Energetische Ertüchtigung eines alten Fabrikgebäudes

Rund um die Planung einer Solaranlage.

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Re: Energetische Ertüchtigung eines alten Fabrikgebäudes

Beitragvon bauerkiel » 11.10.2018, 21:58

Moinsen,

als Wechselrichter würde ich dir einen Huawei 60KTL empfehlen mit 6 Trackern oder höchstens nioch 2 33er mit jeweils 4Trackern, in Summe dann 8...

Gruß, Andreas
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Re: Energetische Ertüchtigung eines alten Fabrikgebäudes

Beitragvon zooom » 11.10.2018, 22:38

Also bei der geplanten Anlagengröße sollte als Allererstes eine Netzverträglichkeitsprüfung gemacht werden. Afaik werden bei Anlagengrößen >30Kwp gerne mal die Betreiber für den Leitungsausbau zur Kasse gebeten.
An sich ein reizvolles und spannendes Projekt, das Gebäude steht aber nicht unter Denkmalschutz?
Gruß Thomas

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Re: Energetische Ertüchtigung eines alten Fabrikgebäudes

Beitragvon bauerkiel » 11.10.2018, 22:44

Nun ja, altes Fabrikgebäude wird wohl 60KW abkönnen, wird eben die Hauptsicherung aufgebohrt auf 100A, das sollt wohl gehen, sofern nicht schon vorhanden...

Gruß, Andreas
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Re: Energetische Ertüchtigung eines alten Fabrikgebäudes

Beitragvon swen1012 » 12.10.2018, 00:15

Servus,
das Gebäude steht nicht unter Denkmalschutz !
Die Panzersicherung hat 100 A...Ist das ausreichend für die geplante Anlage?
Die Netzanfrage mach ich nächste Woche (Netze BW). Mal sehen, was dabei rauskommt...soll ja 6 bis 8 Wochen dauern !
Gruß Swen
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Re: Energetische Ertüchtigung eines alten Fabrikgebäudes

Beitragvon bauerkiel » 12.10.2018, 01:05

Siehste, passt schonmal.

100A entspricht ganz rund 65KVA bei Cos Phi 0,95. Direktverbrauch geht ja noch von ab.

Zur Gebäudetemperierung würde ich dir (mehrere) Panasonic Aquarea Wärmepumpen empfehlen. Für Brauchwasser eine entsprechende Trinkwasserwärmepumpe mit 200 oder 270 Litern.

Gruß, Andreas
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Re: Energetische Ertüchtigung eines alten Fabrikgebäudes

Beitragvon buergersolar » 12.10.2018, 06:31

buergersolar hat geschrieben:Vorschlag für die Stringaufteilung

Ich muss das revidieren. Mir ist aufgefallen, dass du ja mit 72-Zellern planst und da gehen dann keine 22 Module in einen String.
Vom Prinzip her würde ich aber dabei bleiben, zeilenweise von rechts beginnend zu verstringen, damit bei dem wandernden Schatten immer noch ausreichend sonnige Module in jedem String sind. Links dann den Rest in einen geschlängelten String.
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Re: Energetische Ertüchtigung eines alten Fabrikgebäudes

Beitragvon swen1012 » 12.10.2018, 07:10

Danke schonmal für die Ratschläge !
Sollte man eigentlich jetzt schon eine Wallbox einplanen ? Auch wenn das E-Auto erst in circa 2 Jahren ein Thema ist.

Gruß Swen
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Re: Energetische Ertüchtigung eines alten Fabrikgebäudes

Beitragvon cybersoft » 12.10.2018, 07:48

Das Thema mit den Wallbox höre einmal die Woche und werden dann meist aus Kostengründen noch nicht umgesetzt.

Wichtig ist wie die Zähleranlage aussieht. Vermutlich muss die eh erneuert werden.
Wie planst Du das mit dem Fahrstrom?; Soll das mal als eigener Zähler laufen um auch unabhängig vom selbst erzeugtem Strom dort Fahrstrom evtl. über andere Anbieter anzubieten, wird es bei einer wallbox bleiben oder sollen zukünftig noch richtige e-Tankstellen am Gebäude angebracht werden ....

Ich würde zur jetzigen Zeit "nur" die Zähleranlage so planen dass 2 Zählerplätze frei bleiben z.B. für E-Tankstellen / Wärmepumpentarife, oder oder . Wenn dann in 2 Jahren eine Wallbox oder e-Tankstelle kommt, Zähler setzen und am Abgang die Box setzen oder wenn es nur eigener Verbrauch ist das Zählerfeld "brücken". Das kostet jetzt nicht viel mehr lässt aber alle Optionen.

Bei der Größenordnung auch die zeitliche Komponente betrachten in Bezug aus das neue Messwesen, da bist Du bei ComMetering gut aufgehoben. (Stichwort intelligente Messsysteme).
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Re: Energetische Ertüchtigung eines alten Fabrikgebäudes

Beitragvon swen1012 » 12.10.2018, 08:42

Das ComMetering-Konzept ist sehr transparent und innovativ....Meine erste Wahl !
Der Zählerschrank ist mMn. für die Zukunft groß genug. Der alte Ferrariszähler fliegt dann ja eh raus.
Was mich besonders umtreibt in Bezug auf das E-Auto, ist die Möglichkeit des bidirektionalen Ladens. Stichwort, V2G/V2H
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Re: Energetische Ertüchtigung eines alten Fabrikgebäudes

Beitragvon KKB68 » 12.10.2018, 10:11

Hi.

Anschlussraum ist ja gut und schön, aber ob das dem EVU auch von der Ausführung passt? Und alte Schränke nur innen umbauen kann ganz schön ins Geld gehen...

Bez. EV... leg halt erstmal ausreichend Querschnitt zu den angedachten Ladepunkten oder zumindest gescheites Leerrohr, wenn nicht eh alles AP gemacht wird - Industriecharme :)

Die Warmewasserversorgung ist bei der angedachten Nutzung des Gebäudes nicht so trivial wie es bei einem privaten EFH wäre, Trinkwasserverordnung und co. sind gerade bei nicht durchgängiger Nutzung nicht ohne.
Grüße,

Klaus

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