2018, 13:20

Guten Tag zusammen,

ich spiele mit dem Gedanken mir eine Photovoltaik Anlage auf ein Garagendach zu montieren.
Das Dach hat 7° Dachneigung, 70° in Ri Süd-West. Die Dachfläche ist zwar fast 80qm groß, möchte aber nur max. 9,9kWp installieren, vielleicht auch deutlich weniger, je nachdem was sich am besten rentiert.
Unser Stromverbrauch im 2-Personen Haushalt ist relativ gering. Ich habe jedoch ständig min. 80Watt durch diverse Hausautomatisierungsteile, Router, SAT Verteiler, Standby, etc. Sonst im Jahr 2200-2500kWh für Allgemeinstrom und das Gleiche noch einmal für eine Luft/Wärmepumpe. Habe auch zwei Stromzähler.

Das Portal https://www.rechnerphotovoltaik.de meldet Systemverluste 13,5%. Wo kommt das her? Der Wechselrichter, Z.B. SMA Tripower hat einen Wirkungsgrad von 98% Liegt das alles am Kabel?

Ich möchte das gerne alles montieren und anschließen. Darf ich das überhaupt? Wie ist das mit dem Anschließen an den Sicherungskasten? Hier muss ja für die Rückvergütung auch etwas installiert werden. Habe ja 2 Zähler.
Ich selbst bin Elektrotechnik-Ingenieur und habe auch im Haus schon vieles angeschlossen und bin mit der Materie vertraut.

Welche Module sind zu empfehlen, welcher Wechselrichter? Gibt es SMA überhaupt noch?

Ich habe eine sehr umfangreiche Hausautomatisierung. Photovoltaik möchte ich natürlich damit koppeln, grafisch darstellen und auch anzeigen, wann Stromüberschuss ist, um WaMa etc laufen zu lassen. D.h. ich bräuchte eine Schnittstelle zum Wechselrichter.
Mit SMA geht das wohl.

Ach ja, das Ganze möchte ich über einen Solar-Kredit finanzieren und sollte sich innerhalb 10 Jahre gerechnet haben, bei Selbstmontage sollte das eigentlich klappen.

Vorgestellt habe ich mir z.B. folgendes:

https://www.photovoltaik4all.de/10-kwp- ... taenderung


Danke für Tipps
Tobi
hg6806
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Re: Neuplanung max. 9,9kWp, Effizienz und Rentabilität

Beitragvon mfgchen » 17.05.2018, 14:12

Also für den Preis macht dir das auch einer der Forum-Solateure aus einer Hand . . .

Wenn 13 kWp auf dein Dach passen, dann mach das!

EDIT:
Mist, ist ja brutto bei www.photovoltaik4all.de

Ich würde es trotzdem nicht selber machen, da du spätestens am Ende einen Elektro-Typen brauchst für paar 100€, der dir das abnimmt.
Da sparste vielleicht noch 1500€, hast viel Arbeit und keine Ahnung, ob du es richtig gemacht hast - es sei denn du bist Elektroniker.
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Re: Neuplanung max. 9,9kWp, Effizienz und Rentabilität

Beitragvon Manpower84 » 17.05.2018, 15:23

Ich habe meine Anlage auch selbst geplant (mit der freundlichen Hilfe hier im Forum) und dann selbst Aufgebaut. Es war viel Arbeit, aber dafür kenne ich jetzt meine Anlage bis zur kleinsten Schraube. :mrgreen:

Wenn du es selbst machen willst: mach es!
ABER: such dir VORHER einen Elektriker, der dir die Anlage anschließt. Ich habe bestimmt bei 15-20 Elektrikern/Solateuren nachgefragt und nur 3 Zusagen erhalten, einmal mit neuem Zählerschrank für 2500€, einmal nach dem Motto "Ich sage mal zu, aber habe es noch nie gemacht und muss mich erst einarbeiten und habe eigentlich keine Zeit" (hier wurde es dann nach Wochen und mehrmaliger Nachfrage auch nichts) und einmal kam die Antwort "Wir haben Interesse, aber sind momentan unterbesetzt und haben in absehbarer Zeit keine Zeit". Schließlich bin ich über einen anderen Thread auf einen Elektriker aufmerksam geworden und habe 450€ (netto) für die Anmeldung/IBN/Prüfung der Anlage bezahlt (inkl. An- und Abfaht von je 100km). Die AC-Istallation (neue Unterverteilung) habe ich selbst in Absprache mit dem Elektriker gemacht, er hat es dann geprüft und das letzte Kabel an die Hauptverteilung angeschlossen.

Insgesamt habe ich für meinen 9,9kWp Anlage mit allem rund 1040€ (netto) bezahlt. Inkl. Zählersetzung, FullBlack-Modulen, sämtlichem Kleinkram, neuer Unterverteilung, neuem Überspannungsschutz und das ganze mit SolarEdge und einer Unterkonstruktion von Schletter und auf der Gaube aufgund der höheren Auskragung wesentlich teurere Profile und Blechpfannen. Ich bin zufrieden. :wink:
(Der Preis ist von 15kWp runtergerechnet, da die verbleibenden 5,1kWp erst nächstes Jahr IBN haben, hier kommt dann noch eine kleine Gebühr vom Elektriker hinzu)


Ich würde aber gerade bei Eigenleistung die Anlage in 2 Schritten bauen, jetzt 9,9kWp und nächstes Jahr nochmal den Rest. Mehrpreis sind ein paar hundert Euro für den Elektriker, das wars. Evtl. bekommst du dann jetzt einen größeren Rabatt für die Anschaffung. Bei einer WP lohnt es sich, da dann die Erträge im Winter etwas höher sind.



Beste Grüße
Max

PS: Darf man hier eigentlich offen auf Onlineverkäufer hinweisen, mit denen man selbst gute Erfahrungen gemacht hat und die m.E. günstiger als PV4all sind? Oder ist PV4all ein Unterstützer dieser Forums?
Manpower84
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