Lohnen sich die Leistungsoptimierer von Solaredge

Rund um die Planung einer Solaranlage.

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Re: Lohnen sich die Leistungsoptimierer von Solaredge

Beitragvon 0815User » 23.07.2018, 21:18

Hallo, ich musste erstmal suchen wo der Thread jetzt hingeschoben wurde. Wieder einmal schade, dass die anderen Zusammenhänge verloren gehen. ;-(

passra hat geschrieben:1. Seit Jahren sind alle Module halbwegs namhafter Hersteller Plus-sortiert udn zwar 0/+5W und nicht +-5%, also haben z.B. meine 285 mindestens 285W, maximal 290W, die Nominalleistung wird also auf jeden Fall erreicht.
Die Flashliste sagt bei meinen 28 Modulen: min 285,89W, max 287,66, Gesamtabweichung über ALLE Module bezogen auf das "Schlechteste": 23,15W. Bezogen auf die installierten 28 Module mit 28*287,66W = 8004,92W sind das 0,29% Verlust, weil die Module nicht auf Möglichste ausgefahren werden.
-> String und SE: kein Unterschied

Ich hatte noch irgendwo die Daten von LG im Kopf. Da stand 0-+3. Ich dachte die hatten kein ± als Font ;-)

passra hat geschrieben:2. Ich plane gerade einen Lückenschluss mit 3 Modulen. 285er gibt es nicht mehr, also werden 295 mit der gleichen Zellchemie verbaut. Die Leistung dieser Module wird zwar nicht ausgenutzt, aber da sie sogar günstiger sind als vor 3 Jahren die 285er, stört das aber nicht.
-> String und SE: kein Unterschied

Ne Ne. Das die neuen Module günstiger sind ist ja ok. Aber wie sieht es dann mit Zahlen oder Werten aus? Gib mir Infos was im String oder im Modul passiert? Ich überlege mein PVSystem welches 300er Module hat an der anderen NO-Seite mit 9 x 250er oder 275er zu erweitern. Könnte Dein System damit umgehen? Ich denke bei größeren Unterschieden in der Modulleistung macht Dein System nicht mit! Ok.ok. Habe etwas dazu gelernt/gelesen….muss es noch hinterfragen. Aber wie würden Die Werte am String-WR aussehen?
-> Ich denke. Hier geht der Punkt aber an SE !!!

passra hat geschrieben:3. Weiterhin plane ich für nächstes Jahr eine Erweiterung um 24 Module / 7,2 kWp. Wie könnte ich diese Leistung an der bestehenden 8kWp-Anlage unterbringen? Hätte ich jetzt vor 3 Jahren ins Blaue hinein ohne konkrete Absicht einer Erweiterung einen WR mit der doppelten Nennleistung installieren sollen? Wir wohl keiner machen. Ganz davon abgesehen, dass das Teil mit halber Last eher schlecht laufen würde. Also bräuchte ich auch bei SE neben den Optimierern einen neuen WR.
-> String und SE: kein Unterschied

Ich vermute die zukünftigen Module hättest Du eh nicht an einen größeren WR hängen können? Zu unterschiedliche Leistungen der Module ? Zu unterschiedliche Ausrichtung ?;-)
Ja, und in einen anderen Tread schreibst Du.
passra hat geschrieben: und werde nach heutigem Stand einfach 2 einphasige String-WR (Primo und Sunny-Boy) mit passender, optimaler Spannungslage verwenden und nach Handelspreisen dafür auch nicht mehr bezahlen, im Gegenteil.

Dem wieder spreche ich. -> Ich sehe Dein Problem. Du hättest entweder am Anfang ein überdimensionierten String WR oder am Ende DREI Wechselrichter von drei Verschiedenen Herstellern.
Mit SolarEdge wärst Du vom Anfang an bestimmt besser und günstiger gefahren.
Begründung: Deine Anlage ist 2 oder 3 Jahre alt.!?!
Mit SE hättest Du einen WR in der gleichen Startgröße 8kwp gekauft. Dieser hat 12 Jahre Garantie und hätte jetzt eine Restgarantie von 9 oder 10 Jahren. „Das ist immer noch das 2 bis 4 Fache von der Garantiezeit welche andere Hersteller vergeben“ ;-)
Wenn Du diesen WR verkauft hättest, dann wäre das für einen Käufer und für Dich als Verkäufer immer noch ein lukratives Geschäft gewesen (da ja noch ca. 10 Jahre Restgarantie). Der Wert des SE-WR müsste deutlich besser sein als bei einem WR wo kaum oder keine Garantie mehr existiert.
Das Geld aus dem Verkauf steckst Du in einen größeren SE-WR und hast somit keine drei verschiedenen WR´s rumzustehen. Das spart richtig Geld. Und du brauchst ggf. die Vorhandenen Strings nur erweitern und musst nicht so viel neue Strings ziehen. Recht flexibel das SE-system.
Der nächste Vorteil ergibt sich daraus, dass Du jeden WR einzeln und ggf. auch in einem Portal einrichten müsstest. Das Portal vom ersten SE-WR könntest Dudagegen weiter nutzen und müsstest nur den WR im Portal austauschen. Du hättest nur 1x die Einstellarbeit.
Weiter müsstest Du bei Deiner Planung mit 3 verschieden WR´s diese am besten miteinander kommunizieren lassen. Dann fangen die Probleme an wie 70% Weich oder wie 70% Hart als Gesamtanlage umsetzen. Der Aufwand alleine rechnet sich mit verschieden WR´s garantiert nicht.
Dann fängst Du bestimmt an (wie eben) und kaufst ein Solarlog 500 für 240€ (das war doch Dein Thread?). Und wirst die anderen WR´s damit einbinden und steuern? Du merkst, dass hier240€ und da mal 240€ usw. zusammen kommen?
Wie soll sich das den rechnen?
Mit 1 großen SE wärst Du bei Deiner Erweiterung bestimmt (schon vom Wirkunggrad) besser bedient gewesen…..oder hättest (wenn Du ihn nicht verkaufen möchtest ein zweiten SE als Slave hinzugestellt. (dann könnte der Master SE die Daten loggen und Du müsstest kein Geld zusätzlich in die Hand nehmen. Siehe User „PV tut Not“(wenn ich mich nicht Irre)
Das wäre extrem Günstig gewesen. So mal SE nicht teurer als SMA und co. ist!!!
Klar geht das „Verkaufen auch mit Stringwechselrichtern. Aber wenn die Garantie vorbei ist, sinkt auch der Preis.
-> Das ist ein Punkt für SE

passra hat geschrieben:4. Bei einem Modulschaden in 15 Jahren könnte es tatsächlich schwierig bis unmöglich werden, Ersatz zu besorgen. Dann wird das Modul halt ausgesteckt. Wer weiß, ob es bis dahin überhaupt noch Module in dieser Größe und Bauform gibt.
-> Konnte ein Vorteil SE sein, aber wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass das eintritt?

Ich habe hier noch ein Modul wo ein Vogel einen Stein drauf geworfen hat. Er dachte wohl, das wäre eine Nuss. Bemerkte es aber erst in der Luft.
Es ist ein Vorteil ;-) Oder habt ihr keine Vögel ;-) :ironie:

passra hat geschrieben:Dafür muss man in Kauf nehmen, sich eine proprietäre Lösung aufs Dach (und nicht nur in den Keller) zu holen. Hat einer der Optimierer ein Defekt, muss die Reparatur auf dem Dach stattfinden (bei mir 50° Neigung und 10m Gesamthöhe)

Sehe ich nicht so. 25 Jahre Garantie. Beim Schaden läuft die Anlage in der Regel weiter. Dafür ist SE und der Solateur zuständig. Abgesehen davon ist die Wahrscheinlichkeit sehr sehr sehr gering. und Kosten entstehen auch nicht. = Kein Problem.
passra hat geschrieben:Zickt der String-WR, kommt halt eine anderes Gerät rein, gibt es den Hersteller nicht mehr, dann halt von B oder C.

So einfach ist das auch nicht wenn ich hier die Aktuellen Threads lese. Dinos tot, was nun? WR der Firma xxxx ausgefallen. Welcher Ersatz ist möglich. Einphasiger WR ist tot, kann man die Strings auf einen 3 Phasigen WR aufteilen. Auch das zieht ein Rattenschwanz nach sich.
passra hat geschrieben:Wobei ich die "Gefahr" einer Pleite noch deutlich höher einschätze als die Gefahr von Defekten.

Sehe ich nicht so. Ist aber nur meine Meinung. Und selbst wenn. In der Regel benötigt man in 20 Jahren 2 WR´s. Dann kaufe ich ihn mir jetzt schon und nutze Ihn in 15 Jahren. Wo ist das Problem oder der Nachteil? Der 2te WR ist eh einkalkuliert.
passra hat geschrieben:@erni127
Hmm, wo siehst du im meinem Vergleich eine negative Stimmungsmache?

Das sehe ich auch so mit der Negativen Stimmungsmache. Hatte ich auch schon mal geschrieben. Ich vermute aber ehr, dass die Mitglieder mit 1000Beiträgen dies nicht mehr wahrnehmen und es nur den „frischen Usern auffällt“
Warum sehe ich das so? Immer wieder wenn Anfragen von Interessenten kommen (auch bei verschatteten Dächern) wird als Antwort eine Pauschale Antwort gegeben. „SE ist viel zu teuer“
Das ist eine Lüge was in anderen Threads schon bestätigt wurde. Dennoch kommen immer wieder diese „Totschlagargumente für neue User“ Warum? Immer wieder kommen Pauschale Antworten und Verallgemeinerungen gegen SE. Das fällt euch wahrscheinlich gar nicht mehr auf.
Warum kann man die Leute nicht neutral informieren?
passra hat geschrieben:Diese Risikoabschätzung darf aber natürlich jeder für sich selbst vornehmen, mittlerweile liegen durch die Diskussion genügend Fakten auf dem Tisch, vor allem auch über die Funktionsweise und Vorteile, aber auch Grenzen des SE-Systems.

Ich würde es mir wünschen. Das und etwas mehr Neutralität und sachliche, Logische Begründungen (mit Zahlen, Werten welche vom Ursprung her nachvollziehbar sind)
@ passra ich habe kein Problem mit Dir. Ich reibe mich auch mal gerne mit anderen.

Ach ja. Ich hatte (pauschal ;-) ) Ausgesagt, das SE auch bei Sonne besser läuft und versucht es zu begründen. Irgendwo am Anfang diesen Threads stand etwas Ähnliches mit 1,5%, Ist das richtig?


LG Heiko
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Re: Lohnen sich die Leistungsoptimierer von Solaredge

Beitragvon ChristianM82 » 16.09.2018, 13:04

Hallo Zusammen

ich Interesse mich für SE wegen dem Monitoring auf Modulebene. Nennen wir es Hobby :). Um das eventuelle optimieren geht es mir also nicht. Ich habe aber noch zwei Überlegen die sich mir als Anfänger stellen. Wie ich es verstanden habe soll die Anlage 1x im Jahr zu ca. 100-150€ gewartet werden. Wartungsumfang ist dabei wohl Sicht- und Leistungskontrolle. Ist das so weit richtig? Wenn ja, könnte man dies durch SE einsparen, oder sind Wartungen eh nicht zwingend erforderlich?

Wie sieht es denn bei den Wechselrichtern aus, laut Internet halten diese ca. 15 Jahre. Ist das realistisch und bei SE ähnlich? Wenn ja, wären die Kosten nach 15 Jahren für einen SE im Vergleich zu einem Fronius bei meinem Projekt 900€ günstiger. Natürlich immer das Risiko im Hinterkopf das die Optimierer ebenfalls kaputt gehen können.
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Re: Lohnen sich die Leistungsoptimierer von Solaredge

Beitragvon eba » 16.09.2018, 13:55

Ich betreibe ja auch eine SE-Anlage, habe aber erst im Frühjahr im Zuge einer Anlageerweiterung auf SE eingeführt.
Mich hat immer geärgert, wenn im Winterhalbjahr auf meinem Süddach die ersten beiden Reihen im Sonnenlicht lagen, aber der WR nur wenig Leistung brachte, bis schon fast an Mittag genügend auch die 3 Reihe vollständig besonnt wurde und dann erst der WR fast sprunghaft mit der Erzeugung begann. Dies war u.A. den beiden parallel geschalteten Strings geschuldet, die waren einfach zu kurz um mit den besonnten Modulen die Startspannung zu erreichen um den MPPT zu aktivieren. Mit SE ist vieles einfacher, wenn man die Besonderheiten von SE berücksichtigt. Oft ist ein einfache WR eine bessere Lösung. Was natürlich das Monitoring betrifft ist SE einfach gut. Zeigt aber auch gnadenlos auf, was man in der Auslegung an Fehlern gemacht hat.
Tesla P85+ seit 8/13 >365.000km gefahren. PV 10 kWp an E3DC Hauskraftwerk mit 13,8kWh und Wallbox. Weitere 18kWp PV an Solaredge. Gesamt PV-Leistung 28,049kWp. Jetzt habe ich ein Jahr Zeit, wie ich weitere 1,95kWp (=6x325W) aufs Dach bekomme.
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Re: Lohnen sich die Leistungsoptimierer von Solaredge

Beitragvon passra » 16.09.2018, 15:03

Eine jährliche Wartung braucht es auch bei einem "normalen" WR nicht. Wurde bei mir noch nie gemacht und trotzdem kommt noch Strom vom Dach, erstaunlich :lol:
Wenn man sich selbst ein wenig für seine Anlage interessiert, schaut man eh regelmäßig drauf und wird auch Unregelmäßigkeiten erkennen.
Ist für normal Interessierte eher alsGeldschneiderei zu sehen oder dann für Leute, die PV nach dem Motto "aus den Augen, aus dem Sinn" sehen und sich damit nicht beschäftigen wollen oder können.
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Re: Lohnen sich die Leistungsoptimierer von Solaredge

Beitragvon 0815User » 16.09.2018, 15:42

passra hat geschrieben:Eine jährliche Wartung braucht es auch bei einem "normalen" WR nicht. Wurde bei mir noch nie gemacht und trotzdem kommt noch Strom vom Dach, erstaunlich :lol:


Ha. Mannnnnn musste ich lachen ;-) "Normalen WR?"

Aber im Ernst. Eine Jährliche Wartung halte ich auch be SE für überflüssig. Sowas hatte mir mein Solateur auch angeboten. Ich frage wofür, oder was da gemacht wird. Und er antwortette, "Was wollen wollen Sie für 86€ erwarten? Optische Prüfung = Reinschauen und ggf. mal was nachmessen. Das war es schon.

Ist halt wie beim Auto. Da kann man auch zum Lichttest, Urlaubscheck oder Wintercheck gehen.

Aber das hat nichts mit dem Thema "Lohnen sich die Leistungsoptimierer von Solaredge" zu tun.

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Re: Lohnen sich die Leistungsoptimierer von Solaredge

Beitragvon hgause » 16.09.2018, 17:17

eba hat geschrieben: Dies war u.A. den beiden parallel geschalteten Strings geschuldet, die waren einfach zu kurz um mit den besonnten Modulen die Startspannung zu erreichen um den MPPT zu aktivieren. Mit SE ist vieles einfacher, wenn man die Besonderheiten von SE berücksichtigt.

Du schreibst es ja selbst, dass man auch bei SE aufpassen sollte und daher darf man dann nicht Fehler, die bei einer Auslegung mit einem String-WR gemacht werden als Anlass nehmen, SE als Heilmittel anzupreisen.
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Re: Lohnen sich die Leistungsoptimierer von Solaredge

Beitragvon eba » 16.09.2018, 17:44

Man muss halt Situationsbezogen entscheiden, was besser ist. Wobei bei größeren Anlagen ab 10kWp man Solaredge ohne größeren Mehrkosten einsetzen kann. Durch die Doppeloptimierer halbieren sich fast die Optimiererkosten, während der SE-WR ab SE15K relativ preiswert ist. Dazu kommt noch die längere Garantie. Aber ohne Erfahrung macht man allzuleicht Fehler in der Auslegung.
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Re: Lohnen sich die Leistungsoptimierer von Solaredge

Beitragvon Stenis » 16.09.2018, 18:30

ChristianM82 hat geschrieben:Hallo Zusammen

ich Interesse mich für SE wegen dem Monitoring auf Modulebene. Nennen wir es Hobby :). Um das eventuelle optimieren geht es mir also nicht. Ich habe aber noch zwei Überlegen die sich mir als Anfänger stellen. Wie ich es verstanden habe soll die Anlage 1x im Jahr zu ca. 100-150€ gewartet werden. Wartungsumfang ist dabei wohl Sicht- und Leistungskontrolle. Ist das so weit richtig? Wenn ja, könnte man dies durch SE einsparen, oder sind Wartungen eh nicht zwingend erforderlich?

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Eine Sicht-Kontrolle kann man natürlich selbst machen, die Funktionsprüfungen laufen ohnehin permanent. Mit SE hat man die Anlage bis runter auf die Module immer schön im Blick, ein Wartungsvertrag ist da mehr als überflüssig. Für mein Auto habe ich ja schließlich auch keinen Wartungsvertrag und auch für die Heizung spare ich mir das.

SE hat eine Garantie von 12 Jahren, das macht keiner, wenn die Dinger nicht noch länger halten würden. Die Optimieren haben sogar 25 Jahre Garantie, das spricht ebenfalls für sich.
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Re: Lohnen sich die Leistungsoptimierer von Solaredge

Beitragvon Stenis » 16.09.2018, 18:32

eba hat geschrieben:Aber ohne Erfahrung macht man allzuleicht Fehler in der Auslegung.

Ohne Erfahrung macht man fast immer Fehler, egal mit was man keine Erfahrung hat :)
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Re: Lohnen sich die Leistungsoptimierer von Solaredge

Beitragvon eba » 16.09.2018, 18:40

Aber dafür ist das Forum da um hier Hilfestellung zu geben.
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