Neubau Einfamilienhaus bei Freiburg

Rund um die Planung einer Solaranlage.

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Neubau Einfamilienhaus bei Freiburg

Beitragvon Tommmek » 15.09.2018, 19:23

Guten Abend.

Gegen Ende des Jahres baue ich mein Eigenheim.
Das Dach hat eine Süd-West Ausrichtung ohne Verschärfung. Von Beruf bin ich Elektriker und habe schon einige PV Anlagen aufgebaut. Von der Planung habe ich aber keine Ahnung. Den Strom würde ich dann Selber verbrauchen da wir eine LWWP haben und ne Klimaanlage. Ich hoffe das es hier ein paar Kollegen gibt die mir bei der Auswahl von den Modulen und Wechselrichtern helfen könnt.9,9kwp hatte mal angedacht. Im Anhang ist ne Skizze von meinem Dach. Vielen Dank schon mal für die Hilfe im voraus
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Re: Neubau Einfamilienhaus bei Freiburg

Beitragvon eba » 15.09.2018, 19:40

Wenn du ein SW-Dach hast, dann hast du auch ein NO-Dach. Wenn die Dachmaße noch nicht fix ist, dann versuche die so zu gestalten, das die Module bündig aufs Dach fallen. Die aktuellen Standardmodule wie z.B. Q.PEAK DUO-G5 325 hat die Maße 1685x1000, dazu noch 1-2cm Abstand rechnen. Hast du die wahre Dachlänge/-breite gemessen, mit Überstand etc.
Wenn die Dachlängen einigermaßen (44 Module je Dachseite) passen, kannst du locker 30kWp aufs Dach packen. Leistungsstarke Mono mit 325W (44x325=14,3kWp) auf SW und 44x285= 12,54kWp)
preiswerte Polys mit 285W (44x285= 12,54kWp) aufs NO-Dach. Gesamt 26,84kWp.
Tesla P85+ seit 8/13 >365.000km gefahren. PV 10 kWp an E3DC Hauskraftwerk mit 13,8kWh und Wallbox. Weitere 18kWp PV an Solaredge. Gesamt PV-Leistung 28,049kWp. Jetzt habe ich ein Jahr Zeit, wie ich weitere 1,95kWp (=6x325W) aufs Dach bekomme.
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Re: Neubau Einfamilienhaus bei Freiburg

Beitragvon Tommmek » 15.09.2018, 19:46

Ich habe hier schon öfters gelesen das es sich nicht so richtig lohnt über die 9,9kwp zu gehen wegen der eeg. Wir sind immonent noch ein 2 Personen Haushalt. Ich würde erstmal die 9,9kwp aufs Dach bauen und später dann eventuell nachrüsten wenn mehr benötigt wird. Was für Wechselrichter würdet ihr mir empfehlen? Und wieviel Strings?
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Re: Neubau Einfamilienhaus bei Freiburg

Beitragvon eba » 15.09.2018, 19:57

Was sich definitiv nicht lohnt ist, später nachzurüsten. Erstens gibt es jeden Monat 1% weniger Vergütung und zweites spart man an jedes weitere kWp mind. €200 gegenüber den ersten 10kWp. Du zahlst für jedes kWh Eigenverbrauch 40% der EEG-Umlage, für jedes bezogenes kWh dagegen die volle Umlage. Es ist zudem absehbar, dass die Umlage in Zukunft entfallen wird sobald die neue EU-Richtlinie umgesetzt wird.
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Re: Neubau Einfamilienhaus bei Freiburg

Beitragvon Tommmek » 15.09.2018, 20:07

Ich würde dann meine Süd West Seite mit den Q.PEAK DUO-G5 325 zu bauen. Fronius oder Sunnyboy was ist empfehlenswert? Wieviel Wechselrichter und Strings sollte ich einplanen? Danke schon mal für die Infos
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Re: Neubau Einfamilienhaus bei Freiburg

Beitragvon Roland81 » 15.09.2018, 20:11

Hey Tommmek,

ich gehe mal davon aus, dass du selber installierst.

Mach beide Seiten voll. QCells 320/325 sind derzeit günstig zu bekommen.
Bzgl. der WR Auslegung wird bestimmt seppelpeter gleich eine Empfehlung geben.

Da du neu baust, sollte die Klimaanlage eigentlich unnötig sein.

Grüße aus der Nähe
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Re: Neubau Einfamilienhaus bei Freiburg

Beitragvon Tommmek » 15.09.2018, 20:20

Wir haben ne Riesen Glasfront und die Fenster sind meistens auf. Wenn die Wärme einmal im Haus ist bekommen wir die sicherlich nicht so leicht wieder raus. Klima Anlage isch fast umsonst bei uns da mein Bruder Klimatechniker ist.

Was ist für dich günstig und woher soll ich die Module am besten beziehen?
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Re: Neubau Einfamilienhaus bei Freiburg

Beitragvon seppelpeter » 15.09.2018, 21:39

:danke: für die Einladung....

Bevor hier ein NO Dach belegt wird, sollte mal die Ausrichtung definiert werden.
Ein NO Dach mit DN35 würde ich zum Beispiel nicht mehr belegen.

Süden ist Null.
Westen positive Abweichung und Osten negative Abweichung.
Wo schaut das geplante NO Dach hin bei welcher Dachneigung :?: :juggle:

Auf Süd passen auf jeden Fall mit entsprechend geplantem Dachüberstand 2*22 Module.

Mit 2*22*320Wp kann man das auch definitiv bauen.
Ist deutlich über 10KWp, da kann man auf die EEG Umlage pfeifen.
Wer da von einer Anlage größer 10KWp "wegen der EEG Umlage" abrät, sollte mal Mathe 5. Klasse besuchen.

Die 14KWp würde ich bei SW Ausrichtung mit irgendwas um DN35 in 70-weich an einen SMA STP12000 mit SHM2.0 oder an einen Fronius Symo mit 12,5KVA und zusätzlichem S0-Zähler für 70-weich hängen.
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Re: Neubau Einfamilienhaus bei Freiburg

Beitragvon Tommmek » 15.09.2018, 21:51

Was bedeutet 70-Weich?
Das NO dach hat 35 Grad und schaut nach Nord Ost :lol:
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Re: Neubau Einfamilienhaus bei Freiburg

Beitragvon seppelpeter » 15.09.2018, 22:07

Tommmek hat geschrieben:Was bedeutet 70-Weich?
Das NO dach hat 35 Grad und schaut nach Nord Ost :lol:


Das kannst Du hier nachlesen und dann gerne weiter fragen oder prüfen, ob Du es verstanden hast.

https://www.photovoltaik-web.de/photovo ... management
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