Datenleitung Wechselrichter zu Wallbox

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Datenleitung Wechselrichter zu Wallbox

Beitragvon seabas57 » 23.07.2018, 00:22

Hallo,
wir bekommen bald eine PV Anlage aufs Dach, 8,4 kWp mit einem Fronius Symo 8.2 mit Fronius Smart Meter. In dem Zuge möchte ich gleich 32A Drehstrom mit CEE ins Carport gelegt bekommen (5x6qmm sollten ausreichen?) für eine spätere Wallbox fürs spätere Elektroauto (CEE Dose kann dann ja weg). Da möchte ich dann die Möglichkeit haben zu sagen volle Power 22kW mit Netzbezug zu laden oder nur das zu laden, was die PV Anlage grade hergibt. Dafür müssten ja WR und WB irgendwie miteinander kommunizieren. Was für ein Kabel würde hierfür gebraucht? Dann kann das nämlich schon mal mit verlegt werden durch das gleiche Loch in der Außenwand.
Danke schon mal für eure Hilfe.
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Re: Datenleitung Wechselrichter zu Wallbox

Beitragvon P2063 » 24.07.2018, 09:39

Für die Datenverbindung entweder Wlan oder ein normales Netzwerkkabel, das kommt ja auch drauf an was die Box bietet. Aber pauschal mal ein Cat7 Duplex Verlegekabel in die Garage ziehen und auf eine Doppeldose legen kann eh nicht schaden, zur Not kommt dann eben einfach ein Access Point dran. Es brauchen ja eh immer mehr Geräte eine Funkverbindung (Mähroboter, automatische Gartenbewässerung etc).

Was das Stromkabel angeht, so kommt das natürlich auch auf die Entfernung an. Es geht auch ein 5x4² Kabel wenn es bloß "durch die Wand gesteckt" werden muss. Wenn sich die Wallbox am anderen Ende des Grundstücks befindet würde ich aber schon was dickeres nehmen. Interessanter als ob das Kabel den Strom aushält sind dann schon die Leitungsverluste. Bei 5x4² gehen knapp 2% auf 30m verloren, bei 5x16² nur 0,5%. Wenn du mit 22kw laden willst immerhin ein Unterschied von fast 300 Watt.

Die nächste Frage wäre: Willst - oder musst - du überhaupt mit 22kw laden? Aus dem WR kommen ja eh maximal 8,2 raus. ist sicher nice to have, aber wie oft kommt es vor, dass man ein E-Auto zuhause (unterwegs ist natürlich ein anderes Thema) schnelladen muss? In der Regel steht es immer mehrere Stunden herum bis es wieder genutzt wird, wenn man von ca 100km/Tag ausgeht reicht es sogar, den Wagen 8-12 Stunden an einer normalen Schuko Dose zu haben. Und außer am Wochenende ist das Auto in dem meisten Fällen auch dann wenn grade die Sonne scheint ohnehin nicht zuhause.
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Re: Datenleitung Wechselrichter zu Wallbox

Beitragvon seabas57 » 24.07.2018, 14:50

Also es sind grob gemessen 8-10 Meter von der E-Installation bis raus ins Carport. Von daher sollten sich die Verluste in der Leitung vernachlässigen lassen. Wie sieht es denn eigentlich aus mit Interferrenzen wenn das Stromkabel und das Patchkabel direkt nebeneinander her laufen, oder ist Cat7 genügend abgeschrimt?
Und wegen der 22 kW dachte ich halt alles was geht, weil es ja eh komplett neu gelegt wird und die Sicherungen neu eingebaut werden. Und der Unterschied von 16 auf 32 A bei den Sicherungen und der CEE Dose sind ja nur ein paar EUR.
Je nachdem was dann später mal gebraucht wird kann man ja über die CEE Dose direkt anschließen oder diese wieder abschrauben und die Wallbox fest verkabeln. 1-Phasig 2,3 kW ist mir zu lahm, ich habe einfach Befürchtungen, dass man sich dann doch irgendwie einschränkt.
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Re: Datenleitung Wechselrichter zu Wallbox

Beitragvon mgerhard74 » 29.07.2018, 11:37

Hallo seabas57 ,
ich habe beim Fronius WR (5,4kWp) und bei der Wallbox ein Netzwerkkabel (Cat5). Auch im Netzwerk ist ein Raspberry pi3 mit einer kostenlosen Hausautomationssoftware (Domoticz). Diese liest den Fronius Smartmeter aus (Json) und steuert die Wallbox mit Phoenix Contact eMobility Ladesteuergerät EM-CP-PP-ETH. Wenn mehr als 1,4kW ins Netz gehen, startet die Ladung, regelt bis 3,7kW und schaltet bei Bezug von ca 800W wieder aus.
Wir haben den Nissan Leaf ZE1, bisher 4000km und ca 600kWh PV Leistung reingeladen.
5,4 kWp; 20 * AxSun 270Wp; Fronius Symo 5.0-3-M; Fronius Smart Meter
ca 8m² thermische Solaranlage für Warmwasser
Hausautomation mit Raspberry Pi3, Razberry (Z-Wave) und Domoticz zur Eigenverbrauchsoptimierung
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