Anzahlung Solateur

Rund um die Planung einer Solaranlage.

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Re: Anzahlung Solateur

Beitragvon VIO 450 » 13.07.2018, 06:00

Ein Haustürgeschäft liegt jedoch nicht vor, wenn man den Termin zuvor abgestimmt hat.
Gilt sozusagen als "Einladung", derjenige wollte ja etwas - ohne Ankündigung ist es dann ein Haustürgeschäft.

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Re: Anzahlung Solateur

Beitragvon Chrislybear » 13.07.2018, 06:15

Ich finde das auch nicht normal und würde bei einer so großen Investition niemals in Vorkasse gehen. Ich habe z.B. 50% bei Lieferung bezahlt, was heißt, alle Module und Zubehör (bis auf das Montagegestell was die Monteure direkt mitgebracht haben) hatte ich in meiner Garage stehen bevor ich etwas bezahlt habe. Die restlichen 50% sind nach IB fällig. Wobei man hier aufpassen muss, ich habe es extra so vereinbart, dass IB bedeutet die Anlage speist ins Netz ein und bekommt Vergütung. Die Solateure definieren IB üblicherweise als, er ist mit seinen Arbeiten fertig, es ist aber ggf. noch kein Zählerwechsel erfolgt und die Anlage kann noch gar nicht einspeisen.
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Re: Anzahlung Solateur

Beitragvon Hammertime » 13.07.2018, 07:45

Habe auch nichts angezahlt. Allerdings stand auf der Rechnung des Solarteurs, die die Monteure mir nach Fertigstellung in die Hand gedrückt haben, dass diese sofort und ohne Abschlag fällig ist. Hatte am nächsten Tag überwiesen und ein paar Tage später war der Elektromeister mit den Gemeindewerken (Zählertausch) da und hat die Anlage in Betrieb genommen. Hatte also nur das "Risiko" dass die fertig installierte und betriebsbereite Anlage nicht eingeschaltet wird.
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Re: Anzahlung Solateur

Beitragvon frankenbub09 » 13.07.2018, 08:39

Alos bei mir kam die 1. Abschalgs-Rechnung mit der Auftragsbestätigung aber mit Fälligkeit nach erfolgter Montage der Anlage über 80% des Auftrags. (2-Tage Arbeit)

Die Schlußrechnung kam erst nach dem alles in Betrieb genommen und mit dem VNB usw. abgewickelt war. Da sich das EconammicGrid mit de Genehmigung etwas hingezogen hat, (4 Monate) hatte ich den Gegenwert von der SR noch einbehalten bis auch das lief.

Das ist Seriös.

Es gibt genug Beispiele hier, die außer einer großen Anzahlung noch nicht viel vom Solateur gesehen haben.

Gegen eine Bankbürgschaft, okay kann man in Vorkasse gehen, aber ohne Sicherheit Sorry, wir müssen unser Geld denke ich alle sauer verdienen.
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1.) 31 x NeMo 60P-260W, poly. DN 32 Grad, 17xOst/14xWest,
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2.) 6 x NeMo 2.0 60M-300W, mono, DN 26 Grad, Süd, WR Galvo 1,5; 1-phasig
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Re: Anzahlung Solateur

Beitragvon Chris1977 » 13.07.2018, 11:29

Hallo

Hab jetzt noch mal mit dem Solateur gesprochen:
Also sobald die Ware da ist und der Solateur mit der Montage beginnt, bekommen wir die erste Rechnung, quasi als Abschlagsrechnung 70 % ( 70 bei Montagebeginn ) .
Dann haben wir 14 Tage Zahlungsziel. Somit ist normalerweise die Anlage schon auf dem Dach, wenn wir die 70 % Zahlung leisten. " Machen wir immer so und wäre auch kein Problem " hat der Solateur gemeint. Gut damit kann man leben.
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Re: Anzahlung Solateur

Beitragvon frankenbub09 » 13.07.2018, 11:49

Chris1977 hat geschrieben:Hallo

Hab jetzt noch mal mit dem Solateur gesprochen:
Also sobald die Ware da ist und der Solateur mit der Montage beginnt, bekommen wir die erste Rechnung, quasi als Abschlagsrechnung 70 % ( 70 bei Montagebeginn ) .
Dann haben wir 14 Tage Zahlungsziel. Somit ist normalerweise die Anlage schon auf dem Dach, wenn wir die 70 % Zahlung leisten. " Machen wir immer so und wäre auch kein Problem " hat der Solateur gemeint. Gut damit kann man leben.


das klingt doch nach einem vernünftigen Plan und du kennst ja den Baufortschritt, ansonsten halt ein paar Tage länger warten :lol:
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Re: Anzahlung Solateur

Beitragvon Serin » 13.07.2018, 12:16

Ja tatsächlich ist das wohl so, dieser Fall ist bei uns in der Firma immer mal wieder Streitpunkt.

Unser Anwalt hat gesagt:
Wenn wir AGBS zum Kunden schicken und er die nicht anerkennt, sondern zu seinen Einkaufsbedingungen kauft, dann "negieren" die sich sozusagen und es gilt nichts von beiden (außer da wo sich beide einig sind). Und dann fällt man sozusagen auf "default" Bedingungen zurück....und das ist dann Sache der Anwäte und Gerichte ;-)
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Re: Anzahlung Solateur

Beitragvon donnermeister1 » 13.07.2018, 13:29

So ist das. Denn ein Vertrag bedarf immer zwei übereinstimmende Willenserklärungen.
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Re: Anzahlung Solateur

Beitragvon wschmeiser » 13.07.2018, 13:56

Serin hat geschrieben:Unser Anwalt hat gesagt:
Wenn wir AGBS zum Kunden schicken und er die nicht anerkennt, sondern zu seinen Einkaufsbedingungen kauft, dann "negieren" die sich sozusagen und es gilt nichts von beiden (außer da wo sich beide einig sind). Und dann fällt man sozusagen auf "default" Bedingungen zurück....und das ist dann Sache der Anwälte und Gerichte ;-)


Letzteres ist nicht richtig.

Die "default"-Bedingungen stehen im bürgerlichen Gesetzbuch (BGB). Streitet man sich dann auch noch über deren Auslegung gilt die (höchst-)richterliche Rechtsprechung (BGH, OLG, LG).

Zweifelt man beides weiterhin an, kann man einen Rechtsstreit anzetteln. Entscheiden tut dann das Gericht, nicht die Anwälte. Ein Kompromiss oder sogar Würfeln wäre dann meistens günstiger gekommen.
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Re: Anzahlung Solateur

Beitragvon Serin » 13.07.2018, 14:05

Das mit "Anwälte und Gerichte" war auch mehr als Methapher dazu gedacht folgendes auszurdrücken:

"Recht haben und Recht bekommen sind zwei verschiedene Dinge"
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