Dimensionierung PV

Rund um die Planung einer Solaranlage.

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Re: Dimensionierung PV

Beitragvon Xare15 » 10.11.2018, 11:48

Meine. 9,9 KWP Anlage (Lehmann, SMA, Suntech) kostet inkl. Kaskadenschaltung 12500 Euro netto.
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Re: Dimensionierung PV

Beitragvon seppelpeter » 10.11.2018, 11:51

Die Kaskade wäre das erste was ich >10kWp über Bord schmeißen würde.

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Re: Dimensionierung PV

Beitragvon Larry03 » 10.11.2018, 11:57

Xare15 hat geschrieben:Meine. 9,9 KWP Anlage (Lehmann, SMA, Suntech) kostet inkl. Kaskadenschaltung 12500 Euro netto.

Für das doppelte Geld kann man ungefähr dreimal so groß bauen.
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Re: Dimensionierung PV

Beitragvon Xare15 » 10.11.2018, 12:01

seppelpeter hat geschrieben:Die Kaskade wäre das erste was ich >10kWp über Bord schmeißen würde.

KISS ... keep it simple, stupid!

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Wieso ohne Kaskade?
Der Wärmestrom kostet mich 18 ct pro Kwh im Moment. Wird mit der Zeit auch teurer.
Warum soll ich für 11ct einspeisen und für 18 ct WP Strom einkaufen?

Was mir einleuchtet, wenn ich größer baue, kann ich in der Übergangszeit und Winter mehr Strom für die WP machen und mein Autarkiegrad steigt. Auch leuchtet mir ein, dass die zweiten 5-10KWP günstiger sind. Dafü muss ich aber ERG Umlage bezahlen. Das muss man doch irgendwie berechnen können, einen Break even Point.
Den Rest kann ich nicht nachvollziehen, da ich es selbst nicht berechnen kann.
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Re: Dimensionierung PV

Beitragvon Monsmusik » 10.11.2018, 12:23

Xare15 hat geschrieben:Den Rest kann ich nicht nachvollziehen, da ich es selbst nicht berechnen kann.


Warum kannst du das denn nicht berechnen? Das ist einfache Mathematik und die Fakten liegen doch auf dem Tisch. Wenn du 1000 kWh Direktverbrauch schaffst, musst du eben 1000*2.6 ct=26 Euro EEG-Umlage im Jahr bezahlen. Schaffst du 2000 kWh Direktverbrauch, ist es eben das Doppelte. In jedem Fall bleiben es Peanuts. Und früher oder später wird diese EEG-Umlage auf Direktverauch sowieso abgeschafft.
Dem gegenüber steht die garantierte Einspeisevergütung für den zusätzlichen Ertrag und die verringerten spezifischen Kosten.

Oder noch einfacher: Kalkuliere das Projekt komplett ohne Direktverbrauch. Selbst dann ist die größere Anlage wirtschaftlich günstiger. Der Direktverbrauch kommt dann als Bonus oben drauf, denn der vermiedene Bezug ist wirtschaftlich immer günstiger als die Einspeisung, egal ob mit oder ohne 40% EEG-Umlage.
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Re: Dimensionierung PV

Beitragvon seppelpeter » 10.11.2018, 13:06

Ja, genau so sieht es aus.
Das Ergebnis ist einfach sonnenklar.
Rechne es selbst aus, sonst hat dir am Ende wieder nur "jemand was gesagt".

Aber prüfe dein Ergebnis kritisch und stelle es hier vor. Ich sehe bei dir noch Lücken, die zu einem falschen Ergebnis führen könnten.

Thema Zähler:
Die 18 Cent sind ja nur die halbe Wahrheit. Sind HT und NT gleich? Wie hoch ist die Grundgebühr? Was kostet die Kaskade? Zu welchem günstigeren Stromanbieter könnte man mit dem gesamten Verbrauch (HH und WP Strom) wechseln?

Einfach ist anders, nämlich ohne Kaskade, kannst es aber auch mit machen, wenn die Zählerseite günstig ist.

In jedem Fall aber groß!
Gerne mit 25KWp oder bis zu 30KWp.

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Re: Dimensionierung PV

Beitragvon seppelpeter » 10.11.2018, 13:08

Larry03 hat geschrieben:Für das doppelte Geld kann man ungefähr dreimal so groß bauen.


Das hier trifft den Nagel auch ganz gut auf den Kopf.

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Re: Dimensionierung PV

Beitragvon Xare15 » 10.11.2018, 13:36

Anbei eine Rechnung, die ich mit dem Stiftung Warentest Rechner ausgerechnet habe.

Was sagt ihr dazu?
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Re: Dimensionierung PV

Beitragvon Larry03 » 10.11.2018, 14:02

Deine Rechnungen sind etwas unübersichtlich, ist schwer nachzuvollziehen, mit welchen Zahlen du da gerechnet hast.

Nimm doch z.B. das hier zum Rechnen:
http://www.umweltinstitut.org/fileadmin/Mediapool/Downloads/01_Themen/02_Energie-und-Klima/Wirtschaftlichkeitsberechnungen/solarstrom.xls

An deiner Stelle würde ich das Dach voll machen, das wären vermutlich 25kWp, was unter 900€/kWp kosten dürfte. Dann gibt es im Winter eine höhere Autarkiequote und die Rendite ist höher. Wenn der jetzige Anbieter bei dem Preis nicht mitgehen kann, würde ich noch bei Anderen anfragen.
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Re: Dimensionierung PV

Beitragvon Xare15 » 10.11.2018, 14:24

Der Rechner ist etwas ausführlicher als von Stiftung Warentest, aber sehr ähnlich.
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