Empfehlung zu Modulanzahl und 7kWp Grenze (Westnetz)

Rund um die Planung einer Solaranlage.

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Re: Empfehlung zu Modulanzahl und 7kWp Grenze (Westnetz)

Beitragvon seppelpeter » 06.06.2018, 16:00

Da hast Du aber mit Gürtel und Hosenträger die Dachhöhe berechnet.
Es wäre schon gut, wenn Du auf 5m vom Knick bis zum First kommen würdest.
Wenn der sichtbare Anteil einer Pfanne in der Höhe 32cm sind, dann komme ich bei 17 Pfannen von "Knick" bis First auf 5,44m. Selbst bei 30cm sind es noch >5m.

Da kann man dann 3*8 in hochkant legen und ist fertig.
Maximal wären so mit 320Wp 7,68KWp möglich.

Alternativ gehst Du auf 22 Module (2 am Kamin weg lassen) und baust mit 310Wp einen langen String und 6,82KWp, wenn Du unter 7KWp bleiben willst.

In beiden Fällen würde ich einen Fronius Symo mit 6KVA einsetzen ... in 70-weich.

Bei Quermontage und 8,6m Dachbreite wären bei 5m Dachhöhe dann auch die 5*5 möglich für 8KWp.
Da würde ich dann ein 7KVA Gerät für 7-weich nehmen oder 70-hart bauen.
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Re: Empfehlung zu Modulanzahl und 7kWp Grenze (Westnetz)

Beitragvon Alex8000 » 08.06.2018, 14:15

Nachdem ich mehrere Male mit der Westnetz GmbH Kontakt hatte, wollte ich noch die Rückmeldung zur 7kWp Grenze geben.
Ja, es gibt sie. Ist ja auch ein Gesetz, dass allerdings bis 2030 umgesetzt werden muss.
Aktuell werden wohl keine kleinen Anlagen mit den smarten zusatzsteuergeräten ausgestattet.
Es gäbe noch eine Beta-Phase mit den Geräteherstellern.
Es wird aber kommen, dann wäre der aktuelle Preis 12,99€ pro Jahr zu entrichten.

In meinem Fall überlege ich jetzt wirklich maximale Fläche von 5mX8,6m zu nutzen und somit 25 Module auf die Dachfläche zu knallen.

Mit einem guten kWp Mehrleistung und meinen Einstrahlungswerten rechne ich auf 10 Jahre ein Delta von ca. +1100,- €
Abziehen muss man noch die Mehrkosten für die 320kWp Module und kumulierte Nutzungsgebühr für den Smartzähler.
-- Trotzdem leichtes plus. Ist die Überlegung ok?

Gibt es einen Unterschied, ob Module quer oder hochkant auf einem Satteldach montiert werden?
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Re: Empfehlung zu Modulanzahl und 7kWp Grenze (Westnetz)

Beitragvon seppelpeter » 08.06.2018, 14:57

Alex8000 hat geschrieben:Trotzdem leichtes plus. Ist die Überlegung ok?


ich würde beides anbieten lassen.
Knapp unter 7KWp mit "normalen" Modulen und 22*300Wp oder 310Wp und die Vollbelegung mit 25*320Wp mit LG.

Gibt es einen Unterschied, ob Module quer oder hochkant auf einem Satteldach montiert werden?


Quer ist Kreuzmontage.
Kostet etwas mehr UK und Zeit, aber nicht die Welt.
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Re: Empfehlung zu Modulanzahl und 7kWp Grenze (Westnetz)

Beitragvon Alex8000 » 08.06.2018, 15:16

Kreuzmontage?

Das heißt dann gibt es eine konterlattung in der uk und das ganze System liegt nochmal +- 40mm höher?
Das wäre ja nicht schlecht um meinen abfallenden Traufbereich zu überlappen.
Hat jemand schon einmal so einen Fall gesehen?

PS: Womit rechnet man bei der Belegung. 1,65m Länge korrektes Maß bei den Standard 60 Zellern?
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Re: Empfehlung zu Modulanzahl und 7kWp Grenze (Westnetz)

Beitragvon seppelpeter » 08.06.2018, 15:53

Ja, Du hast praktisch 2 Profile im Kreu übereinander und könntest damit etwas weiter über den knick unten bauen.

Mit 1,67*1,01m bist Du auf der sichern Seite, es mag aber auch 1-3cm kleinere Module Länge wie Breite geben
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Re: Empfehlung zu Modulanzahl und 7kWp Grenze (Westnetz)

Beitragvon kalle bond » 08.06.2018, 16:20

Alex8000 hat geschrieben: PS: Womit rechnet man bei der Belegung. 1,65m Länge korrektes Maß bei den Standard 60 Zellern?


Bei beiden Montagearten wird zwischen den Modulen einige mm Platz gelassen für die Mittelklammern, je nach System bis 10 (?) mm.
An jedem Ende, also erstes und letztes Modul sind es zusätzlich an jeder Seite ca 30-40 mm Überstand der Profilschienen für die Endklammern. Die genauen Werte findet man in der Installationsanleitung für das ausgewählte System.
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Re: Empfehlung zu Modulanzahl und 7kWp Grenze (Westnetz)

Beitragvon Alex8000 » 12.06.2018, 11:48

Also nach nochmaligem Check der Dachfläche kann ich 8,40m X 5,05m installieren und halte so gerade eben noch den Mindestrandabstand ein --> 25 Module

Das wären dann 8kWp total @ 320Wp Modul

Aber als Einzelstring ist die Spannung dann über 1000V.
Gibt es da nicht WR Technik, die mit diesen Spannungen umgehen kann?
Weiterhin möchte ich gerne Wissen, wie stark der Wirkungsgradverlust bei kurzen Strings ins Gewicht fällt.
Hat da jemand ein paar Zahlen?

Welche Dachflächen würdet Ihr noch gleich mitbelegen?
Anbei noch ein Luftfoto der Liegenschaft. Der rote Punkt zeigt das Süd-Ost Dach, der zweite noch eine kleine verschattete Garagendachfläche. Dachgauben und Nord-West Dachfläche habe ich auch noch im Angebot.
Aber das bringt alles eher nix oder doch?
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Re: Empfehlung zu Modulanzahl und 7kWp Grenze (Westnetz)

Beitragvon seppelpeter » 12.06.2018, 11:54

Ich würde das SO Dach und die Garage in einem Rutsch belegen.
Dann schwächere Module mit 280-300Wp nehmen und als Ziel 9-10KWp in 70-hart am 7 oder 8KVA WR.

Norddächer bei der Dachneigung machen keinen Sinn.

Wie viel ist das Haus höher als die Garage dahinter?
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Re: Empfehlung zu Modulanzahl und 7kWp Grenze (Westnetz)

Beitragvon Alex8000 » 12.06.2018, 12:15

seppelpeter hat geschrieben:Ich würde das SO Dach und die Garage in einem Rutsch belegen.


Aha, Interessant.
Die SO Dachfläche (-53°) oder die NW Dachfläche des Nebengebäudes?
Da ist auch noch Flachdach vorhanden, ca 3,5 X 3,5 m das ist die Lange Garage.
Das helle Quadrat am Nebengebäude.

seppelpeter hat geschrieben:Wie viel ist das Haus höher als die Garage dahinter?


Das Haus ist zweigeschossig und ca. 8m hoch.
Das Nebengebäude ist eingeschossig und ca. 5m hoch.
Ebenfalls 45° Satteldach.

Wie wählt Ihr die Module aus im Hinblick auf das Kriterium Preis/Leistung.
20Wp Mehrleistung pro Modul entsprechen halt einer bestimmten Summe am Ende der Laufzeit.
Das ist dehr Mehrpreis der höchstens anfallen sollte. Die Preise die ich finde sind alle relativ ähnlich so um ca. 230,- € Brutto
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Re: Empfehlung zu Modulanzahl und 7kWp Grenze (Westnetz)

Beitragvon seppelpeter » 12.06.2018, 13:23

Alex8000 hat geschrieben:
seppelpeter hat geschrieben:Ich würde das SO Dach und die Garage in einem Rutsch belegen.


Aha, Interessant.
Die SO Dachfläche (-53°) oder die NW Dachfläche des Nebengebäudes?
Da ist auch noch Flachdach vorhanden, ca 3,5 X 3,5 m das ist die Lange Garage.
Das helle Quadrat am Nebengebäude.


Ich würde vom Haus die SO Fläche und von der Garage auch die SO Fläche belegen.
Das sind doch beides Satteldächer mit ähnlicher Dachneigung, oder?

Das Flachdach könnte man mitnehmen, muss aber nicht, weil das dann auf 2 WR raus laufen dürfte und 3,5*3,5m ist eine sehr kleine Fläche. Auf Hausdach SO und Garage SO sollten doch 10KWp mit 280-300Wp passen. Und fertig.

Das Haus ist zweigeschossig und ca. 8m hoch.
Das Nebengebäude ist eingeschossig und ca. 5m hoch.
Ebenfalls 45° Satteldach.


Könnte im Winter zu etwas Schatten auf den Modulen der Garage führen, aber das ist denke ich egal.
Mit Sketchup und Co kann man ausrechnen, wie viel Schatten entsteht oder mal vom Garagendach über das Hausdach peilen, wie hoch die Sonne stehen muss, damit auf der Garage noch Sonne ankommt. Ich schätze März bis Oktober sollte unkritisch sein und in der Zeit machst Du 70-80% der Erträge.
www.sonnenverlauf.de kann auch helfen

Wie wählt Ihr die Module aus im Hinblick auf das Kriterium Preis/Leistung.
20Wp Mehrleistung pro Modul entsprechen halt einer bestimmten Summe am Ende der Laufzeit.
Das ist dehr Mehrpreis der höchstens anfallen sollte. Die Preise die ich finde sind alle relativ ähnlich so um ca. 230,- € Brutto


Der Modulpreis ist irrelevant.
Es zählen für dich doch nur Komplettpreise.
Also einfach 32*310Wp, 33*300Wp, 34*290Wp, 36*275Wp usw. vergleichen und natürlich vorab planen, wie man die Module auf Haus und Garage legen kann.

An dieser Stelle wären jetzt echte Bilder der Dächer und Dachmaße angebracht.
Zum Beispiel 22 Stück in hochkant auf dem Hausdach und 11 Stück quer auf der Garage würden gut passen ... dann mit 300Wp. Hier gehen max. 22 Stück in einen String.
Alternativ 23*275Wp auf dem Hausdach (bei den Modulen gehen i.d.R. 23 Stück in einen String) und 13*275Wp auf der Garage. Je nach Schattenanfälligkeit auf der Garage quer bauen, das passt besser zum Schattenmanagement über die Bypass Dioden in den Modulen, da die Module i.d.R. der Länge nach in 3 Segmente aufgeteilt werden, die dann nach und nach weg geschaltet werden.
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