Neubau KfW 40-Plus in Süd-Niedersachsen

Rund um die Planung einer Solaranlage.

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Re: Neubau KfW 40-Plus in Süd-Niedersachsen

Beitragvon sonnenjunkie » 06.04.2018, 07:39

GWeberJ hat geschrieben:
seppelpeter hat geschrieben:Jetzt sind wir als bei LG und Internet Preisen... warum nicht mehr E3DC?

E3DC muss jemand anderes ins Spiel gebracht haben. Ich war das nicht.

Nicht streiten :)


Nochmal zur initialen Belegung:

Um halbwegs im Budget zu bleiben, kann ich im ersten Schritt nicht das Maximum ausschöpfen.

Die Frage ist dann, ob ich mir etwas verbaue, wenn ich mit 300W o. 330W Modulen starte und nicht direkt auf 360 setze?

Was sagt euer Bauchgefühl? Ich würde aus dem Bauch heraus den 330W Mittelweg gehen...
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Re: Neubau KfW 40-Plus in Süd-Niedersachsen

Beitragvon mdonau » 06.04.2018, 09:05

jetzt das Minimum: 4,6kwh Speicher AC seitig, Norddach mit günstigen Modulen minium bis 9,9KWp und 12 Monate später Süddach mit 9,9kwp
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Re: Neubau KfW 40-Plus in Süd-Niedersachsen

Beitragvon sonnenjunkie » 06.04.2018, 12:22

Warum jetzt plötzlich das Norddach als erstes???
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Re: Neubau KfW 40-Plus in Süd-Niedersachsen

Beitragvon seppelpeter » 06.04.2018, 12:26

Das versteh ich auch nicht.

Süddach zuerst und ich würde da auch kein Heckmeck starten und wegen ein paar Euro fuffzich am Ende jetzt nur die absoluten Minimalanforderungen an PV und Speicher aus dem KfW Antrag bauen. Da gehört eine ordentlich und passende Anlage hin, die danach bestmöglich mit Speicher, Haus und WP interaggieren kann.

10KWp PV ist gut
Speicher mit 7,5KWh oder 10KWh ... es gibt keine guten und bezahlbaren Speicher unter 5KWh.

Über eine Belegung des Norddaches kann man dann immer noch später nachdenken.
Ggfs. könnte man jetzt den WR entsprechend wählen, wenn man es sicher vor hat.
Das vermeidet unnötoge Kosten für den 2. oder 3. WR.
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Re: Neubau KfW 40-Plus in Süd-Niedersachsen

Beitragvon mdonau » 06.04.2018, 12:34

weil dir da die Begrenzung egal sein kann und die 2. Anlage dann normal 70% weich bekommt und ihr keine EEG umlage zahlen müsst.
1. anlage zahlt die kfw, 2. trägt sich selber
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Re: Neubau KfW 40-Plus in Süd-Niedersachsen

Beitragvon Mastermind1 » 06.04.2018, 12:38

mdonau hat geschrieben:weil dir da die Begrenzung egal sein kann und die 2. Anlage dann normal 70% weich bekommt und ihr keine EEG umlage zahlen müsst.
1. anlage zahlt die kfw, 2. trägt sich selber
In einem Jahr kann leider energiepolitisch viel passieren.
Reduzierung der Einspeisevergütung, kompletter Stop von Einspeisung in Zukunft ..... Dann ist die ganze Rechnung falsch....

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Re: Neubau KfW 40-Plus in Süd-Niedersachsen

Beitragvon Ralf Hofmann » 06.04.2018, 14:22

Hi,

sonnenjunkie hat geschrieben:Die Frage ist dann, ob ich mir etwas verbaue, wenn ich mit 300W o. 330W Modulen starte und nicht direkt auf 360 setze?

Module mit 300 Wattp und mit 360 Wattp bringen keinen Unterschied, weil die 360er auch nur 300er sind mit 12 Zellen mehr (die sind ja größer).
MfG
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Re: Neubau KfW 40-Plus in Süd-Niedersachsen

Beitragvon derJan » 06.04.2018, 15:11

Hi,

also nur mal mal deine Erwartungshaltung zu relativieren:
Ein paar Vorredner haben das ja auch gemacht...

Wir haben auch eine 180m2 Butze, aber Kfw55 zzgl. thermisch abgekoppeltem Keller.
Es wird mit ner Luftwärmepumpe geheizt, 2000W. Brauchwasserwärmepumpe mit 280L Tank und 600W Leistung optional ein "Glühstab" zuschaltbar.

Unser PV-Dacht hat fast eine 0° Ausrichtung nach Süden mit extrem wenig Schatten (erst am Spätnachmittag ein wenig).
9,88 kWp mit 38x260W Modulen, Fronius 10kv WR, KEIN Speicher. Der Cut für den Netzbetreiber liegt bei 70 weich mit nem S0 Bus Zähler, den ich in den WR gefrickelt habe.

20180496_1504-CapturFiles.jpg



Mittlerweile haben wir es so gemacht, dass Geräte wie die Brauchwasserwärmepumpe und (im Sommer) der Luftentfeuchter im Keller per Zeitschaltuhr loslegen dürfen. Das 300W Gerät darf schon ab 9, das 600W Gerät erst ab 11:00 Uhr usw. Somit optimiert man generell den Verbrauch in der Form, dass die Geräte häufig nur dann an sind, wenn überhaupt Sonne da ist. Weitergehend sorgt es auch dafür, dass das 70-Weich Setup sich am besten auszahlt.

Man kann Geräte intelligent steuern, dann wäre es ein an aus an aus je ne Sonnenstatus, davon halte ich aber nichts. Ich mag Kontinuuitiät und Verlässlichkeit, auch im Aspekt der Gerätehaltbarkeit. Die paar kwh im Jahr aus dem Netz sind mir da schnurz.

Kommen wir zur Heizung. Ich dachte noch blauäugig, dass die PV hier auch im Winter einen (kleinen) Teil beiträgt. Musste aber erstmal 2 Jahre rumprobieren bis ich die Heizung so per Zeitschaltuhr gestellt bekam, dass Komfort & Effizienz kombinierbar waren. Solltest du ggf. einkalkulieren: In den ersten Jahren höhere Kosten durch Bautrockner, Aneignung Betriebswissen etc.
Wenn du einziehst gibt es erstmal so viel zu tun, da hast du kaum Zeit dich um PV-Optimierung zu kümmern. Spätestens mit Kindern ist das so.
U.a. lohnt auch bei einer Luft-WP die Zeitschaltuhr, da es tagsüber ja wärmer ist draußen und die Heizung daher effizienter arbeitet als wenn es Nachts Saukalt ist. In unserem Fall haben wir das über das Heizungsprogramm gelöst.

Jedenfalls werde ich die Heizung nochmal eine Saison mit an der PV laufen lassen, bin aber eher der Meinung es lohnt diese zu entkoppeln und an einen separaten Stromzähler für Wärmepumpentarif zu hängen. Habe einen Zweirichtungszähler für Haus und PV, war aber schlau genug einen GROßEN Sicherungskasten zu nehmen, der noch weitere Zähler aufnehmen kann (todo für dich!).
Insgesamt kann man sagen: wenn ich am meisten Strom für die Heizung brauche ist fast nie PV-Strom da:
20180496_1604-CapturFiles.jpg


Was das angeht gab es vorab zwar Prognosen vom Solarteuer, aber ich war zu der Zeit in der Planungs UND Umsetzungsphase beim Haus, hab nebenbei viel selbst gemacht, so dass ich schlicht unfähig war diese zu deuten.
Fast alle hier sagen dir: Speicher rechnet sich nicht.

So als Tipp: Ich warte noch ein paar Jahre bis die Speicher günstiger werden und werde dann wohl einen ganz kleinen besorgen. Der muss nicht viel mehr können als 2h TV, 4h PC, eine Waschmaschinenladung, eine Trocknerladung und den "grundrauschen-Strom (Standby & co)" über den Abend/Die Nacht/den frühen Morgen abkönnen.
Vermutlich würde ein kleiner 3kwp-Netto-Speicher meine Erwartungen schon zu 80% deckeln. Das erhöht den Eigenverbrauch auf etwa 8 Monate im Jahr absolut massiv bei geringer Investition.

In jedem Fall ist komplett autark nur etwas, wenn du es politisch möchtest. Zumal du im Winter per Knopfdruck deine Dachfläche mit PV verdreifachen müsstest, damit du die Batterien ansatzweise aufgeladen bekommst...
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Re: Neubau KfW 40-Plus in Süd-Niedersachsen

Beitragvon sonnenjunkie » 15.04.2018, 11:28

Ich hab mittlerweile übrigens auch von der KfW die Bestätigung, dass ich eine kombinierte Begrenzung verwenden kann, wenn ich mehr als die geforderte PV-Leistung installiere.

Dann bleibe ich bei dem Plan, auf der Südseite knapp an die 10 kWp heranzugehen und einen passenden Speicher zu finden. Mal schauen, was die entsprechenden Solarteure in der Nähe zu meiner Anfrage sagen.
Kann man die SMA Sachen spezifisch anfragen oder lieber offen lassen?
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Re: Neubau KfW 40-Plus in Süd-Niedersachsen

Beitragvon sonnenjunkie » 14.06.2018, 13:00

Ich habe nochmal eine Frage zur Auslegung und Auswahl von Wechselrichtern. Habe zwei Angebote für die PV-Anlage bekommen und würde die gerne vergleichbar bekommen. Allerdings sind die WR unterschiedlich ausgelegt und ich verstehe den Hintergrund noch nicht ganz.

Modulauswahl:
30x 300W = 9000 KW Peak-Leistung

Welche WR Variante ist die richtige?
1. 9kWP Modulleistung = SMA Sunny Tripower STP 9000
2. 9kWp-Modulleistung und 70% Begrenzung = SMA Sunny Tripower STP 7000
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