so wenig gebrauchte Akkus aus E-Autos in DE? LIFEPO4 wo?

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Re: so wenig gebrauchte Akkus aus E-Autos in DE? LIFEPO4 wo?

Beitragvon stromdachs » 02.06.2018, 12:38

DidiD hat geschrieben:In "grauer Vorzeit" war ich in einem Kohlekraftwerk beschäftigt. Die Dinger kannst nicht so einfach hoch und runterregeln.
..............
Der Wirkungsgrad im Teillastbetrieb ist dann auch übel schlecht.

Wenn der Wirkungsgrad dann so schlecht ist, dass die "Erneuerbaren" die verursachten Abregel-Verluste mehr oder weniger wieder ausgleichen, wird es kontraproduktiv!
Versucht habe ich mal an solche Bilanzen ranzukommen, keine Chance. "Streng vertrauliche Verschlußsache"!

Wenn die Energieversorger die gebrauchten Akkus für sich beanspruchen, wird der "private Inselbetreiber" keine mehr bekommen....oder zu deutlich überhöhten Preisen. Bei der "Energiewende geht es doch nicht darum, das sich EH-Besitzer scharenweise von ihrem Stromversorger verabschieden, was praktisch möglich wäre.
Claus
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Re: so wenig gebrauchte Akkus aus E-Autos in DE? LIFEPO4 wo?

Beitragvon DidiD » 02.06.2018, 13:37

egn hat geschrieben:Deshalb müssen diese Kraftwerke alle vom Netz und nach und nach durch flexible GuD Kraftwerke ersetzt werden.


Wird vermutlich zu teuer, da die Fixkosten ob produziert wird oder nicht anfallen. Das wird dann den erneuerbaren
als Kosten aufs "Auge" gedrückt.

egn hat geschrieben:Die Betreiber von Kleinspeichern sollen also die Aufgabe erledigen, die eigentlich die der Netzbetreiber ist, und dafür auch noch bezahlen. In den Kleinspeichern und den damit verbundenen Wechselrichtern gehen im Schnitt 20-30 % der wertvollen PV Energie verloren, während die Betreiber von Braunkohlekraftwerken ihre Kraftwerke durchlaufen lassen können, weil durch die Speicher die Last vergleichmäßigt wird.


Nein, der Kleinspeicher sollte nur so groß sein, damit Netzbezug in der Nacht vermieden wird, dann brauchst auch
kein Kraftwerk. Pumpspeicher könnten ev. in solch einem Fall reichen. z.b. Norwegen.

egn hat geschrieben:Warum soll man den durch EE erzeugten Strom verlustbehaftet speichern, wenn man den gleichen Effekt auch dadurch erreichen kann, dass man weniger in Brennstoffen gespeicherte Energie in Strom wandelt?
Man stelle sich vor dass 50 % der EE durch Speicher mit einem Verlust von 30 % läuft. Damit sinkt dann der Anteil der EE an der Gesamterzeugung um die 15 %.


Ich hab zum Beispiel einen solchen "unnützen Kleinspeicher" der reicht locker für die Nacht aus mit seinen 6.7kwh nutzbar.
Der Verlust ist vielleicht 1.5kwh. Meine PV erzeugt aktuell um die 100kwh. Das sind dann gerade mal 1.5%.
Sehe ich als vernachlässigbar an.

egn hat geschrieben:Die Stromkonzerne und Netzbetreiber haben es geschafft dass immer mehr PV-Betreiber den PV-Strom vom Netz fernhalten und sinnlos über Wirkungsgradverluste vernichten. Es ist sogar so, dass die Speicherbetreiber auch noch freiwillig dafür zahlen dass sie ihren erzeugten Strom vernichten. Da kann man nur sagen: Chapeau!

Tut mir leid, aber meiner Ansicht nach lassen sich die privaten Speicherbetreiber vor den karren der Stromkonzerne und Netzbetreiber spannen.


Das stimmt zumindest in meinem Fall nicht. Gäbe es meinen Kleinspeicher nicht, hätte ich die 2. Anlage mit 9.76kwp
nie aufgebaut. Da der "Kleinspeicher" nun mal da ist, rentiert sich diese Anlage auf einmal, obwohl 5.4kwp auf dem
Nordost-Dach liegen mit 45° Dachneigung und -125°. Das sind immerhin gute 8000kwh die zusätzlich erzeugt werden.
ca. 75% davon werden eingespeist. Heute Morgen um 7 Uhr z.b. mein E-Auto mit Speicherunterstützung aufgeladen.
Auch hier brauch ich das EVU nicht.
Ab 10 Uhr "wachen" die 12.2kwp Süd-West-Strings auf - dann wird kräftig eingespeist.

Viele Grüße Dietmar
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Re: so wenig gebrauchte Akkus aus E-Autos in DE? LIFEPO4 wo?

Beitragvon eba » 03.06.2018, 16:16

Also mein Kleinspeicher ist dazu da, den Bezug für meinen Großspeicher eAuto (85kWh) von der eigenene PV tagsüber zu vergleichmäßigen und Nachts den Strombezug aus dem Netz zu ersetzen, d.h. den Bezug zu Schwachlastzeiten (Nachts) des Braunkohlekraftwerks zu verringern und somit die Grundlast in der Nacht weiter abzusenken. Damit muss das Braunkohlekraftwerk nachts früher abgeregelt werden.
Das ist doch positiv. oder?
Tesla P85+ seit 8/13 >365.000km gefahren. PV 10 kWp an E3DC Hauskraftwerk mit 13,8kWh und Wallbox. Weitere 18kWp PV an Solaredge. Gesamt PV-Leistung 28,049kWp. Jetzt habe ich ein Jahr Zeit, wie ich weitere 1,95kWp (=6x325W) aufs Dach bekomme.
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Re: so wenig gebrauchte Akkus aus E-Autos in DE? LIFEPO4 wo?

Beitragvon FelzenSolar » 03.06.2018, 16:41

2,4 kWh Pylontech Life PO4 kostet 1000 Euro netto.

inklusive eingebautem BMS, 10 Jahre Hersteller Garantie auf 4500/90 % Zyklen
und ohne jegliche Bastel- Risiken.

Das sind 416 Euro pro kWh.
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