so wenig gebrauchte Akkus aus E-Autos in DE? LIFEPO4 wo?

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so wenig gebrauchte Akkus aus E-Autos in DE? LIFEPO4 wo?

Beitragvon Snoopy70 » 26.05.2018, 16:36

Hallo,

ich bastele gerne und probiere gerade ein wenig damit herum, den überschüssigen Strom zu speichern.
Auf der Suche nach einem geeigneten Akku aus einem Elektroauto stelle ich mir die Frage, warum die Angebote meist aus Norwegen, Schweden oder den Niederlanden kommen.
Gibt es hier keine Händler, die die gebrauchten Batterien aus z.B. Unfallakkus verkaufen?

Bei anderen Akkus z.B. aus Akkuschraubern oder NBs haben wir ja die tolle Recycling-Quote, die die Händler erfüllen müssen.
Alle 18650 Sammler kennen dies.

Wieso gibt es denn keinen Markt für einen second-life der Akkus?

Für meine Basteleien habe ich mir bisher die Akku Packs von Tesla mit knapp 5,5KwH und die des Nissan Leaf angesehen.

Ich würde mir gerne lifepo4 Akkus in die Garage stellen. Weiss jemand eine gute Quelle für passende Akkus?
Ich finde auch nur schlecht eine Übersicht in welchen KFZs dieser Akku-Typ verbaut ist.
Hat hier jemand eine Idee, wo ich dazu mehr finden kann?

Und ja, e ist nur Bastelei und es kommt WIRKLICH nicht auf die Wirtschaftlichkeit an...

Ich habe eine USV für unsere Technik im Haus, knapp 1 KwH und wollte diese damit upgraden. Allerdings sind die 20ms Umschaltzeit echt schwierig zu realisieren...

Gruß
Snoopy70
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Re: so wenig gebrauchte Akkus aus E-Autos in DE? LIFEPO4 wo?

Beitragvon django65 » 26.05.2018, 19:00

Tja da hast du wohl Pech gehabt.

Frag doch mal die Unken die den e-Autoaccu alle zwei Jahre tauschen wollten. :ironie:


"Leider" halten die meisten Accus wesetlich länger als die Schlauberger ausgerechnet haben weil sie davon ausgegangen sind, daß da billige Handyacccus eingebaut werden.

Versuch es doch mit den Accus vom Leaf, die leiden durch fehlendes Thermalmanagement am meisten unter Degradion.

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Re: so wenig gebrauchte Akkus aus E-Autos in DE? LIFEPO4 wo?

Beitragvon DidiD » 26.05.2018, 20:53

Naja,

ich fahr ja einen Leaf der ersten Stunde. Mittlerweile 6 1/2 Jahre alt. Da must halt noch 4 Jahre warten bis
der ausgetauscht wird. :D
Durch das fehlende "Termomanagement" wird der halt nach ca. 10 Jahren getauscht. Hätte der ein
TMS wären es eben 12 Jahre. :mrgreen:
Dafür kostet der neue Akku anstatt 18000,-€ nur 6000€. Seit Mai 2018 kann der Akku auch für
ca. 2000€ "refresht" werden.
Ich schätze, dann gibts praktisch gar keine. :wink:
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Re: so wenig gebrauchte Akkus aus E-Autos in DE? LIFEPO4 wo?

Beitragvon django65 » 27.05.2018, 00:11

DidiD hat geschrieben:Dafür kostet der neue Akku anstatt 18000,-€ nur 6000€. Seit Mai 2018 kann der Akku auch für
ca. 2000€ "refresht" werden.
Ich schätze, dann gibts praktisch gar keine.


Oh je das ist aber ganz schlecht für die Behauptungen in der Deutschen Qualitätspresse, daß die Accus nicht recycelt werden können. :cry:

Auch bei Tesla haben die Accupreise die Schwindsucht. Ein Ersatzaccu für ein MS kostet inzwischen nur noch ca. die Hälfte vom Anfang der Produktion. :?

Bei den Alten Zoes gibt es ja anscheinend auch so eine "Art refreshing" des Accus. Jetzt haben schon ganz viele Bastler sich Hoffnung auf degenerierte Autoaccus gemacht damit sie sich einen günstigen großen Heimaccumbasteln können und jetzt dauert das ja ewig bis da wirklich was ausgetauscht werden muss. :cry: :wink: :ironie:

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Re: so wenig gebrauchte Akkus aus E-Autos in DE? LIFEPO4 wo?

Beitragvon DidiD » 27.05.2018, 07:25

Guten Morgen,

ich hatte ja auch auf meine Leaf-Akkus gehoffft Ich glaub aber das wird nichts. Das war ein Grund warum
ich nen Blei-Senec hab. Der ist günstiger als die LI damals gewesen.
Wenn der dann die "Grätsche" macht dachte ich die Li-Zellen aus dem Leaf zu verwenden.

So wie das aber mittlerweile aussieht, schon ich den Blei möglichst, um eine längere Brauchbarkeitsdauer
hinzubekommen. :wink:

Viele Grüße Dietmar
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Re: so wenig gebrauchte Akkus aus E-Autos in DE? LIFEPO4 wo?

Beitragvon machtnix » 27.05.2018, 07:36

Nach rund acht Jahren müssen die Batterien von E-Autos ausgetauscht werden. Danach beginnt ihr zweites Leben in einer Pilotanlage im Hamburger Hafen. Das von Vattenfall, BMW und Bosch getragene Projekt "Second-Life-Battery" soll die Energiewende einen entscheidenden Schritt nach vorne bringen.

http://www.deutschlandfunk.de/projekt-second-life-battery-altbatterien-zu-wertvoll-fuer.697.de.html?dram:article_id=366553
Komplizierte Vorgänge immer dem faulsten Mitarbeiter geben. Er wird die einfachste Lösung finden!
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Re: so wenig gebrauchte Akkus aus E-Autos in DE? LIFEPO4 wo?

Beitragvon DidiD » 27.05.2018, 07:42

machtnix hat geschrieben:Nach rund acht Jahren müssen die Batterien von E-Autos ausgetauscht werden. Danach beginnt ihr zweites Leben in einer Pilotanlage im Hamburger Hafen. Das von Vattenfall, BMW und Bosch getragene Projekt "Second-Life-Battery" soll die Energiewende einen entscheidenden Schritt nach vorne bringen.

http://www.deutschlandfunk.de/projekt-second-life-battery-altbatterien-zu-wertvoll-fuer.697.de.html?dram:article_id=366553


Bin ich froh, dass mein Leaf nicht lesen kann. :mrgreen:
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Re: so wenig gebrauchte Akkus aus E-Autos in DE? LIFEPO4 wo?

Beitragvon Roland81 » 27.05.2018, 08:08

Carel, der auch hier im Forum hin und wieder aktiv ist handelt mit Akkus aus Unfallwagen.
https://www.facebook.com/Carel1956/
11/2016 Ioniq electric - 07/2018 29 x 320Wp QCells Duo - Kostal Piko BA - BYD 7,7 kWh
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Re: so wenig gebrauchte Akkus aus E-Autos in DE? LIFEPO4 wo?

Beitragvon egn » 28.05.2018, 07:11

Gerade werden wieder welche angeboten.

Ansonsten gibt es nicht viele gebrauchte Akkus aus Elektrofahrzeugen auf dem freien Markt.

Erstens weil kaum welche frühzeitig kaputt gehen. Und wenn doch werden sie von den Autoherstellern getauscht und gleich dem Recycling, oder Second-Life zugeführt. Wobei Letzeres sich erst Mal bewähren muss. Gebrauchte Akkus die nicht mehr vernünftig funktionieren können auch einen internen Schaden haben der über kurz oder lang zu einem Totalausfall, oder gar einem Thermal Runaway führen können.

Auto mit LiFePO4 Akkus gibt es außer von BYD praktisch nicht. LiFePO4 hat eine viel zu geringe spezifische Energiedichte, als dass sich der Einsatz in Autos in Massen lohnen würde. Und BYD verkauft praktisch nur in China.
Mobile Insel: PV 2kWp (mono), Solarregler 2xMPPsolar PCM5048 (MPPT), LiFePO4 1020Ah/25,6V, Lichtmaschine 4,2kW, Netzladegeräte 2xPhilippi AL30 24V, 2xKosun 6kW Sinus-WR 24V, Mastervolt Batteriemonitor BCM-III
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Re: so wenig gebrauchte Akkus aus E-Autos in DE? LIFEPO4 wo?

Beitragvon Snoopy70 » 29.05.2018, 08:29

Hallo,

ja, die lifepo4 Akkus würde ich gerne für meinen Hausspeicher nehmen.
Gebrauchte Nissan Leaf Akkus sind ja auch recht gut verwendbar, jedoch finde ich die Gefahren hier schon ein wenig hoch.
Wenn man sich die youtube Videos von Sonnen zur unterschiedlichen Akku-Technik einmal ansieht, wird deutlich, dass die 175 Grad C beim Trenner schon wichtig sind, damit es nicht brennt bzw. der TR nicht droht.

Was ich noch herausgefunden habe ist, dass z.B. die Smart Akkus mit einem Pfand von über 3000 EUR belegt werden. Da holen sich die Händler ja lieber das Pfand, als das sie die Batterie auf dem Gebrauchtmarkt anbieten.

Das Angebot von offpist finde ich schon gut, jedoch müssen die Akkus irgendwie aus Norwegen nach DE. Abholen und liefern lassen ist hier noch einmal ein kräftiger Aufpreis.

Die finde das Konzept der Tesla Modell S Akkus da schon nett. Durch die doppelten Sicherungen kann eigentlich auch nicht so viel passieren, aber ich überlege noch. 20KWH gibt es da ja schon für knapp 40TEUR und es gibt auch diverse BMS, die damit gut funktionieren.
Beim Nissan ist ja mehr Bastelei notwendig, da man die Zellen noch verschalten muss etc.

Gruß
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