Ladegerät empfehlung

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Re: Ladegerät empfehlung

Beitragvon e-zepp » 11.03.2018, 14:58

Hi, noch viiiel besser wäre es die Akkus jeden Tag wieder voll zu laden :!:
Und Module mitführen heißt ja nicht täglich irgendwas aus- oder umzubauen sondern die Module über einen Laderegler
an den normalen Ladestecker anzuschließen. Oder ist Dein Ladegerät auch fest verbaut und es schaut nur der
230V-Stecker raus? Dann müßte man halt einmal einen zweiten Anschluss parallel legen.

lg,
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Re: Ladegerät empfehlung

Beitragvon Seevetaler » 11.03.2018, 15:13

Benjamin1243 hat geschrieben:empfelenswert wären dann 2 Baugleiche Ladegeräte?

Nochmals: Kauf einfach ein weiteres Ladegerät, wenn du die Ladeleistung erhöhen willst. Die müssen nicht baugleich sein, sondern nur auf den gleichen Batterietyp eingestellt sein.

Benjamin1243 hat geschrieben:Auf das CBHF2-XP 24-40 mit den 40A 24V Ladegerät aufzurüsten wäre eigentlich theoretisch auch genug um die Batterien aufzuladen? Wenn ich davon ausgehe dass ich die Batterien bis auf ca 20-30proz entlade dann müssten also noch ca 80Ah übrig sein was dann beideuten würde ich muss ca 350Ah laden?
Was laut Datenblatt zu bewältigen wäre ? 10-12 hours
charging time bei 40A 24V 360-440AH ? oder sehe ich das falsch?

Wenn du jetzt nur mit max. 40A laden willst, dann reicht der Kauf eines 24V/10A Laders.

Zum Laden selbst nur ein kleiner (unvollständiger) Ausflug::
Zu Beginn nimmt eine Batterie quasi jeden Ladestrom auf, den man ihr anbietet. Je voller sie wird, desto geringer die Bereitschaft, den angebotenen Strom aufzunehmen. Du könntest also auch 100A Ladestrom anschließen. Diesen Strom nähme die Batterie im entladenen Zustand problemlos auf. Das bedeutet, dass die Starkladephase verkürzt wird, aber die Vollladung sich trotzdem nur unwesentlich verkürzt, weil während der Absorptionsphase die Spannung begrenzt wird und so der Strom immer weiter sinkt. Die Dauer der Absorptionsphase ist abhängig vom Zustand der Batterie.

Die Batterie sollte regelmäßig (mindestens jedoch 1x im Monat) wirklich vollgeladen werden, d.h. der Ladeschlußstrom bei Ladeendspannung sollte auf 1% oder weniger der Nennkapazität gefallen sein...
20x Heckert 265 Wp, Victron MPPT 250/100, 2x MultiGrid 48/3000, Hoppecke OPzV 48/180Ah
https://vrm.victronenergy.com/installation/14738/share/d7ee80c5

Bekennender Tesla-Skeptiker: Erwarte Chapter 11-Antrag für diese Firma bis Ende 2018
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Re: Ladegerät empfehlung

Beitragvon pvx » 11.03.2018, 15:33

Benjamin1243 hat geschrieben: Wenn ich davon ausgehe dass ich die Batterien bis auf ca 20-30proz entlade dann müssten also noch ca 80Ah übrig sein was dann beideuten würde ich muss ca 350Ah laden?

Wenn Du so rechnest, müsste die Batterie in 12 Stunden wieder voll sein. Nur schafft Dein Ladegerät das nicht in dieser Zeit, weil es nicht bis zum Schluss mit 35 A oder 40 A laden darf/kann/sollte.

Folglich brauchst Du eine größere Batterie oder musst die Hebebühne alle zwei Tage zum Laden nach Hause fahren.

Wäre es nicht besser, eine Batterie in einem Fahrzeug zu haben, mit dem ihr sowieso hin und her fahrt? Dann könnte die Batterie täglich wieder vollgeladen werden, würde nicht so gestresst und Du hättest viel länger Freunde dran.
Die Hebebühne würde dann mit einem Kabel mit der Batterie in dem Fahrzeug verbunden.

Freundliche Grüße
pvx
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Re: Ladegerät empfehlung

Beitragvon Benjamin1243 » 11.03.2018, 17:42

Danke für die Antworten
Dachte immer dass es besser wäre die Batterien von 20% auf 100% zu Laden anstelle von 50-60% auf 100%.
Damit wäre meine Frage dann auch geklärt bezüglich des Ladegerätes, da es mit nur 2 Tagen Betrieb und einer Restkapazität von ca 50% in 12h auf 100 kommen müsste mit dem aktuellen Ladegerät.


e-zepp hat geschrieben:Servus und willkommen Benjamin, wenn Dein Ladegerät in dieser Zeit diese Akkus nicht voll bekommt entlädst Du
sie viel zu tief, ihr sehr baldiges Ende ist vorprogrammiert ! :(
Unbedingt nach der Saison alle Akkus parallel an 12V etliche Wochen mit 13,8-14V Konstantspannung laden!

Aber das war ja nicht Deine Frage :) Schau vielleicht mal bei Fronius nach Ri-Ladeprozess, sind wohl die schnellsten....

Noch was anderes - kannst Du nicht einige Module auf einem Hänger "mitführen" ? Das würde sich schnell bezahlt machen,
alle 2-3 Jahre neue Akkus hauen ja ganz schön rein....

lg,
e-zepp


Hallo e-zepp
Danke für die Antwort
Hätte noch eine Frage bezüglich der Lebensdauer

Habe momentan ein kleines Ladegerät und zwar das C-Tek MKS 5.0 zum rekonditionieren anderer Batterien bis 165AH.
Wenn ich mir ein 7.0 oder größer hole, welches Batterien bis 225AH oder größer versorgen und rekonditionieren kann würde das dann die Lebensdauer der Batterien erhöhen wenn ich 1 mal im Jahr das Rekonditionierungs Programm laufen lasse?
Das Ladegerät müsste ich ja dann nur an jeder Batterie separat dranhängen und den Vorgang jeweils durchführen?
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Re: Ladegerät empfehlung

Beitragvon e-zepp » 11.03.2018, 18:21

Servus Benjamin, grundsätzlich mag jede Bleibatterie so schnell wie möglich wieder aufgeladen werden :!:
Je geringer die Entladetiefe war umso weniger driften die einzelnen Zellen auseinander- was grade bei
"verschlossenen", also Gel oder AGM sehr wichtig ist da sie im Gegensatz zu einem Flüssigsäure-Akku nur schwerlich
durch Ausgleichsladungen wieder "auf die Reihe" geladen werden können.
Um die Akkus über Winter wieder maximal fit zu bekommen einfach nach der normalen Vollladung mit dem 24V-Lader
den Ladevorgang nochmal wiederholen und danach die seriellen Verbinder zw. den Akkus lösen, alle 4 Akkus parallel an Dein vorhandenes 5A-Dingsbumsteil (da musst Du Dir halt was basteln) und auf Ladeerhaltung mindestens ein paar Wochen laden oder auch den ganzen Winter dran lassen. Pausen von 6-10 Wochen verkraften die Akkus aber schon solange sie neuwertig sind.
Nach ein paar Jahren Gebrauchsdauer empfiehlt es sich aber unbedingt die Ladeerhaltung durchlaufen zu lassen.
Das geht aber auch mit einem Konstantspannungsnetzteil für kleines Geld, Ladespannung auf 13,6V und gut.
Viel Ladestrom brauchst Du da nicht, ein paar Ampere genügen leicht.

lg,
e-zepp
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Re: Ladegerät empfehlung

Beitragvon Benjamin1243 » 11.03.2018, 21:15

e-zepp hat geschrieben:Servus Benjamin, grundsätzlich mag jede Bleibatterie so schnell wie möglich wieder aufgeladen werden :!:
Je geringer die Entladetiefe war umso weniger driften die einzelnen Zellen auseinander- was grade bei
"verschlossenen", also Gel oder AGM sehr wichtig ist da sie im Gegensatz zu einem Flüssigsäure-Akku nur schwerlich
durch Ausgleichsladungen wieder "auf die Reihe" geladen werden können.
Um die Akkus über Winter wieder maximal fit zu bekommen einfach nach der normalen Vollladung mit dem 24V-Lader
den Ladevorgang nochmal wiederholen und danach die seriellen Verbinder zw. den Akkus lösen, alle 4 Akkus parallel an Dein vorhandenes 5A-Dingsbumsteil (da musst Du Dir halt was basteln) und auf Ladeerhaltung mindestens ein paar Wochen laden oder auch den ganzen Winter dran lassen. Pausen von 6-10 Wochen verkraften die Akkus aber schon solange sie neuwertig sind.
Nach ein paar Jahren Gebrauchsdauer empfiehlt es sich aber unbedingt die Ladeerhaltung durchlaufen zu lassen.
Das geht aber auch mit einem Konstantspannungsnetzteil für kleines Geld, Ladespannung auf 13,6V und gut.
Viel Ladestrom brauchst Du da nicht, ein paar Ampere genügen leicht.

lg,
e-zepp


Guten Abend

die Maschine steht eigentlich nie länger wie ein-zwei Wochen da ich sie das Ganze Jahr über brauche und ca 800-1000h damit mache deshalb dürfte die Tiefenentladung kein Problem sein.
Habe vorhin mal den Batteriedeckel abgeschraubt und mir das ganze genauer angesehen und gesehen dass bereits ein Megapulse 24V fix verbaut ist, welcher die Batterien verjüngen sollte, so wie ich das verstehe?
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Re: Ladegerät empfehlung

Beitragvon e-zepp » 11.03.2018, 21:57

Servus, naja, ich sehe das ein bisschen anders: Wenn Du mit diesen Akkus ca 1000 Betriebsstunden im Jahr arbeitest
(ca 250 Ladezyklen?) "dürften" sie (laut Datenblatt?) durchaus im dritten Jahr hinüber sein :)
Dann kostet halt jede Betriebsstunde der Hebebühne +1,2€/h Akkukosten. Ganz normal.
Wenn Du mehr Zyklen willst musst Du entweder bessere (teurere) Akkus einbauen oder weniger tief entladen:!:
Eine tägliche Entladung auf SOC 20-30% kann man -wenn es die Nutzung unbedingt erfordert -durchaus machen, um
aber einen vorzeitigen Ausfall des Akkus zu verhindern ist halt eine möglichst schnelle, vollständige Aufladung nötig.
Wenn man wie Du die Möglichkeit hat den Akku täglich nur auf SOC 60-75% zu entladen musst Du halt den Aufwand
der täglichen Heimfahrt ans Ladegerät gegen den vorzeitigen Akkusausfall abwägen.
Bei Deiner momentanen Nutzung gebe ich dem Akku max. 2 Betriebsjahre mit der benötigten Tageskapa :shock:

lg,
e-zepp

p.s:vom "Megapulser" halte ich persönlich soviel wie von Antiaging-Creme bei Eintagsfliegen :mrgreen:
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Re: Ladegerät empfehlung

Beitragvon topmoppel » 13.03.2018, 18:05

Hallo Benjamin1243,
wenn das meine Maschine wäre, hätte ich mir längst einen kleinen Generator gebaut. Ein Kleinmotor zusammen mit einer Drehstromlichtmaschine in ein berührungssicheres Kästchen aus Stahllochblech gepackt - fertig ist die Laube. Diesen Generator tagsüber gelegentlich starten und über ein Amperemeter den Ladestrom kontrollieren. Geht der Ladestrom stärker zurück, dann den Moppel wieder abstellen. Vermutlich reichen pro Arbeitstag schon insgesamt ein oder zwei Stunden Generatorlaufzeit aus. Und dann am Wochenende das Ladegerät zuhause die Batteriepflege übernehmen lassen.
Viele Grüße
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Re: Ladegerät empfehlung

Beitragvon pvx » 13.03.2018, 19:11

Da muss er sich nichts basteln. Das gibt's fix und fertig als Stromaggregat für 24 V Gleichstrom.
pvx
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