Hilfeeeee...

Rund um die Planung einer Solaranlage.

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Beitragvon benben588 » 14.03.2018, 12:13

Also, ich versuche es erneut.
Meine Frau und ich haben mit dem Gedanken gespielt unsere Stromkosten durch eine PV-Anlage zu optimieren...
Alles ganz einfach... nein nicht wirklich... Nachdem wir jetzt mehrere Angebote bekommen haben sind wir unsicherer als vorher.
Also ich möchte jetzt nochmal euch meine individuelle Situation beschreiben.
Zum Dach, ich habe zwei Dachflächen nebeneinander, eine kleinere und eine Grössere. Die kleinere ist direkt in den Süden ausgerichtet und die grössere ist südlich, leicht süd-westlich ausgelegt. Dachneigung jeweils 42°. wir wohnen in 67229 also auch ein idealer standort für PV. Keine verschattung oder sonstiges auf dem Dach, mögliche Modulanzahl, ca 32 st. auf beiden zusammen. Für PV ist eigentlich schon alles vorbereitet, also schacht vom Spitzboden bis in den HWR und sogar 4 zählerplätze im Schrank. BJ von allem 2012. Wir haben eine Vissmann Wärmepumpe Vitocal 200s die über einen seperaten Zähler verfügt. momentan ca 4000kwh im Jahr zu einem preis von ca 18ct. Haushaltsstrom haben wir ca 6000kwh (Pool im Garten, Frau mit Kindern aktuell noch in Elternzeit, aber auch das wird sich ab mitte Mai ändern, dass wieder von 08.00Uhr- 12.00Uhr keiner zuhause) im Jahr zu einem preis von ca. 27ct. Wir vergleichen auch jedes jahr die Stromanbieter, um möglichst günstig weg zu kommen. wie gesagt, wir haben uns gedacht, hören wir uns mal an was die alles anbieten können, und sind jetzt noch unsicherer als vorher. Angebote von EON, Hycube, Pfalzsolar, und DC3 haben, bzw folgen diese woche. Aber natürlich wissen wir auch dass die alle sagen ihr konzept ist das beste... Mit den Clouds, communitis, und flatrates, sind wir eher skeptisch, da wir nicht wissen wie sich diese preise in den nächsten jahren entwickeln. mit oder ohne Speicher sind wir uns aktuell auch nicht mehr sicher. Eine Bleibatterie kommt bei uns nicht in Frage, da alles in den HWR, Bzw Speicher in das Arbeitszimmer müsste. Zu dem wollen wir eigentlich alles finanzieren, da aktuell die zinsen doch recht günstig sind. Ob wir beide Zähler beibehalten sollen, oder nurnoch einen wissen wir auch nciht mehr, und was sich bei uns als "beste" lösung anbietet, keine Ahnung. Ich blick jetzt wirklich garnicht mehr durch, ich habe auch keine Ahnung von PV, gar der Anschließung, bei uns müsste also eh jemand kommen, der quasi alles macht. Ich kann das Gerüst besorgen, und es aufbauen, da ich dazu beziehung habe. Es kann doch wirklich nicht so schwer sein, ein vernünftiges Konzept, oder Lösung zu finden, is ja nicht so dass wir uns keine Gerdanken mache, aber ahnung haben wir leider nicht, und uns eigentlich jeder alles erzählen kann... Bitte helft uns, wenn Ihr könnt. mit freundlichen Grüssen Benben588
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Re: Hilfeeeee...

Beitragvon Sonnendieter » 14.03.2018, 12:26

Hi,

Empfehlung: kein Speicher,kein Flatquatsch.

Bau dir einfach eine maximal große Anlage aufs Dach, als stinknormale Überschusseinspeisung.
Ggf. bietet dein Netzbetreiber ein Messkonzept an,mit welchem du die WP solar versorgen kannst, ohne dabei den WP Tarif zu verlieren.

Stell deine Angebote mit Komponenten hier im Angebotsbereich ein und du bekommst Meinungen die passen.
Preis sollte all incl. bei 1100-1300€/kWp netto liegen mit guten Komponenten.
Gruß
S.Reichmann

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Re: Hilfeeeee...

Beitragvon RegstrFL » 14.03.2018, 12:30

Hallo Benben588,

wie viele Module passen auf das große und wie viele auf das kleine Dach?

Zum Zählkonzept:
ICH würde den Wärmestromzähler beibehalten und so laufen lassen wie es ist. Den Bezugsstromzähler für den Haushaltsstrom würde ich dann gegen einen Zwei-Richtungszähler tauschen.

Von Stromflats usw. würde ich die Finger lassen, da die Zukunft der Anbieter nicht absehbar ist (und deren Anlagenpreise i. d. R. deutlich über normalem Niveu liegen)

Da du angemerkt hast, dass du Stromkosten mit der PV-Anlage drücken möchtest, würde ich dir empfehlen keinen Akku zu verwenden und die erzielte Einspeisevergütung zum ausgleich der Stromrechnung zu verwenden. Hier hast du bei den momentanen Akkupreisen den größten Effekt.

Wenn du dich hier im Forum etwas "durchwühlst", wirst du auf 1-2 Forumssolarteure stoßen, welche Ihre Anlagen auch überregional anbieten. Da solltest du dann eine Anfrage durchführen und wirst realistische Preise erhalten.
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Re: Hilfeeeee...

Beitragvon seppelpeter » 14.03.2018, 12:34

benben588 hat geschrieben:Nachdem wir jetzt mehrere Angebote bekommen haben sind wir unsicherer als vorher.


Angebote im Angebotsbereich einstellen wäre der richtige Weg.
Bilder vom Dach dazu.
Belegungsplan zeigen und Dir wird optimal geholfen.
Das hier ist eher rate mal mit Rosenthal, aber immerhin besser als gar nicht fragen und einfach machen...

Mal in kurz geantwortet.
2 Dachflächen, beide südlich ausrichten, also beide belegen ... Ziel 1 sind 10KWp, vielleicht kommt man auch auf >14KWp.
Wenn es mit 32 Modulen voll ist (Belegungsplan) dann nimmt man am besten 310Wp Module und die 10KWp sind auf dem Dach.

Ein Zählerplatz reicht in der Regel, der "alte" Zähler kommt raus und da wird ein Zweirichtungszähler gesetzt.
Das sind praktisch 2 Zähler für Bezug und Einspeisung in einem Gehäuse.

WP mit 18 cent pro KWh ... gilt das für HT und NT durchgehend ... wie hoch ist die Grundgebühr im Monat?
Die 4000KWh sind viel.
Weißt Du warum eure WP so viel Strom braucht oder hängen da >250m² Wohnfläche dran?

27 Cent für HH Strom ist teuer ... da sollte selbst grüner Strom in Deiner Ecke günstiger zu bekommen sein.
Ich würde wechseln.

Deine Skepsis gegenüber Clouds, Flats und Co ist mehr als berechtigt.
Warum kann man sehr gut hier im Forum nachlesen, z.B. bezüglich der Caterva Insolvenz.
Ich kann von sowas nur dringend abraten.

Ein Speicher wäre Hobby udn Spielzeug.
Wenn es um Zahlen und Wirtschaftlichkeit geht muss man den Speicher weg lassen.
Die WP sollte wenn möglich vom WP Strom profitieren können, mal durchrechnen, ob sich der WP Tarif wirklich lohnt, die 6000KWh HH Stromverbrauch mal untersuchen, reduzierne oder in den Tag schieben.

Es ist üblich, dass man sich die PV von jemandem auf das Dach bauen lässt, der davon Ahnung hat.
In der Liste Deiner bisherigen Anbieter, würde ich da mal mindestens einen streichen wollen.
Wenn Du ein Gerüst stellen kannst, also ein richtiges, dann wirkt sich das positiv auf den möglichen Preis der Anlage aus.

Du musst mal weniger Text schreiben und mehr Zahlen liefern.
Dazu gehört vor allem, dass Du ein Angebotsthema startest.
Dach ausmessen oder Pfannen zählen und rechnen.

Es reicht für den Anfang denke ich, wenn Du die beiden besten Angebote einträgst.
Bild vom Dach, Belegungsplan dazu ... Module genau bezeichnen, welcher WR, Dachausrichtung (Süden ist hier im Forum Null Grad, Osten negative Abweichung und Westen positiv) ... evtl. noch ein google Luftbild dazu und Hilfe kommt.

Zahlen zum WP Tarif wären auch gut.
18x Heckert NeMo 60P, SMA SB4000TL-21, SunnyHomeManager, mit Metalldachpfannen, Ausrichtung +30° Dachneigung 35° in Betrieb seit 17.04.2014
Seit 23.04.2016 Ausrichtung -150 Dachneigung 13° mit 6x 315Wp Astroenergy (große 72-Zeller) am SMA SB1.5
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Re: Hilfeeeee...

Beitragvon Serin » 14.03.2018, 12:37

benben588 hat geschrieben:Also, ich versuche es erneut.
Meine Frau und ich haben mit dem Gedanken gespielt unsere Stromkosten durch eine PV-Anlage zu optimieren...
Alles ganz einfach... nein nicht wirklich... Nachdem wir jetzt mehrere Angebote bekommen haben sind wir unsicherer als vorher.
Also ich möchte jetzt nochmal euch meine individuelle Situation beschreiben.
Zum Dach, ich habe zwei Dachflächen nebeneinander, eine kleinere und eine Grössere. Die kleinere ist direkt in den Süden ausgerichtet und die grössere ist südlich, leicht süd-westlich ausgelegt. Dachneigung jeweils 42°. wir wohnen in 67229 also auch ein idealer standort für PV. Keine verschattung oder sonstiges auf dem Dach, mögliche Modulanzahl, ca 32 st. auf beiden zusammen. Für PV ist eigentlich schon alles vorbereitet, also schacht vom Spitzboden bis in den HWR und sogar 4 zählerplätze im Schrank. BJ von allem 2012. Wir haben eine Vissmann Wärmepumpe Vitocal 200s die über einen seperaten Zähler verfügt. momentan ca 4000kwh im Jahr zu einem preis von ca 18ct. Haushaltsstrom haben wir ca 6000kwh (Pool im Garten, Frau mit Kindern aktuell noch in Elternzeit, aber auch das wird sich ab mitte Mai ändern, dass wieder von 08.00Uhr- 12.00Uhr keiner zuhause) im Jahr zu einem preis von ca. 27ct. Wir vergleichen auch jedes jahr die Stromanbieter, um möglichst günstig weg zu kommen. wie gesagt, wir haben uns gedacht, hören wir uns mal an was die alles anbieten können, und sind jetzt noch unsicherer als vorher. Angebote von EON, Hycube, Pfalzsolar, und DC3 haben, bzw folgen diese woche. Aber natürlich wissen wir auch dass die alle sagen ihr konzept ist das beste... Mit den Clouds, communitis, und flatrates, sind wir eher skeptisch, da wir nicht wissen wie sich diese preise in den nächsten jahren entwickeln. mit oder ohne Speicher sind wir uns aktuell auch nicht mehr sicher. Eine Bleibatterie kommt bei uns nicht in Frage, da alles in den HWR, Bzw Speicher in das Arbeitszimmer müsste. Zu dem wollen wir eigentlich alles finanzieren, da aktuell die zinsen doch recht günstig sind. Ob wir beide Zähler beibehalten sollen, oder nurnoch einen wissen wir auch nciht mehr, und was sich bei uns als "beste" lösung anbietet, keine Ahnung. Ich blick jetzt wirklich garnicht mehr durch, ich habe auch keine Ahnung von PV, gar der Anschließung, bei uns müsste also eh jemand kommen, der quasi alles macht. Ich kann das Gerüst besorgen, und es aufbauen, da ich dazu beziehung habe. Es kann doch wirklich nicht so schwer sein, ein vernünftiges Konzept, oder Lösung zu finden, is ja nicht so dass wir uns keine Gerdanken mache, aber ahnung haben wir leider nicht, und uns eigentlich jeder alles erzählen kann... Bitte helft uns, wenn Ihr könnt. mit freundlichen Grüssen Benben588


Hi Ben,


erstmal willkommen im Forum :-)

nimm es nicht zu schwer, als du angefangen hast direkt mit Firmennamen im ersten Post um dich zu werfen kommen hier ein paar Erinnerungen hoch, wir hatten es in der Vergangenheit häufig, dass "neulinge" in ihren ersten Posts einige Firmen hochloben und danach verschwinden, was sehr auffällig ist.

Nehmen wir also jetzt einmal an, dass du ein ganz normaler interessent bist ;-)

Als erstes bitte ich dich, in deinen nächsten Posts bitte den "wall of text" in Abschnitte zu unterteilen, damit das deutlich lesbarer wird, damit haben wir es sofor teinfacher dir zu helfen :-)


Als nächstes entnehme ich deinem Post, dass deine "Intention" mit der PV Anlage ist, Geld zu sparen über die nächste Zeit.
Diese Frage ist wichtig, da deine Motivation stark unterschiedliche Auslegungen zur Folge haben kann.
Wenn du z.B. stattdessen die Intention hättest "so unabhängig wie möglich zu sein, koste es was es wolle", würden wir dir hier jetzt was ganz anderes empfehlen als bei "ich möchte Geld sparen".



Grundlegend lässt sich deine Motivation recht einfach abfrühstücken:
Das "kosteneffizienteste" was du heutzutage bauen kannst ist eine EEG Überschusseinspeiseanlage OHNE Speicher.
Es gibt zwar von dieser Regel einige Ausnahmen (bestimmte Cloud Speicher oder Stromlieferveträge wie bei Sonnen oder Catvera), allerdings ist dies die "rule of thumb" für 99% aller Angebote.
Ich habe jetzt nicht nachgerechnet, aber ich vertraue dass bei dir 32 Module aufs Dach passen. Wenn ich richtig verstanden habe einmal 14 und einmal 18 Stück auf den verschiedenen Dächern.
Bei dieser Konstellation würde ich mich für 32 Stk 60-Zeller Module mit jeweils 300 - 310 Wp entscheiden. Hiermit würde deine Anlage etwa 9,6 - 9,92 kWp groß und noch unter die "10 kWp Grenze" fallen.
Falls du andere Dachflächen noch belegen willst, kann man das natürlich auch, aber dann sollte schon "deutlich mehr" dabei rumkommen, denn knapp über 10 kWp wäre eine misrable Auslegung.
Das ganze kann man dann an einen ganz einfachen dreiphasigen WR mit 2 MPP Trackern anschliessen und fertig ist die Anlage.
Wenn da keine weiteren Erschwernisse bei deinem Dach vorhanden sind (was nicht so aussieht), dann würde ich mit einem Zielpreis von Maximal 1.300 €/kWp rechnen (also die Anlage sollte NETTO nicht mehr als 13.000 € kosten).

Laut PVGIS kannst du mit einem Ertrag von 1.000 kWh/kWp und Jahr rechnen, also mit rund 9.600 kWh/a.

Bei einem HH Verbrauch von 4000 kWh kannst du ohne Speicher vermutlich so mit 1.500 kWh Direktverbrauch rechnen wenn du gut bist (also etwa 37% Autarkie und 15% eigenverbrauch der Anlage).

Als Ausgaben nimmt man im Allgemeinen 0.5 - 1% der Anlagenkosten pro Jahr an. Das beinhaltet Rücklagen, PV Versicherung, etc.
Das wäre bei dir etwa 100 €/a.

Als Einnahmen errechne ich folgendes (bitte beachte, dass beim Eigenverbrauch der NETTOSTROMPREIS zählt und nicht der Bruttopreis):
1500 kWh * 22,7 Ct/kWh + 8100 kWh * 12,2 Ct = 1300 €/a

Nach Anzug der Ausgaben kannst du dich also über etwa 1200 €/a freuen und die Anlage hat sich nach etwa 11 Jahren selbst bezahlt.
Hierbei wurden dir 10800 € vom VNB überwiesen und 3750 € hast du an Stromkosten gespart.
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Re: Hilfeeeee...

Beitragvon joule » 14.03.2018, 12:39

benben588 hat geschrieben:Also, ich versuche es erneut.
Meine Frau und ich haben mit dem Gedanken gespielt unsere Stromkosten durch eine PV-Anlage zu optimieren...
Alles ganz einfach... nein nicht wirklich... Nachdem wir jetzt mehrere Angebote bekommen haben sind wir unsicherer als vorher.
Also ich möchte jetzt nochmal euch meine individuelle Situation beschreiben.
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Hi,

versuche doch bitte erst einmal etwas Struktur in Deine Anfrage zu bringen, dann fällt es leichter, die richtigen Antworten zu finden.
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Re: Hilfeeeee...

Beitragvon benben588 » 14.03.2018, 14:02

So okay, ich versuche mal mein bestes, und werde auf eure Ratschläge eingehen.

Später werde ich alles mal einstellen mit Bildern usw. Schon mal vielen dank an euch
LG benben588
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Re: Hilfeeeee...

Beitragvon joule » 14.03.2018, 14:07

Serin hat geschrieben:Als Einnahmen errechne ich folgendes (bitte beachte, dass beim Eigenverbrauch der NETTOSTROMPREIS zählt und nicht der Bruttopreis):
1500 kWh * 22,7 Ct/kWh + 8100 kWh * 12,2 Ct = 1300 €/a

Nach Anzug der Ausgaben kannst du dich also über etwa 1200 €/a freuen und die Anlage hat sich nach etwa 11 Jahren selbst bezahlt.
Hierbei wurden dir 10800 € vom VNB überwiesen und 3750 € hast du an Stromkosten gespart.


Schön, aber mit welchem jährlichen Arbeitsaufwand sind die Einnahmen verbunden ?

Dem Vernehmen nach ist eine "Unternehmensgründung" und ein hoher steuerlichen Arbeitsaufwand erforderlich.

Ich hätte Zweifel ob der TE die erforderlichen Schritte ohne Steuerberater auf die Reihe kriegt.
joule

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Re: Hilfeeeee...

Beitragvon Serin » 14.03.2018, 16:30

joule hat geschrieben:Schön, aber mit welchem jährlichen Arbeitsaufwand sind die Einnahmen verbunden ?

Dem Vernehmen nach ist eine "Unternehmensgründung" und ein hoher steuerlichen Arbeitsaufwand erforderlich.

Ich hätte Zweifel ob der TE die erforderlichen Schritte ohne Steuerberater auf die Reihe kriegt.


Hi joule,

ich gebe dir insofern recht, dass eine Unternehmensgründung mit etwas Aufwand verbunden ist im steuerlichen Bereich als vorher.
Ob dies einen "hohen" Aufwand meint oder nicht kommt in diesem Fall sehr darauf an, wie der TE generell im Thema steuern steht. Für die meisten ist es nach kurzer Zeit routine und nichtmehr der REde wert wenn man es einmal verstanden hat.
Für einige hingegen bleibt es auf ewig ein Buch mit sieben Siegeln ;-)

Aber kommen wir zu folgenden zwei Punkten:

1. Unternehmensgründung im gesamten
Sobald du eine Einspeiseanlage baust (egal ob mit Speicher oder ohne) bist du de facto selbstständiger Unternehmer. Also ist die Unternehmensgründung nicht auf das Modell beschränkt das ich genannt habe, sondern immer, wenn du durch die PV Anlage über 20 Jahre auf einen rechnerischen Gewinn aus bist.
(Wenn du natürlich so teuer einkaufst, dass du in 20 Jahren nicht auf eine schwarze Null kommst, dann gilt das als Liebhaberei. Allerdings kann man das dann auch nichtmehr "ich möchte Geld sparen" nennen ;-) )

2. Steuern.
Da du für deine private PV i.A. kein Gewerbe anmelden musst und keine Gewerbesteuer o.ä. abgeben musst, sind die beiden einzigen Steuerarten um die man sich Gedanken machen muss die Umsatzsteuer und die Einkommenssteuer.

a. Umsatzsteuer: Da du Unternehmer bist, musst du eine Umsatzsteuererklärung abgeben. außerdem wirst du für ca. 12 Monate (mehr oder weniger) Umsatzsteuervoranmeldungen monatlich machen müssen, bis das Finanzamt akzeptiert, dass dein Umsatz unterhalb einer bestimmten Grenze liegt und du die UStVA wieder sein lassen darfst. Die Umsatzsteuervoranmeldung ist mit Elster üblicherweise in ca. 5 Min pro Monat erledigt. Die jährliche USterklärung dauert vielleicht ne Halbe Stunde.
In der Umsatzsteuer ist es so, dass der VNB dir zusammen mit deiner Nettoeinspeisevergütung noch zusätzlich 19% Umsatzsteuer bezahlt. Diese musst du ans Finanzamt weiterreichen (Entweder direkt über die USTVA oder in der Jährlichen USTerklärung). Außerdem will das Finanzamt den MwSt-Anteil auf deinen eigenen verbruchten Strom haben. Also wenn du z.B. 1000 kWh selbst verbraucht hast, dann musst du zumindest die MwSt auf die 1000 kWh genauso zahlen, als hättest du die gekauft vom ENB. Daher rechnen wir für "gesparte Kosten" beim EV Anteil immer mit der Nettosumme des Strompreises.
Im Gegenzug dafür, dass du UST abgeben musst, darfst du auch "Vorsteuer ziehen". Das heißt du darfst dir vom Bruttopreis der PV Anlage (und aller anderen mit der PV In beziehung stehenden Rechnungen) die 19% Steuer vom FA zurückholen. Deshalb werden PV Anlagen auch immer als "Nettopreise" hier berechnet, weil keiner die Steuer zahlt.

Also in Kurz:
- Steuer vom VNB durchreichen
- MwSt des Eigenverbrauchs ans Fin Amt zahlen
- Vorsteuer aus allen Rechnungen zurückholen vom Fin Amt.

Das wars schon mit der Umsatzsteuer. Wenn man es auf diese drei Punkte aufdröselt doch eigentlich nicht viel verlangt, drei Zahlen einzutippen oder?


b. Einkommenssteuer
Wenn man sowieso schon die jährliche Einkommenssteuererklärung macht, dann ändert sich nicht viel. Man muss nur zusätzlich die "EÜR" machen (Einnahmen überschuss Rechnung). Also man muss dem FA mitteilen wieviel "Gewinn" dein Unternehmen abgeworfen hat, denn dieser Gewinn ist ja im Gegensatz zu deinem "normalen Einkommen als Angestellter" noch nicht versteuert und das muss man nachholen.
Wenn du noch keine Erinkommensteuererklärung machst, dann musst du diese ab jetzt machen (inklusive EÜR).
Wie man eine Einkommensteuererklärung macht erkläre ich jetzt nicht, da gibts jedes Jahr genug Steuerprogramme etc. für

Das einzige was ich PV spezifisch hier "erkläre" ist die EÜR.
In der EÜR nimmst du alle deine Einnahmen die du im Jahr hattest und stellst sie den Ausgaben gegenüber. Das "Netto" aus den beiden Zahlen ist dein Gewinn (der i.A. positiv sein sollte). Auf diesen berechnet das FA dann deine Steuern.

Als Einnahmen hat man i.A. dabei:
- Nettosumme der Einspeisevergütung vom VNB
- Die gesparten Stromkosten
- Vom Finanzamt zurückgezahlte Vorsteuer
- vom VNB überwiesene USt

Als Ausgaben hat man i.A.
- Abschreibung der Anlagen
- Nettosumme aller anderen Rechnungen für die PV (Versicherungen, Zinsen, etc.)
- Ans FA durchgereichte USt
- An andere Firmen gezahlte USt

Also alles addieren und in die richtigen Kästchen einfüllen.
Wenn man sowieso schon eine Einkomemnsteuererklärung macht, dann dauert das 5 min zusätzlich bei der "normalen" PV Anlage.

Wenn man noch keine ESt macht, dann dauert das natürlich was länger.

Ich empfehle hier übriengs auch gerne das Programm PV Steuer, hier kann man alle Zahlungen einfach eintragen und das Programm sagt dir, welche Zahl du wo einzutragen hast in die Steuer :-)

Im Übrigen weiß ich natürlich,d ass du das schon alles kennst Joule, bist ja schon lange genug dabei. Ich erkläre das hier stellvertretend für alle, die das zum ersten mal lesen und nur "Steuern.... AHH HILFE!!" denken ;-)
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Re: Hilfeeeee...

Beitragvon PV-Express » 14.03.2018, 17:27

joule hat geschrieben:Schön, aber mit welchem jährlichen Arbeitsaufwand sind die Einnahmen verbunden ?


Falls du einen Job dem TS anbieten kannst, der ihm mehr Stundenlohn einbringt als EEG PV und 1 Std. Arbeit im Jahr, dann immer her damit.

Ansonsten @TS mach dein Dach voll. So viel was drauf geht. Mach dir keine Gedanken um die Kosten, die sind erstmal zweitrangig. Erstmal technische Planung, dann kann man Angebote vergleichen und entsprechende Hinweise zu den Anschaffungskosten geben. Fakt ist, du bezahlst ab einer gewissen Größe keinen einzigen ct. an der Anlage selbst ab. Vergiß das Gesülze dass sich nur Eigenverbrauch lohnt, ebenso dass es nur 12,x ct. Einspeisevergütung gibt.

Also, was gibt dein Dach an Maßen her und das rechnen wir in max. installierbare PV um. Danach kommt der Rechenschieber. Und dann geht es nur noch darum, ob nach 8, 9, 10, 11, oder 12 Jahren dir die Anlage bezahlt wird. Ohne dein Zutun :wink:
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