8,1kWp Analge + E3DC

Rund um die Planung einer Solaranlage.

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8,1kWp Analge + E3DC

Beitragvon Gniderg2017 » 31.10.2017, 21:06

Hallo zusammen :D ,

nun hab ichs endlich geschafft mich hier anzumelden.
Ich brauche einen Rat/Tipp von Euch Experten hier...

...und zwar, wir haben neu gebaut, Fertighaus von Bien-Zenker (KfW55) mit Luft-Luft-Wärmepumpe. Leider haben wir bei der Hausplanung mit keinem Funken an eine PV Anlage gedacht.
Nun werden die Überlegungen immer intensiver und es gab auch schon 2 Angebote.
Beide Angebote ziemlich vergleichbar was die Technik angeht.
zu den Daten:
- Axitec/Solarwatt (Angebot1/Angebot2) Module 270Wp (insgesamt 30 Stk.) --> 8,1kWp Anlage
- E3DC Speicher (S10E)

So, nun meine Frage:

1. Was haltet Ihr von diesen Komponenten?

2. Frage aus Sicht unseres Budgets: Macht es Sinn, sich erstmal die Platten aufs Dach zu machen (also ohne Speicher), den Strom nutzen wie er produziert wird, und alles was zuviel ist an den Netzbetreiber zu verkaufen, also einspeisen?

Ich hoffe Ihr könnt mir weiterhelfen bzw die Entscheidung erleichtern...


Vielen Dank vorab und beste Grüße von Foren-Neuling :danke:
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Re: 8,1kWp Analge + E3DC

Beitragvon passra » 31.10.2017, 21:29

Zu 2.

Ja, macht aus Sicht des Budget natürlich Sinn, weil der Speicher (im Moment) mehr kostet als er über die Jahre wieder einbringt. Erst mal die PV bauen und den sich einstellenden Eigenverbrauch beobachten. In ein paar Jahren kann man dann immer noch über die Nachrüstung eines Speichers nachdenken und bis dahin werden die Dinger eh jedes Jahr günstiger.
Bis es soweit ist, wird die Anlage auch ohne Speicher so wie tausende andere einwandfrei laufen und sich selbst abzahlen.
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Re: 8,1kWp Analge + E3DC

Beitragvon Mastermind1 » 31.10.2017, 21:35

Gibt es schon Berechnungen mit welchem Stromverbrauch man wg. der Luft Luft WP rechnen muss/kann?
Bei KfW 55 wird das u.U. nicht unerheblich.

D.h. in dem.fall sollte man an eine möglichst grosse PV Anlage denken.
Ein Akkuspeicher kann ich mir bei ner Luft Luft WP so gar nicht vorstellen...
Sobald es kalt wird, wird sicherlich der elektroheizstab benötigt (bzw. die wandauslass Elektro Heizer). Da wäre der Akku extrem schnell leer gelutscht...
Und im Winter wenn am meisten Strom von der PV benötigt wird, liefert die Anlage vielleicht 10-20% der gesamt PV Leistung an "guten" wintertagen....

Wenn wie angenommen 30 Module aufs Dach passen, könnte man auch stärkere Module nehmen...
Z.b. 30 * 300Wp. (Gibt's von allen Herstellern) ergibt 9kWp.
D.h. knapp unter 10kWp.

Bei angenommenen 9000kWh Stromerzeugung.
30% EIGENVERBRAUCH (2700kWh)
70% Einspeisung (6300kWh)

Ohne das Finanzamt zu berücksichtigen:

2700kWh Ersparnis bei 0,25€/kWh
ergibt gute 600€ gespart.

6300kWh bei knapp 12 Cent Einspeisevergütung - ergibt knapp 750€ Einnahmen.

Gibt es verschattung? Da der e3dc wr meines Wissens, kein Schattenmanagement integriert hat... Nur Mal als Randnotiz für den e3dc.
Wobei die Ladeintelligenz vom e3dc super sein soll.

P.s. ein Akku ist eher nicht sinnvoll...



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Re: 8,1kWp Analge + E3DC

Beitragvon Gniderg2017 » 31.10.2017, 21:47

achja, Ausrichtung ist süd, ohne Schatten bei 25° Dachneigung
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Re: 8,1kWp Analge + E3DC

Beitragvon Gniderg2017 » 31.10.2017, 21:59

Vielen Dank für die schnellen Antworten.

Für die WP haben wir auf Erfahrungen des Bauträgers und aus dem Freundeskreis gehört. Den monatlichen Abschlag haben wir unter der Annahme von einem Jahresverbrauch von 5000KWh berechnet. Hinzu kommen ca 3000KWh normaler Hausstromverbrauch.
Aus den beiden Angeboten ist ersichtlich, das bei Anbieter mit einer etwa gleichen Jahresstromerzeugung von ca. 8300KWh gerechnet haben (Ausrichtung süd, schattenfrei bei 25° Dachneigung).

Würde bedeuten:

Eigennutzung: 2490KWh

Einspeisung: 5810KWh * 0,12ct = 697,20€

Nun noch die Frage, in wie weit ist das Finanzamt involviert?
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Re: 8,1kWp Analge + E3DC

Beitragvon Mastermind1 » 31.10.2017, 22:17

Gniderg2017 hat geschrieben:Vielen Dank für die schnellen Antworten.

Für die WP haben wir auf Erfahrungen des Bauträgers und aus dem Freundeskreis gehört. Den monatlichen Abschlag haben wir unter der Annahme von einem Jahresverbrauch von 5000KWh berechnet. Hinzu kommen ca 3000KWh normaler Hausstromverbrauch.
Aus den beiden Angeboten ist ersichtlich, das bei Anbieter mit einer etwa gleichen Jahresstromerzeugung von ca. 8300KWh gerechnet haben (Ausrichtung süd, schattenfrei bei 25° Dachneigung).

Würde bedeuten:

Eigennutzung: 2490KWh

Einspeisung: 5810KWh * 0,12ct = 697,20€

Nun noch die Frage, in wie weit ist das Finanzamt involviert?
Je nachdem wie genau das Dach auf Süd ausgerichtet ist, könnte es Sinn machen auf die andere Dachseite auch pv zu legen.
Bei ner Dachneigung von 25 Grad evtl. Sinnvoll... Damit wäre bereits früh morgens (im Sommer) PV Strom vorhanden...

Von welcher PLZ reden wir hier denn?

Finanzamt: einfach in den FA.Bereich hier im Forum schauen...

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Re: 8,1kWp Analge + E3DC

Beitragvon Gniderg2017 » 31.10.2017, 22:23

100% Südausrichtung (will mich nicht auf die genaue Gradzahl festlegen aber es ist ziemlich genau 100% süd).
PLZ 91171 ist es...
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Re: 8,1kWp Analge + E3DC

Beitragvon Brzi » 01.11.2017, 10:43

Mich würden mal die beiden Angebote interessieren...

Was wollen die Anbieter haben, Nettopreis pro kWp ?
9,36 kWp, 70% dynamisch
36x Heckert NeMo 60P, 260W
Fronius Symo 8.2
180° Süden, 40 ° Dachneigung, teilweise Verschattung vorhanden (ca. 10% Verlust)
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Re: 8,1kWp Analge + E3DC

Beitragvon Gniderg2017 » 01.11.2017, 13:47

Es waren Komplettangebote wo zwar alle Komponenten aufgeführt waren, aber leider nicht die einzelnen Preise.
Am Ende Stand nur der Gesamtpreis... :(
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Re: 8,1kWp Analge + E3DC

Beitragvon passra » 01.11.2017, 17:12

Die Einzelpreise sind auch nicht wirklich interessant (vielleicht noch beim Speicher), den jeder Solateur schiebt seinen Aufschlag woanders hin.
Beispiel: Bloß weil die Module bei dem einen 200€ und bei dem anderen 230€ kosten, muss der Zweite im Gesamten noch lange nicht der Teuerste sein.
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