Erste PV-Anlage, fünf Module auf Garage, Zero Export

Rund um die Planung einer Solaranlage.

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Erste PV-Anlage, fünf Module auf Garage, Zero Export

Beitragvon Redirion » 11.07.2018, 21:42

Hallo Leute,

ich überlege mir eine kleine PV-Anlage auf die Garage zu legen. Da ich weder einen Keller, noch einen übergroßen Hauswirtschaftsraum zur Verfügung habe, soll der Wechselrichter an die Außenwand des Hauses. Er sollte also außentauglich sein und möglichst kompakt. Außerdem dürfte so die Installation einfacher sein (keine DC-Kabel ins Haus).

Die Module würde ich hockant einfach auf die Garage legen. Durch die Kante in der Mitte der Garage ergibt sich eine natürliche "Aufständerung", allerdings nur von wenigen Grad. Die Ausrichtung der Module wäre dann Süd-Ost.

Folgende Komponenten schweben mir vor:
- Fünf Axitec AXIpremium AC-360M (72 Zeller) für insgesamt 1800Wp
- SMA SB 1.5
- SMA Energy Meter (EMETER-20)

Preislich habe ich mich an dem photovoltaik4all Shop orientiert. Da wäre ich dann bei 5x207€ für die Module, 569€ für den SB1.5, 319€ für das Energy Meter. Dazu kommen dann noch Trennschalter, DC- und AC-Kabel. Macht zusammen ungefähr 2000€ + Versandkosten. Schließlich kommen natürlich die Kosten für den Elektriker, der für mich Wechselrichter und Energy Meter AC-seitig anschließen muss. Mit was für Kosten müsste ich da rechnen? Ich würde wohl auch noch Bautenschutzmatten holen, damit die Kanten der Module nicht direkt auf dem Kies aufliegen. Habe ich etwas vergessen? Passt die Zusammenstellung so?

Viele Grüße,
Red

Anhang:
So sieht das Dach aus. Es handelt sich um eine Stahlbeton-Fertiggarage 6x6x2,4m.
Der Aufnahmewinkel des Fotos entspricht grob auch Süden (hätte für ein exakteres Bild aus Süden das Handy wohl noch ein wenig weiter nach Links halten müssen)
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Garagendach.jpg
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Re: Erste PV-Anlage, fünf Module auf Garage, Zero Export

Beitragvon Klaus44 » 11.07.2018, 22:08

Wie willst Du denn die Module auf dem Garagendach befestigen? Einfach drauflegen geht nicht. Die Kosten für mindestends 3 Aufstaenderungsdreiecke plus Querschienen sind ca. 150 Euro.
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Re: Erste PV-Anlage, fünf Module auf Garage, Zero Export

Beitragvon Redirion » 11.07.2018, 22:39

Hallo Klaus,

hast du da eine konkrete Produktempfehlung für mich? Ich habe jedenfalls keine Systeme für 72er Zeller mit Hochkantaufständerung gefunden. Eventuell suche ich nur falsch..

Danke
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Re: Erste PV-Anlage, fünf Module auf Garage, Zero Export

Beitragvon seppelpeter » 12.07.2018, 00:16

Klingt nach Siemens Lufthaken Konstruktion.
Die Module müssen befestigt werden, sonst fliegen die weg.
DU haftest dafür ... im Zweifel mit allem was DU hast!

Renusol Duo Konsolen wären eine Lösung für je 2 Module.
Idealerweise baut man dann auch 3*2 Module mit 3 Wannen.

Was gibt die Statik der Betonfertiggarage denn her?
Die tragen sich gerne selbst plus 1m Schnee und dann ist aber auch Ende und der Meter Schnee kommt trotzdem.

BTW: Ballastempfehlung im Randbereich wie bei Dir bei 2 Modulen auf der Konsole liegt bei 120kg in der Konsole ... bei 3 Wannen dann 360kg ... das ist mehr als der Dachdecker, der auf dem Dach steht ... plus Schnee!

Den SB1.5 würde ich 70-hart mit 2,2KWp belegen und ich würde Geld für die Einspeisung verlangen ... EEG Vergütung ... sonst trägt sich das Invest niemals :!:
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Re: Erste PV-Anlage, fünf Module auf Garage, Zero Export

Beitragvon Stef_piko55 » 12.07.2018, 05:47

Mit wieviel kg sollte man jedes Module beschweren?
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Re: Erste PV-Anlage, fünf Module auf Garage, Zero Export

Beitragvon Klaus44 » 12.07.2018, 09:15

Hallo Redirion,
Habe mir vor kurzem das Montagesystem TRIC F von Wagner u. Co. besorgt. Das sind ganz stabile , im Winkel einstellbare, Aufständerungsdreiecke. Die Montageanleitung enthält auch Angaben zur Beschwerung.
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Re: Erste PV-Anlage, fünf Module auf Garage, Zero Export

Beitragvon Redirion » 12.07.2018, 21:46

seppelpeter hat geschrieben:Was gibt die Statik der Betonfertiggarage denn her?

ich finde dazu leider nichts in den Unterlagen (ist von 1992).
Das Dach hat eine Stärke von 11-22cm (vorn weniger, nach hinten stärker werdend).
Zitat aus der Baubeschreibung:
Boden, Decke und Wände bestehen aus Stahlbeton B 25, der nach Typenstatik mit Betonstahlmatten (IV M) und Betonstahl (IV S) bewehrt ist.
. Lässt sich daraus etwas ableiten? Ist es zu schwach für mein Vorhaben? Vielleicht kann ich die Module ja auch mit Füßen wie diesen direkt mit dem Dach verschrauben, sofern ich passende für die großen Module finde? Dann entfällt jedenfalls die zusätzliche Beschwerung.

Bin für jeden Tipp dankbar.
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Re: Erste PV-Anlage, fünf Module auf Garage, Zero Export

Beitragvon seppelpeter » 12.07.2018, 22:03

Ich werde den Teufel tun und Dir sagen wie viele Kilo Du auf die bald 30 Jahre alte Garage packen kannst.
Das ist Dein Bier.

Fakt ist, Du kannst die Module nicht auf die Garage legen.
Die gehören entweder auf eine Wanne geschraubt, wie z.B. Renosul Duo für 2 Module oder auf ein geeignetes Flachdachgestellt wie z.B. Tric F-Box, K2 D-Dome o.ä.

Beide Lösungen brauchen Ballast und zwar deutlich mehr, als eine Gehwegplatte pro Modul :!:

UK auf Garage schrauben ist keine gute Idee ... schon mal was von Frostsprengung gehört.
Selbst ohne Frost ....
Das Wasser sucht sich seinen Weg und das Dach ist schneller durch, als Du gucken kannst.
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Re: Erste PV-Anlage, fünf Module auf Garage, Zero Export

Beitragvon tks » 12.07.2018, 22:46

Wenn die Konstruktion auf den Wänden ruht, dann sollte es keine Probleme mit der Statik geben. So wie hier z.B.:

http://www.akkon-solar.de/solargarage.htm
tks
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Re: Erste PV-Anlage, fünf Module auf Garage, Zero Export

Beitragvon seppelpeter » 12.07.2018, 22:53

Hat die Lösung denn eine Statik?
8 Stück M10 Schrauben gegen die Windlast ... ich würde das nicht machen.
Was auch bleibt ist sehr wohl eine Dachdurchdringung, denn Attika ist auch Dach :!:
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