EFH Eltern Nord-Süd

Rund um die Planung einer Solaranlage.

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EFH Eltern Nord-Süd

Beitragvon Andi_ » 13.05.2018, 15:11

Hallo Zusammen,
endlich habe ich grünes Licht bekommen auf dem Dach der Eltern die PV-Anlage errichten zu lassen. :-D 8)

Das wird mein erstes Dach sein, d.h. praktische Erfahrung mit PV die auf mich laufen habe ich noch keine.
Auf dem Bild ist Norden genau nach oben, Neigung ist ca. 20°. Mein Plan ist das Hausdach voll zu machen, also auch Norddach, der leicht (ca. 20°) nach westen zeigt. Auch da sollte man laut Rechner auf solarserver noch ca. 800 kWh pro kWp bekommen. 8) (ich hoffe da wird nicht zu optimistisch gerechnet)
Süddach ist entsprechend ca. 20° nach osten ausgerichtet. Die Südseite ist leider alles andere als frei, und das was schon da steht (Schornstein, Satellitenschüssel usw.) darf und wird nichts bewegt werden (leider). Aber laut meiner Berechnung passen auch da ca. 23-28 Module (plus wohl Norddach mit ca. 36 Modulen). Die Fläche und Abstände sind im Bild eingetragen. Unterhalb von 3 Solarthermie-Modulen passen auf jeden Fall liegend Module, oberhalb wird es knapp, könnte aber auch gehen (sehr knapp über 1 Meter Breite).
Die Dächer von Garage (Nordseite) und Terrasse bleiben frei, Terrasse weil da der Unterbau das wohl nicht aushält, Garage ist fast immer im Schatten.
Verschattung insbesondere auf dem Süddach ist zahlreich vorhanden, aber moderne Wechselrichter sollen damit gut klar kommen? Norddach ist dagegen fast frei von Verschattungen, nut bei ganz tief liegender Sonne könnte es Schatten von der Satellitenschüssel und Schornstein geben.
Speicher (Akku) ist nicht geplant, die Heizung läuft mit Gas, und das bleibt (leider) erstmal so. Verbrauch im Haus ist ca. 4000-4500 kWh pro Jahr.

So, ich habe einige Fragen bezüglich meinem Vorhaben:
1) gibt es Bedenken bezüglich z.B. Norddach und Moos u.ä., und kann man dagegen etwas tun? Weil auf den Dachziegeln ist es teilweise so.
2) Wie sieht es mit Steuern und EEG aus? Ich werde einen Teil von diesem Strom den Eltern verkaufen, den Rest ins Netz einspeisen. Da die Anlage wohl sicher > 10 kW sein wird, muss man wohl für beide Anteile die EEG-Umlage zahlen?
3) 70%-Regelung wird wohl kaum weh tun, da die Neigung von Norddach sowieso nicht optimal ist?
4) Gibt es sonst noch was zu bedenken? Wo bekommt man die besten Angebote? Für mich ist wichtig, dass die Anlage problemlos >> 20 Jahre läuft.
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Re: EFH Eltern Nord-Süd

Beitragvon michaell » 13.05.2018, 17:03

SO Dach 22 Module
und NO Dach in Kreuzmontage 32 Module, wenn die angegebenen Maße stimmen
ergibt 54 Module, wenn man nicht an den Leistungsgrenzen mit preiswerten 300 Watt Modulen
arbeitet, sollte das locker unter 1100 Euro pro kWp machbar sein

Wo in Deutschland wohnt das Haus ?
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Re: EFH Eltern Nord-Süd

Beitragvon Andi_ » 13.05.2018, 17:44

Das Haus steht in Niederbayern (Plz 84xxx).
Bei Modulen müssen es nicht unbedingt die effizientesten sein, Preis spielt allerdings auch eine Rolle.
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Re: EFH Eltern Nord-Süd

Beitragvon michaell » 13.05.2018, 17:54

Andi_ hat geschrieben:Das Haus steht in Niederbayern (Plz 84xxx).
Bei Modulen müssen es nicht unbedingt die effizientesten sein, Preis spielt allerdings auch eine Rolle.


okay, PLZ passt :)
darum Vorschlag mit den 300er Modulen

54 *300 Watt ergibt 16,2 kWp
und sollte unter einiges unter 1100 Euro machbar sein,
wenn es keine sonstige Erschwernisse gibt

Dir Trauflänge ist wirklich 4,5 m ?
Mal die Dachziegelreihen zählen
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Re: EFH Eltern Nord-Süd

Beitragvon bt.mail » 13.05.2018, 18:35

Hallo.
Ich würde zusehen, daß die Anlage und auch der Stromanschluß des Hauses (Verbrauch) auf einen Namen laufen. Alles andere verteuert und verkompliziert die Sache ungemein. Aber da können andere sicher mehr dazu sagen als ich.
Gruß Torsten
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Re: EFH Eltern Nord-Süd

Beitragvon Andi_ » 13.05.2018, 20:02

@ michaell: ja, die Breite wurde heute so gemessen, und auch wenn man die Südseite zusammenrechnet (1m + 1,5m + 2m Solarwärme-Kollektor), Maßstab auf dem Foto ca. 0,5 cm entsprechen 1 m.

@ bt.mail: der Nachname ist gleich, Vorname natürlich nicht.
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Re: EFH Eltern Nord-Süd

Beitragvon michaell » 13.05.2018, 20:09

Wieviel Ziegelreihen sind das nun von der Dachrinne hoch zum First ?
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Re: EFH Eltern Nord-Süd

Beitragvon jodl » 13.05.2018, 20:20

bt.mail hat geschrieben:Hallo.
Ich würde zusehen, daß die Anlage und auch der Stromanschluß des Hauses (Verbrauch) auf einen Namen laufen. Alles andere verteuert und verkompliziert die Sache ungemein. Aber da können andere sicher mehr dazu sagen als ich.
Gruß Torsten


Andi_ hat geschrieben:@ bt.mail: der Nachname ist gleich, Vorname natürlich nicht.


der Grund für die sinnvolle Identität von Anlagenbetreiber und Stromverbraucher ist die EEG Umlage.
Daß der Nachname gleich ist, hilft dir da nichts.
Wenn deine Eltern den in deiner Anlage erzeugten Strom direktverbrauchen, wird die volle EEG Umlage fällig.
Wenn du Anlagenbetreiber und Bezugsanschlußkunde bist, gibt es da keine Schwierigkeiten.
Alternative ist, wenn der Strombezug denn bei deinen Eltern bleiben soll, daß die Anlage als Volleinspeisung betrieben wird.
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Re: EFH Eltern Nord-Süd

Beitragvon Andi_ » 13.05.2018, 20:42

michaell hat geschrieben:Wieviel Ziegelreihen sind das nun von der Dachrinne hoch zum First ?

Die Ziegelreihen habe ich leider nicht gezählt.

jodl hat geschrieben:Wenn deine Eltern den in deiner Anlage erzeugten Strom direktverbrauchen, wird die volle EEG Umlage fällig.
Wenn du Anlagenbetreiber und Bezugsanschlußkunde bist, gibt es da keine Schwierigkeiten.
Alternative ist, wenn der Strombezug denn bei deinen Eltern bleiben soll, daß die Anlage als Volleinspeisung betrieben wird.

Bei Volleinspeisung bekomme ich aber trotzdem weniger, als z.B. 25 Cent minus EEG-Umlage, oder gibt es da was ich noch nicht weiß?
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Re: EFH Eltern Nord-Süd

Beitragvon passra » 13.05.2018, 21:38

Wie kommst du auf 25 Cent für die Einspeisung? Aktuell gibt es 12,x Cent je kWh.
7,98 kWp: 28 x Aleo 285Wp an Fronius Smyo 7.0.3-M; Dachneigung 50°; Ausrichtung -22° SSO
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