„Bedingt geeignete“ Dachfläche noch ok?

Rund um die Planung einer Solaranlage.

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Re: „Bedingt geeignete“ Dachfläche noch ok?

Beitragvon eba » 15.09.2018, 21:15

Selbst mit 700kwh wird es noch wirtschaftlich, nicht mit einer 5kWp-Anlage, die wäre in der Tat zu teuer, aber mit einer 30kWp wäre ausreichend günstig zu bauen.
@seppelpeter, rechne mir doch mal vor, ab welchem Ertrag es sich nicht mehr lohnt? EInmal für ein 5kWp-Anlage und dann einmal für ein 30kWp Anlage. Ohne Eigenverbrauch. Denn sonst wird noch eine 5kWp bei 700kWh/kWp rentabel.
Tesla P85+ seit 8/13 >365.000km gefahren. PV 10 kWp an E3DC Hauskraftwerk mit 13,8kWh und Wallbox. Weitere 18kWp PV an Solaredge. Gesamt PV-Leistung 28,049kWp. Jetzt habe ich ein Jahr Zeit, wie ich weitere 1,95kWp (=6x325W) aufs Dach bekomme.
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Re: „Bedingt geeignete“ Dachfläche noch ok?

Beitragvon seppelpeter » 15.09.2018, 21:29

Da rechne ich gar nix.
KISS also ohne SE.
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Re: „Bedingt geeignete“ Dachfläche noch ok?

Beitragvon eba » 15.09.2018, 21:42

@seppelpeter
Ich liebe gute produktive und leistungsfähige sowie der Situation angepasste Lösungen. Also das Beste daraus machen ist immer besser als nichts zu machen. Manchmal ist das einfache zu einfach, als das es effektiv funktionieren könnte.
Ein Automobil mit einem Verbrennungsmotor ist höchst komplex und ineffizient. Nach deiner Devise müsstest du ein einfaches Elektroauto mit wenig mechanisch bewegten Teilen und dabei höchster Effizienz fahren oder gar nur ein Fahrrad.
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Re: „Bedingt geeignete“ Dachfläche noch ok?

Beitragvon 0815User » 15.09.2018, 22:17

seppelpeter hat geschrieben:SE ... ich lese hier nur noch SE.
Wozu?
Es geht ohne und SE kostet Aufpreis.
Das Dach ist nicht perfekt, da sollte man auf jeden Euro achten.

zum Xten mal. SE ist nicht teuerer als SMA und co.!!! Nix mit "Aufpreis" ;-)
Siehe Beitrag angebote-f41/598xx-9kwp-1511eur-lg-t125904-s10.html
Dort hat der User "Photovoltaik Anfaenger" eine Excelliste mit seinen Angeboten
Wenn ich die 17K Anlagen vergleiche, dann ist SE günster als SMA.

seppelpeter hat geschrieben:Da rechne ich gar nix.
KISS also ohne SE.
Ich hasse Monopole :!:


Würde der Hass auf Monopole soweit gehen, dass man den TS auch bei einem ungünstigen Dach einseitig berät?
Ist doch für den TS unfair.

@TS: Deine Angst, dass so ein Optimierer kaputt geht ist aus meiner Sicht unbegründet. Habe nur 1x was davon gehört und 1x was davon gelesen. Beides waren neue Anlagen= bei der Installation (Aber auch da lief die Anlage mit den anderen Modulen weiter). Bei 25 Jahren Garantie solltes Du da keine Angst haben.
Das sollte Deien Entscheidung nicht beeinflussen.

LG Heiko
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Re: „Bedingt geeignete“ Dachfläche noch ok?

Beitragvon seppelpeter » 15.09.2018, 22:32

Gut ja ... overdone nein.
Einfach mal Paretoprinzip folgen, wobei das bezogen auf die PV ausdrücklich nicht für den Ertrag gilt.
Das Beste ist oft schlicht zu teuer.
Hinzu kommt ... Monopol ... mehr Technik auf dem Dach ... der Kram kostet Aufpreis ... solange es anders geht und es geht definitiv auch anders, lasse ich es dann besser ohne SE laufen.

PS.: Bei 3 Dachseiten mit 2 String WR ist SE im Vorteil ... das sage ich ja ... wenn es nicht anders geht, dann SE, aber solange man es ohne bauen kann ... ohne bauen.
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Re: „Bedingt geeignete“ Dachfläche noch ok?

Beitragvon eba » 15.09.2018, 22:56

Hier ist die SW Seite am Morgen massiv durch Bäume beschattet (Sommer) = diffuse Einstrahlung. Im Winter sind die Bäume ohne Blätter weniger Schatten. Im weiteren Verlauf des Vormittags wird die ganze Fläche immer mehr von der Sonne beschienen.
Aus dieser Situation noch das maximale an Ertrag zu erwirtschaften geht mit Solaredge hervorragend, besser
als mit WR + Schattenmanagement, dort werden nur Module abgeschaltet oder der ganze String hat Einbußen.
Wenn dies auch noch mit geringen Mehrkosten verbunden ist, warum soll man das nicht machen? Bei mir funktioniert das hervorragend.
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Re: „Bedingt geeignete“ Dachfläche noch ok?

Beitragvon smoker59 » 15.09.2018, 22:59

0815User hat geschrieben:zum Xten mal. SE ist nicht teuerer als SMA und co.!!! Nix mit "Aufpreis" ;-)
Siehe Beitrag angebote-f41/598xx-9kwp-1511eur-lg-t125904-s10.html
Dort hat der User "Photovoltaik Anfaenger" eine Excelliste mit seinen Angeboten
Wenn ich die 17K Anlagen vergleiche, dann ist SE günster als SMA.
Nomen ist Omen :ironie:
Du hältst die Angebote eines Newbies tatsächlich für 'repräsentativ'?
@eba hat schon extra Doppeloptimierer vorgeschlagen damit es 'billiger' wird. Das verschlechtert natürlich das Verhalten bei Schatten weil die Doppeloptimierer kein wirkliches Schattenmanagement haben.
Wenn man schon eine SE Anlage baut dann sollte man es richtig machen und Einzeloptimierer verwenden aber damit wird es natürlich teurer.
Ich bleibe dabei, auf diesem Dach würde ich garnicht bauen.
mit freundlichem Gruß
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Re: „Bedingt geeignete“ Dachfläche noch ok?

Beitragvon smoker59 » 15.09.2018, 23:08

eba hat geschrieben:Aus dieser Situation noch das maximale an Ertrag zu erwirtschaften geht mit Solaredge hervorragend, besser
als mit WR + Schattenmanagement, dort werden nur Module abgeschaltet oder der ganze String hat Einbußen.

Ist denn heute schon wieder eba's Märchenstunde :shock:

Stringwechselrichter können nicht nur verschattete Module überbrücken sondern sogar einzelne Substrings während die von dir vorgeschlagenen Doppeloptimierer garkein Schattenmanagement haben :!:

Du lernst seit Jahren einfach nicht dazu und tischt stattdessen immer wieder die gleichen, falschen Behauptungen auf :?
mit freundlichem Gruß
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Re: „Bedingt geeignete“ Dachfläche noch ok?

Beitragvon eba » 15.09.2018, 23:12

Dann schau doch mal freundlicherweise meine Modulleistung von heute Morgen an. Das hier ist nicht nur Theorie sonder Praxis.
Hier geht es nicht um kleinen Schattenwurf sondern großflächige Verschattungen. Damit kommen selbst die Doppeloptimierer hervorragen zurecht, besonders die diffuse Einstrahlung noch in Ertrag umzusetzen.
Was macht denn ein WR wenn von 20 Modulen 18 noch im Schatten liegen und 2 schon von der Sonne beschienen werden?
Wenn die 18 Schattenmodule abgeschaltet werden, hat der WR nicht genügen Spannung um zu starten oder er bleibt bei den niedrigen Strom, den die verschatteten Module erlauben, also kein Gewinn durch das Schattenmanagement.
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Re: „Bedingt geeignete“ Dachfläche noch ok?

Beitragvon smoker59 » 15.09.2018, 23:25

eba hat geschrieben:Dann schau doch mal freundlicherweise meine Modulleistung von heute Morgen an. Das hier ist nicht nur Theorie sonder Praxis.
Hier geht es nicht um kleinen Schattenwurf sondern großflächige Verschattungen. Damit kommen selbst die Doppeloptimierer hervorragen zurecht, besonders die diffuse Einstrahlung noch in Ertrag umzusetzen.

Danke, ich hab mir grad im anderen Thread angeschaut wie du Erträge berechnet hast.
Das reicht mir vollkommen :wink:
Wer beim zusammenrechnen von 1+1 als Ergebnis 11 herausbekommt der versagt sowohl bei der Theorie als auch in der Praxis :mrgreen:
mit freundlichem Gruß
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