Bemessung einer PV-Leitung (DC) für 10kWp und 100m

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Bemessung einer PV-Leitung (DC) für 10kWp und 100m

Beitragvon Solarmodule » 10.08.2018, 16:36

Hallo,

1.Für eine Ost-West Anlage mit 10kWp (4,3kWp und 5,7kWp) benötige ich ein passendes PV-Kabel (DC-Kabel).
-Die Module werden an 2 MPP Eingängen beim WR angeschlossen
-Der Abstand von den Modulen bis zum WR beträgt 100m

Welchen Leitungsquerschnitt müssen die DC-Kabel haben?

2.Das Leerrohr geht durch die Erde und somit befindet sich dort auch Wasser. Bei normalen Kabeln würde das Wasser den Isolationswiderstand reduzieren, so dass der WR seine Arbeit verweigert. Könnt ihr mir eine genaue Bezeichnung / einen Typ mitteilen, dass ich hier einsetzen kann?

3.In dem Leehrrohr befindet sich bereits ein AC-Kabel. Dürfen beide Kabelarten in einem Leerrohr zusammen verlegt werden?
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Re: Bemessung einer PV-Leitung (DC) für 10kWp und 100m

Beitragvon Weidemann » 10.08.2018, 16:58

Zur Auslegung: 6mm² sind Standard, die Verluste kannst du dir in SunnyDesignWeb einfach anzeigen lassen.

DC-Kabel durch die Erde sind nicht so einfach... wird das zwangsläufig nass? Oder geht Verlegung z.B. in HT-Rohr, Kunststoffpanzerrohr, Wasserrohr....?
Wenns wirklich nass wird, kann man kein normales PV-Kabel nehmen. Aber in normalem AC-Kabel ist die Isolierung zwischen den Adern nicht gut genug, daher müsste man dort je Pol ein extra Kabel legen -> wird auch nicht billig.

Wenns richtig isoliert ist, spricht aus meiner Sicht nichts dagegen es gemeinsam zu verlegen, denn genauso ists ja auch in den Kabelkanälen rund um den WR Standard (aber ich kenn die Normen hierzu nicht).
sonnige Grüße,
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Re: Bemessung einer PV-Leitung (DC) für 10kWp und 100m

Beitragvon donnermeister1 » 10.08.2018, 22:47

http://katalog.boehm-kabel.de/index.php ... duct=12609

- auch geeignet für die direkte Erdverlegung sofern keine Nagetiere und Termiten im Boden sind und das Kabel nicht mit Öl in Berührung kommt.
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Re: Bemessung einer PV-Leitung (DC) für 10kWp und 100m

Beitragvon Bastel » 11.08.2018, 04:17

Wie würdet ihr bei dieser Konstellation den Potentialausgleich legen und warum? Mein Solarteur sagt, am besten immer parallel mitführen so weit wie möglich, und dann an den Fundamenterder im Gebäude mit anschließen, wo sich der Wechselrichter befindet.

Manche hier im Forum sagen allerdings, man würde sich so "den Blitz ins Haus holen" wegen des gut geerdeten Potentials auf dem Dach (hier 100 m entfernt). Wie wäre es, wenn man stattdessen in der Nähe der PV einen Staberder einschlägt, was spricht dagegen, oder wäre es sogar vorzuziehen?
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Re: Bemessung einer PV-Leitung (DC) für 10kWp und 100m

Beitragvon Solarmodule » 13.08.2018, 09:06

Das Thema Potentialausgleich wurde von unserem Solarteur gar nicht angesprochen.
Welchen Weg sollte ich hier vorschlagen? Was wäre, wenn man keinen Potentialausgleich macht?
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